10. bis 22. März #BuildingBridges
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Ronald EngertVom Punk zum Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Spiritualität
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Anna Toft Sandgaard & Anne Sofie NielsenErforscherinnen transformativen Lernens & Gründerinnen von "Untaming Education" (Dänemark)
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Nahid Shahalimi

Afghanische Frauenrechts-Aktivistin, Film- und Buch-Autorin

"Wenn man sich selber findet, findet man auch die Ruhe in diesem ganzen Chaos."

"Wir sind noch da!" sagt Shahid Shahalimi. Dieser Ausruf ist nicht nur der Titel ihres aktuellen erschienenen Buchs. Es ist ein Versprechen, es ist ein Gebet.

Denn mit der Machtübernahme der Taliban im vergangenen Herbst sind die Frauen Afghanistans wie vom Erdboden verschluckt. Wenn sie nicht rechtzeitig fliehen konnten, sind viele der Frauen, die sich in den letzten Jahren mutig als Künstlerinnen, Politikerinnen oder Aktivistinnen mit ihrem Engagement gezeigt haben, vom Tode bedroht.

Für all diese Frauen kämpft Nahid, denn sie wurde selbst in Afghanistan geboren, floh allerdings mit ihrer Mutter und ihren Schwestern bereits 1985 nach Kanada, als Nahid elf Jahre war. Dort studierte sie bildende Kunst und Politik.

Seit 2000 lebt Nahid mit ihren Töchtern in München, wo sie als Künstlerin, Filmemacherin, Aktivistin und Autorin tätig ist. 2017 erschien ihr Buch Wo Mut die Seele trägt. Wir Frauen in Afghanistan, für das sie über Jahre in ihr Heimatland reiste, um mit mutigen Frauen über deren Projekte, Ziele und Zukunftswünsche zu sprechen. 2018 erschien ihr preisgekrönter Dokumentarfilm We The Women of Afghanistan: a silent revolution über Frauen in Afghanistan.

Website von Nahid Shahalimi: www.nahidshahalimi.com/

 

 

Wir empfehlen, die Bücher bei lokalen Buchhändler*innen zu kaufen oder sonst z.B. buch7.de, ecobookstore.de oder fairbuch.de.

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Claudia
Claudia
8 Monate zuvor

Danke, danke, danke, dass Ihr diese wunderbare Frau inteviewt habt. Ich fühle mich ganz beseelt und gestärkt durch Ihren Beitrag und ihr Wirken. Wir haben die Kraft etwas zu verändern. Gemeinsam schaffe wir es, Liebe zu sein. Die Liebe, die diese Welt so dringend nötig hat. Wir Frauen haben die Fähigkeit diese Kraft hierher zu bringen, auf diese Erde. Jetzt!

Claudia

Ulrike
Ulrike
8 Monate zuvor

Danke, Danke, Danke
Was für ein berührendes Interview und die Kraft, Weisheit und sehr differenzierte kritische, ehrliche Denkweise von Frau Naht Shhalami haben mich zutiefst beeindruckt und es git viele, viel Gedanken und Impulse darüber nachzudenken denken und VORAN zu GEHEN.
Danke, danke, danke

Rubin
Rubin
8 Monate zuvor

ich hänge nach dem Interview noch an einer Aussage, dass nur afghanische Frauen diejenigen sind, die die aktuelle Situation in der Ukraine fühlen, nachvollziehen … können. So habe ich es verstanden. Für mich ist das eine Falle, denn es gibt für mich an dieser Stelle keinen Besitzanspruch. Jedes menschliche Wesen trägt Traumatas kriegerischer Art in sich – Verlusttraumatas usw. und je nach dem, wie bereit das eigene System in der Person Mensch ist, kann ich mich so tief und nah oder auch weit und offen verbunden fühlen. Als Seele trage ich die ganze Menschheitsgeschichte mit so vielen Kriegen in mir und mit jeden neuen Krieg wird das berührt. Es ist mir wichtig, mich damit zu zeigen, auch wenn es mich gerade Mut kostet

Hemma Rüggen
Editor
Hemma Rüggen
8 Monate zuvor
Antworten  Rubin

Hallo Rubin, danke dass du das ansprichst und ich meine, dass Nahid es nicht so gemeint hat, als ein “Besitzanspruch”, sondern als ein Ausdruck von Empathie – wir haben ähnliches in unserer jüngeren Geschichte erlebt und das ist noch sehr lebendig in Erinnerung bzw. gerade erst wieder Realität geworden, und deshalb können wir das was gerade passiert, verstehen und mitfühlen. Die Kriegserfahrung ist in uns allen als Menschheit, aber mehr als “abgespaltenes”, nicht-verarbeitetes, unbewusstes Trauma und nicht als konkrete Erfahrung, das meine ich, ist der Unterschied.

Ruth Priese
8 Monate zuvor

Auch ich danke von tiefem Herzen für diesen großartigen, lebendigen und überzeugenden Einblick in und die große Sorge um Afgahnistan und seine Jungen, Frauen und Mädchen! Mir geht seit dem Erleben dieses Gespräches, liebe Shahid Shahalimi, immer wieder Ihre Frage durch Kopf und Herz: “Was lernen die afghanischen Jungen jetzt in den Schulen über ihr Land über die Menschen, über ihre eigene Rolle und die der Mädchen und Frauen.- – – – wie werden jetzt so wichtige Weichen für die Zukunft des Landes gestellt — ?
Auch ich wäre dankbar für Hinweise, wie wir von hier aus tapfere Frauen in Afghanistan in ihrem Kampf unterstützen können.

ernestine
ernestine
8 Monate zuvor

das schöne ist diversität

H. A.
H. A.
8 Monate zuvor

Tolle Frau! Sehr differenzierte Sichtweise!

Maryam
Maryam
8 Monate zuvor

Noch ein kleiner Nachtrag: Ich hoffe, dass noch mehr Menschen dieses Video sehen. Vielleicht wäre es möglich, liebe Henna, darauf noch mal hinzuweisen?

Maryam
Maryam
8 Monate zuvor

Liebe Nahid, liebe Hemma, vielen vielen Dank für dieses eindrucksvolle Interview. Ich bin tief berührt.
Seit Tagen und Wochen denke ich an Afghanistan (und an andere Länder) und frage mich, wo sind sie in der Aufmerksamkeit der Medien und von uns allen geblieben? Der 15. August war einige Wochen präsent, jetzt hört man gar nichts mehr davon. Wenn man nicht selbst richtig auf die Suche geht.
Ich werde mir die Bücher sofort holen und weiter nachdenklich bleiben. Du hast recht, was nützen hashtags ohne tatkräftige Solidarität? Nichts!!
Liebe Hemma, kannst du bitte nochmal, wie im Interview angekündigt, paar Links reinsetzen, wo Engagement wirklich hilfreich ist?
Vielen Dank für das Interview und viel viel Kraft für alles!

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