Pioneers of Change

Online-Summit 2019

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Otto Scharmer – Interview vom Summit 2018

  • „Soziale Feldarbeit“ und die Qualität unserer Beziehungen
  • Der Forschungsansatz vom MIT
  • Was Otto von den sozialen Bewegungen der 80er gelernt hat
  • Ein prägendes Schlüsselerlebnis
  • Wie du an die zukünftigen Potentiale herankommst
  • Wofür Presencing steht - Erspüren und Aktualisieren der eigenen Erfahrung
  • Über „Empowerment“ von Jugendlichen
  • Wir brauchen Verstärkungsmechanismen

Otto Scharmer – Neues Interview:

"Du kannst nicht ein System verändern ohne das Bewusstsein zu transformieren."

Otto Scharmer ist Mitgründer des Presencing Institute, Begründer der U-Theorie und Koryphäe der Unternehmensinnovation und Systemtransformation. Er wuchs in einer biologisch-dynamischen Landwirtschaft in Deutschland auf, zog für seine Ausbildung in die USA um und beschäftigte sich dort mit Aktionsforschung. Heute geht das im Presencing Institute der Frage nach, wie sich Organisationen aus der Perspektive der Zukunft her leiten und organisieren lassen.
Er hat unter anderem einen Lehrstuhl an der Tsinghua University in Peking und ist als Senior Lecturer ein gefragter Vortragender am Massachusetts Institute of Technology (MIT).
Unter der Bezeichnung "MITx U.lab" haben er und sein Team einen MOOC (massive open online course) ins Leben gerufen, wodurch die Theorie U mehr als 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 185 Ländern erreichen konnte.

Otto Scharmer verfügt über mehrere Auszeichnungen, wie den Jamieson Prize for Excellence in Teaching (2015) und den EU Leonardo Corporate Learning Award für den Beitrag den die Theorie U für die Zukunft des Managements leistet (2016).

Presencing Institute - presencing.org

Otto Scharmer in der Huffington Post www.huffingtonpost.com/author/scharmer-243

Wir empfehlen, die Bücher bei lokalen Buchhändler*innen zu kaufen oder sonst z.B. buch7.de, ecobookstore.de oder fairbuch.de.

52 Kommentare

  • claus says:

    hallo, Martin, es wäre für mich sehr hilfreich, wenn du, während die/der Interviewte spricht (um die es ja in erster Linie geht), dein Mikro ausschalten würdest und möglichst auch nicht zu sehen wärest – nach dem ego-eco-Motto von Otto „geht es um dein eigenes Fortkommen, Sichtbarwerden ?“.
    Ich meine, die/der Interviewte sollte weder optisch noch akustisch gestört werden, um ihr/ihm besser folgen zu können, was oft große Konzentration erfordert, und auch aus Respekt ihr/ihm gegenüber !

    • Martin says:

      Lieber Claus, danke für deine Rückmeldung. Wir haben lange zum „Format“ disuktiert – und sind zu dem gekommen, dass es (meist) wertvoll ist, den Dialog darzustellen – da das Gespräch ja meist „zwischen uns entsteht“ – und da gehört auch mein Mitschwingen dazu. Wir haben das Format heuer in vielen Videos schon so geändert, dass das Interviewer-Bild nur mehr klein eingeblendet wird.
      Tut mir trotzdem leid, wenn dich das stört…

  • Cornelia Por says:

    Danke für Beide Interviews, das was Otto Scharmer von seiner persönlichen Seite, dessen Entwicklung zeigt sowie die Erörterung seiner Projekte. Auch wenn diese Darstellungen abstrakt sind, finde ich diese sehr inspirierend und eben nicht nur trocken wissenschaftlich….., wie war das, das Gegenüber erspüren, das Projekt erspüren und zu finden, welchen Einfluss dies nehmen kann……………….. 🙂 Es geht und ich bin dankbar, das es solche BEWEGUNNGEN gibt ! Danke Martin und auch ein dickes DANKE an Otto Scharmer .

  • Jonas says:

    Leider innhaltlich kein Mehrwert, da es ja für ein breites Publikum zu abstrakt ist meiner Meinung. Konkrete Lebensbeispiele gerade mit Personen aus der Wirtschaft wären interessant gewesen, wie schaffe ich es geldgetriebenen Menschen eine ethische und ökologische Verantwortung näher zu bringen . Positive Praxisbeispiele wären hilfreich auch für andere Sie nachzuahmen

  • Maryam says:

    Lieber Martin, diesmal hats mich auch nicht ganz so angesprochen, was wohl an der Vortragsform lag. Trotzdem einen großen Dank für das Engagement jeden Speakers. Ich kann aus jedem Interview was für mich mitnehmen.

  • Annmarie says:

    Was ich mitgenommen habe: „*die guten Qualitäten erhöhen,* lernen aus Quellen, die mit dem Körper, dem Kopf und den Händen zu tun haben.
    * an die eigenen Quellen zu kommen. * den eigenen Aufmerksamkeitsraum erweitern.* positive Keime verbinden, kultivieren und verstärken.“
    Das ist schon richtig“ fett viel Sach“, dies alles zu pflegen, von sich zu fordern, weiter zu wachsen.
    Mir tut dies sehr gut .Danke

  • Christine says:

    Einfach nur großartig.
    Ich bin begeistert und freue mich, dass ich über den Summit auf Otto Scharmer gestossen bin.
    DANKE

  • Franz Grill says:

    Ein interessanter Ausflug in einen US-Elfenbeinturm mit vielen „wissenschaftlichen“ Erkenntnissen.
    Ich frage mich nur, warum dies alles im machtpolitischen Alltag der USA in keiner Weise wahrgenommen wird. Das dort regierende Regime ist mehr denn je eine Gefahr für unseren Planeten, das Jahr für Jahr die Militär-Ausgaben im zweistelligen Bereich in die irrwitzige Höhe von derzeit etwa 800 Milliarden $ treibt und wo angeblich so ein dämlicher Koffer mit einem bestimmten Code zur totalen Verwüstung der Erde von Präsident zu Präsident weitergereicht wird.
    Was geht dann in diesen sogenannten „Elite“-Unis eigentlich vor sich ? Beschäftigen die sich alle mit der Erforschung des Schlafes der Untertanen ? Oder sind sie doch primär mit Forschungsaufgaben zur Verfeinerung von Techniken für Geheimdienste und Organisation von Massenmorden beschäftigt, um endlich die Welt-Diktatur durchsetzen zu können ? Zumindest vage Antworten würden mich echt interessieren !

  • Gisela says:

    Im Kleinen gedacht habe ich in dem, was Otto Scharmer gesagt hat, Prof. Hüther gehört (Einladen, ermutigen, inspirieren, Potentialentfaltung, aber auch das gemeinsame Anliegen.
    Aber auch Marshall Rosenbergs Haltung vom Beobachten, Fühlen und Bedürfnissen, frei von Urteilen und das Leben wunderbarer zu machen. Es fügt sich vieles so einfach zusammmen. Danke für die beiden Gespräche. Da werde ich noch viel hinspüren.

  • Bettina says:

    SOZUSAGEN … kein Interview, sondern ein Monolog … SOZUSAGEN viele Anglizismen … SOZUSAGEN alles schon dagewesen, mit einfacheren und direkteren Worten. Der Bogen ist m.E. überspannt. Schade, schade – der Funke sprang auch dieses Jahr nicht über.
    Bisher so viele wunderbare Interviews, viel herzlichen Dank. Davon zehre ich noch viele Wochen.
    Martin, Deine Art der dezenten Gesprächsführung ist so angenehm, ist eine Kunst, die Du im Vergleich zum letzten Jahr noch vervollkommnet hast.

    • Martin says:

      Liebe Bettina, ja ich war auch überrascht, dass das Gespräch mehr Vortragscharakter bekam. Was ich gelernt habe: Folien herzuzeigen ist für diesen Zweck nur bedingt eine gute Idee… und Otto ist fast nur im englischen Sprachraum unterwegs, da ist es vielleicht eine Herausforderung, in flüssiges Deutsch zu finden. Das erste Video vom Vorjahr hat einen anderen Charakter, sehr persönlich und herzlich – ich hab‘ es deshalb auch dazugegeben.

  • Harald says:

    Ein geniales Gespräch, das ganz viel Hoffnung macht. Das Zuhören war für mich ein intensives Mitspüren – wunderbar! Danke euch beiden!

  • Ilona says:

    Herzlichen Dank für das inhaltlich reich bestückte Interview. Sehr klar beschrieben und detailiert.
    Otto ist eine Berreicherung für viele Menschen. Wenn man sich intensiv damit auseinandersetzt wird man feststellen das man einiges bewegen kann um Verändernungen in die Wege zu leiten. Ich selbst befasse mich 4 Jahre mit Theorie U. Die Kernkomptenz liegt im tiefen Bewußtsein.
    Seine Bücher sind wahre Perlen, diese kann ich sehr empfehlen.

  • Hanni says:

    Ach, jeh. Das war alles super. Mega. Bewundernswert, wichtig..
    und wieder mal so richtig männlich
    sorry

  • Almuth says:

    Vielen Dank!

    Der ganzheitliche Absatz mit Kopf und Herz und Hand zu lernen, ist für jeden Waldolfschüler ganz natürlich und bekannt! 🙂

  • Sabine Schlachter says:

    Hallo Ihr Lieben,
    das ist ja meeeega-interessant!!!
    Vielen herzlichen Dank für dieses spannende Interview. Vor allem der 4D-Mapping-Prozess begeistert mich. Was für eine tolle Idee, die Aufstellungsarbeit in den Bewusstwerdungsprozess zu integrieren. Finde ich sehr überzeugend.
    Lieber Martin, ich fände es toll, wenn Du dieses Interview auch außerhalb des Kongresspaketes zugänglich machen würdest, auch für diejenigen, die nicht an dem Kongress teilnehmen und vielleicht später auf Deiner Webseite landen. Da steckt ein riesiges Potential drin.

  • Angelie says:

    Ich finde es total spannend und informativ sehr wertvoll, dass neben regionalem und kontinentalem Austausch weltweite Prozesse/global change maker movements, auch in die Gesamtschau zu nehmen.
    jährlich stattfindende „global eco&climate conferences“ auf verschiedenen Kontinenten, wo auch Problemlösungen erarbeitet und diskutiert werden, die nicht nur aus westlich-rationalen/industriellen Denkstrukturen kommen.
    Das U.lab MOOC halte ich für eine sehr wirksame Informations-/entwicklungs-/arbeitsplattform mit
    hoher Verbreitungserwartung.
    „Open mind-open heart-open will“ ( Begriffe hier in seiner Reichhaltigkeit erklärt)
    Resumee: Möglichkeiten der Denk-und Erkenntnisprozesse für die Zivilgesellschaft bieten und fördern,
    mit dem Ziel zum Bewusstssein ein aktiver vollwertiger Teil der bürgerlichen/staatlichen Gestaltung zu sein/werden, im Sinne nach Otto Scharmer : ego to eco

  • Super! Klar, deutlich, prägnant. Auf eine sehr positive Art „alter Wein in neuen Schläuchen“. Besonders interessant find ich diesen Vision ein weltweites Netzwerk aufzubauen für Menschen die ein neues Bewußtsein in die Welt bringen wollen und es auch tun. Danke Martin!

  • Chris Walter says:

    Wir hatten die Gelegenheit, Otto und sein gesamtes Team bei einem Workshop im Dezember kennenzulernen. Wir waren und sind beeindruckt, wie authentisch und tiefgehend die Begegnung mit ihm dort war. Das hat uns noch mehr darin bestärkt, unseren Weg mit Theorie U konsequent weiter zu gehen. Deshalb werden wir auch weiterhin die kostenlosen Workshops zum Kennenlernen und Vertiefen von Theorie U anbieten (folge dem Link oben bei meinem Namen)
    Power 2 U
    Chris
    CoachingHub Wien

  • Greti says:

    „Ego ist gut!“ „Eco-Ego“ „Ego ist Energie“ – Uau! Zum Nachdenken.
    Immer mit „So zu sagen“ -Ideen unterbrochen war für mich auch anstrengend zu folgen aber danach schätzte ich sehr. Weil „So zu sagen“ ist eine Wortwahl- Milderung, weil, was sind die Worte? Manchmal/oft so wie Bekleidung.

  • Friederike says:

    Die Bücher von Otto kann ich nur allen Prozessbegleiter*innen empfehlen, sie sind sehr inspirierend und gleichzeitig haben sie viel Tiefe. Ich selbst habe auch einmal einen U-Prozess mit einer Gruppe begleitet. Es war berührend zu erleben, wie die Erfahrung der Stille die Qualität des Miteinanders verändert hat.

  • Harald says:

    ja – danke war erhebend,
    habe 2017 eine Gemeinwohl-Initiative im Dorf eröffnet,
    worin ich wie er viel Zukunftspotential erspüre,
    und mit neuen, fremden Menschen kooperieren darf ;
    ich sage : weiter so !

  • Petra says:

    Ich habe Otto Scharmer bereits im letzten Jahr während eines Kongresses hören können und bin mit großem Respekt und Wertschätzung für seine weltweite Arbeit aus jenem Vortrag herausgegangen. Momentan liegt mir die Situation vieler Kinder und Jugendlicher, unserer Zukunftsträger(!), sehr auf der Seele, die sich viele Stunden am Tag mit Medienkonsum ‚fluten‘, die Welt und ihre Mitmenschen um sich herum kaum mehr wahrnehmen, sich selbst nicht mehr fühlen und kaum Interessen haben. Wenn Wahrnehmung und Spüren unserer inneren Quellen Voraussetzung für ‚Heilung‘ der weltweiten ‚Brände‘ durch verantwortlches Handeln sind, wie können wir dazu beitragen, dass diese jungen Menschen wieder in Kontakt mit sich SELBST kommen?

  • Daniella says:

    Ich fand das Interview sehr inspiriend und habe mich schon für den MOOC angemeldet. Ich habe 2 Fragen:
    1. Welche Bewegung meint er, wenn er sagt: „Ich habe diese Sachen a) nicht erfunden b) die sind ein Teil eine weitere Bewegung“
    2. wie heisst dann diese Medienplatform wo er was schreibt und die Positivekeime verbreiten will?

    Vielen Dank nochmal!

    • Ralf says:

      Hallo Daniella,

      vielleicht kann ich Deine Fragen beantworten.

      ad 1. Die Praktiken, die in Theorie U beschrieben und angewendet werden sind nicht neu, Otto hat sie nur neu integriert. Empfehlen kann ich vor allem das erste Buch “Presence“, woraus die Hintergründe klarer werden und vor allem wie vielfältig vernetzt das Ganze ist

      ad 2. Wahrscheinlich handelt es sich um http://presencing.org

      Hilft das?

      Viele Grüße
      Ralf
      @DresdenULabHub

      • Tamara says:

        Meinte er nicht, dass er einen Blog bei der Huffington Post hat? Evtl habe ich es aber auch missverstanden. Ich sitze in der Bahn und wurde sehr oft unterbrochen. Tolles Interview kann ich trotzdem sagen! Grüße, Tamara

    • ilona says:

      Huffington Post

  • Die grösste Resonanz fand aus meiner eigenen Biographie ich in der Sequenz, in der Otto Scharmer beschreibt, wie die Polizei mit Schlagstöcken auf eine Gruppe friedlicher Demonstranten einschlägt und wie er erzählt, dass er an diesem Abend als anderer Mensch nach Hause kam: „Ich wusste genau, was ich machen würde, mit dem Rest meines Lebens: Nämlich genau DAS System, das ich da gesehen habe, zu ändern! … Manchmal ist so ein Verletzungs-Prozess auf einer kollektiven Ebene ein Auslöser, dass man sich bewusst wird; für Impulse, auf einer tieferen Ebene… [etwas], wo ein Aufwach-Prozess stattfindet.“ Endlich sind die Worte gefallen, die mich in die anberaumte Gerichtsverhandlung in genau einem Monat, am 11. April 2018, begleiten werden. An diesem Tag muss ich mich nun nach 3 Jahren Diskurs mit den Behörden wegen der „Beihilfe zum illegalen Aufenthalt“ meines Ehemannes verantworten. Ich habe eine Scheiß-Angst vor dieser Verhandlung. DANKE, lieber Martin, für dieses Mantra, das ich gesucht und in diesem Interview gefunden habe. Diese Sätze hängen ab sofort für ein Monat neben meinem Bett.

  • Kirsten Immendorf says:

    Wo Herz und Hirn auf WeQ ausgerichtet sind, statt nur auf IQ entsteht etwas Großartiges! Danke, Otto Scharmer und danke an die Pioniere für all die wunderbaren Interviews!

  • Anne says:

    Ganz ehrlich? Ein Dialog wäre mir lieber gewesen. Irgendwann habe ich ausgeblendet.

  • Marion Kainz says:

    Waaooo, vielen Dank otto scharmer und Martin. Was für uns klare, spielerische, intelligente, erfahrene und komplex wahrnehmender Power.
    Ein toller, vollkommen logischer Überblick über seinen Lebenslauf mit seinen eindrücklichsten Erfahrungen – und was daraus an Entwicklung folgte.
    Ich freue mich sehr, das Interview nochmal zu sehen.
    Super zu wissen, dass Menschen wie otto scharmer da draussen sind und wahrnehmen und wirken.
    Thx. !

  • Saro Ratter says:

    Toll!!! Ich fühle mich sehr berührt und inspiriert von diesem Interview. Das macht mir noch mehr Lust und Mut an einer enkeltauglichen Entwicklung im Ökologischen und im Sozialen zu arbeiten. Ganz herzlichen Dank für diese sehr persönlichen Einblicke in die Biographie von Otto Scharmer und wie sie sich auf die Entwicklung der U-Theorie ausgewirkt haben.

  • Ralf says:

    Vielen Dank lieber Martin für dein Dranbleiben an Otto Scharmer, danke lieber Otto für deine wertvollen Impulse. Es ist die Qualität der Beziehungen, die es gilt zu entwickeln. Und diese Entwicklung beginnt bei uns selbst, bei der Bereitschaft des Deep Listening, Gefühle und intuitive Bilder wahrzunehmen und auszudrücken. In Zeiten des ABSENCING brauchen wir umso mehr das lokale zivilgesellschaftliche Engagement über alle Gesellschaftsbereiche hinweg, um die Samen zu setzen für zukünftige positive Veränderungen. Dazu dient für mich auch PIONEERS OF CHANGE, als Impuls, Motivation und Chance um sich mit inspirierenden Aktivisten zu vernetzen und für eine positive Veränderung in der Welt zu engagieren. CHAPEAU!

  • Lieber Martin, Lieber Otto, herzlichen Dank für diesen inspirierenden Einstieg in den Sonntag, an dem ich das Interview sehe. Ich kenne und arbeite seit 10 Jahren mit der U-Theorie und habe mich vorher gefragt, ob es sich wohl lohnt. Die Antwort ist JA – von der ersten zur letzten Minute. Ermutigend finde ich unter anderem, auch von anderen zu hören, dass es zuweilen Jahrzehnte dauert, bis sich ursprüngliche innere Intentionen wirklich gesellschaftlich manifestieren können. Und das Herausschälen der Bedeutung der Zivilgesellschaft und die eben doch gut entwickelte Rolle dieser in Deutschland und die ja, quasi Aufforderung, dass wir ein „europäisches Jahrzehnt“ vor uns haben können bzw. sollten angesichts der globalen Krise, finde ich sehr bestärkend! Have a good day!!

  • Roland Wicht says:

    Danke für dieses spannende Interview – das lässt mein Hoffnungs-Potential wieder anwachsen. Ich wünsche mir, von diesen angesprochenen Initiativen mehr zu erfahren. Alles Liebe und viel Erfolg für uns alle.

  • Vielen Dank für ein paar persönliche Hintergründe und Erfahrungen von Otto Scharmer, die sich in seiner Arbeit widerspiegeln. Ich arbeite intensiv mit Presencing und bin immer wieder über die Wirksamkeit fasziniert. Der anthroposophische Hintergrund von Presencing ist mir heute nochmals deutlich geworden. Super!

  • Annika Richter says:

    Lieber Martin,
    vielen Dank für das geniale Interview!
    Ich kannte Scharner nur vom Namen und fühle mich beschenkt von diesem sehr reichhaltigen, interessanten, auch persönlichen, schönen Interview!!!!!
    herzlich,
    Annika

  • Reinhard says:

    vergeblich habe ich versucht scharmers u-theorie ganz praktisch zu verstehen. habe sein buch im original gelesen und irgendwann abgebrochen. ich habe nicht so ganz verstanden, was denn nun das so revolutionäre darin sein soll, außer, dass ich elemente aus der mystik, dem zen und der gruppentheorie identifiziert habe. scharmers ansatz des presencing, für mich eine mischung aus felt sense und des focusing – nur auf soziale phänomene angewandt – klingt durchaus spannnend, bleibt mir aber zu abstrakt und verkopft. oder kann mir jemand einen lebenspraktischen tipp (bich, link usw.) zu scharmer geben? danke im voraus!

    • Anja says:

      Es wird alles ganz praktisch, tiefgehend und inspirierend im MOOC „Tranforming Business, Society and Self“. Mir ging es auch so, dass ich das Buch nicht so „neu“ fand, aber die Teilnahme an diesem Online-Kurs über vier Monate lang hat viele Instrumente und Beispiele gezeigt, wie es machbar ist. Die Theorie wird mit mögichen Übungen vernetzt, wie die des Social Presencing Theatre. Vieles davon hat mein Leben sehr bereichert und Eingang mit mein eigenes Veränderungs-Handwerkszeug gefunden!

  • Gundi says:

    Grossartig, habe selten eine klarere Analyse über die Jahrzehnte, seit Beginn der Anti AKW Bewegung gehört, die ich auch live miterlebt habe. Das sind Transformationen und Welten , über die Otto Scharmer in aller Bescheidenheit hier spricht. Geschichte und gleichzeitig Zukunft.. Es geht gar nicht um die Worte. Es ist viel mehr. Es atmet. Es lebt. Es glänzt dieses Interview. Danke!

  • Ru says:

    Danke für den inspirativen Moment mit Otto Schamer.
    Bestärkt das eigene Forschen & Wirken.

  • Sabine says:

    ‚Den eigenen Erfahrungsraum diskursfähig machen‘, ‚(Selbst-)Zerstörung/ Absencing durch Unterbrechung der vertikalen und horizontalen Durchlässigkeit‘ … großartig, dieses hochinteressante Interview!! Otto Scharmer ging höchst sympathisch und tatsächlich sehr persönlich und verbunden ab.
    Aufs Feinste führt er exemplarisch direkt während des Gesprächs vor, worüber er spricht. Auf durch und durch positive Weise, Otto Scharmer IST Quelle, super inspirierend!
    Herzlichen Dank, lieber Martin, du hast genau die richtigen Stichworte geliefert.
    (Thema Kritik: hast du gehört, die Hände gehören natürlich dazu ?)

  • Andreas says:

    Sehr interessanter Vortrag, den man in der Bewegung anwenden kann. Gut erklärt.

  • Ursula says:

    Da haben Andere mit weniger Worten aber schon mehr gesagt.

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