Pioneers of Change

Online-Summit 2019

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Selin Öker

"Die Rolle Jugend ist die, die sie immer schon war: bestehende, festgefahrene Strukturen aufzurütteln, euch das ein bisschen unangenehm werden zu lassen."

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Selin Öker

Selin Öker wurde in Ankara geboren, ist in Wien aufgewachsen und lebte bisher in insgesamt fünf Ländern und in sieben Städten. Und ein Blick in ihre bisherige Laufbahn zeigt; sie ist nicht nur im geografischen Kontext viel in Bewegung.

Seit ihrem 18. Lebensjahr engagiert sich Selin in sehr breitgefächerten Bereichen. Einige ihrer Tauchstationen waren bisher: bei „Bewegung Mitmensch“ als Praktikantin, bei Ärzte ohne Grenzen, bei TEDxDonauinsel als Social Media Manager, als Zweitplatzierte beim Youth Energy Slam 2017, bei achtung°liebe  und bei WWF Austrias „Generation Earth“ Jugendgruppe.

Abseits ihres zivilgesellschaftlichen Engagements schlägt ihr Herz noch für Huskytrips.

18 Kommentare

  • Liebe Selin, Du bist ein wunderbarer, berührender und natürlicher junger Mensch.
    Es macht wirklich Zukunfts-Mut, Dich als Vertreter der „älteren Generation“ so ungekünstelt, selbstbewusst und zielstrebig sprechen zu hören.
    Danke Dir und gehe weiter Deinen Weg!

  • Selin, Du bist ein wunderbarer, berührender und natürlicher junger Mensch.
    Es macht wirklich Zukunfts-Mut, Dich als Vertreter der „älteren Generation“ so ungekünstelt, selbstbewusst und zielstrebig sprechen zu hören.
    Danke Dir und gehe weiter Deinen Weg!

  • Laurenzerl says:

    Liebe Selin, es gibt leider auch ältere Menschen, die sich solch ein Seminar nicht leisten können 😉
    Die Erfahrung in einem andern Land zu leben ist immer interessant und als ich nach D kam, habe ich mir gedacht: uiuiui, gut, dass ich blond mit hellen Augen bin… genau, dass, was du erzählst mit den zwei Kasten Ausländern… es gibt die „guten“ (oder besseren?!) und die „anderen“.
    Es ist nie zu spät zu lernen! Ich frag mich nur, wieso es früher – sprich in meiner Jugend – keine richtigen ökologischen Studiengänge gab… wie viel Zeit verloren gegangen ist für meine Generation…
    Danke für das schöne Interview! (obwohl z.T. ganz schwer zu verstehen)

  • Cornelia says:

    Ja liebe Selin…., ein wunderbarer Mensch, der sich uns gezeigt hat. Es ist für mich eine reine Freude so engagierte, reflektierende Junge Menschen hier zu hören. Als Jugendliche hatte ich ebenfalls eine ähnliche Einstellung und habe mir oft gewünscht, das die oft sehr gestressten Erwachsenen, mich auch Augenhöhe gesehen, mit mir auf dieser Ebene kommuniziert hätten etc. , doch die Zeit dafür war wohl noch nicht reif. Jetzt erscheint es mir das sie reifer und reifer wird. DANKE für dein Engagement !

  • Christel says:

    Liebe Selin, ich verstehe sehr gut, daß du auf Augenhöhe von älteren Menschen behandelt werden möchtest. Warum erst Kinder wie Erwachsene behandelt werden, wenn sie ein Anrecht hätten, wie Kinder aufzuwachsen, aber dann wenn sie so alt sind wie du, spricht man ihnen ab, erwachsen zu sein, ist mir ein Rätsel. Wenn die Jugend ihren Mund heute aufmacht, bin ich begeistert (wenn sie was zu sagen hat). Laßt euch nicht klein machen. Zum Trost, wenn ihr in mein Alter (74) kommt, hat man auch das Problem nicht auf Augenhöhe von vielen behandelt zu werden. Es hilft, wenn man sich selber noch erinnern kann, wie man in jungen Jahren war. Ich hatte nur das Riesenglück, daß meine Eltern, Lehrer, Chefs mir immer etwas zu trauten, und dieses Vertrauen habe ich nie mißbraucht. Ich wünsche dir alles Gute, mach weiter so.

  • Du willst uns über Haus, Zaun, Hund, Auto & Kühlschränke zum Nachdenken bewegen, führst deine Gedanken zum Thema aber leider selbst nicht weiter aus, was ich vermisse.
    Der Zaun ist dafür da, dass der Hund nicht ausreißt… Auto kann man nutzen für Carsharing… und leider können wir in dieser Klimazone auf ein Haus nicht verzichten… Kühlschränke dienen der Haltbarkeit von Nahrungsmitteln, speziell im Sommer…
    Auch in Sansibar werden die Leute neben den Getränken doch wohl auch ihren Fisch gekühlt haben…?
    Was mir zu Herzen ging an deinem Interview war die Seestern Geschichte. Wir möchten Sie gern im Summit-Kontext ein wenig weiterführen:
    „…Und als der Mann die Worte des kleinen Mädchens vernommen hatte, war er so gerührt, dass er selbst den ihm nächst liegenden Stern ins Meer zurück beförderte. Das Mädchen lächelte ihn an und setzte zusammen mit ihm die Rettungsaktion gemeinsam fort. Die Sonne begann allmählich heißer vom Himmel herunter zu brennen. Das Mädchen und der Mann gerieten langsam ins Schwitzen, als oben auf der Düne ein voll besetzter Reisebus hielt, dem an die 30 Leute entströmten, die alle hinunter zum Meer liefen, um zu sehen, was das Mädchen und der Mann denn da taten….!!?! “
    Lgfranca und Thomas

  • Virginia Monteiro says:

    Danke Selin, dass Du uns an Deiner reichen und reflektierten Erlebnis- und Gedankenwelt teilhaben lässt. Und danke, dass Du für uns so aus dem Stegreif so wunderbar gesungen hast. Das Lied hat richtig pep. Ich nehme u.a. mit „wenn nur die eingeschlagene Richtung stimmt, darf man darauf vertrauen, dass sich der Weg weist“ (ungefähr wiedergegeben). Ich bin überrascht und glücklich, wieviele junge Leute, wie Selin und andere, die ich auf diesem Summit gehört habe, sich trauen, auf Ihre innere Stimme zu vertrauen und auf sie hören; Ihren eigenen Weg zu finden und zu leben. Entgegen aller Konventionen. Und es gibt vermutlich soviele mehr. Das gibt mir Hoffnung und stimmt mich zuversichtlich.

  • ulrich says:

    Die jungen Menschen sind die wahren Experten für die Zukunft.
    Wir Alten haben es versemmelt.

    • Chris Francesca says:

      Es sollte nicht so sein, dass so auseinander gerechnet wird – Alte versus Junge – nein. Eher würde ich sagen, dass ALte wirklich Bürden geschleppt haben und es tun, wie sie auch Verantwortung tragen. Wer in dieser Zeit jung ist, ist eher mit Riesenmengen an sog. Fakten, Technik und scheinbarer Transparenz gebeutelt. Mir fehlt manchmal dabei der Schutz, Selbstschutz, der qua Geschichten, Märchen, Fabeln aufgebaut wird. Und ich meine nicht diese -idiotischen Rollenklischees oder Grausamkeit kolportierenden FIguren. Wir brauchen immer wieder ein Maß, auch zu sagen, dass wir doch manchmal recht blind sind, aber weil wir es nicht besser wußten. Und oft werden die Sanften, diejenigen die einfach Gutes tun, ohne es ewig hinaus zu krakelen, wenig gesehen.Auch die Leiseren wollen gar nicht immer laut sein. Wir sind Menschen, keine Götter, mit aller Großartigkeit und aller Beschränktheit.. Quiek, ich könnte mich damit arrangieren zu sagen, dass Jüngere sich bemühen, die Dinge besser zu tun- dafür braucht es aber auch die angemessenen Gesellschafts- und Gemeinschaftsmöglichkeiten und nicht sich als „Alte“ selber absäbeln. Wie Herz und Hirn zusammengehen ist ein Lebens- und Menschheitsthema. Alles Gute – und viel Güte im Miteinander!

  • Iris says:

    Liebe Selin,
    bin zwar noch keine Oma, aber mit knapp 50 wohl doch schon bei den Ältern dabei. 😉
    Als du überlegt hast, welche Botschaft du an die Eltern und Großeltern schicken möchtest, hab ich mir gedacht: „Wieso, passt doch eh alles, was du den Jungen gesagt hast, für uns auch: Sich nicht von den Barrieren abhalten lassen; sich nicht ausbrennen….“
    Und dann fand ich auch einiges, was du den Alten gesagt hast, für die Jungen passend. (Danke für’s Tun; da wo’s unangenehm wird, näher hinschauen…)

    Am Ende war ich jedenfalls sehr froh, dass du nochmal nachgespürt hast, was wichtig für uns Alte ist und am Schluss gesagt hast (und ich hoffe, es ist ok, dass ich das jetzt zitiere):

    „Die Jugend dabei zu unterstützen, die beste Version ihrer selbst zu sein.. Lasst sie den Ton angeben, was sie aus ihrem Leben verwirklichen wollen. Denn es bringt auch nichts, die eigene Brille da aufzusetzen. Und traut’s euch, loszulassen! Und sie selber das Leben in die Hand nehmen zu lassen. Das müssen sie später sowieso. Und vielleicht auch besser früher als später.
    Und traut euch, dass die auch Fehlermachen dürfen (die Jugend), weil ihr habt ja eh auch genügend Fehler gemacht. Und das ist auch gut so, denn daraus lernt man und das darf sein. Traut’s euch dazu, ein bisschen los zu lassen und Menschen auf die Schnauze fallen zu lassen!“

    Das ist eine Botschaft von der Jugend, die ich über die Elternwerkstatt gern an Eltern weiter gebe. 🙂

  • Natascha says:

    Liebe Selin
    Es ist wohltuend und Hoffnung bringend dir zuzuhören!
    Deine Lebensgeschichte und Entfaltung ist für mich ein schönes Beispiel , dass eure Generation sich nicht nur Gedanken macht, wie es mit unserer Welt und ihren Veränderungen weiter gehen kann
    Sondern diese Herausforderung ernst nimmt und auch sich zutraut gemeinsam Schritte zusetzen.
    Dein Bewusstsein, dass du Eltern hast, die deinen inneren Ruf ernst nehmen und dich dabei unterstützen können und wollen , hat mich berührt.

  • christiane says:

    mit eines meiner lieblingsinterviews als angehende oma 🙂
    ich liebe das unverstellte und frische an ihr. danke von herzen <3

  • Immo Fiebrig says:

    Hallo Selin,

    ich glaube du bist mit deiner neuen Ausrichtung auf Sexualpädagogik tatsächlich an der Wurzel des Klimaproblems angelangt: Der Mensch ist das größte Umweltproblem, und das Wachstumsparadigma hat seine Wurzel im kulturell weit verbreiteten Imperativ zum Kinderkriegen…“es MUSSS und je mehr desto besser, sonst sind Mann nicht Mann und Frau nicht Frau“ sowie dem Gedankenmuster „Kinder machen glücklich“, doch niemand fragt die Kinder bevor es hinfällig ist: „will ICH meine Eltern glücklich machen, will ich in diese Welt geboren werden“?

    Herzliche Grüße
    Immo

  • Roswit says:

    Danke Selin!
    Weiterhin soviel Mut und Kraft auf deinem „Weg mit Herz“!

  • Friede says:

    Ich empfinde jedes Interview als großes Geschenk. Viele eigene Fragen werden berührt und angeregt neu darüber nach zu denken. Erfrischend heute das Interview mit Selin. Als Oma kann ich ihre Bitte nach Offenheit und Vertrauen in die Kinder und die Jugend nur unterstreichen. Jede(r) hat ein Recht seine eigenen Erfahrungen und Prozesse zu durchlaufen und daraus zu lernen! In diesem Sinne wachsen wir gemeinsam in diese Welt hinein und sind Teil der Veränderung.
    DANKE an alle Aktiven beim Pioneersofchange.

  • Petra says:

    Eeeendlich Musik als Sprache im Online-Summit!;) DANKE, Selin!

  • Frieden says:

    Guten Abend, vielen Dank für (noch ein) tolles Interview. Minute 5:20 sagst du, Selin: „the …“ das habe ich leider nicht verstanden. Wovon sprichst du da? Tausend Dank!

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