18. - 30. März  |  #KlimakriseAlsChance
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Silke Hagmaier

Mitgründerin Ökodorf Sieben Linden & Pionierin postfossiler Lebensstile
Interview
Bonus

"Die Verantwortung übernehmen, ohne uns dabei fertig zu machen."

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Silke Hagmaier ist radikale Forscher*in für postfossile Lebensstile und Bewusstseinswandel. Sie ist Mitbegründerin von GEN-Europe und Macherin der ersten Auflagen des eurotopia-Projekteverzeichnisses. Im deutschen Beetzendorf gründete sie das Ökodorf Sieben Linden mit und innerhalb davon das sog. "Experiment Club99". Der Club99 war ein 10 Jahre währender Forschungsraum für eine Lebensweise, die mit 10 % der Ressourcen auskommt, die Deutsche im Schnitt verbrauchen und setzte damit ein Zeichen gegen globale Ungleichverteilung und Vernichtung von Lebensgrundlagen. Das Experiment "Club 99" zeigte auf, wie unser Wohlstand sich nicht auf materiellem Ressourcenverbrauch gründen muss und verband dies mit einer umfassenden Veränderung aller Lebensbereiche im Sinne eines Erwachensprozesses.

Beruflich arbeitete Silke mit Zugpferden und entwickelte hierin ihre eigene Ausbildungsskala zur "Zugpferdeflüsterin". Nach einem Burnout vertritt sie heute eine differenzierte bis kritische Sicht auf ihr Projekt und den Klimawandel-Konsens.


Über Silkes Pferdearbeit


Trailer zum Dokumentarfilm "Menschen, Träume, Taten" mit Silke

Danke Sibylle Reichel für die "Graphic Recordings" zum Interview - klicken auf das Bild zum Öffnen!

 

 

 


Kompass für gemeinschaftliche Entwicklung

Artikel im OYA-Magazin: Das Weltrettungs-Paradox

  


Wo kannst du Silkes Ideen in deiner Nähe erleben und ähnliche gesinnte Menschen treffen?
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89 Kommentare

  • Carl Funke

    Moin Silke!

    Super – wie Du weiterhin Freude und Hoffnung versprühst – und ich Dich hier wiederentdecken durfte. Munter bleiben! (sagt man hier in Norddeutschland).
    Herzliche Grüße
    von Carl aus Neuenmarhorst – ehemals Kerngruppen-Mitglied vom Ökodorf, immer noch auf seinem Acker aktiv.

  • Martin

    test

  • Martha

    Wow! Silke – ein schöner Mensch mit innerer und damit über sich selbst hinausgehender Erfahrung! Danke für die hoffnungsfrohen Anregungen, Martha

  • Benedikt Meisenecker

    Liebe Silke, Lieber Martin,

    von Herzen einen tiefen Dank für dieses Gespräch zum Mitlauschen-Dürfen!
    Eure Gesprächsdynamik, die vielen herzbewegenden Themen, die tiefen Einblicke und nebendran all die schönen, hoch-ploppenden Erinnerungen an 7L waren für mich ein wahrer Feier-Abend!
    Danke speziell, Silke, für deinen Gedankengang zu “Worten als ein begrenzendes Medium”! Zwecks seiner Tiefe hab ich bereits und werde ich ihn mir in Zukunft noch mehrmals innig zu Gemüte ‘spüren’ ;^)
    Mit großem Interesse und enormer Freude habe ich mich anschließend auch ans Lesen der Kommentar(-konversationen) gemacht und finde es unwahrscheinlich schön, wie Du, Silke, auf die verschiedensten Rückmeldungen eingehst… wirklich bemerkenswert; dein Mitfühlen, Anbinden und in Verbindung treten, das für mich beim Durchlesen nochmal sooo wohltuend erspürbar wurde.

    Ich freue mich sehr euch beiden, bei meiner hoffentlich baldigen Wieder(ein)kehr nach Siebenlinden bzw. Pomali, erneut zu begegnen!
    Mit fröhlichen Gn8-Grüßen aus dem Chiemgau,
    Benedikt

    Ps.: an deinem “schönsten PferdehaltungsBild”, das du, liebe Silke, im Kommentar zu Werner beschrieben hast, träume ich gerne mit 🙂

  • Lara

    Liebe Silke, es war so schoen dich mal wieder zu sehen und zu hoeren! Sowie auch Odin, Freya und Baleon. Beim Holzrueckevideo kamen gerade die Traenen! Vermisse euch! Eine riesen Umarmung!

  • Inken

    Liebe Silke, liebe alle,
    mich hat Dein Ringen um das Thema Entscheidungsfindung in Gemeinschaften sehr berührt.
    Ich möchte dazu gerne auf ein recht neues Model namens GFK plus hinweisen. Ich empfinde es als gelungene Kombination aus, ich nenne es mal: “ganz praktische Dinge ansprechen” und gleichzeitig “angebunden sein, an einen höheren Sinn”.
    Es wird versucht gemeinschaftlich, ausgehend von den Utopien der beteiligten Individuen, eine gemeinsame Richtung zu definieren, ein gemeinsames Kraftfeld zu finden und dann von dort weiterzugehen. Zum einen geht es also um ganz konkrete Bedarfe, zB. “was brauche ich, um gut arbeiten zu können”, gleichzeitig aber auch sehr viel um inneres Spüren und das Spüren dieses gemeinsamen Feldes. Und das Model ist kreis-, bzw. spiralförmig ausgelegt, um immer wieder auch zum Individuum zurückzukehren.
    Bei Interesse, es gibt dazu sehr viel Material unter folgendem link: https://www.gfk-plus.net/
    Liebe Grüße
    Inken

  • Detlev Matthias Daniel

    Danke Silke. Es berührt mich, zu spüren, wie du unterwegs und in Veränderung bist. “Sei die Veränderung, die du dir wünscht für die Welt” bedeutet ja nicht, sei das “fertige” Ergebnis dieser Veränderung.

    Zur Frage von Konsens, Entscheidungsfindung, Polarisierung etc. als Anregung, in welche Richtung man weiter denken und spüren könnte: Vielleicht sollten wir unsere Konzepte von Gemeinschaft einmal überdenken. Wie oft und wo müssen wir eigentlich gemeinsame Entscheidungen treffen? Sind das Notwendigkeiten oder Bedürfnisse? Welche Strukturen erzeugen die Notwendigkeit, welche Beziehungen das Bedürfnis? Wie könnten wir Zusammenleben so organisieren, daß Vielfalt nicht nur ein Wert, sondern immer mehr durchgängiges systemisches Prinzip wird? Z.B. Verantwortung “statt” Regel, Zuwendung “statt” Anspruch. Regeln (im herkömmlichen Sinn) im Konsens zu beschließen, ist eigentlich ein Widerspruch in sich.

    • Silke Hagmaier

      Danke Detlev, für die tiefe Deiner Reflektion, wenn ich Deine Sätze lese (wie z.B. “welche Beziehungen erzeugen das Bedürfnis nach gemeinsamen Entscheidungen?”) spüre ich, wie alleine Deine Art darüber nachzudenken bei mir eine innere Weite anklingen lässt, als würden die Gehirnhälften ein bischen auseinandertriften und es wäre plötzlich Platz, für einen neuen Blickwinkel. Danke dafür.
      Silke.

  • Alexandra

    Liebe Silke, lieber Martin,

    ein wunderbares Gespräch !
    Die Sehnsucht nach dem “großen Crash” kenn ich auch 😀 Mal sehen, was sich daraus entwickelt – wissen tun wir (unser Verstand) es nicht, was auch gut so ist – aber die Hoffnung auf gute und schöne Entwicklungen zum Wohle aller nährt uns und das “Feld” 🙂

    Bezüglich der Aufmerksamkeit, die der Körper ab einem gewissen Punkt einfach einfordert:
    Das darf ich seit einigen Monaten (eigentlich schon Jahren) auch lernen. Er hat einfach ein eigenes Bewusstsein und widersetzt sich unserem Willen, wenn wir es “übertreiben”. Fühlt sich erst mal nicht so schön an und man will (!) wieder in seine vorherige “Kraft” kommen. Inzwischen bin ich jedoch überzeugt, dass diese “vorherige Kraft” nicht mehr herzustellen ist! Ganz einfach, weil sich derzeit eine andere, viel größere Kraft ihren Weg bahnt 🙂 Die große Herausforderung ist an diesem Punkt dann erst mal: Annehmen – sich selbst in dieser gerade scheinbaren Unzulänglichkeit annehmen können – ich übe noch 😀
    Hier kommen aber dann verstärkt Körperbewusstsein, Seele, Herz, Nichtwissen und Intuition ins Spiel – kurz die Anbindung an das göttliche, universelle (wie man es auch bezeichnet) in und um uns ! Im Jetzt und Hier !

    Anke Evertz beschreibt es in ihrem Buch und den Interviews auf youtube sehr schön: “9 Tage Unendlichkeit” – sie beschreibt ihre Nahtoderfahrung und was sie in dieser Zeit erleben durfte auf einzigartige Weise – sehr empfehlenswert !!! Dabei geht sie auch auf den Körper ein und dass dieser zu jeder Zeit mit dem “göttlichen” in Verbindung steht. Wenn wir also lernen, auf unseren Körper zu achten, zu hören, nutzen wir unseren Körper für das, wofür er auch da ist 🙂

    Meinen herzlichen Dank für das Teilen dieser Erfahrungen, Erkenntnisse und Gedanken – ich bin sehr berührt.

    Alles Liebe und erdenklich Gute,
    Alexandra

    • Silke Hagmaier

      Liebe Alexandra,
      große Freude und Neugier löst Dein Satz in mir aus “Inzwischen bin ich jedoch überzeugt, dass diese “vorherige Kraft” nicht mehr herzustellen ist! Ganz einfach, weil sich derzeit eine andere, viel größere Kraft ihren Weg bahnt” – das ist wunderbar, dass Du das auch so wahrnimmst. Für mich geschieht gerade etwas großartiges auf der Welt, und es bahnt sich bereits seit den 90er Jahren seinen Weg. Manche Menschen, wie Du und ich, sind davon auch körperlich betroffen, andere auf anderen Ebenen. Ich möchte hierzu etwas mit Dir und Euch teilen, was ich selber gerade erst erfahren habe und was mir viel von dem erklärt, was ich in den letzten dreißig Jahren erlebt habe. Autorin ist Renata Beffa, ich kopiere es stark gekürzt hier rein (unten am Ende noch ein Gedanke von mir):

      Seit Jahrtausenden betrug die Frequenz unseres Planeten 7,6 Hz. Die Physiker nennen es Schumann-MRT und es liegt an dem Schlag, der durch die Strahlen im Raum zwischen Erde und Ionosphäre erzeugt wurde, der als Wellenführer und Resonator spielt.
      Der Mensch fühlte sich unter diesen Bedingungen wohl, da die Vibrationsfrequenz seines Energiefeldes dieselben Parameter, 7,6-7,8 Hz, hatte.Die Frequenz von Schumann hat sich jedoch rasch erhöht. Wir folgen der Dynamik:
      Januar 1995 – 7,80 Hz
      Januar 2000 – 9,3 Hz
      Januar 2007 – 9,80 Hz
      Januar 2012 – 11,10 Hz
      Januar 2013 – 13,74 Hz
      Januar 2014 – 14,86 Hz
      Februar 2014 – 14,14 Hz
      März 2014 – 15,07 Hz
      April 2014 – 15,15 Hz.
      2020 haben wir 170 hz erreicht.
      Du kannst deine Schwingung erhöhen, indem du mit dir selbst arbeitest und bewusstes Verhalten von Einheit und Liebe aktivierst…
      P.S. Jede negative Emotion schließt den Zugang zum Bewusstsein.

      Silke: Rückblickend nehme ich wahr, dass haargenau mit dem Beginn der Frequenzerhöhung in meinem System (zum ersten Mal) Stress aufkam, nämlich 1995, als ich mit der Erstellung der ersten Auflage der eurotopia beschäftigt war. Das Thema zieht sich durch, gestern Abend beim “Agni Hotra” konnte ich deutlich spüren, dass mein System immer noch zu eng ist für die hohe Schwingung, die durch das Feuer nochmal deutlicher für mich fühlbar ist. Auch das ganze Geschehen rund um Corona ist für mich hiermit im Zusammenhang: für mich geht es um eine Schwingungserhöhung des Gesamtsystems Erde und allen, die darauf leben.
      Vielleicht hast Du das so nicht gemeint, liebe Alexandra, aber diese Gedanken sind bei mir entstanden beim Lesen.

  • Julius Schlosser

    Liebe Silke,
    mich hat das Interview sehr angesprochen.
    Besonders “nicht Wissen” als Raum höchster Kreativität. Leider hat es keinen Eingang in die “Evaluierungsliste” gefunden…

    Und hinspüren wo die Freude ist. Jenseits von Aversion und haben wollen.

    Und ich sehe 7L nochmal mit anderen Augen, nämlich als andauerndes Experiment was selbstverständlich unvollkommen ist, jedoch von Menschen wie Dir in die Welt gebracht wurde, die sich auf den Weg gemacht haben. Dafür Danke und dass Du mich/uns in solcher Offenheit an Deinen Reflexionen teilhaben lässt

    herzlichen Gruß

    Julius

    • Silke Hagmaier

      Lieber Julius,
      an Deinem Kommentar kann ich nochmal tiefer spüren, wie gut es (mir) tut, transparent zu sein. Wir kennen uns schon sehr lange, Du hast hier in Sieben Linden viel beigetragen und ich bin dankbar, dass ich durch die Teilhabe von Menschen wie Dir erleben darf, dass unsere “Experimente” mehr sind als Selbsterkenntnisreisen um den eigenen Bauchnabel. Bis bald!

  • Martina

    Ich spüre tiefe Berührung. Über die tiefen Einsichten, die Demut die eigenen Sichtweisen auch wieder in Frage zu stellen und loszulassen, weil was anderes sich gerade Priorität verschafft. Auch darüber wie Worte fehlen können um zu beschreiben, was wirklich für jeden von uns wahr ist. Und über die Einladung unter der Angst auch die Neugier zu spüren und beidem Raum zu geben. Danke für diese gleichzeitig so verletzliche, durchlässige und so starke, kraftvolle Qualität.

    • Silke Hagmaier

      Danke, Martina, für Dein offenes, berührbares, weiches Lauschen. Manchmal fühlt sich sprechen für mich an wie als würde ich einen Stein ins Wasser werfen, wie um zu sehen, welche Kreise es macht – um dann vielleicht selber besser zu verstehen, was ich meine oder was “wahr” sein könnte….

  • Werner

    Liebe Silke,
    danke für das inspirierende Interview!
    Bezüglich der Pferdehaltung. Hoffentlich lassen sich Allmenden wieder etablieren, das würde es denke ich ermöglichen sie artgerecht zu halten.

    Liebe Grüße

    • Silke Hagmaier

      Hallo Werner,
      Allmenden sind ein wunderschönes Bild gemeinsam getragener Subsistenz. Mein schönstes Bild von Pferdehaltung sind frei laufende Herden, die wie die Kühe in Indien einfach mit uns leben (dann müsste man dafür das Gemüse einzäunen, statt der Pferde)…. das braucht dann natürlich Beziehungen zwischen Menschen und Pferden die geprägt sind von Vertrauen und Respekt in beide Richtungen…. – auch das gehört zu meinem Traum….

  • Ralf

    ist angekommen – danke herzlich!

  • Was mir zu diesem Interview einfällt:
    “Aus der Sehnsucht wird Mut geboren.
    Ohne Sehnsucht machen wir uns nicht auf den Weg.”
    Ich fühle mich von Silkes Worte sehr bestätigt in dem was ich selbst wahrnehme und kann nur ebenfalls dazu anregen, auf die eigene Intuition zu achten. Danke!

    • Silke Hagmaier

      Liebe Katrin,
      seitdem das Interview stattgefunden hat, hat sich die Welt schon wieder sehr verändert. Heute würde ich Deinen Gedanken, der Intuition zu folgen, noch viel mehr in den Vordergrund stellen. In den letzten Wochen ist mein Leben angefüllt von großen und kleinen Erlebnissen, die mir zeigen, dass der Verstand als lebensgestaltendes Instrument immer mehr versagt und dass Intuition und Angebundenheit die Grundlage sind für ein tieferes Verständnis der Vorgänge und für die zu treffenden Entscheidungen. In diesem Sinne wünsche ich Dir und uns allen vorallem, dass sich diese Kraft in uns nun weiter öffnet und entwickelt und unser Vertrauen hierein unkompromittierbar wird.

  • Ein berührendes Wiedersehen: Vor fast 25 Jahren begegnete mir Silke für ein paar Stunden näher, indem ich sie vom Hof in Groß Chüden, dem damals zentralen Domizil der Aktivisten kurz vor Erwerb Sieben Lindens, auf dem Weg heim an den Rhein zu einer anderen Initiative ins Bergische Land chauffierte. Eine beeindruckende junge Frau erlebte ich damals, die ihren Weg gefunden zu haben schien. Im Sommer darauf – „Bauwoche“ in Sieben Linden – trafen wir uns wieder, doch ihre Mitfahrgelegenheit hatte zu meinem Bedauern keine bleibende Erinnerung hinterlassen. Als Beobachter Sieben Lindens aus der Ferne verfolgte ich lange Jahre ihren Weg im „Club 99“ und den danach. Inzwischen längst aus den Augen verloren war das Interview im Summit eine große, doch schöne Überraschung … die offenen Worte zum Vergangenen, Gelungenem wie nicht Gelungenem, den eigenen Opfern wie der Mündung ihres scheinbar klaren Wegs in offenen Fragen fügten sich sehr gut zu den wenigen Puzzlesteinen im Bild, das ich von damals in Erinnerung behalten hatte … von Herzen meine besten Wünsche auf Deinem weiteren Weg, liebe Silke Hagmeier! Deine Mitfahrgelegenheit vom Dezember 1996 ,-)

    • Silke Hagmaier

      Liebe aatWinnie,
      tatsächlich ist das ein wiederkehrender Schmerz bei der Art von Leben, wie ich es führe: ich gehe in Begegnungen tief, egal wer mir begegnet und für wie lange, wenn ich dazu gerade die Kraft habe (damals hatte ich durchgehend diese Kraft, heute ist das anders). Da sich diese Intensität dann aber auch auf die nächste Begegnung oder Erfahrung bezieht, überlagert sich die vorherige schnell, so dass ich immer eher JETZT bin als in dem davor. Mir ist klar, dass das immer wieder Situationen ausgelöst hat, die von Menschen als “enttäuschend” erlebt werden. Das tut mir wirklich leid! Es scheint, Du hast mir verziehen, dass ich Dich nicht wiedererkannt habe damals. Dafür danke ich Dir.

  • Hedda

    Auch mich hat es sehr berührt, was und wie du es gesagt hast, Silke. Erst seit ca. einem halben Jahr übe ich mich in radikalem “Verzicht” und versuche “alles richtig zu machen” (wegen der Schnelligkeit des Klimawandels). Einiges gelingt ganz einfach und erfüllt mich eher mit Freude (möglichst nur noch regionale, unverpackte Ware kaufen, überhaupt eher sein und machen als haben/kaufen), aber seit 5 Jahren bin ich auch einmal im Jahr nach La Gomera geflogen und habe dieses Jahr meine Meditationsreise dort abgesagt. Mir fehlen nun die Berge, die Sonne und das Licht dort und ich denke dann, wer bin ich, dass ich das “zum Überleben” bräuchte … Ich bin noch nicht sicher, wie ich es weiter handhaben werde, aber dein Vortrag war in vielem eine große Inspiration, ein Türöffner für mich!

    • Silke Hagmaier

      Liebe Hedda,
      danke für Deine intensive Suche nach dem was “wahr” und “richtig” ist. Wenn ich lese, was Du schreibst, fühlt es sich für mich so an, als gäbe es auf der Ebene von Objektivität keine Antwort darauf. Und vielleicht gibt es selbst auf der persönlichen Ebene keine “klare” Antwort im Sinne von z.B. “ich, Silke, werde nicht mehr fliegen” mehr. Diese Zeiten von Corona bringen mir die Kunst, im Jetzt zu sein, nochmal ganz anders nahe: alles ändert sich ständig, alle gemachten Pläne werden wieder über den Haufen geworfen, Flexibilität und Alternativen sind gefragt und mit dem Gehen was ist / was sich zeigt. In diesem Sinne lerne ich gerade darauf zu vertrauen, dass ich nicht wissen oder entscheiden muss, ob ich nochmal fliegen werde und wofür, sondern dass ich die Klarheit darüber in genau dem Moment haben werde, wenn eine Entscheidung ansteht.

  • Liebe Silke!
    Dein Interview hat mich tief berührt und beeindruckt. So viel Weisheit klingt daraus. Danke, das du uns Anteil haben läßt an so vielen Erkenntnissen und danke für deine Ehrlichkeit und den Mut all deine Irrwege zu benennen, danke für das Weiche und Lichte in deinen Worten!
    Ich freue mich, dir einmal zu begegnen!
    Herzliche Grüße
    Karin

    • Silke Hagmaier

      Liebe Karin,
      deinen Kommentar zu lesen küsst genau das wach, was Du benennst. Dein Blick auf mich stärkt diese Seite in mir. Das möchte ich mir merken für meine Begegnung mit Menschen: wie wir durch die Art, wie wir aufeinander schauen, das im Anderen / in der Anderen stärken, was wir sehen. Und wer weiss, vielleicht werden wir zwei mal die Gelegenheit haben, das gemeinsam zu Erleben per Du.

  • Liebe Silke!
    Mich hat das Interview sehr berührt: deine klare Ausrichtung auf das Licht, dein Ringen um Sinnhaftigkeit, die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit im Anerkennen und Benennen von Irrwegen… und noch vieles was noch nach und nach in mein Bewußsein sickern darf… Danke für deine Worte, danke für alles noch nicht benannte, danke für die Vision des “Darüberhinaus”!
    Ich freue mich, dir einmal zu begegnen wenn die Zeit reif dafür ist.
    In herzlicher Verbundenheit
    Karin

  • F

    Was für ein tolles Interview… Und immer denke ich mein Lieblingsinterview hat es schon gegeben… Und immer wieder :auf
    ein lieblingsinterview folgt immerfort ein nächstes!
    Liebe Silke,
    Schon vor 19 Jahren hat mich dein eurotopia auf Reisen begleitet und mich glücklich gemacht!!!
    Und heute hast du mich noch glücklicher gemacht mit dem was du gesagt hast.
    Dass Worte das , was man fühlt, nicht vollständig ausdrücken können.. .
    Das habe ich immer bis zur Erschöpfung versucht und mich dabei immer verstrickt weil mein Herz so voll ist und ich mich in überreizung nicht entspannen kann. Endlich einmal Innehalten und nicht wissen wie es weitergeht…nur fühlen…
    Ich kenne das mit der telepatischen Kommunikation mit Babys oder Tieren. Wundervoll Was du über die Pferde sagst.
    Danke danke danke!!!

    • Silke Hagmaier

      LiebeR F
      weniger Worte, genau – danke für die Erinnerung daran, als sage ich nur DANKE und BITTESCHÖN, es war mir ein Vergnügen (auch die eurotopia)!

  • Susanne

    Liebe Silke, danke sehr auch von mir für deine Offenheit. Für mich ist es kraftvoll zu spüren, wie weibliche
    Wege der Ganzheit aussehen und ausgedrückt uns gegenseitig stärken. Gerade im Spirituellen sind noch! aus den Traditionen männliche Werte und Übungsstrukturen Überwiegend. Genug Strukturen und Ideale gelebt hattest
    du (und das spiegelst du mir, erlebte ähnliches) und das nun diese Heilung der Frauen eben dieses “auf den Schmerz
    zu”, das “Ertragen, annehmen, entspannen und dann zur Heilung und Intuition” finden. Zum Leben kommen..ist das Thema…..
    Traumata verarbeiten um aus von Überlebensstrategien gesteuert (Kriegsenkelthema…) ins Leben zu kommen. “Die Welt , die ich kenne” und die “Unwissenheit” erlebe ich hier im Interview als Pole der Aktivität und Passivität. Und würde es als weiblichen Weg sehen, wie du gehst. (weiblicher Ekkehart), man kann Bewusstseinswachstum im “Ertragen und dranbleiben innerlich ” erleben. Dies lerne ich bei den Japanern. Also da, wo wir nicht weiterwissen, nicht in blinden Aktivismus verfallen, sondern in erster Linie nach Innen zu schauen: was geht vor? Dann die Harmonie wahren. Also zutiefst Fähigkeiten, die du entwickelt hast und wohl wird es DEIN WEG BLEIBEN. Das meine Intuition. Also ja, die Entspannung,
    dann füllen wir uns brauchen aussen nicht so viel zu suchen. Und doch: wir sitzen in einer Fülle! Ja, es geht um Ganzheitserfahrungen, die einen massive Verausgabung der inneren und äußeren Resourcen SENKEN würden.
    (Meister Hakuin: als sässen wir mitten in einer Quelle und schreien vor Durst) Silke, danke also, für das Teilen, denn es gibt uns Frauen einen Leidtfaden: so dürfen wir sein: das ist ein Teil des Wandels, der weibliche Weg für eine Veränderung.Ich verneige mich und fühle eine Verbundenheit, das Gebet für Wohlsein für viele erschöpfte Frauen (die so sehr an den Ungerechtigkeiten an der Schöpfung leiden, Kinder aufziehen, sich immer noch ganz geben…..) Frauenweisheit ist das , was du ausstrahlst! (das mal so aus dem Bauch geschrieben)

    • Silke Hagmaier

      Liebe Susanne,
      witzig, wie Deine Worte in mir spontan das erzeugen, worüber die “schreibdenkst” – nämlich Bauchgefühle, Verbundenheit zum weiblichen Feld und eine Art gleichzeitigen “Gehirnstreik”. Du kannst es also auch, wie schön….

  • Elke S.

    Liebe Silke,
    Danke für das viele Interessante, was Du aus-, angesprochen und zusammengefügt hast und für Dein Vorbild, die offenen Fragen zu thematisieren, wo man wirklich steht.
    Das Bild von dem unbekannten Ufer, zu dem man sich aufmacht, mag für manche passen. Mich würde es eher ängstigen. Für mich passt besser das Bild, dass ich mit mir, meinem unveränderlichen Kern in Kontakt bin und bleibe, mit dem Göttlichen und allem und allen verbunden; und das gibt mir Sicherheit, was auch immer sich außenrum und in mir ändert, da ja nach und nach das, was nicht mehr dienlich ist, geht und anderes transformiert wird.
    All is well, this I know – it is allways safe for me to change and grow…dieses spirituelle Lied fällt mir ein. Vertrauen in mich und das Göttliche. Und, wenn ich mich richtig erinnere, aus dem Sufismus: Let my heart be a lamp, whose light is calm; burning in a shelter where no winds may come…
    Du sprichst von Deinem Zwiespalt zwischen den Regeln und Deiner Erfahrung, dass Du gut für Dich sorgen musst. ich sehe da als gemeinsamen Nenner die Liebe, zu dem was um uns ist (Natur, Tiere und Pflanzen, andere Menschen…) und zu uns selbst. Wie m.E. so oft müssen wir statt ‘entweder-oder’ es beides verbinden, also mit ‘und’ . Der Verstand dient uns dann als Instrument, um diese liebevolle Haltung umzusetzen. Wenn wir jetzt noch einbeziehen, dass wir die Welt um uns selbst erschaffen, ist dies sicher ein guter Weg, liebevoll zu sich zu sein incl. dem liebevollen Annehmen der eigenen Schattenseiten, die dann auch im Außen heilen könnten (z.b. über O opono pono)

    • Silke Hagmaier

      Liebe Elke, aus dem vielen Deiner Worte nehme ich mal ” ich sehe da als gemeinsamen Nenner die Liebe, zu dem was um uns ist (Natur, Tiere und Pflanzen, andere Menschen…) und zu uns selbst.” . Vor kurzer Zeit ist Wolfram Nolte gestorben, der mir in den 90er Jahren seine “eurotopia-Projekteliste” überlassen hat, damit ich das als Grundlage nehmen konnte für die erste eurotopia-Recherche. Sein letzter Gruss an seinen Freundeskreis war der Satz: “Liebe ist die einzige Revolution”. In den Herausforderungen des Lebens fühle ich mich andauernd gefordert, an dem “sowohl mich lieben als auch die Anderen” nicht zu verzweifeln, denn es scheint sehr oft ein Widerspruch zu sein: entweder ich bleibe mir selber treu, oder irgend jemand fühlt sich gerade nicht geliebt von mir und verhält sich daraufhin so, dass ich es auch schwer habe in der Liebe oder im Mitgefühl zu bleiben. Und ich nehme eine Welt um mich herum wahr, die ich nicht “erschaffe”, wie Du es nennst, sondern die ich Cocreiere. Mein Gefühl von “erschaffen” bezieht sich deutlich auf meinen eigenen Blickwinkel, den ich einnehme zu dem Grossen Ganzen und der “Welt da draussen”. Aber: alles keine Worte zum in den Stein hauen!

  • evelyn bonatti

    Liebe Silke,
    es war wunderbar dir zuzuhören, neu und doch vertraut. Vor 10Jahren war ich mit W. Dieter Storll auf La Palma und mit einer grossen Gruppe haben wir immer wieder Innegehalten und waren einfach NUR .Dann hab ich von den Ureinwohnern gelesen, die damals stundenlang aufs Meer geblickt haben….., und von den Spaniern als faul bezeichnet wurden. ich glaube, so was Ähnliches machst du gerade. Du bist dabei es wieder neu zu spüren, fühlen und zu praktizieren.
    Danke dir und ganz fest weiss ich, dass auch wir uns dem nähern.
    Danke auch dir Martin, für den Raum den du schaffst. Von Herzen danke Evelyn

    • Silke Hagmaier

      Liebe Evelyn
      das ist ja sehr interessant, was Du da schilderst von den Guanchen. Tatsächlich hatte ich das Gefühl, dass dieses “TOR” einer Wasseroberlächenreflektion zu folgen, keine Entdeckung von mir sein kann, weil es sich eher anfühlte wie ein grosses morphogenetischen Feld, ähnlich wie beim Agni Hotra, wo auch schon Millionen von Menschen die Erfahrung von Frieden und Einheit zelebriert haben mit dem heiligen Feuer und ich mich einfach durch das Einhalten der Ritualvorgaben in deren Enerige einklinken darf. Durch Dich höre ich gerade das erste Mal davon, dass das bei einer Wasseroberflächenmeditation tatsächlich ähnlich gelagert sein könnte – danke!

  • L.A.

    Hallo Silke, hallo alle,

    ich habe eine mögliche Antwort auf die Frage bei 21:53 – ich habe vor wenigen Jahren durch Zufall eine Methode, ein Konzept kennengelernt, das dieses enorme Ringen darum, eine einvernehmliche Lösung zu finden, den klassische Konsensentscheidungsfindungsprozesse mit sich bringen, zu großen Teilen reduzieren und dabei gleichzeitig zu einem Konsens führen kann. Es ist die bisher beste mir bekannte Methode um verhältnismäßig schnelle, konsensnahe oder Konsens-Entscheidungen in Gruppen beliebiger Größe zu treffen. Das Konzept nennt sich “Systemisches Konsensieren” – gewiss kein “klappt auf jeden Fall”-Rezept, und dennoch ein Tipp für alle, die eh schon Entscheidungen im Konsens treffen wollen und dabei mit dem damit oft verbundenen enormen Aufwand ringen, sowie alle, die Alternativen zu bisherigen Mehrheitsentscheidungsfindungsprozessen in Gruppen suchen.

    Mehr dazu auch hier:
    https://www.sk-prinzip.eu/
    und als Online-Tool hier:
    https://acceptify.at/de/start

    • Silke Hagmaier

      Lieber LA
      danke für diese Links und die ausführliche Mail, die Du mir bereits dazu geschrieben hattest. Es steckt darin viel systemische Intelligenz und ich empfinde Deine Hinweise für Gruppen, die daran interessiert sind, ihre Strukturen weiterzuentwickeln, wirklich als hilfreich.
      Für mich selber steht gerade an, das Thema der Entscheidungsfindung aus der Perspektive einer tiefen Anbindung zu ergründen. Andbindung heisst für mich an dieser Stelle die Angebundenheit an die Intelligenz des EINEN. Dabei interessiert mich – jenseits der Systeme – wie wir uns zunächst als Individuum und danach als Kollektiv in die Lage versetzen Entscheidungen mehr zu “erspüren” als zu “fällen”. Das, was in den alten hierarchischen Gemeinschaften die spirituellen MeisterInnen waren, die einfach für alle entschieden haben, was “das Beste” ist – lässt sich das auch auf ein Kollektiv übertragen? Können wir gemeinsam Zugang finden zu einer unidentifizierten “Wahrheit” jenseits der persönlichen Vorlieben und Ziele? Wie können wir herausfinden, was wirklich passieren “will” – obwohl wir voll sind von ICH WILL Vorstellungen? Hier bewege ich mich viel mehr im Fragen und Ahnen als im Wissen – zumal das Beste, das mir je passiert ist, nämlich die Mutterschaft, etwas ist, das ich für mich ganz entschieden abgewählt hatte. Interessanterweise hätte an dieser Stelle mein Umfeld schon immer das “Richtige” für mich entschieden: um uns herum waren immerzu alle der Meinung, wir sollten unbedingt Kinder kriegen! Die allererste Frage ist also für mich gerade die nach meiner eigenen Anbindung, die mir erst mal das erschliesst, was für mich selbst das Beste ist – und dann vielleicht von dort ausgehend auch ein Gefühl für das Kollektiv….

  • Guten Morgen, Ihr Lieben,

    Euer Gespräch war magisch! Ich danke Euch für jedes Wort und vielmehr noch für alles, was zwischen den Worten stattfand.
    Ihr habt mich zu folgendem Text inspiriert:

    Als ich anfing, mich zu lieben,
    hörte ich auf mir, mein Leben mit zuckerhaltigen Speisen zu versüßen.
    Es war kein Verzicht.
    Es war der Gewinn einer zuvor nicht dagewesenen Klarheit.

    Als ich anfing, mich zu lieben,
    hörte ich auf zu reisen.
    Es war kein Verzicht.
    Ich entdeckte alle Facetten der Welt in mir. Es gab keinen Grund mehr, den Schatz im Außen zu suchen.

    Als ich anfing, mich zu lieben,
    hörte ich auf, mich verändern oder gar wachsen zu wollen.
    Das war ein Gewinn.
    Ich begann mit mir im Einklang zu schwingen und erkannte, dass ich gut bin.

    Als ich erkannte, dass ich gut bin,
    sah ich, dass jeder andere es ebenso ist.
    Das war eine Freude.
    Es gab keinen Widerstand und keine Trennung mehr in mir.

    Als ich begriff, dass alle Menschen gut sind,
    wusste ich, dass auch unsere Geschichte gut ist – so wie sie ist, mit all ihren Aspekten.
    Das war eine Erlösung.
    Ich begann mich zu entspannen.

    Als ich begann, mich zu entspannen,
    beobachtete ich das Weltgeschehen 2020.
    Die Ereignisse schienen sich zu überschlagen, alles war am Wirbeln und ich wusste, was meine Aufgabe in diesen Tagen war.
    Ich war wie eine Radnabe, in die sich alles Wirbeln hineinentspannen durfte.

    In herzlicher Verbundenheit, Karin

    • Detlev Matthias Daniel

      Liebe Karin,
      welch ein Zufall führte mich geradewegs zu deinem Kommentar! Dein Text bewegt mich, er hat Kraft und führt zu mir selbst. Ich denke, darum geht es: In all dem Wirbel sich zu zentrieren, sich zu lösen und neu zu verbinden. Schwimmen, tauchen, bewegen, lebendig sein. Ich bedanke mich mit einem Gedicht, das mir schon vor längerer Zeit gekommen war, aber über die Zeit nichts von seiner Kraft eingebüßt hat:

      Hingabe ist es, was die Seele befreit, –
      unendliche Erleichterung,
      anhaltender, stummer Jubel!

      Wachstum, Entfaltung, Blüte und Frucht,
      ja das Leben selbst, –
      Alles geschieht in der Hingabe.

      Und doch haben Menschen Angst, sie könnten sich selbst aufgeben,
      Kraft und Würde einbüßen – nicht mehr ihr eigener Herr.
      Sie könnten unversehens in falsche Hände geraten,
      Opfer werden, verlieren, was sie sorgsam erworben und bewahrt.

      Da erscheint ihnen ihre Seele als ein zartes, verletzliches Wesen,
      das scheu in ihnen wohnt, viel Schutz und Pflege braucht,
      ein sicheres, festes Zuhause – frei von Gefahr und Pein.

      Und so gleichen sie dem Reisenden, der, statt seinen Koffer
      mit Nützlichem zu füllen, sich selbst darein verkriecht
      und erwartet, so unversehrt und wohlbehalten anzukommen.

      Doch die Seele, sie ist ein wildes Tier, ein Geschöpf der Natur.
      Jedes Haus, das wir bauen, jeder Raum, den wir schützen, ist ihr viel zu klein
      Jeder Versuch, sie zu halten, sie zu domestizieren,
      läßt sie verkümmern, dahinsiechen…

      Hingabe ist,
      wenn wir die Riegel öffnen und die Seele freilassen –
      in die Unsicherheit zunächst, um dann zu erstaunen, wie
      sie zwei prächtige Flügel entfaltet und sich hineinstürzt,
      wild und lustvoll sich stürzt in die endlose Weite – Gottes.

      Danke noch einmal
      Detlev

    • Silke Hagmaier

      Liebe Karin,
      das ist wundervoll, ich bin sehr berührt und zutiefst dankbar, dass ETWAS in mir DIESES in Dir ins Schwingen gebracht hat. Letztendlich ist es wohl einfach das Gleiche Schwingen in uns allen. In meinen guten Momenten teile ich die Erfahrung der letzten “Strophe” mit Dir. Die Strophen davor werden mir ab jetzt helfen, da wieder schneller hinzufinden.

    • Silke Hagmaier

      Liebe Karin,
      darf ich Dein Gedicht auf Englisch übersetzen und mit Dir als Autorin verwenden? Zunächst möchte ich es an eine Frau schicken, die mit mir an eine Art “Women Leaders” Kettenbrief teilnimmt (dazu kann ich nur in den nächsten 4 Tagen beitragen, sofern Deine Antwort rechtzeitig ankommt bei mir).
      fragt Silke
      Ich bitte um Verzeihung, dass ich diese Kommentarspalte hierfür nutze…. ich weiss keinen besseren Weg….

  • Karin

    Liebe Silke, lieber Martin, liebe Leser dieser Zeilen,

    als ich heute die Nachrichten sah, fiel mir ein Gedanke zu, der mir nun wie eine “Antwort” auf Silkes so weise beschriebene Grundschwierigkeit passt (Kräfte zehrende basisdemokratische Entscheidungsprozesse sowie das Wissen, dass wir Entscheidungen aus einer anderen Quelle brauchen, zu der die meisten im Alltag nicht den Zugang haben).

    Beim Nachrichtenschauen wurde mir bewusst, dass die Menschen, die jetzt die meisten Entscheidungen bezüglich dem Umgang mit der Corona-Pandemie treffen, gerade permanent am Limit oder drüber sind. Ich dachte: “Wie schön es wäre, wenn jede Regierung hauptberufliche Meditierende hätte, deren einzige Aufgabe es ist, sich täglich mit der Stille und ihrer Intuition zu verbinden.” – Ist vielleicht eine ganz alte Idee (die Stammesweisen …). Mir gefiel sie. Daher wollte ich sie mit Euch teilen. Natürlich bräuchte es dazu das Vertrauen des Volkes und es dürfte keinen Machtkampf, um diesen Job geben – vielleicht wollte ihn auch niemand ausüben. *lach*

    Ist das demokratisch? – kann man sich fragen. Ja, denn wer wirklich angebunden ist, trägt die ganze Welt in sich. Wer sollte die Befähigung dieser Meditierenden prüfen? Es würden sich Wege finden.

    Danke für dieses berührende und inspirierende Gespräch, Ihr beiden! Ihr seid echte Herzöffner und Ihr praktiziert ein so aufmerksames, achtsames und weises Miteinander – es ist ein Geschenk, Eurem Gespräch zu lauschen.
    Danke an alle, die diesen Online Summit möglich machen! Ich habe jedes Gespräch genossen – auch wenn ich heute erstmals meinen Dank übermittle.

    Segensreiche Grüße an Dich, der Du diese Zeilen gelesen hast, Karin

    • Silke Hagmaier

      Liebe Karin,
      das ist eine wundervolle Idee und wenn ich hinspüre habe ich den Eindruck, dass sie sich bereits manifestiert. Und ich liebe Ideen, die
      sich ohne grosses Brimborium einfach dadurch umsetzen, dass wir es tun. Eine Legitimation ist in meinem Augen nicht dringend nötig, schön wäre höchstens irgendwann eine Art Anerkennung im Sinne eines Lohnes, aber der Weg dahin ist wohl mit ein wenig mehr Brimborium behaftet….
      In den Kreisen um Thomas Hübl gab es viel Aufmerksamkeit für Studien, die die Wirksamkeit einer solchen “Einflussnahme” sozusagen beweisen, zB Senkung der Gewalttätigkeit in einer amerik. Grossstadt durch eine Gruppe Meditierender.

  • Martina

    Liebe Silke, lieber Martin,
    ich möchte euch sehr danken und ein “Mantra“ zurückschicken, welches wir immer am Ende unserer Yogastunde chanten: may the long time sun shine upon you, all love surround you and the pure light within you, guide your way on! Sat nam!
    Alles Liebe und DANKE!

    • Silke Hagmaier

      Danke Martina für diesen Segen

  • MAthias

    Da spricht tiefe ERfahrungund WEisheit…
    und auch heilsame desillusionierung die einen neuen WEg öffnet

    • Silke Hagmaier

      …. und durch Deinen Kommentar Mathias wird mir deutlich, dass es sich lohnt, dieses alles zu teilen, damit nicht alle die gleichen langen Wege gehen müssen bis zu dieser Stelle.

  • bridge

    danke
    ja, auf DIE VERBINDUNG kommt es an,
    wenn DIE VERBINDUNG tief echt & wahr IST, dann braucht es keine Worte mehr
    …fließen lassen & genießen …
    das fühlt sich für mich friedvoll an
    danke

  • Sabine

    Großartig! Danke für diesen soooo wichtigen Hinweis, dass es mehr Weisheit und Herzensentscheidungen braucht statt der ständigen Dominanz der verstandesorientierten Konzepte. Das finde ich super wichtig.

    Auch wenn noch nicht klar, wie es in Gemeinschaft funktioniert, ist es doch die Richtung des inneren (mit sich selbst) und damit auch des äußeren (mit seinen Mitmenschen und der Natur) Friedens. Ich stelle mir vor, dass auch hier eine Wende eintreten könnte, wenn die “kritische Masse” der aus dem Herzen Lebenden/Entscheidenden erreicht ist, da dies sich energetisch auf alle Menschen auswirken wird.

    Vielen Dank, Silke, für deinen Mut, Dich authentisch und offen in Deinen inneren Veränderungsprozessen zu zeigen. Das macht sicher auch anderen Mut, neuen inneren Entwicklungen Ausdruck zu verleihen.
    Und wieder mal, lieber Martin, bist Du ein wunderbarer weil sehr emphatischer auch authentischer Begleiter durch dieses Gespräch. Danke Euch beiden!
    Alles Liebe!
    Sabine

    • Silke Hagmaier

      Liebe Sabine,
      danke!
      Ich nehme Deinen Kommentar mal als Anlass, mich selber bei Martin zu bedanken, dass er sich getraut hat, mich “Landei” neben so viele mit Weltruhm behaftete Prominenzen zu stellen. Noch dazu in einer Lebenslage, die nach einigen Maßstäben dieser Gesellschaft eine Art Scheitern auf fast allen Ebenen war und ist. Ich selber wäre niemals auf die Idee gekommen, mich so zu zeigen und bin nun umso berührter davon, wo meine Worte (oder mein Sein) bei einigen von Euch landen. Und das liegt sicher auch sehr mit an Martins wunderbarer Gesprächsführung und der Qualität seiner Fragen. DANKE!

  • Jörg

    Voller Demut und Hochachtung freue ich mich so einen berührenden, mit sich
    ringendem, sich immer wieder hinterfragendem, ehrlichen Menschen in diesem Inerview hab sehen dürfen.
    Und da empfinde ich es so, das obwohl es Worte mit Bildern sind viel mehr Dimensionen rüberkommen als diese Beiden !
    Voller Dankbarkeit für mein Berührt werden in diesen tieferen Dimensionen verbeuge ich mich vor Silke und Dir Martin

    • Silke Hagmaier

      Lieber Jörg
      danke, dass Du es so nah an Dich herangelassen hast.
      Und ich freue mich, dass es scheinbar immer leichter wird für “uns alle”, uns in fremde Bewusstseinsfelder einzuklinken, wenn wir uns dafür wirklich auf machen. Und wenn das mit Bild und Ton geht, dann geht es wahrscheinlich auch nur mit Bild oder nur mit Ton und irgendwann vielleicht sogar da ohne??? Falls die Regierungen noch auf die Idee kommen werden, das Internet abzuschalten, werden wir alle viel Gelegenheit haben zum Üben! Auf dieser Ebene bin ich SEHR neugierig auf unsere Zukunft als Menschheit.

  • Danke, danke danke! Wunderbar – eine Schwester im Geiste! …..und wir sind schon an neuen Ufern – wir haben sie schon geschaffen, gebildet, erdacht, erwunschen und können sie JETZT begehen, erforschen, erwandern! Danke für dieses wunderbare Gespräch!
    Liebe herzliche Grüße
    Ingrid

    • Silke Hagmaier

      … interessant, leibe Ingrid, Du machst mich neugierig, wo denn wohl DEINE neuen Ufer sind?

  • Reenie

    Ihr Lieben, danke für eure tollen Worte! Danke, dass ihr betont habt, dass die Worte nicht das wichtige sind, sondern unsere Intuition. Danke, dass ihr die Gegensätze betont habt die Sinnhaftigkeit der beiden und die Energienutzung der vermeintlich negativen Seite. Danke für diese vielen Inspirationen!

    • Silke Hagmaier

      LiebeR Reenie,
      danke für so viel Dank.
      Und hilfst Du mir nochmal auf die Sprünge, was Du (oder ich?) mit “Energienutzung der vermeintlich negativen Seite” meinst?

  • Noëmi

    Hallo 🙂
    Eine wunderbare Methode, die deinem Zim sen gleicht ist die Focusing Methode… Ein Geschenk, das ich allen gönnen würde!

    • Silke Hagmaier

      — hast Du einen empfehlenswerten Link hierzu liebe Noemi? Fragt die Neugier….

  • Jörg

    Ich ahne das das was Silke sagt soooo….richtig ist …….und diese Autentizität geht/ berührt mich sehr tief!
    Danke das so etwas möglich ist ….

    • Silke Hagmaier

      Danke Jörg…. und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: es ist nur möglich, weil Du Deinen Empfänger so genau kallibriert hast auf die Schwingung unseres Gespräches. Sonst wäre es nur Gelaber. Wer weiss, vielleicht ist das immer so, frage ich mich gerade? Ich werde das mal beobachten….

  • Gabi

    Liebe Silke,
    ich bin so sehr berührt von Deiner Ehrlichkeit und dem sehr offenen, liebevollen Einverständnis zu Deinen vergangenen Haltungen und Erfahrungen, dass ist so mutig und ein so wertvoller Schatz …, so das viele Menschen eine echte und gute Orientierung finden können durch Deine Worte und ich mich erinnern durfte, um mutig hier zu schreiben.
    Ich durfte Elke in Sieben Linden kurz kennenlernen und habe Reden von Dir gehört. Was ich damals wortlos spürte, durfte ich in Deinem Interview nun mit so klaren, “weichen” Worten hören. Ich danke Dir sehr und Dir, Martin, auch.
    Nun erlaube ich mir hier noch eine Information aufzuschreiben:
    Es gibt einen Seminarleiter, der u.a. die “Unwissenheit” aus dem Unbeliebten holt und der Begegnung mit “Schmerzen und Ängsten” u.v.a. durch einlassen schon seit Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz lehrt. Einschließlich sich tief mit diesen ungeliebten Aspekten im Menschensein zu entspannen. Es ist Gerd Bodhi Ziegler, er hat schon viele Menschen mit seiner Schlüsselarbeit inspiriert, 2014 war ich das letzte Mal bei ihm.
    ZITAT aus einer unbekannten Quelle : “Wenn du in einer Krise bist, tauche ein in ALLEN Gefühlen, die Dir begegnen, ohne Dich in ihnen zu verlieren. Die Reise des Helden/ der Heldin beginnt mit dem Abstieg in das Reich der Dämonen.”
    Nun freue ich mich auf Dein Video mit den Pferden und danke allen Mithörern, die hier geschrieben oder nicht geschieben haben mit herzlichen Grüßen und großer Freude für das neue, unbekannte Ufer.
    Mitakuye Oyasin – Die Bezeichnung der Lakota für: wir sind mit allem verwandt.

    • Silke Hagmaier

      philámayaye
      Danke fürs Teilen liebe Verwandte

  • Edith Hagemann

    Danke Silke Hagmaier. Fühlt sich so an, dass wir uns schon immer kennen. Alles Liebe und Gute.

  • Traudl Nöth

    Dieses Interview mit Silke Hagmeier hat mich bis jetzt am meisten beeindruckt und nachdenklich gemacht:
    z.B. das visionäre Bild: Das alte Ufer verlassen – aber dieses neue Ufer finden ist nur durch Intuition möglich, denn
    – der Verstand führt uns nicht mehr, er weiß nichts über das Neue Ufer
    – Nichtwissen ist der Raum, aus dem Lösungen kommen, wir müssen nicht wissen, wo es hingeht
    – Überlebensangst als Kraftquelle nutzen
    Sie hat Hoffnungen und Chancen aufgezeigt, die Mut machen: Wenn wir uns vernetzen, neugierig sind auf die Veränderung, “Zimsen” lernen, nämlich “Zeit in mir” finden, denn es gibt mehr Wissen, als unser Verstand anzapfen kann. Die Quelle ist in mir, in Dir, in UNS. Die Zeit ist jetzt da, daß wir die “Zeit in uns” und die Weisheit in uns finden werden.
    D a n k e für diese wunderbaren Worte.
    Traudl

    • Silke Hagmaier

      Danke, Traudl, und in Deinem Namen steckt so viel von dem, um das es geht. Kein Wunder, dass Du es bereist “weißt”!

  • Katharina

    …das war soooooo schön. DANKE!

  • Rita Siara

    Auch dieses Interview ist so inspirierend und authentisch. Ganz toll die Entwicklung vom fanatischen Ego zu so einem Herzensfrieden und einer inneren Weite. Auch da war Liebe der Motor, wie immer.

    • Silke Hagmaier

      Liebe Rita,
      ich finde mich zwar weder im “fanatischen Ego” noch im “Herzensfrieden” so ganz wieder, aber ich spüre hinter Deinen Worten eine Liebe für Menschen, die sich der Liebe zuwenden und auch ein Vertrauen darein, dass Liebe die Dinge zu wenden vermag. Und das ist schön.

  • Lieber Martin, liebe Silke! Viele Wahrheiten wurden an und ausgesprochen. Ich habe mich in einigen Abschnitten wiedergefunden. Die Härte zu mir selbst, die sich in Liebe wandeln durfte. Die leise Stimme des Herzens, der lauten des Egos vorzuziehen. Das Handlung einerseits wichtig ist, doch mindestens genauso das Innehalten. Danke für gerade diesen Weg von Silke der einmal mehr auch zeigt: Der Weg ist das Ziel.

    • Silke Hagmaier

      … ja, liebe Maria,
      und falls Du genau wie ich vielleicht hierüber herzlich lachen kannst – auf dem Hintergrund alles im Interview Gesagten und dem von Dir hervorgehobenen:
      DAS ZIEL IST IM WEG

  • Bernadette

    Liebe Silke, ich fand das Gespräch mit dir sehr berührend und erhellend. Ich konnte sehr viel nachempfinden, auch den Weg der Erkenntnis durch die Krankheit. Aber wie war das alles ist habe ich erst richtig erkannt, als ich die Videos mit dir und deinen Pferden sah. Diese Verbindung die du zu deinen Pferden hast, wie sie mit dir und für dich arbeiten. Pferde sind besondere Wesen, ich glaube sie werden diese tiefe Verbindung zu dir vermissen. Auch wenn ich deine Einwände gut verstehe. Ich habe auch zwei Pferde von Fohlen an, selbst ausgebildet als Wagenpferde und fühle oft eine tiefe Verbindung zu ihnen, auch beim Fahren, eine Kommunikation ohne Worte.
    Das lässt mich glauben, das wir Menschen zu mehr fähig sind als wir glauben und auch eine tiefe Verbindung zur Natur haben, wenn wir sie zulassen. Danke liebe Grüße Bernadette

    • Silke Hagmaier

      Liebe Bernadette,
      das ist schön, dass es im “Publikum” auch Pferde-ErkennerInnen gibt wie Dich! Ich habe meinen Beruf so sehr geliebt, dass ich zuweilen fast neidisch war auf mich selbst! Und ja, natürlich vermisse ich das. Odin (der Haflingerwallach mit dem kurzen Schopf) ist gestorben, aber Freya und Baleon sind noch hier und so ist der Kontakt zu ihnen zwar nur noch eine “Randerscheinung” in meinem Leben, aber ich spüre, dass sie sich auch erinnern, wenn wir uns dann mal begegnen. Tatsächlich sind sie auch ein Tor zur Anbindung für mich, eigentlich alle Tiere, auf ihre eigene Art.

  • Sabine

    Liebe Silke, vielen Dank für Interview und Bonus, deine Worte, deine Ausstrahlung der Ruhe. Es ist wie ein neuerliches vertiefendes Erinnern an die innere Dimension, dieser immer mehr und mehr Raum zuzugestehen, zu erlauben, dass das, was ich meine, das (m)ich ausmacht, in den Hintergrund tritt. Vieles von dem was du sagst fällt hier auf fruchtbaren Boden. Danke auch für deine sehr faszinierenden Erläuterungen zu deiner Arbeit mit den Pferden. Gracias.

    • Silke Hagmaier

      Danke Sabine, ich fühle mich gehört und verstanden

  • volker weber

    das war ein sehr esentieles Gespräch- erst wollte ich philosophisch schreiben. Das wäre nur eine dimension. Meine Zusammenfaßung wäre: es wichtiger die “richtigen” fragen zu stellen und mit Sokrates und Silke zu sagen: ich weiß, daß ich nichts weiß.
    2Jahre schrieb ich an einem text und konnte mich einem fluß anvertrauen. Ein e Polarität dabei ist- immer noch- hier verstand, da Körper. Letzterer vermittelt mir eher evidenz. Aber Gefühl ist auch recht trügerisch, wenn ich aus der gegenwartssituation nahtlos in eine Kindheitslage gerate. Oft verleitetet mich die Evidenzempfindung mich in etwas zu suhlen. Bei Zergliederung mit dem Kopf bleibt manchmal eher scham übrig als Glück. da freue ich mich, daß die Worte alles übersichtlicher machen.
    Bei der Frage nach einem sinn des Lebens kann ich hoffen, daß die Aufgabe sei zu differnzieren. Leider kann ich das im Koopf besser als im gefühl.
    meine quintessenz ist, beides gehört zusammen, wie die Antike fantasierte, der Mensch war ein doppelwesen, das die Götter aus neid zerschnitten. da ging es um beziehungen und die sehnsucht wieder heil zu werden.
    vielleicht ist der Ursprung der offenen wunde die trennung vom einssein mit der Gruppe? vor einiger zeit ärgerte mich, daß ein Radiomann sich belustigte, weil ein Asiate den europäischen Individualismus als albernen irrweg kritisierte. Mir ist es wichtig, Individuum zu sein und in gruppen vermag ich nur selten das mehr zu spüren und noch weniger als begründbar zu analysieren. trotzdem vermute isch stark, daß diese dimension wichtig wäre und das Ermüden bei consensentscheidungen lösen könnte. Das erlebte ich mal handfest, als Poppau gerade gefunden war und es um das Abladen eines Lasters am nächsten tag ging für ein Startprojekt. Ich saß als tagesbesucher dabei und wunderte mich: DA war ein wille und eine sachliche Notwenigkeit, aber es kam keine Lust dazu auf. Wie kann man da den Körper mitnehmen?
    Mir scheint, die Ratio gaukkelt uns nur vor, die Wahrheit zu finden. Hirnforscher behaupten, dazu habe der Kopf keine Potenz, er sei nur ein Möglichkeitsgenerator. Leider verfängt er sich dabei leicht in den schlingendes Überkommenen oder legitiniert Bedürfnisse aus anderen Bereichen. So stritt ich mich jahrelang mit meiner Mutter, die erzählte, sie habe meinen bruder nachts ein stunde schreien lassen, damit er Zeitstruktur lerne. Als er die neue Zeit akzeptierte für die brust, ließ sie ihn abermals warten. irgendwann stellte sich heraus, daß sie im Krieg einige ungestörte Schlafstunden brauchte. Das konnte ich als grund eher akzeptieren. Aber damals galt schreien der babys als Lungenstärkung. So kann gefühl wie Verstand irre führen Bisher gelingt es mir nur selten Pole mit einem “und” zu verbinden: ich und wir. Immer drängt sich ein oder vor.
    `Übrigens meit eine Kanadier, es gebe Menschen zB auf Madagaskar, die in die Natur gehen können und dort erfahren, welces Kraut gegen die Kraknkheit hilft, die gerade zu heilen ist. vielleicht können wir diesen sinn wieder finden? auch für andere Fragen? Manche meinen, die Ahnen sprechen zu hören.
    Das wurde lang. aber wes das Herz-?- voll ist…
    volker weber,rhön
    wegen Blindheit nacch gehör geschrieben

  • Sabine Federspieler

    Danke für das offene Mitteilen. Die Gefühle können wir nur selber fühlen, da kann wer anderer noch so viel darüber erzählen, es geht nichts übers eigene Erleben! Das Bild vom anderen Ufer hat mich sehr angesprochen und das Loslassen von Konzepten! Es ist der weiche weibliche Zugang, der sich hier so seinen Weg bahnt. Wir sind scheinbar wenig und doch viele, die sich nach einer neuen Welt sehnen!

  • Tonika

    Danke Silke und Martin. Und willkommen uns allen in dem Prozess der Weltbilddemontage, behutsam bist Du mit uns unterwegs, Silke, klar ausgerichtet und von innen/oben geführt. Das hat mich schon 2017 sehr berührt, als ich Dir in Sieben Linden kurz begegnet bin.
    Deine Worte stoßen an und wissen zugleich um ihre Begrenztheit… so schön, dass es solche Menschen gibt, die das wissen und umsetzen mit Freude, Liebe und Frieden (der höher ist als alle Vernunft…)
    Weltbilddemontage kann – angesichts der Muster – schmerzhaft dauern… wir Suchenden sind ungeduldig, aber Zeit ist relativ.
    Wie wir alle staunen über den momentan beschleunigten Prozess in der Corona-Zwangsentschleunigung… Obwohl vor Tagen aufgezeichnet, spricht das Interview für mich heute alles an, was in diesem Chaos gerade der Fall ist.

    • Silke Hagmaier

      Liebe Tonika,
      danke, dass Du mir die einzige Sorge mit dem Interview nimmst, die ich noch in mir finden konnte nach all diesen sehr wertschätzenden Kommentaren, nämlich die, dass ich HEUTE in der Mitte des Corona-Shutdowns eventuell doch ganz anders sprechen würde, andere Dinge hervorheben usw – womöglich war es genau so richtig, dass ich zu einem Zeitpunkt interviewt wurde, als die Halbwertzeit von Aussagen sich noch “normal” anfühlte und jetzt, ein paar Wochen später, scheint mindestens die Essenz also immer noch zu passen – das ist wunderbar!

  • mona

    Ich bin sehr dankbar für die ehrlichen und offenen Worte von Silke. Sie hat uns teilhaben lassen an ihren Erfahrungen, auch daran wie es nicht geht. Konsens ist konservativ und hält an Altem fest. Wir sperren uns selber mit unseren Ideen ein. So geht es nicht mehr weiter – und wir wissen noch nicht, wie es gehen kann, weil wir uns noch innerhalb der gleichen Ebene bewegen. Diese Unwissenheit zulassen und annehmen, vielleicht passiert dann Wandlung. Wir können sie nicht machen. Sie geschieht, und wir halten uns offen dafür.
    Danke Silke, dass du versucht hast, dass in Worte auszudrücken.
    Es ist wirklich eine spannende Zeit, es passiert gerade sehr viel. Und schön, dass es Menschen gibt, die das auch wahr nehmen. Ich bin berührt.
    Lieben Gruss Monika

  • Tonika

    Ja, so geht es mir auch: diese Einheit von Dir als Frau mit den Tieren, archaisch, klar, energievoll, berührt mich, obwohl ich weder von Holzrücken noch von Pferden eine tiefere Ahnung habe. Aber da scheint etwas auf, was in mir etwas öffnet. Danke! Tonika

  • Vielen herzlichen Dank liebe Silke,
    ich selbst war nicht ganz so aktiv wie Du, jedoch hab ich mich ebenso oftmals so verausgabt, dass ich ähnlich wie Du im Burnout oder besser Burnin gelandet bin. Durch die dunkle Nacht der Seele führte mich mein Weg und ich spüre eine seelische und geistige Verbindung zu Deinen Erfahrungen nur mit seelischem Schmerz und weniger körperlichem. Jedoch bin ich zur ähnlichen Erkenntnis wie du gekommen, das das, was ich bisher lebte nicht das WESENTLICHE war und ist, sondern dass ich tiefer und tiefer in mich gehen darf, um das WESENTLICHE zu finden – und da hört dann die Suche auf.
    IM NEBEL LEBEN – DAS IST ES
    (NEBEL spiegelbildlich gelesen ist LEBEN) – UND WORT.
    ABER NUR AM ANFANG WAR DAS WORT – UND JETZT GEHT ES WEITER ZU DEM, WAS HINTER DEN WORTEN SICH BEFINDET, UND DASS FINDET JEDER NUR IM EIGENEN, GANZ EIGENEN SELBST.
    DANKE DIR NOCHMALS AUS GANZEM HERZEN – DU VERSTÄRKST, WAS ICH SELBER GRAD ERLEBE UND ERKENNEN DARF – DANKE NAMASTE – ICH BIN EIN ANDERES DU SELBST, WIE DIE MAYAS SICH BEGRÜßEN.

    DAZU PASST MEIN DERZEITIGES LIEBLINGSGEDICHT VON TITCH NATH THAN:

    BEZIEHUNGEN
    DU BIST ICH UND ICH BIN DU
    ZEIGT SICH NICHT DEUTLICH,
    DASS WIR MITEINANDER VERBUNDEN SIND,
    DU HEGST DIE BLUME IN DIR,
    DAMIT ICH SCHÖN WERDE
    ICH VERWANDLE DEN UNRAT IN MIR,
    DAMIT DU NICHT LEIDEN MUSST
    ICH UNTERSTÜTZE DICH,
    DU UNTERSTÜTZT MICH
    ICH BIN AUF DER WELT UM DIR FRIEDEN ZU SCHENKEN,
    DU BIST AUF DER WELT UM MIR FREUDE ZU SEIN.

    In diesem Sinne liebe silke – namaste und schön, dass es dich und mich und alle anderen gibt auf diesem wundervollen blau-grünem Lichtplaneten
    mit lieben und herzensvollen grüßen
    maria theresia

    • Silke Hagmaier

      Liebe Maria Theresia
      danke für Deine Worte und vor allem für das
      BURNIN
      das ist eine wunderbare Erweiterung für mich und als Dankeschön teile ich einen Satz von Thomas Hübl mit Dir, den ich sehr liebe:
      “There is no way out than the way in”

  • Liebe Silke
    ganz herzlichen Dank für deine Worte, die definitiv mehr zum Schwingen brachten, als die ausgesprochenen Buchstaben. Was macht sie so besonders?: die Tiefe der Erfahrung, die dahinter steht; das ‘Neue’ und somit ganz Ureigene, das verdaute Wissen, das du vermittelst und der fühlbare Frieden, die Echtheit. So, wie Hans-Peter Dürr sich über die Quantenphysik ausdrückte, ist es der Zwischenraum, zwischen den Dingen, die Beziehung zwischen der Materie, die die Essenz ausmacht. Das konnte ich aus/zwischen deinen Worten spüren. Danke, dass du mich daran hast teilhaben lassen.
    Danke, lieber Martin für deine Fragen und überhaupt für all deine Energie, die du in den ganzen Summit fliessen lässt!
    Susanna

    • Silke Hagmaier

      Liebe Susanna,
      Dein Feedback hilft mir, tieferen Frieden zu schliessen mit diesem technischen Medium, das uns allen den Kontakt zu einander ermöglicht und zeigt mir, dass dieser Kontakt tatsächlich mehr beinhaltet als z.B. Schrift (die ich als eher zweidimensional empfinde). Ich habe dafür gebetet, dass die “Transmission” jenseits der Worte stattfindet und aus Deinem Feedback kann ich sehen, dass es gelungen ist. Danke!

  • Emma

    Liebe Silke, lieber Martin
    Ich bin euch für das Interview unendlich dankbar!! Denn, obwohl vieles was du Silke angesprochen hast alles andere als beruhigend ist, macht mein Herz gerade freudige Luftsprünge… Ja, aufwachen ist angesagt, Antennen ausfahren und unser Herz sprechen lassen 🙂 Alles Liebe, Emma

  • Beate M.

    Ein großes Dankeschön für das Interview mit Silke Hagmaier und Steve Fitch (mehr habe ich noch nicht gehört). Wunderbare Menschen, Hoffnung für die Erde und Ermunterung den Weg der eigenen Ideale, der Authentizität und Menschlichkeit zu gehen. Balsam für die Seele in diesen Zeiten……

  • Stephan

    Liebe Silke, danke für die nachdenklichen, ehrlichen und klaren Worte. Wie Martin kam mir auch der Impuls auf Vivian Dittmars Buch “Das innere Navi” hinzuweisen, weil es für mich eine Offenbarung ist, unsere einzelnen inneren Instanzen so klar beschrieben zu bekommen: Ratio-Inspiration-Intuition-Herzensintelligenz-Absicht. Jede mit ihren Kompetenzen, Wirkweisen und Zuständigkeiten.
    Außerdem würde ich gerne in Bezug auf das Thema “Wie können in Zukunft gemeinschaftlich Entscheidungen generiert werden?” auf das Prinzip der Co-Creation (z. Bsp. das Buch “Das Co-Creation Handbuch 2.0”) hinweisen. Wir üben uns in einem kleinen Team in Co-Creation, und bisher haben wir sicherlich nicht gewichtige Entscheidungen finden müssen, wie sie etwa in Lebensgemeinschaften zu fällen sind. Ich bin jedoch tief beeindruckt von dem Grundsatz “Eine Antwort aus dem Feld steht jeder/jedem zu”. Wir lassen eine Frage von unseren (entspannten, das ist wichtig) Egos beantworten, und dann gehen wir mit der Frage in das Feld. Das heisst, wir gehen in die Stille, und warten auf eine Antwort. Was immer da kommt unterscheidet sich in der Qualität von den Egoantworten. Es kann ergänzend sein, liebevoller, ganz anders usw. Ich erwähne dies, weil aus meiner Erfahrung es keine Menschen braucht, die dauerhaft an das transrationale angebunden sind, wie Du es beschrieben hast.

    • Silke Hagmaier

      Danke Stephan für das Teilen Deiner Erfahrung, dass es nicht dauerhaft angebundene Individuen braucht. Das ist eine unglaublich wertvolle Erkenntnis, denn sonst gäbe es womöglich wenig Hoffnung für den Planeten. Und Deinen Hinweisen zu Co-Creation werde ich folgen.

  • name

    Wow, dieses Video vom Holzrücken! So berührend. Können wir uns irgendwie erinnern (“anbinden”), an das Leben unserer Vorfahren, die vielleicht so ähnlich gelebt, gearbeitet haben_in der Natur_mit der Natur. Danke für Ihre wertvolle Arbeit.

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