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Priska Lang & Felix Bruns

YOUth FOR CHANGE

"Es geht darum, sich diese Frage zu stellen, in jedem Moment zu spüren - Was ist gerade dran?"

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Du bekommst alle Interviews und dazu Bonusmaterial und Gutscheine im Wert von über mind. 30 €

Priska und Felix haben gemeinsam mit der Be The Change Initiative den YOUth FOR CHANGE Online-Kurs ins Leben gerufen. Der tiefenökologische Kurs ermutigt und befähigt junge Menschen dazu, sich der aktuellen Weltsituation bewusst zu werden, dabei zu fühlen was sie fühlen und daraus Kraft zu schöpfen. Um sich dann der eigenen Werte klar zu werden und für diese aufzustehen.
Dazu führt der Kurs durch vier Fragen: Wie ist die aktuelle Weltsituation? Wie sind wir hierher gekommen? Welche andere Welt wird jetzt möglich und entsteht bereits? Und wie gehts es für dich weiter?

Essentieller Bestandteil des Kurses ist auch das Überprüfen und Reflektieren von Annahmen über uns und die Welt – von Glaubenssätzen, die unserer Kultur und unserem Handeln zugrunde liegen und uns erst in unsere aktuelle Weltsituation geführt haben.

Die beiden beschäftigen sich damit, wie eine transformative Kultur aussehen und gelebt werden kann. Und damit, wie wir uns gegenseitig inspirieren, motivieren und unterstützen können für unsere Werte aufzustehen und die Welt, die wir uns wünschen, zu verkörpern.

Priska studiert derzeit Philosophie, Kunst und Social Entrepreneurship an der Alanus Hochschule und Felix schafft sich in einem selbstorganisierten Lernjahr seinen eigenen Rahmen zum Forschen und in die Welt bringen

Mit diesem Video veröffentlichen wir auch gleichzeitig den Online-Kurs YOUth for CHANGE:


Links: Joana Macy
Kontakt YOUth for Change: info@you-for-change.org

 


Wo kannst du Priskas und Felix' Ideen in meiner Nähe erleben und ähnlich gesinnte Menschen treffen? Schau auf der Karte von morgen
- oder trage dort selbst Initiativen ein!

Mit diesen Netzwerken sind die beiden Verbunden: YOUth for CHANGE | Pioneers of Change | Ökodorf | Ökoligenta | Bildung für nachhaltige Entwicklung| Fridays for Future | Extinction Rebellion

18 Kommentare

  • Antonia

    Liebe Priska, lieber Felix und Martin,

    ich danke euch für das Interview!

    Mich hat insbesondere berührt, wie Martin von seiner Erfahrung berichtet hat, dass die Transformationsprozesse lange dauern können. Auch bei mir sind es jetzt schon mehrere Jahre, in denen ich am Ende denke: So, im nächsten steht jetzt aber wirklich mal mehr Stabilität an… und dann kommt es wieder anders. Es nimmt ein bisschen was von der Schwere und dem Druck, den der Prozess bisher in mir auslöst, zu wissen, dass sie dadurch tief wirken können und es eben vielleicht gerade genau richtig so ist wie es ist, auch wenn es oft so wackelig und in der Schwebe ist.

    Priska und Felix als Paar dort gemeinsam sitzen zu sehen, fühlt sich für mich ebenfalls sehr wertvoll an. Ich finde es großartig, wenn diese Entwicklung innerhalb von Partnerschaft möglich sind – danke, dass ihr das teilt. Da spüre ich ganz viel Freude.

    Und Priskas Gedanke am Ende, das der Kongress uns allen Mut machen darf, resoniert auch in mir. Es stimmt, es gibt schon so viele fantastische Ideen und Menschen, die bereits über teilweise jahrzehntelange Erfahrung in der Umsetzung verfügen. Wie gut, dass wir in diesem Kongress erleben können, dass wir viele sind und aus der Trauer um den Jetzt-Zustand der Welt so viel Dankbarkeit und Einsatzbereitschaft erwächst.

    Ganz allgemein stelle ich fest, wie mir der POC-Kongress aktuell hilft, in der Balance und positiv ausgerichtet zu bleiben. Vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße
    Antonia

  • claudia

    Yeah 😀 Vielen Dank für dieses inspirierende und erbauende Interview!

  • Brigitte

    Ihr Lieben, sehr tief berührt habe ich Euer Interview verfolgt. Wow, welche Intensität, welche Tiefe. Ich habe gespürt, dass Ihr das meint und fühlt was Ihr sagt und Eure Ausstrahlung hat ich tief erreicht. DANKE
    Mich berührt auch sehr, zu spüren, dass bei Euch jungen Menschen so viel Bewusstsein entsteht und vor allem auch, dass Euch bewusst ist, dass denken alleine nicht reicht. Wie Du es so toll beschrieben hast Priska: Anschauen, erkennen, Gedanken, Fühlen was es mit einem macht und verankern, was jetzt wichtig ist und dann auch losgehen und handeln. Danke für die Erinnerung. Jede Generation (bin 63) hatte ihre Herausforderung und irgendwie sind wir damit umgegangen. Möchte nicht bewertend sein, doch auch mir ist bewusst, dass endlich mal die Menschheit aufwachen sollte, ja sogar muss, einen Paradigmawechsel zu vollziehen, gleich wie alt wir gerade sind und neue Samen zu setzen für eine Welt, die lebens- und liebenswert und erhaltend ist für “alles”.. Ein Zuhause (unsere Erde), die wir so nutzen, wie sie “wirklich” gedacht ist. Ich bin davon überzeugt, wenn wir weiter nach unseren alten Glaubenssätzen leben – unser Wachstumspotential nicht erkennen, ja sogar in fehlinterpretierte Richtungen lenken, das auch noch kollektiv verstärken und verstärken lassen, zerstören wir statt echtes Wachstum in unserer Welt und für sie und uns zu erreichen. Es ist an der Zeit, dass jeder sich seiner eigenen Verantwortung bewusst wird und seine Macht zu sich zurückholt, die jeder einzelne zweifelsohne hat und einzusetzen, für sich und dann als Vorbild und Insperation für andere werden kann. Mich berührt sehr, dass ich mitbekomme, dass immer mehr dies in der jüngeren Generation und auch bei älteren erwacht. Jeder kann nur bei sich selbst anfangen, aber dann sich in welcher Form auch immer mit anderen vernetzen und die Visionen mit seinen individuellen Möglichkeiten Stück für Stück umsetzen. Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam können wir aufstehen und gemeinsam können wir berühren und bewegen…
    Wir brauchen unbeirrbaren Fokus, Vertrauen und gefühltes echtes Mitgefühl, Dankbarkeit und inneren Frieden gefolgt von Taten.
    Werde den Kurs auch machen, freue mich darauf und bin überzeugt, dass auch wir Älteren eine Menge von Euch lernen dürfen!! Und an mir selbst weiter arbeiten und weitere Wege finden, meinen Teil dazu beizutragen.
    Von Herzen kommenden Dank, ich verneige mich vor Euch und wünsche Euch ganz viel Erfolg in allem was Ihr macht, für Euch persönlich und global!!!
    Herzlichst
    Brigitte

  • Diana

    Liebe Priska, lieber Felix, lieber Martin,

    euer Interview hatte für mich schon fast etwas Sakrales, auf jeden Fall etwas sehr Spirituelles
    und es bereichert meine Sicht auf eure Generation enorm.

    Diese wache, entschleunigte Präsenz war hier bei mir in meiner Wohnstube fast wie ein Atmen spürbar.

    Danke euch ganz herzlich für das Eintauchen in die vielschichtigen Erfahrungsräume,
    die ihr geteilt habt.

    Ich habe keine Kinder, aber ich bin froh, dass es junge Menschen wie euch gibt
    und ich staune und begreife.. während ich mich über eure Wirkkraft freue.

    Es ist ja so viel möglich und eure Gangart, die Verkörperung die ihr findet und belebt, ist toll!

    Hier bei mir hängt ein Bild, dass den Titel “Weltraumschnecke” trägt.
    Es zeigt, für mich, eine abstrakte Schnecke,
    die im Kosmos zuhause ist.. und sich in ihrer Spur um die Welt bewegt. Es ist eine Schnecke mit Haus.
    Dieses Bild war so präsent für mich, während eurem Gespräch, deswegen mag ich euch davon erzählen. 🙂

    Die Themen die euch bewegen webt ihr wunderbar in unsere gemeinsame Welt ein.
    Danke dafür! Für mich lassen sich die Dinge, die ihr geteilt habt ganz stimmig verknüpfen mit dem,
    was ich zuletzt für mich an Wissen erfahren durfte. Es ist schön, dass sich so vieles verbindet. (verbinden kann).

    Mir sind auch einige Texte eingefallen,
    die ich selber so über die Jahre aus einem Raum der Stille gefischt habe.

    Wir alle tragen so viel in uns.
    Danke für euer Erinnern! Ich habe euch in voller Präsenz zugehört. So kostbar.

  • Ajuga

    Liebe Priska, lieber Felix, lieber Martin,

    herzlichen Dank für dieses inspirierende Interview!
    Ich spüre starke Resonanz mit allem, was Ihr gesagt habt. Besonders hängen geblieben bin ich an den Themen Verkörperung und Emergenz.

    Zu “Verkörperung” frage ich mich:
    Wie kann ich das, was ich weiß, auch verkörpern (engl.:„embody“). Es also auch tief fühlen.
    Und wie kann ich das, was ich tief fühle, auch leben?
    Was verkörpere ich? Wofür stehe ich?
    Wofür, für welche Prinzipien, welche Zusammenhänge, welche Tatsachen, welche Eigenschaften stehe ich in dieser Welt, positioniere ich mich, trete ich ein?
    Was ist meine Botschaft an die Welt, die ich aus meinem tiefsten Wesen heraus ausstrahle und lebe?
    Aus meinem phyischen, psychischen, emotionalen, energetischen und spirituellen Körper heraus?
    Womit kann ich andere Menschen wirklich berühren?
    Womit, das mich selbst tief berührt, das ich verkörpere? …

    Und beim Thema Emergenz hast Du, Martin, dieses schöne Zitat gebracht: „Je länger du es aushälst, in diesem Zwischenraum zu sein, je länger du dieses Chaos aushälst, desto mehr und desto tiefere Veränderung ist möglich.“ Veränderung kann aus dem Zwischenraum, dem leeren Raum, dem Chaos emergieren… Also muss diese Welt erst in einen langen und tiefen orientierungslosen, chaotischen Ausnahme-Zustand kommen, bevor tiefgreifende Veränderung stattfinden kann…? …Ein bisschen Ausnahme-Zustand haben wir ja jetzt mit der Corona-Geschichte… Wird daraus auch etwas Gutes erwachsen? …Jetzt schon gibt es vielfach verstärkte Solidarität; Menschen helfen sich gegenseitig, jüngere bieten älteren Menschen an, für sie einkaufen zu gehen etc,… Je größer die Krisen werden, desto mehr Menschen werden sich verloren fühlen und Halt suchen – dann können die “Pioneers of Change”, die unzähligen kleinen und großen Changemaker auf dieser Welt, bereit stehen, um das, was sie verkörpern, zu teilen – Aspekte einer neuen, transformativen Kultur einer Gesellschaft, die diese Welt lebendig und lebenswert erhält. Menschen, die tief innerlich berührt worden sind, berühren andere, und ein Domino-Effekt breitet sich aus – die globale Transformation, der Große Wandel, the Great Turning, beschleunigt sich, und das Neue kann auf den Trümmern des Alten entstehen… eine neue Kultur.

  • Sandra

    Danke Martin, für das Raum geben und halten!
    Ihr zwei großartigen jungen Menschen – danke!
    So wie Martin sagte – Wow! Mit 24 schon da stehen – wie geht’s da noch weiter?
    Mit solchen jungen Menschen ist Hoffnung und Vertrauen in die Zukunft spürbar … ja, da entspann ich mich auch gerne!
    Den Satz nehme ich bewusst mit: “Alle die leben sind die Generation, die gerade da ist.”
    Zu Beginn war ich etwas gefordert von der Langsamkeit … obwohl ich die auch liebe und schätze …
    Nun, ich bin dran geblieben … konnte mehr und mehr spüren, wahrnehmen, mein Herz hat sich geweitet … danke!
    Alles Liebe euch Priska und Felix!

  • Helmut Wolman

    Lieber Priska, lieber Felix
    Euer online kurs Youth for Change ist richtig cool.
    So flott und konstruktiv macht es Spaß, von Veränderung zu lernen. Ich finde es schön, dass man immer weiterklicken kann zwischen euren kurzweiligen Interviews und dabei eure Energie und Wachheit erlebt.
    Danke euch.

  • Sarah

    Danke für dieses tolle, sehr berührende Interview!

    Ich war an vielen Stellen tief berührt und habe viel Resonanz gespürt, eins möchte ich besonders hervorheben, weil das wirklich so ein Augen- und Herzensöffner für mich war: Das mit dem Wunsch nach Verständnis für einander, das ist für mich ein Punkt, wo ich im Moment sehr am kämpfen bin und auch in beide Richtungen, Verständnis von meinen Eltern zu bekommen, dass ich mit dem System, wie es ist, nicht mitgehen, ich mich nicht einfügen kann, aber auch die Selbstreflexion darüber, wo ich meinen Eltern gegenüber mehr Verständnis entgegen bringen kann. Das hat bei mir gerade viel Klarheit gebracht. Danke dafür und für die anderen tollen Impulse!

  • Marie

    Liebe Priska, lieber Felix, lieber Martin,

    ich bin tief berührt von Eurem Interview, dass ich gerade gehört habe, bevor ich in meinen Tag starte. Vielen Dank fürs teilen Eurer Gedanken! Ich habe mich an meine 20iger erinnert und meinen Weltschmerz, den ich immer mal wieder spüre und ich frage mich, was habe ich die die letzten Jahre eigentlich gemacht….ich freue mich zu hören, auf welchem Weg Ihr seid und was Ihr in anderen Menschen und damit der Gesellschaft anregt. Ich finde es wichtig, dass wir uns Fragen stellen, wohin soll es gehen und uns Zeit nehmen, zu spüren. Ich mochte den Satz sehr, indem Du, Priska, gesagt hast, im Körper sein ist langsamer und der Geist will oft schneller sein – das ist ein tolles Bild und ich nehme es für mich mit. Ich glaube, hier kann es darum gehen, die Balance zu finden, innerlich stark und geerdet zu sein und gleichzeitig mit der Hilfe unseres Geistes viel Gutes anstoßen und tun! Ich danke Euch für dieses wundervolle Interview!
    Viele Grüße
    Marie

  • Johannes Welter

    Liebe Priska, lieber Felix
    und meine Kommentar-Vorgänger liebe Martina, liebe Friederike (meine Generation), liebe Felicitas, lieber Hans,

    ihr sprecht mir alle so schön formuliert und angenehm aus dem Herzen, … mir fehlen die Worte. Es geschieht sooo viel Wertvolles!
    Ich darf in meinem Beruf als Kunstlehrer viele tolle, lebendige, reife und bewundernswerte junge Menschen erleben, die in den Schulen systematisch vom eigentlichen Leben fern gehalten werden, die es nach Leben und sinnvoller Aktivität dürstet. Sie stehen in den Startlöchern. Sie brauchen nicht viel von uns Ältern: Offene Ohren, offene Herzen und die Absicht, gemeinsam kreativ zu werden für einen essenziellen Kulturwandel, der Innen und Außen nicht länger trennt. Meine Vision: Junge und Ältern, die sich in einem offenen Erfahrungsraum begegnen und ihre Geschichten, Gefühle und Sehnsüchte miteinander teilen. Gemeinsam (und ganz konkret) kreieren wir eine neue, mit allem Leben und mit der Natur verbundene Haltung und gewinnen geistigen Rückhalt und Explorer-Mut. Unsere Schöpferkraft wird sich potenzieren.
    Dieses persönliche Anliegen verfolge ich seit meiner Vision Quest im vergangenen Sommer und es gibt mittlerweile viele Ideen und einige erste Erfahrungen dazu. Die ersten Netzwerke werden gerade geknüpft und es bildet sich allmählich ein Kreis von Gleichgesinnten.
    Und jetzt stoße ich auf euch beide jungen Pioniere und erfahre von eurem Online-Kurs. Ich bin ganz neugierig, ihn bald selbst auszuprobieren und schätze ihn schon ganz ungeprüft – nur aufgrund eurer Präsenz im Interview – so ein, dass er sehr hilfreich sein wird. Mal wieder mache ich die Erfahrung, dass ich nicht alles selber machen muss, wenn ich nur selbst auf meinem Pfad beginne. Das ist ungemein tröstlich und beglückend!
    Liebe Priska und lieber Felix, ich bin begeistert von euch! Vor allem, was eure Integrität von Körper und Geist angeht! Ich finde dies vorbildhaft auch für mich. Danke für die guten Hinweise! Ich werde mir einiges davon zu Herzen nehmen und befolgen.

    Macht weiter! Ihr seid auf einem so tollen Weg!
    Ich möchte gerne Kontakt mit euch aufnehmen.
    Johannes

  • Isabell

    von Herzen DANKE euch beiden, liebe Priska, lieber Felix, für dieses feine gspürige Interview! Für mich war es der Auftakt in den Summit 2020 – als Wohnzimmergespräch mit meinen jugendlichen Töchtern, das war ein Fest 😊 – Aho!
    Das langsame Werdenlassen in Eurem Gespräch tut sooo gut. Meine Grundschullehrerin sagte damals “Isabell ist so langsam, für sie kommt nur die Hauptschule in Betracht.” Das saß! Welch ein Stigma für eine 10jährige! – Na ja, ich habe meine Wege gefunden, bis hin zur Ingenieurin – aber immer die Menschen im Blick. Und dieses Zittern im Herzen, mich, das Wahre, den Sinn nicht zu verlieren, von dem da draußen so wenig zu sehen war, der da draußen auch gar kein Platz hatte.
    Wandel, Übergangsräume, Veränderung, neugierig auf das Unbekannte – das liebe ich noch heute 😊; diese innere Zerrissenheit spüren, davon hat mir das Leben viel geschenkt. Und heute bin ich froh, in meiner Arbeit und im Netzwerk Schätze wie Theorie U, die Spirale von Joanna Macy, Gerald Hüter, Charles Eisenstein … dabei zu haben.
    Ich bin froh, dass ich auch Kontakt zur jungen Generation und den FFF habe, und nun kommt der Impuls für Youth for Change, den ich jetzt mal in unser Netzwerk bringe.

  • Susanne

    Wirklich erfrischend und läßt hoffen, dass sich die Welt mit solchen Menschen retten läßt.

  • Gerhard

    Danke für das Interview.

    Möchte nur einen Punkt erwähnen, der mir besonders Wichtig erscheint, obgleich das komplette Gespräch sehr aufschlussreich, herzerfüllend und mutmachend war.
    Der Punkt ist der, was Priska zur Einführung erwähnte, dass wir selbst erst mal in unseren Frieden kommen sollten, ja müssen, um irgendetwas positives im Außen bewirken zu können. Dann bringen wir den Frieden unmittelbar und nicht nach Drehbuch in die Welt.
    Ich bin 62 und habe es erst seit wenigen Monaten oder gar Wochen gemerkt, dass ich da noch alte Verwundungen in mir habe, die ich nicht heilen lasse, solange ich nicht alles verzeihen kann, was mir bewusst oder unbewusst geschehen ist (von mehr oder weniger bewussten Menschen begleitet). Ich vermute, dass es auch noch im höheren Alter möglich ist innerlich heil zu werden; Aber wieso nicht auch schon so früh wie möglich…
    Was mir besonders Hoffnung macht, ist dass es scheinbar an der Zeit ist, in der wir alle, ob Jung oder Alt, leichter bewusst werden können als noch vor Jahren.
    Konstellationen (auch epochale) können aber allenfalls geneigt machen, die Veränderung sind stets wir selbst.

    Ich verwende folgendes Gebet um den Heilungsprozess in mir und in “Utopia” zu unterstützen:
    Gebet an alle meine Freunde, Verwandten, an meine Ahnen und Uhrahnen, an die die mich lieben und an den Rest der Menschheit, also auch an alle die nach mir kommen und an mich:
    Kommt alle in das universelle Herz der Liebe, das Jede/r in seinem Wesen trägt, in dem wir alle Eins und vereint sind.

    Bitte vergebt mir negative Gedanken, Worte und Taten.
    Vergebt mir Begierde und Aversion.
    Vergebt mir Unwissenheit und Verblendung.
    Vergebt mir Eitelkeit.
    Vergebt mir Hoffnungslosigkeit und Angst.
    Vergebt mir all das Festhalten am Leiden.
    Vergebt mir alles, was nicht reine Liebe ist.
    Bitte vergebt mir zu tiefst und aus ganzem Herzen.

    Ich vergebe euch negative Gedanken, Worte und Taten.
    Ich vergebe euch Begierde und Aversion.
    Ich vergebe euch Unwissenheit und Verblendung.
    Ich vergebe euch Eitelkeit.
    Ich vergebe euch Hoffnungslosigkeit und Angst.
    Ich vergebe euch all das Festhalten am Leiden.
    Ich vergebe euch alles, was nicht reine Liebe ist.
    Ich vergebe euch zu tiefst und aus ganzem Herzen.

    Ich vergebe mir, negative Gedanken, Worte und Taten.
    Ich vergebe mir, Begierde und Aversion.
    Ich vergebe mir, Unwissenheit und Verblendung.
    Ich vergebe mir, Eitelkeit.
    Ich vergebe mir, Hoffnungslosigkeit und Angst.
    Ich vergebe mir all das Festhalten am Leiden.
    Ich vergebe mir, alles, was nicht reine Liebe ist.
    Ich vergebe mir zu tiefst und aus ganzem Herzen.

    Wir sind gesegnet und können heil und rein an Körper und Geist sein.
    Dadurch können wir erkennen:
    – Dass wir Eins mit allem sind;
    – Dass wir Verantwortung haben für uns, unser Leben und auch den Frieden in unserem Leben;
    – Dass wir fähig und bereit sein können, die Verantwortung für uns, unser Leben und auch für den Frieden in unserem Leben zu tragen;
    – Dass wir der Verantwortung für uns, unser Leben und den Frieden in unserem Leben gerecht werden können.

    Wir sind gesegnet durch das Geschenk unserer Schöpfung.

  • Goca

    Ich bin sehr begeistert von Euch und von diesem Interview, schön dass es Euch gibt!

  • Martina

    Ich fühl mich grad ganz verbunden mit den beiden schönen jungen Menschen. Ich habe das Gefühl in gewisser Weise gehe ich mit meinen 45 Jahren durch die selben Prozesse durch und darf die selben Dinge lernen. Als ich 24 war, waren für mich ganz andere Themen dran, ich hab den Weltschmerz voll gespürt, aber hatte die Instrumente nicht auf diese Weise zur Verfügung und ich konnte nicht begreifen was ich da spüre – weder auf körperlicher, geistiger noch emotionaler Ebene. Ich bin sehr, sehr dankbar, dass ich jetzt eintauchen darf und fühl mich grad so inspiriert eine Brücke zu schlagen zur jungen Generation und da gemeinsam zu forschen … ich hatte bis heute so ein bisschen das Gefühl, ich hätte da nicht viel zu teilen, aber als Felix davon gesprochen hat, es braucht alternative Erfahrungsräume für junge Menschen hat in mir was geklingelt….da werd ich noch ein bissl reinspüren, vielleicht könnt ich für den Sommer einen Raum bei uns im Yoga Shiatsu Zentrum öffnen für Austausch und Erfahrungen. Und vielleicht sehen wir uns ja auf der Europäischen Ecovillage Konferenz im Juli. 🙂 Danke für dieses wertvolle Spüren, dass wir uns gegenseitig auf unserem Weg unterstützen können. 🙂

  • Wunderbar, wie weise ihr seid, Priska und Felix: ihr habt schon tiefe Einsichten in die innere Ordnung der Dinge – viel mehr al meine Generation (62)!
    Ich wünsche euch und uns sehr, dass Eure Art zu sein Früchte trägt für den Wandel in der Welt.

  • Felicitas

    Mich berührt grad die Langsamkeit, die Gedanken erwachsen zu lassen aus anderen Tiefen. DANKE DASS IHR EUCH SO ZEIGT! Ich glaub so war ich auch in jungen Jahren. Auf meinem Zeugnis stand: “Felicitas könnte noch mehr leisten wenn sie schneller wäre. ” Was nicht meiner Wahrheit entspricht. Ich habe zeitlebens getan was der Augenblick hervorbrachte. Darin war ich geistgeführt. Und ich fürchtete auch nicht unbekanntes Ungewissen. War offen und neugierig. Voll Urvertrauen. Selbst heute. Wünsche Euch, bleibt Euch treu! Alles Liebe, Felicitas

  • Hans

    Toll selbst für so ältere Menschen (73) wie mich.
    Sprecht mir aus dem Herzen.

    Diese Offenheit.

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