18. - 30. März  |  #KlimakriseAlsChance

Marianne Gronemeyer

Agnes ZaunerGeschäftsführerin Global 2000
Agnes Zauner
Andreas SchelakovskyNaturpädagoge und Tiefenökologe-Wegbereiter
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Carola RacketeÖkologin / Naturschutzaktivistin und Seenotretterin
Carola Rackete
Chad FrischmannProject Drawdown
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Charles EisensteinKulturwandel-Visionär
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Christian Felber & Vivian DittmarInitiator Gemeinwohl-Ökonomie & Gründerin Be the Change Stiftung
Christian Felber & Vivian Dittmar
Daniel Christian WahlVisionäres Design Thinking und Nachhaltigkeit
Daniel Christian Wahl
David HolmgrenPermakultur - "Quelle"
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Ekhart HahnPionier für ökologischen Städtebau
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Franziska HerrenSchweizer Volksinitiative für sauberes Trinkwasser
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Gail BradbrookMitgründerin der Extinction Rebellion Bewegung
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Gail Bradbrook und Charles EisensteinExtinction Rebellion Mitgründerin und Kulturphilosoph
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Gerald HütherHirnforscher & Experte für Potenzialentfaltung
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Hanno BurmesterProgressiver Politikgestalter und Publizist
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Hans KandlerKlimagerechtigkeits-Experte vom Klimabündnis
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Heini StaudingerFinanz-Rebell (GEA Waldviertler)
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Helga Kromp-KolbKlimaforscherin und Expertin für globalen Wandel
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Helmy AbouleishSEKEM Leiter und Präsident von Demeter International
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Katharina RogenhoferKlimavolksbegehren Frontfrau
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Kosha JoubertCEO und Visionärin im Global Ecovillage Network
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Luisa KleineAktivistin für Gemeinschaft und freie Bildung
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Maja GöpelMit-Initiatorin von Scientists4Future
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Marianne GronemeyerWissenschaftlerin und Bedürfnis-Forscherin
Marianne Gronemeyer
Mathis Wackernagel Ökologischer Fussabdruck Entwickler
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Matthias StrolzErfolgreicher Parteigründer und Potenzialentfalter
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Max FuchsluegerFridays for Future Aktivist
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Michael BraungartMr. Cradle-to-Cradle
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Natalie KnappPhilosophin, Autorin und Rednerin
Natalie Knapp
Priska Lang & Felix BrunsYOUth FOR CHANGE
Priska Lang & Felix Bruns
Rob HopkinsGründer Transition Town Bewegung
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Sarina Gisa & Simon NeitzelNachhaltigkeitnetzwerk "Wir & Jetzt"
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Scilla ElworthyInternationale Friedenspionierin
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Sebastian JoyPionier einer pflanzenbasierten Lebensweise
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Silke HagmaierMitgründerin Ökodorf Sieben Linden & Pionierin postfossiler Lebensstile
Silke Hagmaier
Silke HelfrichGemeingüter-Aktivistin und Publizistin
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Simon KornhäuslTransformationsforscher und Pioneers of Change-Mitgestalter
Simon Kornhäusl
Steve FitchGründer von Eden Reforestation Projects
Steve Fitch
Susanne Fischer-RizziNaturheilkraft und Wildniswissen
Susanne Fischer-Rizzi
Waldemar Zeiler & Claudine NierthDemokratie- und Klimafestival im Olympiastadion
Waldemar Zeiler & Claudine Nierth

Das Interview wird ab Donnerstag 26. März, 18:00 für 48 Stunden online sein.

Wenn du angemeldet bist, bekommst du den Link zum Interview am Tag der Freischaltung per E-Mail zugesandt.
Die Teilnahme ist kostenlos - wir reichen deine Daten nicht weiter, du kannst dich problemlos jederzeit wieder abmelden.

Für jede Anmeldung pflanzen wir einen Baum!

Wir senden per E-Mail laufende Infos zum Summit / Pioneers of Change zu, du kannst dich jederzeit problemlos abmelden.
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Die Erziehungswissenschaftlerin und Buchautorin Marianne über die Macht der Bedürfnisse, wie wir von einem Zustand des "Kriegens" wieder zu daseinsmächtigen Menschen werden können. Als Lehrerin im Ruhestand kritisiert sie die Institution Schule, die den Schülerinnen und Schülern durch ihren Alleingültigkeitsanspruch nicht gerecht werden kann.

Den Moment in dem sie die Folgen des Klimawandels unmittelbar begreift, teilt sie anhand einer Begegnung mit einer Hummel auf ihrem Fensterbrett.  Sie spricht auch über den Wert von Freundschaft, und warum es nichts nützt überall Grenzen ziehen zu wollen - wie wir es zwischen Licht und Dunkelheit und Leben und Tod gewohnt sind zu tun.

“JEDER UND JEDE VON UNS KANN EINEN UNTERSCHIED MACHEN. AUCH DU!”

Desmond Tutu

Melde dich an zum Summit, wenn du …

  • dir Sorgen machst um unsere Zukunft,
  • dich fragst, wie du sinnvoll aktiv werden kannst,
  • tieferes Verständnis für Ursachen und Lösungen bekommen willst,
  • du dich mit Mut anstecken lassen willst – von Pionier*innen,
    die beeindruckende Zukunftsalternativen entwickeln.

Lass dich inspirieren, inwiefern die "multiple Krise" unserer Gesellschaft eine Chance für einen umfassenden Wandel sein kann.

Lass dich auch von den anderen Expert*innen inspirieren!

Wenn viele kleine Leute viele kleine Dinge tun, können wir das Gesicht der Welt verändern!

Agnes ZaunerGeschäftsführerin Global 2000
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28 Kommentare

  • Sina

    Lieber Martin, liebe Marianne!

    Das ist das bisher durchdringenste und für mich wertvollste Gespräch, dass ich gesehen habe. Ich würde mir wünschen, dass alle Menschen hören was Marianne zu sagen hat!
    In der Komplexe ihrer Sicht auf die Dinge liegt die große Macht der Einfachheit. Befreundung, Wertschätzung von Boden, Kooperation und Gemeinschaft, Beschränkung und wahre Kultur. Wie einfach wir eine wunderbare Welt auf uns zukommen lassen könnten, wenn wir uns nur trauen wurden mehr zu ‘sein’.

  • Ursa

    Danke für die Hummelgeschichte und die persönlichen Worte danach! Das ist sooo wichtig, dieses konkrete Erleben, die echte Berührung, die Einsicht daraus. Es ist bei weitem nicht so wirkungsvoll, alles nur in theoretische Gedanken zu packen. Beispielsweise wissen wir ja theoretisch schon lange, wie es um unsere Welt steht, aber das erreicht selten das Herz in einer Weise, die uns zur konsequenten Veränderung motiviert.
    Marianne Gronemeyer ist wunderbar inspirierend, weil ich ihr tiefes persönliches Bewegtsein spüre.

  • Barbara

    Liebe Marianne. lieber Martin,
    das ist das erste Interview für das ich in diesen Tagen Zeit gefunden habe. Es hat mich vieles berührt, das ich jetzt nicht so wiedergeben kann… Das Bild der Gastlichkeit, die durch einen Brot, einen Wein oder Wasser und einer brennenden Kerze auf dem Tisch Platz bekommt nehm ich mir mit. Ich mache gerade die Ausbildung zur Lehrerin und das erst spät entschlossen, weil ich das System Schule, ähnlich wie Marianne es beschreibt erlebe und es als solches auch nicht einladend empfinde. Das Bild mit dem Tisch sehe ich als eine Vision, wie es sein könnte, wenn wir uns – gerade auch in der Schule – zuerst mit den wesentlichen Dingen beschäftigen würden, Raum zu schaffen für Gespräche und Begegnungen an einem Tisch etwa. Danke für diesen Beitrag. Alles Liebe Barbara

  • Sieglinde

    Liebe Marianne, lieber Martin,
    Danke für das inspirierende Gespräch. In diesem Interview steckt eine Vielfalt. Macht Mut und es geht nicht um das “gegen sein von” sondern es geht um das “für”. Der Begriff Daseinsermächtigung ist für mich neu und birgt viel Kraft. Leben mit Gastlichkeit! Danke.
    Herzlichst, Sieglinde

  • Mirjam Essen

    Liebe Marianne,
    vor 25 Jahren habe ich bei Dir meine Diplomarbeit geschrieben ” umgang mit Macht” Die Macht der Bedürfnisse war für mich damals eine Initation im neuen Denken und Fühlen. Und ist es immer noch , wenn ich aus Angst, Mangel, Unsicherheitsgefühlen handele. Auch deine 3 Widerstandsformen Partizipation Gegenmacht und Ohnmacht begleiten mich in meinem Handeln. Da gibt es meine innere Linksradikale Aktivistin, die immernoch nach Gegenmachtstrategien sucht und auf Demos, Parolen gegen die Macht ruft. Dann gibt es meine innere Greenpeacestromkonsumentin die meint wir könnten partizipieren, wenn wir alle von Elektroautos und fairer Kleidung überzeugen und unser lifestyle könnte erhalten bleiben. Und dann gibt es die innere Anarchistin, die Ohnmacht aushält, und in diesem grossen Fallen und erstmal nicht nach Lösungen suchen, zwischen Vertrauen und der Todesangst begegnen, diese Unsicherheiten aushält. Inzwischen habe ich einen Sohn durch dieses elende Schulsystem begleiten müssen und ich bin froh, dass er sich sein Selberdenken und vor allem Fragen und Suchen bewahren konnte. Ich danke Dir Schön auf dem Weg von Dir zu hören.
    Alles Liebe Mirjam

  • Liebe Marianne, lieber Martin!
    Ganz herzlichen Dank euch beiden für dieses Gespräch. Was ich alles aus diesem Gespräch mitnehme kann ich noch gar nicht formulieren. Jedenfalls eine massive innere Betroffenheit und schließe ganz viele, unerwartete Nachwirkungen nicht aus. 🙂
    Es war wunderbar eure Herzlichkeit und Authentizität zu spüren. Mir ist jedenfalls bewusst geworden, dass ich, lange beschäftigt im Telekombereich einer großen Firma als Manager, sehr häufig (leider nicht immer) zu meiner inneren Ethik gestanden habe und dadurch auf einige Karrierechancen verzichtet habe. Jedenfalls blicke ich heute sehr gerne auf diese Zeit zurück. Danke dafür.
    Liebe Grüße friedensreich

  • “Marianne Groenemeyer arbeitete acht Jahre als Lehrerin” – Gratulation nachträglich ihren Schülern und -innen !
    Lehrer/innen mit dieser ganzheitlichen Geistesgröße würde ich mir im Interesse meiner Enkel-Generation an allen Bildungsstätten wünschen, ganz besonders an den sogenannten Universitäten !
    Denn gerade von diesen lehrenden “Eliten” gingen bisher die kolossalen Fehlentwicklungen aus, dass wir in das “Corona” (sic!) -Schlammassel geraten sind, in dem wir uns befinden.
    Krise als Chance: ja, sofern die bestehenden Chancen tatsächlich ergriffen werden! Frau Groenemeyer, aber auch alle übrigen an diesem online-Kongress beteiligten Akteure zeigen sehr nachdrücklich auf, welche Kurs-Änderungen im gesellschaftlichen Alltag erforderlich sind.

  • Gabriela Fill

    Zukunft geschehen lassen…, und die Einladung zur Gastlichkeit – das nehmen ich mit aus diesem Interview. Vielen herzlichen Dank!
    Gabriela Fill

  • Mathias

    Also das zuhören hier hat sich wirklich ausgezahlt- die überraschen Gedanken
    und der neue BLick von GRönemeyer öffnet das auge für UNterliegende Zusammenhänge
    die ich bisher nur dumpf gefühlsmässig empfunden habe aber nicht wirklich klar
    bennennen konnte.
    Zb. Die zukunft kommen lassen- zukommen lassen und nicht “machen”
    sonst überrrascht sie uns BÖse…… ua. mehr.
    Danke, Danke, Danke – ein wirklich wertvolles tiefgehendes GEsrpäch voller Einsichten.

  • Marianne und Martin – Euch beide zu hören, zu sehen, fast zu fühlen war ein Traum.
    Es ist schon toll, bestimmte Dinge denken zu können; aber sie auch noch so zu formulieren dass die Saat aufgeht, etwas was in einem geschlummert hat wach und präsent wird – das ist schon ein Geschenk, das ist Gnade.
    Elektrisiert hat mich Mariannes Beschreibung, wie das Zeitalter, wie mein eigenes Machen und Wirken-Wollen sich überlebt hat; und es jetzt darum geht, der Zukunft Platz zu machen, Überraschungen Platz zu lassen, Vorstellungen abzubauen – damit etwas Neues, Größeres, das außerhalb von uns existiert, landen kann.
    Rgal, ich bin gerade super begeistert und inspiriert, lasse es einfach sacken, einsinken und schaue was da geschehen wird, versuche es mit Gastlichkeit zu empfangen.
    Dank und Umarmung, Christian

  • Regina Schwill - Braun

    Liebe Marianne Gronemeyer, lieber Martin Kirchner,
    DANKE für dieses Interview!
    In vielem, was Du gesagt hast, kann ich mich gut wiederfinden. Anderes habe ich neu erfahren (1967 Berlin, Heinrich Alberts).
    Die beiden Dinge “sich befreunden” und auch gastlich miteinander, zueinander zu sein, immer mehr zu werden, ja, sind seehr wichtig – eben AUCH zu jeder Hummel!! Dazu mag ich das wunderbare deutsche Wort “Geschwisterlichkeit” hinzufügen, da ich denke, weder Brüderlichkeit, noch allein Schwesterlichkeit führen uns weiter. Und dann werde ich Dein neues Buch über “Die Grenze” bald auch lesen………
    Herzlichst Regina aus Tübingen

  • Astrid

    Eine Weise Alte Dame mit äußerst erhellenden, stimmigen An- und Einsichten. Ein Geschenk! 🎈Dankeschön!
    Menschen wie Sie (oder auch Ekhart Hahn und Jane Goodal) würde ich mir in einem Ältestenrat wünschen !

  • Vielen herzlichen Dank für diese weisen Worte liebe Marianne und lieber Martin! Sie geben Hoffnung in der momentanen Situation. Der Stillstand gibt uns die Möglichkeit uns zurückzuziehen und uns mit diesen wichtigen Themen zu beschäftigen, wie z.B. der gesunde Boden der uns nähren kann wenn wir es zulassen oder der Frage was brauchen wir eigentlich wirklich und was ist total überflüssig. Wichtig ist auch der Zusammenhalt der Gemeinschaft und das für einander sorgen und untereinander teilen. Gastlichkeit ist hier auf der griechischen Insel Kreta seit der Antike ein ungeschriebenes Gesetz und ist im täglichen Leben integriert. Lieben Gruss von der Insel!

  • Jutta

    Liebe Margarete,
    ich habe Martin kontaktiert und ihn gebeten, Dir die gewünschte Info zu geben.
    Herzliche Grüße, J.

  • Wie wertvoll, schön und bereichernd ! Eine Freude, das Interview zu hören.
    …und in meinen Ohren auch der Apell an die überfällige Aufwertung des Yin in unserer an die Grenzen gekommenen yang- lasten Zeit. DANKE.

  • In der Be-Grenzung haben viele Menschen ihr inneres Licht gefunden. Ich denke etwa an Viktor Frankl, den Begründer der Logotherapie, der im KZ war und viele Menschen aus der eigenen Familie verloren hat. Seine Maxime war: Ich will mir – auch unter diesen Umständen – meine Menschlichkeit erhalten, Trost, Hoffnung und Liebe spenden. Er hatte die tiefste Überzeugung, dass all das, was er erlebt, einen tiefen Sinn hat und stellte sich vor, dass er überlebt, irgendwann in einem Saal voller Menschen steht und von seinen Erfahrungen berichtet. Diese Vision hat ihn am Leben erhalten. Es ist genauso gekommen… Die Grenzen, die uns wegen Corona im Außen gesetzt werden, können helfen, diesem Licht auf die Spur zu kommen, unsere innere Fackel zu entzünden und hell erstrahlen zu lassen. Vielen Dank euch beiden für dieses wunderbar erhellende, berührende und inspirierende Interview!!!

  • Hemma

    Liebe Margarete, ich kann grade nicht auf deinen Kommentar antworten, hoffe du liest es trotzdem. Zum Thema “Holzmafia” hat das österreichische Magazin Addendum recherchiert: https://www.addendum.org/holzmafia/parkett-ukraine/ Pass auf dich auf, wenn du da reingehst.

  • Danke, lieber Martin, danke für Deine so einfühlsame und authentische Weise, die Interviews zu machen!
    Viele diese Interviews höre ich als echte Vorboten dessen, was derzeit- der Zeit der Weltoffenheit- geschieht. Sie tragen für mich dazu bei, out of the box zu denken, verweisen wieder und wieder auf das Mögliche. Wann wird es sich herum gesprochen haben, dass die Erde doch keine Scheibe ist und das WERDEN die Lösung ist?
    Heidje

  • Waltraud

    Die Gastlichkeit als eine wesentliche “Tugend” in allen Bereichen der Arbeit und des Zusammentreffens inspiriert mich sehr.
    Danke für das Gespräch! Waltraud

  • Thomas Gierich

    Wirklich Herz- und Geist erfrischend, was diese 79jährige , so lebendige weise Frau uns zu schenken vermag – gerade in diesen Tagen des Paradigmenwechsels. Sehr inspirierend auch, was sie an Erkentnissen allein aus dem Wort…der Sprache zu ziehen vermag. Und auch die Fährte, die sie zu legen vermag zu so bedeutenden Vordenkern wie Illich u. Levinas…deren Spuren in ihrem Weltverständnis durchschimmern und immer noch leuchten…

  • Dorothee

    Liebe Marianne, lieber Martin,
    1952 in Berlin geboren, kann ich mich gut ans Spielen auf der Strasse, auf zerbomten Grundstücken (natürlich verboten) erinnern. Am liebsten lief ich barfuss, pulte im Sommer mit den Zehen der Teer aus der Fugen. Sinnlichkeit pur, ein tiefes Gefühl von Freiheit. Später wurde ich Lehrerin, erst staatlich, dann mit Hingabe als Waldorfpädagogin. Gastlichkeit gehörte (und gehört) in jedes Klassenzimmer, ebenso die Freude an der individuellen Entwicklung der Kinder. All das, verbunden mit dem tiefen Gefühl der Dankbarkeit für dieses Leben, rief das Interview in mir hervor. Herzliche Grüsse und vielen Dank, Dorothee

  • Pauline G.

    Danke, danke danke !!!
    Sensationell, liebe Marianne, lieber Martin; ich bin befüllt und beglückt.
    Die “Sprachspiele”, die Wortschöpfungen von dir, liebe Marianne und dein Wissen, deine
    Erlebniserfahrungen, Balsam für meine Seele.
    Zu der erwähnten Hummel fällt mir ein, dass diese, so wie sie gebaut ist, eigentlich gar nicht fliegen (können) kann,
    das nicht weiß und einfach das macht, was für sie angedacht ist…
    Gastfreundliche Grüße, Pauline

  • Gutta

    Marianne Grönemeyers Anregungen sind wunderbar und auch praktisch als Leitfaden zu behalten: nicht immer nur machen, leisten, maximieren, sondern dass wir endlich wieder mehr sehen, aufnehmen, spüren und „ erleiden“ sollten, und eben das verdrängte Negativ des Tuns mehr zulassen, war für mich ein zentraler und konkreter Ge-danke, der ja eigentlich in allen anderen Punkten mit enthalten ist, danke !

  • Hans Werner Bramer

    Schade, dass wir nicht mehr von solchen klugen Menschen in der Politik haben…Wunderbare Frau mit wunderbaren Ansichten und dem Vermögen, sich klar und deutlich zu äußern!

  • Ich schätze die Bücher von Marianne Gronemeyer sehr und ich habe sie in diesem Interview so herrlich lebendig erlebt. Mich hat ihre Sehnsucht nach Begrenztheit besonders berührt: ich teile diese aus meiner Lebenserfahrung als Ostdeutsche. Im Rückblick auf die letzten 30 Jahre nach dem Mauerfall bedaure ich, wieviel Zeit, Geld und Aufmerksamkeit ich damit verschwendet habe, mich in dieser überreichen Konsumwelt zurecht zu finden. Bei schier unendlichen Möglichkeiten erscheint es mir oft schwerer, mit dem DASEIN, wie es gerade ist, zufrieden zu sein. Die Vielfalt gaukelt uns häufig vor, wir könnten Wichtiges verpassen. Für das Navigieren in dieser Welt der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten braucht es um so mehr einen gut justierten inneren Kompass.

  • Niko W.

    Danke Martin,
    dass Du Dich so viele Jahre um dieses Interview bemüht hast.
    Es ist ein unheimlich wertvoller Schatz!

  • Margarete

    Liebe Jutta,

    könnte ich mich mit Dir einmal außerhalb dieser Kommentarfunktion in Verbindung setzen? Ich bin Journalistin, und das, was Du da aus Rumänien berichtest, interessiert mich. Solche Dinge, die noch dazu in einem EU-Mitgliedsstaat stattfinden, müssen einem größeren Publikum berichtet werden. Vielen Dank!

  • Jutta

    Liebe Marianne, lieber Martin,
    habt vielen herzlichen Dank für das Interview und Euer Engagement. In einem Punkte jedoch zwickt es mich, eine Anmerkung zu machen. Du, liebe Marianne, sagst, dass “wir uns auf das Spiel mit der Krisenverlängerung einlassen” (37:35Min ff). Als Umweltaktivistin und Umweltpsychologin erlebe ich diese von Dir beschriebene Machtlosigkeit ganz anders. Bei vielen von uns ist die erzwungene “Krisenverlängerung” nämlich gerade nicht gewollt, sondern durch strukturelle, politische Macht erzwungen. Das ist gerade der Punkt, an dem sich Bewegungen wie FridaysForFuture, ExtinctionRebellion etc auflehnen, aber doch immer noch an machtvollen Staatsapparaten scheitern. Vor einige Monaten haben rumänische Freunde, die sich als Förster gegen illegalen Holzeinschlag in einem Naturschutzgebiet einsetzten (also im Kampf gegen die Klimakrisen-Verlängerung), ihr Leben verloren. Man hat sie regelrecht hingerichtet. Ich finde es also durchaus angezeigt, den Begriff der Krisenverlängerung weiter auszudifferenzieren und ihn auf diejenigen anzuwenden, die tatsächlich in Verantwortung dafür stehen.
    Herzliche Grüße, Jutta

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