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Vanja Palmers

Mit Vanja Palmers

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Vanja Palmers erzählt, wie das Leben ihn über mystische und psychedelische Erfahrungen zum Zen-Buddhismus geführt hat. Dabei drückt er Staunen, Neugierde und Bescheidenheit gegenüber dem großen Geheimnis des Lebens aus. Humorvoll gesteht er: “Das Leben ist schwierig!” und wünscht uns: “Fürchtet Euch nicht!” - und beim faszinierten Zuhören wird der Geist still und klar.


Wolfgang hat das Interview schon gesehen und sagt:

Hier spricht wahrlich ein Mystiker zu den Mystiker:innen in uns allen! Während ich Vanja Palmers zuhöre, wird mein Geist allmählich still und klar. Seine Mischung aus kindlichem Staunen, Neugierde, Ehrfurcht, Bescheidenheit und Humor ist äußerst ansteckend. "Das Leben ist schwierig", gesteht er mit Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit zugleich, doch egal was kommt: "Den Bodhisattva-Weg kann man trotzdem noch gehen, oder gerade dann." Vor allem jedoch ist das Leben ein großes Mysterium, und letztlich sind wir uns selbst ein Geheimnis. Vanjas Worte über mystische Erfahrungen, psychedelische Forschung, Verbundenheit und Bewusstseinswandel machen es spürbar leichter, diese Ungewissheit anzunehmen und sogar freudig zu bejahen.

Zur Person

Eine bewusstseinsverändernde Erfahrung mit LSD in den 60er Jahren veränderte das Leben von Vanja Palmers. Er entschied sich, sein Leben als Geschäftsmann aufzugeben und wurde zum Zen-Priester.

Er verbrachte zehn Jahre im Zen-Kloster Tassajara in Kalifornien und erhielt dort eine formelle Ausbildung zum Priester. Während dieser Zeit begegnete er dem Benediktinermönch Bruder David Steindl-Rast, OSB. Zurückgekehrt nach Europa, gründete Vanja zusammen mit Bruder David 1989 im österreichischen Dienten am Hochkönig das «Haus der Stille» Puregg als ökumenische Begegnungsstätte und Zentrum spiritueller Praxis und Besinnung. Ein Jahrzehnt später schufen die beiden mit dem Felsentor in der Schweiz ein Pendant, das neben dem interreligiösen Dialog insbesondere dem Schutz der Tiere und dem friedlichen, respektvollen Miteinander aller Lebewesen gewidmet ist.

Auf Grund seiner eigenen lebensverändernden Erfahrung engagiert sich Vanja Palmers für die Legalisierung psychotroper Substanzen. Mittlerweile geben im viele Wissenschaftler:innen Recht und plädieren für den Einsatz von ausgewählten psychedelischen Substanzen in unterschiedlichsten therapeutischen Kontexten (Studienhinweise weiter unten).

Doch das Engagement für die Legalisierung von Psychotropen Substanzen ist nur ein Thema, das den vielseitigen Vanja Palmers umtreibt. Sein anhaltendes Engagement für das Wohl der Tiere ist für Vanja genauso wesentlich wie seine passionierte Freude am «Bauer-Sein», an einer Landwirtschaft, die im Einklang mit der Natur gesunde und hochwertige Lebensmittel hervorbringt. Der Biobauernhof Frohmatte unterhalb des Felsentors, und das in der Stadt Luzern gelegene Zendo am Fluss, welches in Kombination mit einem veganen Restaurant 2018 eröffnet wurde, sind Ausdruck dieses Bemühens um eine friedvolle und langfristig für unseren Planeten heilsame Ernährungsweise.

Links zu Vanja Palmers und seinem Wirken:

Weiterführende Informationen zu den Forschungsergebnissen rund um Psychedelika:

 


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Roshi Joan HalifaxPionierin des engagierten Buddhismus & Menschenrechts- und Klimaaktivistin
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Sabine LichtenfelsFriedens- und Liebesforscherin
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Shia SuMinimalistin und Zero-Waste Pionierin mit Wasteland-Rebel, Aktivistin & Bloggerin
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Sonja-Vera SchmittQuelle und Mitgründerin der Gemeinschaft Schloss Glarisegg
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Sylvester WalchPionier für Holotropes Atmen und Transpersonale Psychologie, Psychotherapeut, Autor
Sylvester Walch
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Theresia CroneKlimaaktivistin, Sprecherin von Fridays for Future D, Gründerin von EndEndoSilence
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Thomas SteiningerPhilosoph, Kulturaktivist, Gründer & Herausgeber des evolve-Magazins
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Ute ScheubAutorin und Aktivistin für den ökosozialen Wandel, taz-Mitgründerin
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André SternLIVE-INTERVIEW – Initiator der Bewegung "Ökologie der Kindheit", Künstler & Gitarrenbauer
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Ariadne von SchirachPhilosophin, Dozentin, Bestsellerautorin
Ariadne von Schirach
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26 Kommentare
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Thomas
Thomas
1 Jahr zuvor

Ehrlich gesagt irritiert mich die Werbung für psychedelische Substanzen hier im Rahmen dieses Summits zum Thema Mut! Ich bin seit Jahren beruflich im psychosozialen Bereich tätig und bemerke dabei leider, wie psychiatrische Erkrankungen wie z.B. drogeniduzierte Psychosen, Angststörungen, schwere Depressionen etc. gerade bei jungen Menschen aktuell massiv zunehmen. Insofern hat die bewusste Einnahme von bewusstseinsveränderten Substanzen meiner Ansicht nach wenig mit Mut zu tun, weil hier ein hohes Risiko des Auslösens einer psychischen Erkrankung einhergeht!
Auch wenn hier manche Menschen durch den Konsum psychedelischer Wirkstoffe anders angeblich nicht erreichbare mystische spiriturlle Erfahrungen erlangen, die offenbar durch Worte nicht zu beschreiben sind, ist meiner Meinung nach die hier bestehende Gefahr eines schwer behebbaren gesundheitlichen Problems viel zu groß … und das zu riskieren hat wie gesagt für mich nichts mit Mut zu tun! Ich sehe es ganz im Gegenteil als mutig an, diesen durch ihre Unbeschreiblichkeit noch reizvolleren geheimnisvollen Versuchungen zu Wiedersehen!

Hemma Rüggen
Editor
1 Jahr zuvor
Antworten  Thomas

Lieber Thomas, ich kann deine Skepsis sehr gut verstehen und ich habe mich deshalb sehr intensiv mit den Forschungen dazu beschäftigt, weil ich selbst sehr irritiert war und es mein bisheriges Verständnis von “Drogen” erschütterte. ich habe mich auch damit beschäftigt, welches Setting (therapeutische Begleitung) und welches Mind Set nötig sind, damit eine solche substanzunterstützte Erfahrung eine heilsame therapeutische Wirkung hat, weil es eben überhaupt nicht um einen unkontrollierten Konsum geht, damit man einfach ein High-Erlebnis hat.

Dazu gibt es mittlerweile umfangreiche Studien – zur Behandlung von Depressionen, posttraumatischen Belastungsstörungen und auch Alkoholismus. Die Johns Hopkins Medical School und mehrere andere Universitäten forschen dazu seit mehreren Jahren.

Infos zum Thema Psychedelika-unterstützte Psychotherapie:

https://hopkinspsychedelic.org/
GEO Hauptheft 2/2023: Mit Drogen Depressionen heilen
GEO Wissen 11/2022: Rausch hilft heilen? 
WDR-Beitrag zum aktuellen Stand der Forschung vom 6.10.2022
https://www.ardmediathek.de/video/quarks/pilze-als-psychedelika/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTliN2UxNTc2LWQzODEtNDNkYi1hMDRhLWQ5NTQ4MWM5NzU3Zg

carolin
carolin
1 Jahr zuvor
Antworten  Thomas

Mutig finde ich es schon allein deshalb weil psychedelische Substanzen eben immernoch diesen Ruf haben den Du beschreibst und diese negativen Erfahrungen passieren ja auch tatsächlich. Aber die Auswahl, das Wissen/die Erfahrung, der Rahmen und die Achtsamkeit… die Vanja beschreibt, machen den (DEN) Unterschied. Und dann ist es durchaus mutig (und nicht leichtsinnig oder dumm oä) sich einer Erfahrung auszusetzen, die nicht wirklich kontrollierbar ist, die die tiefsten Tiefen und auch Schatten offenbaren kann aber auch die überwältigende Schönheit, der man sich dann ebenfalls nicht entziehen kann. Solche Erfahrungen können durchaus auch überfordernd sein, weil man sie erstmal selbst fassen und containen muss, was manchmal etwas dauern kann. Aber im richtigen Kontext sind es genau diese Erfahrungen, genau wie Vanja sagt, die das grösste Heilungspotential haben. Aber sicher ist diese Erfahrung nicht für jeden geeignet, es geht hier um sehr genaues und ehrliches auf sich selbst schauen. Aber gerade für Menschen, die eine sehr ernsthafte Absicht haben blockierende oder schädliche Muster aufzulösen, dies aber in möglicherweise jahre- oder jahrzehntelanger Therapie nicht geschafft haben, kann es ein Weg sein. Die Substanz hat, wie Vanja ebenfalls gesagt hat, oft eine ganz eigene Intelligenz ihren Weg zu finden etwas zu offenbaren was im “Wachzustand” immer wieder unbewusst aber hartnäckig durch Abwehrreflexe oder Selbstsabotage verhindert wird.

saitam
saitam
1 Jahr zuvor
Antworten  Thomas

Menschen sind verschieden, genauso deren Perspektiven auf das Leben.
Ich bin ähnlich sozialisiert, für mich bräuchte es also schon Mut gewisse Substanzen zu mir zu nehmen. Ich finde den Ansatz jedoch äusserst interessant. Spannend finde ich auf jedenfall, dass anscheinend die Zeit reif ist, dass wir darüber sprechen. Wie es Wanja im Interview sagt, scheinen die Substanzen ihre eigene Agenda zu haben.
Und hey, tönt vielleicht doof, aber manchmal denk ich schon, was haben wir zu verlieren, wenn wir Menschen den Zugang zu ihren Stoffen ermöglichen? Und ist nicht jede Gesellschaft letztlich auch von ihren Drogen geprägt? Kaffee&Alkohol oder lieber bewusste Konsum von Psychedelica?

mirco pre
mirco pre
1 Jahr zuvor
Antworten  Thomas

Aloha Thomas,
was du beschreibst ist sicher richtig,
aber von dem hier gesprochen wurde,
hat damit nix zu tun.
Hier wurde den Jugendlichen/ Menschen nicht geraten LSD o.ä. zu probieren,
sondern eher erfahrende Sucher, welche vielleicht schon Jahre in der Bewusstseinsarbeit bei sich selbst feststecken, diese Möglichkeit ans eigene Buffet der Möglichkeiten zu legen.
Auch hier würde ich klar unterscheiden, was mir bei Vanja sehr gut gefällt, da das ZEN noch irgendwo mitschwingt, zwischen Menschen die mal eben in der spirituellen Szene reingeschnuppert haben und jenen, die eben schon ne Weile praktizieren. Keine Theoretiker sondern Praktiker.

Das das Ganze auch gerade in der Wissenschaft, Psychotherapie entdeckt wird, bleibt spannend zu beobachten. Denn ich bin sicher, ab einem bestimmten Punkt wird es wieder massiv verboten.

Liebe Grüße

Eva Dorothee
Eva Dorothee
1 Jahr zuvor

Es freut mich und bereichert mich außerordentlich, dass bei diesem Summit auch tiefgehende spirituelle Interviews dabei sind !!
Das Interview mit Vanja war für mich sehr bereichernd .
Und Hemma, deine Art das Interview zu führen fand ich sehr achtsam und klug.
Danke dafür !

Sylvia Kahlo
Sylvia Kahlo
1 Jahr zuvor

Vielen Dank für dieses Interview Hemma (wie mutig, dieses Thema hier aufzugreifen!) und meinen allerherzlichsten Dank an Vanja dafür, dass Du auf das Leid der Tiere aufmerksam machst.
Psychedelischen Substanzen gegenüber war ich genau so skeptisch wie Hemma, bis das Leben mich in eine Situation gebracht hat, in der ich diesen nicht mehr ausweichen konnte (mein Ex-Mann hat daran geforscht in unserem Haus) und ich nach vielen Streits schließlich “die Flucht nach vorne” angetreten und MDMA ausprobiert habe. Die drei Sitzungen haben mir die eindrücklichsten und nachhaltigsten Erfahrungen meines Lebens beschert und auch nach über 30 Jahren berühren sie mich heute noch so tief wie keine andere Erfahrung in meinem Leben (ich habe u.a. 4 Kinder geboren).
Da ich als Psychotherapeutin einige Jahre in verschiedenen Suchtkliniken gearbeitet habe, weiß ich um die Gefahr von Drogen, die ich auch nicht kleinreden möchte. Trotzdem befürworte ich ihren Einsatz, wenn sie verantwortungsvoll (wie von Vanja beschrieben) verabreicht werden.

Hemma Rüggen
Editor
1 Jahr zuvor
Antworten  Sylvia Kahlo

Danke, liebe Sylvia, auch für den Mut, deine persönliche Erfahrung dazu hier zu teilen.

Ulrich
Ulrich
1 Jahr zuvor

Was für eine Wohltat, dieses Gespräch. Es hinterlässt ein großes Gefühl von Dankbarkeit und Verbundenheit.

Jade
Jade
1 Jahr zuvor

Ein tiefes Danke für dieses sehr behutsame und achtsame Video. Ein Geschenk für die Seele.

Ingrid Daar
Ingrid Daar
1 Jahr zuvor

“Wir sind die Violonisten auf der Titanic”: in seiner brutalen Anschaulichkeit finde ich dieses Bild tröstend. Es öffnet tatsächlich mein Herz, weil es eine reale Möglichkeit ist, die damit sichtbar wird. Es wäre so gut, wenn wir alle mit diesem Bild vor Augen uns (trotzdem) ans Werk machen würden:) Ich möchte die Gelegenheit ergreifen, einmal Hemma und Martin zu danken, wie sie in genialer Weise ihren Gesprächspartnern kondensiert und ergebnisoffen “ihre Weisheit abverlangen, darum seid auch ihr bedankt”. (frei nach B. Brecht)

Mone
Mone
1 Jahr zuvor

Danke für die Geschichte rund ums Schlag-Wort “Putin-Versteher”!
Ich finde, Vanjas Aussagen/seine Bekenntnis zum alle Konfliktparteien Hören und Verstehen wollen sehr, sehr tröstlich in Zeiten derart einseitiger und ja, mitunter auch zu Gewalt aufrufender Berichterstattung! Danke für den Mut, diese eigene Position in diesem Kontext so auszusprechen!! Ich denke, ein großes Herz braucht einen weiten Geist, einen wahrhaft scharfen Blick, vor allem auch nach innen, ja! Aber eben auch ins Außen.. Und wo Wut derart geschürt wird, ist es doppelt wichtig, ganz gut hinzuschauen. Kriegspropaganda ist wohl so alt, wie Kriege selbst, das schüren von Feindbildern ebenso und EigenMacht-Interessen haben wohl auch alle involvierten Nationen dieser Erde immer gehabt.. Zumindest lehren uns das unsere Geschichtsbücher.

Danke also für diesen sachlichen und zugleich spürigen Blick auf die Bewertung der Geschehnisse hier, in unserer Nähe.. Ich denke und spüre, dass er wichtig ist.

Danke auch fürs Führen dieses Interviews, an alle Beteiligten!

Herzlichen Gruß,

SiMone.

Mone
Mone
1 Jahr zuvor
Antworten  Mone

PS: ich möchte mich in Punkto Problematik psychoaktiver Substanzen allerdings schon auch dem Kommentar von Thomas anschließen. Ich beobachte auch, dass wir in den letzten Jahren ein massives und stetig wachsendes Problem mit Drogen haben in unserer Gesellschaft, gerade bei jungen Menschen, stark zunehmend die unter 20 Jährigen (mein Eindruck). Hier ist der regelmäßige Konsum von stimulierenden, sedierenden,.. Substanzen leider bereits Alltag bei vielen! das macht mir schon Sorgen (ich verstehe, dass es für Viele eine Flucht ist- aus dem eigenen Alltag, Leben, der scheinbaren Sinnlosigkeit des ganzen Geschehens hier, das Resultat von einem Gefühl des Verlorens-Seins,.. ja. Aber diese Dinge sind nur scheinbare Seelen-Tröster. Am Ende sind neue Abhängigkeiten, Abgestumpftheiten, neue Probleme (drogeninduzierte Psychosen, Erektionsstörungen,..) da.). Ich persönlich empfinde beispielsweise die Selbstverständlichkeit des CBD-Konsums, den Umgang mit Gras im Allgemeinen doch sehr problematisch. Und das gilt auch als Pflanzenmedizin, od nicht? Manchmal muss ich dabei an SOMA denken, die alle Menschen sedierende Droge aus dem Roman “Brave new World” (?). (Od war es “1984”?..) In vielen dystopischen Erzählungen sind Drogen auch Mittel einer herrschenden Klasse, um positive Veränderungen in der vorhandenen Gesellschaft zu verunmöglichen. Selbstermächtigung gar zu verhindern- In die eigene Kraft kommen ist so, glaub ich, viel, viel schwerer.. (kenne einige Erfahrungsberichte von guten Freund*innen dazu). :/ Ich denke, für Veränderung braucht es einen klaren, wachen Geist und auch ein lebendiges, inneres Kind. Und letztere sind in der Regel nüchtern, voll authentisch und im Hier und Jetzt mit offenem Herzen verankert, wenn es ihnen gut geht, würde ich… Weiterlesen »

Marcel Partap
1 Jahr zuvor
Antworten  Mone

Liebe Mone,
Deine Analyse klingt zwar plausibel, ich interpretiere sie allerdings so, dass Du bisher weder eigene Erfahrungen mit Psychedelika gemacht hast, noch den Stand der Wissenschaft dazu recherchiert hast. Denn, wie auch im Interview angesprochen, sind diese eine von den gewöhnlichen „Drogen“ (Suchtmitteln) klar abzugrenzende Substanzgruppe. Man würde sie besser mit „Antisuchtmittel“ benennen, und dafür laufen auch gerade einige medizinische Zulassungsstudien weltweit. Sie haben „antidepressive, angstlösende und antiaddiktive (suchthemmende) Effekte“, siehe https://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.1177/2045125316638008 u.a..
Durch eine vorübergehende Steigerung der Konnektivität ermöglichen sie auch eine Heilung von Trauma und eine Neuorientierung in der Welt (dies kann z.B. sterbenskranken Menschen die Angst vorm Tod nehmen). Studien zeigen, dass eine psychedelische Erfahrung für die meisten Menschen eine katalytische, spirituelle Qualität hat. Auch lange Zeit später sind sie offener, toleranter, bewusster. Viele reflektieren dadurch ihren bisherigen Lebensstil und hören auf zu rauchen/trinken, fangen mit Sport oder veganer Ernährung an.
Und die Substanz ist selbstregulierend, es gibt kein Craving.. nach einigen Malen haben die Pilzgeister ihre Botschaft übermittelt und damit sinkt das Interesse an einer erneuten Einnahme.

Laurence
1 Jahr zuvor

Sehr spannednes Gespräch und ein mutiger Mann, der den Mut zu sagen hat, dass man Mut zum Leben braucht heutzutage! Und danke dafür, dass er eine Lanze für Tiere bricht, das kommt oft zu kurz hier.

Claudia
Claudia
1 Jahr zuvor

Das Gespräch hat mich sehr berührt und darin bestärkt, mich weiter in Offenheit zu üben und Versteherin zu werden, anstatt Bewerterin und Richterin. Vielen Dank für diese Gedanken, die meinen Blick fürs grosse Ganze geschärft haben und die mir helfen, mich und meine vom Verstand konstruierte Realität nicht allzu ernst zu nehmen.

P.S.
Ich wollte noch zwei Lieblingsstellen eintragen, habe aber Vanja Plamers als Speaker nicht in der Auswahlliste finden können.

Mareike Aram
Admin
1 Jahr zuvor
Antworten  Claudia

Liebe Claudia, danke dir für den Hinweis, ich habe die Lieblingsstellen für Vanja Palmers jetzt aktiviert.

Martin
Martin
1 Jahr zuvor

Danke, Hemma, für dieses inspirierende Gespräch.

Dank mutiger Wissenschafter*innen wird in den letzten Jahren der Blick auf manche lange verbotene Substanzen differenzierter. Die bisherigen Forschungsergebnisse sind offenbar so überzeugend, dass in manchen Ländern bestimmte Substanzen knapp vor der Zulassung für den therapeutischen Einsatz stehen. Und die Ergebnisse haben offenbar auch ermutigt, die Wirkung auf gesunde Erwachsene in einem ganz bestimmten Setting (Meditationsretreat) zu erforschen. Die Seriosität der von Vanja Palmers erwähnten Studie mit erfahrenen Meditierenden dürfte aufgrund der durchführenden Forschungsinstitution (Psychiatrische Uni-Klinik Zürich) und nach der Veröffentlichung in Nature unbestritten sein (https://www.nature.com/articles/s41598-019-50612-3). Die Ergebnisse finde ich sehr spannend. Zweifellos wird es weitere Forschung in diese Richtung geben. Ich bin schon neugierig.

Allen, die sich ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzen, ist die Wichtigkeit von Set & Setting und das Risiko unreflektierten, unkontrollierten Konsums bewusst. Dies wird im Interview klar betont. Auch aus diesem Grund ist die wieder angelaufene Forschung so wichtig: damit zwischen hilfreicher Wirkung und Risiko differenziert werden kann und nicht auf erstere verzichtet werden muss, weil soviel Missbrauch erfolgt, der noch dazu durch das generelle Verbot im Dunkeln liegt.

Danke, Pioneers of Change, dass ihr den vielen Medien folgt, die durch ihre Berichterstattung zu einem differenzierteren gesellschaftlichen Dialog ermutigen als er in den letzten Jahrzehnten möglich war.

Neben den in diesem Forum schon erwähnten Medienbeiträgen, finde ich auch zB diese Doku des Schweizer Fernsehens interessant:
https://www.srf.ch/play/tv/einstein/video/wie-illegale-drogen-depression-angststoerung-und-sucht-heilen-koennen?urn=urn:srf:video:2cb6c6cd-ebd2-4651-a50f-301d08341aa5

Susanne
Susanne
1 Jahr zuvor

Sehr zu empfehlen ist auch der Film mit Vanja Palmers „Descending the Mountain“. Es geht um die Studie mit meditierenden von der er im Interview sprach.

Barbara
Barbara
4 Tage zuvor
Awaiting for approval
Antworten  Susanne

Der Film propagiert den Mythos von der grossen Befreiung durch halluzinogene Pilze. Einnahme der Droge im Schreinraum vor der Buddhastatue. Man kann das ja machen… Aber wozu auch gleich noch filmen? Selbstdarstellung. Ich habe das alles zur Kenntnis genommen, als eine heftig pilzbegeisterte Dame von der Zunft der Therapeuten diesen Film vorführte, hochmissionarisch. Dies auch noch in einem Dharmazentrum der tibetischen Tradition. Keine Ahnung, wie das möglich war. Es war unglaublich.
Dem guten Herrn Palmers ist m.E. einfach langweilig geworden beim Gemüseernten und Freundlichsein mit Gästen in seinem famosen Zentrum an der “Königin der Berge”. Er sagt selbst, er braucht den Kontakt mit dem Neurowissenschaftler der Uni ZH, der die Pilze erforscht, für sein Wohlbefinden. Soweit ist er ehrlich. Er meint es wohl schon gut.
In der Schweiz wird mit allem herumexperimentiert, was en vogue ist, und man sieht sich dabei gern als Pionier. Mit Buddhismus und Spiritualität hat das null und nichts zu tun, und es ist auch gefährlich. Therapeuten haben ihre Pfründe, und nicht wirklich einen Einblick in das Leben und Schicksal anderer Menschen. Im Gegenteil, Therapeuten haben noch viel eigenes Karma, den Ehrgeiz heilen zu wollen usw. Wenn jemand psychotisch wird, darf man wohl fragen, wer sich kümmert. Dann ist nämlich die Klapse angesagt. Man kann sich diese ganze Szene nicht dekadent und unverantwortlich genug vorstellen. MfG

Sabine Kaspari
1 Jahr zuvor

Immer wieder fühle ich mich hin und hergerissen zwischen dem Individualismus der westlichen und der Einheitlichkeit der östlichen Welt. Dank dieses Interviews habe ich diesen Zwiespalt für mich klären können – und das war nur eine Wirkung:-)
Vielen Dank Hemma für die achtsame Gesprächsführung und herzlichen Dank Vanja für die Offenheit. Ein tief empfundener Dank geht auch an die Initiative “Pioneers of Change”!

loui
loui
1 Jahr zuvor

Danke, sehr aufschlussreich, wieder über einen beeindruckenden Lebensweg mehr zu erfahren. Meine Frage wäre: widerspricht nicht die Drogensache der buddhistischen Lehre von Klarheit, ja Klärung des Geistes? Und die Experimente damit nicht dem Passus in den Silas, keine berauschenden Mittel zu nehmen?

Hemma Rüggen
Editor
1 Jahr zuvor
Antworten  loui

Ich habe bei Vanja dazu nachgefragt: Hier seine Antwort:
Ich bemühe mich, mir nicht das Gehirn mit Rauschmitteln zu vernebeln d.h. mich nicht zu betrinken oder Drogen zu konsumieren

… das ist eine Formulierung des 5. Silas, welche ich mir gerade aus dem Wikipedia geholt habe. Ich bin kein Schriftgelehrter, aber ein Freund, der diese Qualifikation verdient, übersetzt den Sanskrit Text so: ‚Das Trinken von Alkohol in Quantitäten welche den Geist benebeln und dumm machen vermeiden‘. Scheinbar wird spezifisch das Wort Alkohol verwendet, obwohl es Oberbegriffe wie Rauschmittel gibt, und es scheint kein absolutes Verbot, sondern eher ein Plädoyer für’s Mass Halten zu sein. 
Die gleichen heiligen Schriften, welche die 5 Silas postulieren (Vinaya), erlauben den Nonnen und Mönchen ausdrücklich vier Dinge: Nahrung, Kleidung, ein Dach über dem Kopf, … und Medizin. Die wenigen Ureinwohner von Amerika, welche den Völkermord unserer Vorfahren überlebt haben, nennen Peyote, den psychoaktiven Kaktus, welcher das Herzstück ihrer Tradition und Kultur ist, ‘the medicine‘, die Medizin. Medizin für den Geist.

Eckart
Eckart
1 Jahr zuvor

Selten habe soviel Übereinstimmung mit dem Gesagten gefühlt, wie in diesem Interview. Seit dem die legalen LSD-Derivate verfügbar sind, habe auch ich einige wunderbare Erfahrungen damit machen können, nachdem ich ca. 20 Jahre lang auf Drogen (außer Tee, Kaffee und über fünf Jahre auch kein Tabakgenuss) verzichtet habe. Mittlerweile bin ich wieder Genussraucher, ohne dass es mich beeinträchtigt und trinke auch mal ein Gläschen Wein.) Das Entscheidende für eine gute Erfahrung ist tatsächlich Set, Setting und sicher auch die Dosierung, Meditation als Vorbereitung, eventuell Tarotbefragung oder solche Sachen. Für mich hat es selten ein tiefgreifenderes Erlebnis gegeben als einfach in der Natur zu wandern. Erstmal ziemlich ‘blindlings’ in den Wald (Harz) zu gehen um die intuitive Orientierung zu schulen, sich auf der einen Seite sicher sein wieder auf den Weg zu kommen, auf der anderen Seite doch ein wenig Angs zu verspüren, sich wohlmöglich doch verlaufen zu haben. Getriggert von einem Bewusstsein, das dir sagt alles ist Wichtig (die Schönheit jedes Baums, jeder Pflanze. die Einzigartigkeit und Bestandteil des großen Ganzen zu sein und natürlich du selbst als der:diejenige der:die Erfahrung macht), aber nichts ist wirklich ernst zu nehmen, das gleiche Bewusstsein sagt dir aber genauso alles ist Ernst zu nehmen (im Sinne von Achtung, Demut und Dankbarkeit gegenüber der Natur) und nichts ist wichtig (schon gar nicht du selbst). Dennoch, die wirklich Große Erfahrung wird mit solch einer bewusstseinserweiterten Substanz wohl nur einmal gemacht, das Außergewöhnliche kann eben nicht ständig erlebt (wobei man doch niemals und nichts für einfach… Weiterlesen »

saitam
saitam
1 Jahr zuvor

Ergänzung: Die Integrale Politik Schweiz (IP) diskutierte kürzlich auf ihrer Homepage die Legalisierung psychedelischer Substanzen.

Cordula
Cordula
1 Jahr zuvor

Das nehme ich mit:
Dass es nicht damit getan ist, eine mystische Erfahrung zu machen, sondern diese auch zu integrieren, in sich selbst, im Alltag, jenseits von Lebensunfähigkeit oder Überheblichkeit.
Den Freundlichkeitsmuskel trainieren.
Die Erkenntnis/ Formulierung, dass Verstehen so eine negative Bedeutung bekommen hat..

(Verstehen wäre ein mögliches Thema für einen nächsten Summit)

mirco pre
mirco pre
1 Jahr zuvor

♥ lichen Dank für dieses wunder_volle SeeleGespräch, Vanja.

Was mich aber immer wieder wundert ist,
sagen wir, die Geschöpfe vom Schöpfer und Schöpferin geschöpft,
müssten doch alle OHNE TUN, egal was, ob nun Meditation, Kontemplation, Holotropes Atmen, Pilze, DMT usw. – what ever, diese tiefen Erfahrungen/ Erlebnisse machen können, wenn sie gewünscht, geplant oder vorherbestimmt wurden. Hier passiert ja nix zufälliges auf Erden.

Warum also braucht es diese Art des “Eingriff” und ist dieser nur in westlichen Gesellschaften aufgrund von Prägung nötig oder generell?

GedankenSPIEL: Wenn man eine Insel mit Babys hätte, welche nur elterlich versorgt würden, sodass sie mit den anderen Babys ihre AllEinheit, AllEinsSein nie verlieren würden, was kämen da für Menschen raus? Bräuchten die noch Pilze oder oben genanntes?

sonnige Grüße
~ ♥ ~