Pioneers of Change

Online-Summit 2019

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Nathan Spees

Jugendliche sind “the leaders of today, the citizens of today” nicht die von morgen, wenn wir auf morgen warten verpassen wir eine grosse Chance.

KongresspaketSummit-2019-Mockup-1

Schalte dich morgen Mittwoch 19h ein zu einem Live-Gespräch mit Nathan Spees und Generation Earth-Mitglieder Moritz Schachner und Magdalena Valazza. Finde in Kürze mehr auf dieser Seite bzw. morgen im Newsletter.

 


Nathan Spees wuchs in den USA auf. Er begann seinen Youth Empowerment-Weg in Alaska, wo er mit jungen Menschen als Freiwilliger bei Alaska Youth Environmental Action (AYEA) arbeitete. AYEA setzt sich dafür ein, junge Menschen darin zu fördern, in Hinblick auf ökologische und soziale Herausforderungen als selbstbewusste Leader aufzutreten. Das Programm entstand dank des Engagements sechs Jugendlicher und zählt in Alaska aktuell mindestens 2000 Jugendliche als Teilnehmer*innen. Diese Erfahrung war so tiefgreifend, so dass Nathan die Möglichkeit nutzte, um mit dem WWF Österreich 2010 das Jugendprogramm „Youth Taking Action for the Earth / Generation Earth“ ins Leben zu rufen. Das Ziel dieses Jugendtrainingprogramms: Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 20 Jahren eine Möglichkeit bieten, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Hier wird Partizipation großgeschrieben, denn die Trainingsinhalte entscheiden die Jugendlichen selbst – je nach Interesse und Vorwissen.

Nathan unterstützt auf internationaler Ebene Jugendliche dabei, als selbstbestimmte und selbstwirksame Changemaker mit inspirierender Stimme aufzutreten. Er lebt vor und zeigt, wie wichtig es ist, von jungen Menschen zu lernen, sich von ihnen inspirieren und sie die Welt mitzugestalten zu lassen.

WWF Netzwerk für junge, engagierte Leute

Nathan Spees auf watchado

Wild Foundation

Generation Earth

Alaska Youth Environmental Action (AYEA)

17 Kommentare

  • christiane says:

    oh nathan hat mich sehr berührt! als mutter habe ich schon damals, als meine kinder 10 und 12jahre jung waren, daheim mit ihnen familienkonferenzen initiiert. erst kürzlich sagte mein jüngster, inzwischen 20jahre, zu mir, dass er rückblickend und auch reflektierend im vergleich mit anderen kinder-eltern-erzählungen immer bei mir unsere gesprächskultur geschätzt hat und dass er sich selbst als kind als vollwertige person empfunden hat. das hat mich sehr beglückt. sein heutiges standing in der welt macht mir mut.
    wir ernten, was wir säen.
    danke für eure wunderbare arbeit. allen!

  • Sabine Trentini says:

    Lieber Nathan!

    Es ist so wunderbar, was du da über die Jahre auf die Beine gestellt hast. Du hast deinen Traum verfolgt, bist dran geblieben und hast schon so viele Jugendliche motiviert und begeistert. Wir haben ganz aufgeregt dein Interview gehört. Freu mich, wenn unsere Kids deine Aktionen bald miterleben dürfen. Denn wie du sagst, irgendwann kommt die Zeit, wo gute Mentoren wichtig sind… und du bist einer von diesen! Ich bin glücklich und dankbar, dass du dein Herzensanliegen mit soviel Begeisterung und Leidenschaft in die Welt bringst! Danke!

  • Shaneya says:

    Lieber Nathan, lieber Martin,
    vielen Dank für dieses interessante, inspirierende und berührende Interview! Ich bin jetzt 40 Jahre alt und habe mich so in dem wieder gefunden, wie ich mich als Kind gefühlt habe und was ich mir anstelle dessen gewünscht hätte. Ich finde es toll, dass der WWF sich auf diese Art von Projektarbeit mit Dir und den Jugendlichen eingelassen hat und so ganz viel Raum für Empowerment geschaffen wurde und wird. Besonders nehme ich die Anregung mit, in Situationen mit meinem Patenneffen offene Fragen und Antworten zu stellen und zu geben.
    Ich wünsche Euch weiterhin eine tolle Energie und dass sowohl die Generation Earth als auch der Pioneers of Change immer größere Kreise ziehen!
    Liebe Grüße
    Shaneya

  • Almuth Steffens says:

    Lieber Nathan, Lieber Martin
    Danke für das schöne Gespräch mit den Inspirierend Fragen, die zum Denken anregen.
    Mir kam der Gedanke:
    Auf der einen Seite sollten wir den Kinder und Jugendlichen mehr zuhören, was ihre Träume und Ideen sind und mehr Vertrauen geben, was sie mitbringen.
    Auf der anderen Seite sollten wir auch mehr den „Alten“ Menschen zuhören und durch ihre Lebensgeschichte, LEBENSERFAHRUNG und ihren Schatz an Weisheit Wertschätzen und ihre Fehler, die sie im laufe des Lebens gesammelt und heraufgescheitert haben nutzen. Wenn wir durch ihre Fahler lernen, dann brauchen wir sie vielleicht nicht selber wiederholen. Wenn wir dieses Potenzial auch nutzen würden, Verwandeln sich z.B. Altenheime zu Fundgruben an Potenzial von Lebenserfahrung, die viel Wert sind. Zum Beispiel: Ein Indianer Häuptling oder ein Stammesoberhaupt früher, waren oft die ältesten Menschen der Gemeinschaft Sie wurden um Rat gefragt. Das gibt den Mensch, ihre Würde und Anerkennung zurück, das Gefühl das sie noch gebaut werden macht Glücklich, wie Franz Rohrmoser sagte.

  • Gerda says:

    Es ist ein Genuss dir zuzuhören lieber Nathan! Und ja – ich hab auch oft das Gefühl das menschen – vor allem Jugendliche – eingebunden werden – aber letztendlich nicht ernstgenommen! Das betrifft oft auch kreative Menschen! Weil Veränderung vielen Menschen extrem Angst macht! Die alten „Bünde“ – speziell am Land – wollen keine Veränderung – sie wollen das Ruder nicht aus der Hand geben! Die Macht behalten!

    • Nathan Spees says:

      Danke Gerda!
      Genau ist das. Wir müssen unser Angst von Veränderung und Ungewissheit loslassen.
      Viele Leute fragen mich wie kann mann Junge Menschen motiverien, und einen Schlüssel ist ihnen die Möglichkeit selbst was auf die Beine zu stellen und das Ruder in ihren Hand zu geben!

  • Petra says:

    Ich bedanke mich für die (auch amüsante) Sequenz „Bist du schon erwachsen?“ (eine soooo wunder-volle und wichtige Frage!) und das Sicht- und Spürbarmachen der NotWENDIGkeit für uns alle, den Blick noch mehr auf die „Neuen“ zu richten und ZUZUHÖREN! Es freut mich sehr, sehr, dass dies im heurigen Online-Summit mehr Platz hat. Und danke, Nathan, für deine Arbeit!
    Petra Hehenberger

  • Joe says:

    Wenn Kinder eine Idee haben, sollte man sie nicht abtun … Ich habe das erlebt: Nach einer Veranstaltung saßen wir in Gruppen beisammen, ca. 8 Personen: Unser Junior war damals vielleicht 9 Jahre alt. Es ging u.a. um die Reichweite von Elektroautos. Leon hat eingebracht, dass man ja PV-Module am Dach der Autos anbringen könnte um weiter fahren zu können. Ein E-Autofahrer und großer Befürworter meinte, dass das eine schlechte Idee sei, denn damit könnte mann nicht weit fahren. 🙁
    Ich habe dem sofort öffentlich widersprochen und habe die Idee großartig geheißen … jetzt gibts bald den SION mit integrierter PV auf Dach, Fronthaube und Seitenteilen! 🙂

    Weiters finde ich toll, nicht gleich eine Antwort zu haben, wenn Kinder was fragen, sondern die Kinder selber auf die Antwort kommen zu lassen, diese zu begleiten und leiten … So versuche ich das auch … das Interview bestärkt mich weiter so zu tun …

    In den Sommerferien wissen wir nicht nicht, wie wir die Kinderbetreuung schaffen werden (vielleicht haben auch andere Eltern solch ein Problem?!) … Ich habe heute und Jetzt die Idee, mit den SchulkollegInnen unseres Juniors (1. Gymnasium) ein Workshop zum Thema Nachhaltigkeit zumachen … die Kinder wählen zu lassen, was sie machen wollen … Danke für die Inspiration! 🙂
    Jetzt muss nur mehr unser Junior mitmachen wollen!?!

    sonnige Grüße!
    http://www.nachhaltig.at

    • Nathan Spees says:

      Super and weiter so Joe!!!

      Immer eine gute Startpunkt, das Programm mit den Teilnehmerinnen durch zu planen. Was wäre für sie wichtig drinnen zu haben? Was sind ihre Wünsche, Ziele, Ideen? Was könnten sie selber beitragen (workshops, aktivitäten,etc.) ? Ein Planungsteam aus Erwachsene und JL ist recht hilfreich!

      LG,
      Nathan

  • Lieber Nathan, lieber Martin,
    herzlichen Dank für dieses inspirierende Interview. Ich bin überhaupt total begeistert vom Summit und besonders davon, daß die Jugend so viel Raum hat dieses Mal.
    Könntest du, Martin, zwei Fragen an Nathan weiterleiten?

    Ich habe zwei Fragen an dich, Nathan: bist du auch noch ab und zu in USA? Wir haben nächstes Jahr vom 31. Mai- 6. Juni unser 8. Global Wilderness (Rites of Passage)- Guides Gathering im Sequoia National Park.
    Im Moment ist noch alles im Werden… aber schonmal im Vorfeld die Anfrage an dich, ob du dir grundsätzlich vorstellen könntest, evtl. als Gast dabei zu sein und über deine Arbeit zu sprechen.
    Falls ja, würde ich mich sehr freuen, evtl. einen Kontakt zu meinen organisierenden KollegInnen in USA herzustellen.
    Danke und einen herzlichen Gruss
    Cornelia

    • Nathan Spees says:

      Liebe Cornelia,

      Danke für deine Frage!
      Ich bin ab und zu in den USA aber nicht so oft. (wie Martin erwähnt hat, wir haben ein Haus in OÖ diese letzte 2 Jahre gebaut…verhindert ein bisschen das flexibilität!) Aber auch ich versuche weniger zu fliegen…nicht immer möglich aber ja.
      Diese Treffung in den USA klingt spannend! Wir könnten sicher über dieses Theme/Ideen reden! Schreib mir bitte einen Email. nathan.spees@wwf.at

  • Angelie says:

    ein im Thema überzeugendes starkes Gespräch, weil Sie, Nathan Ihre eigene natürliche Begeisterung
    in den Motivations-und Fördertrainings mit Jugendlichen, wie im Gespräch mit Sicherheit sehr gut spüren lassen.

  • Frank says:

    Danke für das inspirierende und bestärkende Interview. Ich bin ein Lehrer und das war für mich eine gelungene Fortbildung. Es gab viele Anregungen.

    • Nathan Spees says:

      Danke Frank,
      und es freut mich. Ich habe so gerne Trainings für/mit LehrerInnen gemacht. Ich finde diese „loslassen“ manchmal oft schwerig. Wir setzten höhe Drück von Eltern, DirektorIn, und uns selbe…dass das alles „perfekt“ laufen muss und das verhindert dieses Platz für Kreativität und Freiheit, selbst-entscheiden, und motivation zu lernen…aber in dieses Raum leigt für mich die großte Lernpotentziel.
      Liebe Grüße,
      Nathan

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