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Heike Pourian

Mit Heike Pourian

Wandelforscherin, Autorin und Filmemacherin "in progress"

"Wir brauchen Mut es nicht nur so ein bisschen, sondern so richtig anders zu machen."

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Was hilft uns dabei, von unserem menschengemachten Narrativ zu etwas zu kommen, das an die Weisheit des Lebens andockt? Heike nimmt uns mit auf eine lebensbejahende und mutmachende Reise durch den Raum zwischen den Geschichten. Radikal, feinspürig, ehrlich und weise.


Leonie hat das Video schon gesehen und sagt:

Ich fühle mich von Heike gesehen mit all den Schwierigkeiten und Herausforderungen, denen ich im Raum zwischen den Geschichten begegne. Indem sie das nicht ausspart, sondern in die Gegenwart bringt, kann ich mich da mehr hineinentspannen und anerkennen, dass das zum Wandel dazugehört. Ich fühle mich weniger allein. Ich fühle mich ermutigt - auch über diese feinen schmerzhaften Stellen nicht hinwegzugehen, sondern die Blüten der Zukunft im hier und jetzt wurzeln zu lassen. Gemeinsam.

Zur Person

Entspannung finden im "Raum zwischen den Geschichten" und so die Kraft und den Mut schöpfen, die Hebel in Bewegung zu bringen und das neue Narrativ in die Welt zu bringen - dafür steht Heike Pourian. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren damit, wie ihre Leidenschaft – nämlich Contact Improvisation – zum gesellschaftlichen Wandel beitragen kann. Als diplomierte Kulturpädagogin, Tänzerin, Autorin („Eine berührbare Welt“ und "Wenn wir wieder wahrnehmen") und Wandelforscherin ergründet sie diesen Weg des Wandels.

Ihr Plädoyer: "Wenn wir wirklich in tief in unseren Körpern landen, ist das Wunder der Veränderung möglich. Dafür braucht es Experimentierfelder, Übungsräume und Spielfelder." Heike ist überzeugt davon, dass diese spielerischen Erfahrungen einen inneren und letztlich auch einen äußeren Wandel bewegen kann.

Sie ist Mitbegründerin des Vereins „contact bewegen“ und seit 2018 Mitglied bei Akademie für angewandtes gutes Leben, die sich selbstermächtigenden Bildungsprozessen für Nachhaltigkeit widmet. Auch mit uns Pioneers of Change ist Heike bereits seit Jahren verbunden; sie war bereits mehrfach als Speakerin bei Online- und Live-Veranstaltungen zu Gast.

Heike initiierte die somatisch-politische Wahrnehmungsreise "Sensing the Change", aus der heraus das Projekt "Standing with the Earth" entstand - ein gemeinsames Innehalten an öffentlichen Plätzen, um sich gemeinsam mit dem Planeten Erde zu verbinden. Aktuell beschäftigt sich Heike mit einem Filmprojekt für den Wandel, das sich kurz vor der Fertigstellung befindet.

Heikes aktuelles Buch:

Bitte bestelle das Buch über die Verteilstationen auf der Buchwebsite.

 

 

Graphic Recording zum Interview mit Heike beim Summit 2019:

Klicken für große Ansicht:

Auma ObamaMutmacherin, Stiftungsgründerin, Mitglied des Weltzukunftsrates
Auma Obama
Matthieu RicardBuddhistischer Mönch, Mitgefühlsforscher & Gründer der Hilfsorganisation Karuna-Shechen
Matthieu Ricard
Johannes GutmannSONNENTOR Gründer und Bio-Pionier
Johannes Gutmann
Edith Eva EgerAuschwitz-Überlebende & Trauma-Therapeutin
Edith Eva Eger
Shia SuMinimalistin und Zero-Waste Pionierin mit Wasteland-Rebel, Aktivistin & Bloggerin
Shia Su
Christiana FigueresLeidenschaftliche Politikerin & Klimaschutzaktivistin
Christiana Figueres
Judith MangelsdorfGlücksforscherin und Professorin für Positive Psychologie
Judith Mangelsdorf
Frédéric LalouxNew Work-Experte & Kulturwandel-Pionier, Mitgründer von TheWeek.ooo
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Leonore GewesslerKlimaschutzministerin
Leonore Gewessler
Theresia CroneKlimaaktivistin, Sprecherin von Fridays for Future D, Gründerin von EndEndoSilence
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Joana BreidenbachNew Work-Pionierin, Gründerin betterplace, Autorin, Expertin für digitale Innovation
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Ariadne von SchirachPhilosophin, Dozentin, Bestsellerautorin
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Christian KrollGründer und Geschäftsführer der grünen Suchmaschine Ecosia
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Stefan SagmeisterVielfach ausgezeichneter Designer, Autor und Filmemacher
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Roshi Joan HalifaxPionierin des engagierten Buddhismus & Menschenrechts- und Klimaaktivistin
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Bayo Akomolafe"Post-Aktivist", Philosoph, Geschäftsführer des Emergence Network
Bayo Akomolafe
Reinhard HeisererMitgründer von "Jugend eine Welt" & Friedensaktivist
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Sylvester WalchPionier für Holotropes Atmen und Transpersonale Psychologie, Psychotherapeut, Autor
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Thomas SteiningerPhilosoph, Kulturaktivist, Gründer & Herausgeber des evolve-Magazins
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Tanja MisiakBegleitet Veränderungsprozesse und inspiriert aktuell mit ihrem mutigen Umgang mit Krebs
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Johannes NarbeshuberSparring Partner für Management Teams, Executive Coach und Wirtschaftspsychologe
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Arawana HayashiChoreografin, Entwicklerin des Social Presencing Theater und Mitgründerin des Presencing Institute
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Sabine LichtenfelsFriedens- und Liebesforscherin
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Sonja-Vera SchmittQuelle und Mitgründerin der Gemeinschaft Schloss Glarisegg
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Jascha RohrBegleiter von kokreativen Gestaltungsprozessen, Philosoph, Prozesskünstler, Gründer der CoCreation Foundation
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Hellwig Bali SchinkoTherapeut, Trainer und spiritueller Begleiter, Gründer und Leiter des ARUNA Instituts
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Jim RoughErfinder von "Dynamic Facilitation" & "Wisdom Council Process". Inspirationsquelle für die Bürgerräte
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Ute ScheubAutorin und Aktivistin für den ökosozialen Wandel, taz-Mitgründerin
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Christian BachlerInnovativer „Wutbauer“ vom höchsten Bergbauernhof der Steiermark
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Jörg AltSozialethiker, Jesuit, Aktivist für Klimagerechtigkeit
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Gabi SchörkMutmacherin für alternative Gesundheits-Wege, Brückenbauerin für den Wandel
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Omar Khir AlanamAutor und Poetry Slammer
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Kewin Comploi-TaupeTrainer & Wohnprojekt-Gründer, Projektleitung RISE!
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Auma ObamaMutmacherin, Stiftungsgründerin, Mitglied des Weltzukunftsrates
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56 Kommentare
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Cornelia
Cornelia
1 Jahr zuvor

Sitze gerade hier tief bewegt von dem so aufrichtigen und aufrichtenden Gespräch von euch beiden, liebe Heike und lieber Martin…und ja, fühle mich innerlich verbunden und wahrgenommen. Ja, so “mixed” geht’s gerade vielen in dieser Wandelzeit und es darf alles sein: die Einsamkeit und das Mit-einander-teilen unserer Gefühle, Gedanken, Ideen, Hoffnungen, Visionen und Desillusion. Gut, auch da radikal aufrichtig sein zu können, nichts schön zu reden und aus dem Wunschdenken zu erschaffen, sondern aus dem Mut, genauer hin zu schauen und hinzu spüren darf das Eigen-tliche entstehen, dass wie es eigen-tlich gedacht war.
DANKE, ich fühle mich bereichert und genährt…

Friederike Stockmann
Friederike Stockmann
1 Jahr zuvor

Ein bewegendes und sehr inspirierendes Gespräch! Besonders berührt haben mich zwei Punkte:

  1. Wie wir durch Hingabe an das Leben auf neue Weise Führung erfahren und damit in eine neue Erfahrung von Sicherheit gelangen können – jenseits aller Lebensversicherungen, die auf Angst gegründet sind.
  2. Dem Schatten von Gemeinschaften – der Zugehörigkeitswunde – nachspüren und zunächst einmal unsere Einsamkeit aufsteigen zu lassen, anstatt uns mit Verbundenheitslyrik darüber hinweg zu täuschen.

Ich schaue die Videos vom Summit meistens eher wie ein staunendes Kind: Wow, so tolle Ideen gibt es schon! Das macht mir Mut!

Heike Pourian
Heike Pourian
1 Jahr zuvor

danke für deinen kommentar, friederike:
das wort verbundenheitslyrik werde ich in meinen wortschatz aufnehmen! danke dafür!
heike

Brigitte Erhardt
Brigitte Erhardt
1 Jahr zuvor

Liebe Friederike,

wie schön, hier von Dir zu lesen!

Lass uns gerne gemeinsam in unserer Gemeinschaft der Zugehörigkeitswunde nachspüren. Das hat mich auch sehr berührt!

Lieben Gruß
Brigitte

Beate
Beate
1 Jahr zuvor

Wow, ich höre zum ersten Mal, dass sich jemand der sich mit diesen Dingen beschäftigt, auch registriert und anerkennt, dass es gleichzeitig Menschen braucht die sich die Hände schmutzig machen, gesunde Nahrung anbauen, Hilfsbedürftige pflegt oder den Müll entsorgt. Wenn man Verantwortung für ein Stück Land und Tiere übernimmt, hat man nicht so arg viel Zeit über die eigenen Befindlichkeiten nachzudenken, da heißt es: machen! und zwar jetzt. Ich erlebe oft, dass Menschen sich in einer “Blase” befinden und die “Realität” ausblenden. Vielen Dank für diese Worte! Mögen sie von sehr vielen Menschen gehört werden. Es braucht eben ALLE für ein gutes Gelingen.

anina
anina
1 Jahr zuvor

DANKE für deine liebevolle Art, radikal zu sein. Und es zu sagen.

Heidi
1 Jahr zuvor

Einfach ein großartiges Interview, danke, danke, danke!!
Und genau als ich heute im Geschäft während der Arbeit das Interview nachgehört habe, kam eine Frau herein, um Heikes Buch zu holen <3

Andreas Pfeffer
Andreas Pfeffer
1 Jahr zuvor
Antworten  Heidi

Wie kann man das Buch bekommen?

Cordula
Cordula
1 Jahr zuvor

Danke Heike, für die Präzision im Hinschauen und Hineinspüren und Benennen, immer wieder. Für die Achtsamkeit für Zwischentöne und Zwischenräume und die Wertschätzung verschiedener Aufgaben und Situationen. Und für den Gedanken: innere Sicherheit als Privileg.

Sandra
Sandra
1 Jahr zuvor

Als Heike von der Carearbeit, fühl ich mich sehr gesehen. Ich arbeite zu 50% an einer staatlichen Schule und will im Wandel tätig sein, bzw. ihm Raum geben und beides braucht so viel Kraft und Energie, obwohl es zugleich zutiefst sinnvoll ist. Ich hadere oft mit mir, dass ich nicht den Ausstieg aus der Schule im Sinne des alten Systems schaffe, gleichzeitig liebe ich meine Arbeit und die Menschen und wir haben viel zu wenig Lehrer. Danke Heike hier, für deine Wertschätzung. Sie tut mir sehr gut.

Maja
Maja
1 Jahr zuvor

die Dichte zwischen den zwei Welten ist für mich die Kokonphase,wo die Umwandlung von der Raupe in den Schmetterling passiert.Die Enge ist in diesem Zustand eher typisch,da die Freiheit darin noch nicht erreicht ist.Ausserdem “kämpft” bis zu einem gewissen Grad das alte Narrativ gegen das neue.

Barbara
1 Jahr zuvor

Herzensdank für die Worte in den Zwischenraum, direkt in meine Leere. Seit drei Jahren lebe ich jenseits der alten Geschichte und noch ist keine neue entstanden. Braucht es eine Geschichte, um zu leben. Meine Existenz bestätigt eigentlich das Gegenteil. Diese Nichtigkeit die ich doch schon eine Zeit bin wird dennoch gelebt ohne jedes Verstehen und Verständnis. In meinem Körper war und ist es nicht sicher. Und da ist immer noch die Schwerkraft und Atmung, also Lebenserhalt ohne Grund/Sinn/Lebensplan. Wozu dann noch eine Geschichte? Lücke oder Raum bleiben braucht in mir viel Mut das ein- und mir zuzugestehen, wie ist es bei dir, in euch im Zwischenraum bleiben?

mirco pre
1 Jahr zuvor
Antworten  Barbara

»Orientierungslos, rastlos, unglücklich:
So füllst du deine innere Leere«
Ein tiefgehendes Interview mit Dieter Lange
den link kann ich dir per Mail senden oder so 😉

Simone Günther
Simone Günther
1 Jahr zuvor

Danke , liebe Heike, für dieses inspirierende Gespräch! Da gab es so viel “Ja” in mir. Nach vielen Monaten des intensiven Spürens der Einsamkeit, bewege ich mich auf das Gefühl der inneren Verbundenheit zu, dass ich fühle, ich bin in etwas Größerem aufgehoben. Ich bin dankbar für die Lebensimpulse, die ich bekommen habe und auch dieses Gespräch gehört dazu. Ja, Demut, finde ich ziemlich wichtig und die Bereitschaft den Beitrag der anderen anzuerkennen, ohne immer zu werten.Ich wünsche allen, die im Summit sind das Gefühl der ER- mutigung! Das Gefühl der ENT- mutigung kenne ich gut und fand es wichtig, dass du das auch angesprochen hast. Eine Umarmung aus Dresden und bis bald!

Ulrike
Ulrike
1 Jahr zuvor

Bei Jesus, der aus der Bibel erlebe ich einen ungeheuren Mut zum Wandel. Nur ist dieser jesus sehr missbraucht worden. Aber es lohnt sich ihn kennenzulernen.

Elanne
Elanne
1 Jahr zuvor
Antworten  Ulrike

Da hast Du recht!

Astrid
Astrid
4 Monate zuvor

Wow.
Ihr beginnt den Summit mit einem richtigen Glücklichmacher. So viel Verständnis und Mitgefühl,so viel Einblick in das, was ich als … realistische Wahrheit wahrnehme, so menschlich und gefühlvoll. Ich fühle mich verstanden, nicht mehr so einsam, direkt aufgehoben und natürlich enorm inspiriert.
Mir scheint, das ist lebendige Weisheit, die mir da durch Heike Pourian begegnet.
Einfach ein riesengroßes DANKE!!!

susan
susan
4 Monate zuvor

Toll, inspirierend, weise.
Und wie-wo finde ichnun das Buch von Heike Pourian?

Ria
Ria
4 Monate zuvor

Liebe Heike, sehr beeindruckt und erfreut bin ich von deiner Autenticität und gleichzeitig dein Wissen, das du lebst. Dass du alle mal auf Demut hingewiesen hast, hat mich sehr erfreut, da ich das auch immer wieder in meinen Seminaren sage, weil das für sogenannte spirituellen Menschen DIE spirituelle Falle schlechthin ist. Herzlichen dank für dein erfrischendes Sein!!!

Maria
Maria
1 Jahr zuvor

Danke für dieses wunderbare Interview und diese schönen Erkenntnisse!
Maria

Yvonne Bruse
1 Jahr zuvor

Nach dem Standing am Sontag und dem gestrigen Miteinander habe ich mir heute das Interview angesehen. Es war vorher kein Raum dafür und hat jetzt den Kreis bzw. Summit insgesamt beschlossen. Mit diesem Ermutigungspaket gehe ich jetzt lebhaft weiter, unterstützt von Patricia aus Uckerland, Marlis aus Köln, Annette aus Dresden… Vielen Dank, liebe Heike, für diese Klarheit und die neu entdeckte Demut in mir angesichts der Vielfalt des Lebens, wenn ich noch Raupe mit Flügeln bin im Alltag. Fühle dich umarmt, wenn du magst, Yvonne aus NB in Mecklenburg am schönen Tollensesee

Valentina
Valentina
1 Jahr zuvor

Eines der wenigen Videos von diesem Summit, die ich anschauen konnte.
In mir schwingt sehr viel JA mit für das, was Heike sagt. Es macht Lust auf mehr davon …
Das Stichwort Hingabe erinnert mich an eine für mich sehr wichtige Erfahrung während schamanisch-spiritueller Bewußtseinsarbeit: Hingabe und Freiheit liegen ganz eng beieinander, wie die zwei Seiten einer Medaille …
Auch ein großes JA: wenn wir aus der Einsamkeit heraus wollen, dürfen wir sie erst vollständig annehmen … um etwas loszulassen, muss ich es vorher angenommen/gehalten haben.
Danke für das Erinnern an alle die, die den Raum halten, indem sie für die Schwachen oder auch für die Pioniere sorgen … das erscheint mir auch sehr wichtig.
DANKE Heike für dein konstruktives Durchdringen der aktuellen Situation und für deine Ermutigung zum Tun, an welcher Stelle wir auch stehen …

There is a crack in everything,
the crack is, where the light comes in.

Andreas Pfeffer
Andreas Pfeffer
1 Jahr zuvor

Ich bin sehr bewegt von diesem Interview. Ich kannte Heike noch nicht. Da schimmert so viel Wahrhaftiges durch. Ich spüre Verbundenheit. Danke

Elanne
Elanne
1 Jahr zuvor

Noch was: die Neidforschung zeigt: Neid ist immer unter denen, die “gleich” sind.
Also ebenfalls veränderungsbewegt, zum Beispiel, auf gleicher angenommener Stufe.
Der tolle Mensch, zu dem man aufsehen kann, bekommt ihn nicht.
Also den angeblichen Neid auf die Reichen, den man den Geldkritikern vorwirft, den gibt es kaum. Andere Welt.

Elanne
Elanne
1 Jahr zuvor

Diesen Zustand gab es schon in den 70erjahren. Da versuchten Viele die “Alternative”.
Alternative, Müslis wurden mit Spott überzogen. Gescheitert sind sie nicht ganz,
wir wären in einer ganz anderen Wirklichkeit. Es ging weiter mit diesen Leuten ins Spirituelle. Jetzt sind sie die alten Hasen. Halt! Die Wahrheit ist nicht fertig erforscht!!!!
Was wir tun können, genau da setzt Du an.
Aber ein großes Problem, eins der Getrenntheit, das ist Neid. Wo wären wir ohne Neid?
Neid ist ein Teil des Kontrollierenwollens. Also in der Bewegung ist ein Stolperstein,
dass eine r mehr weiß, mehr kann….Akzeptieren ist ein Teil Hingabe.

Annette
Annette
1 Jahr zuvor

Wow, so super. Auch ich bin tief bewegt. Sie hat soviele Fassetten angesprochen, die uns in diesem Wandlungsprozess begegnen. Also, ich fühle mich so richtig gut abgeholt, da wo ich jetzt stehe, mit meiner Unsicherheit damit, wie das Neue aussehen kann, mit all den Widrigkeiten und Ideen, ja mit dem Zulassen des Raumes zwischen den Geschichten. Ich fühle mich richtig besellt und bin gespannt, wo es mich hintragen wird.
Die Interviews, die ich bislang gesehen habe, fand ich alle sehr bereichernd und inspirierend. Danke dafür.

ANGELIE
ANGELIE
1 Jahr zuvor

“wir können uns diese Geschichte nicht länger erzählen wenn wir überleben wollen”
LIEBE HEIKE, hier stehe ich und gehe ich ……..

Katrin
Katrin
1 Jahr zuvor

Schade, dass ich das Interview erst jetzt entdeckt hab. Danke für das Ausdrücken, dem zum Ausdruck bringen von allem was ist. Dazu gehört auch die Einsamkeit, die oft unterdrückt wird mit Ablenkungen oder gesellschaftlichen Rollenspielen. Durch das Funktionieren müssen und wollen, bringt man sich selbst so weit weg von seinen eigenen Quellen. Wahrnehmen ist der erste Schritt und das allein fällt schon schwer, weil viele es gar nicht mehr zu merken scheinen. Ich finde toll, dass hier die Brücke geschlagen wird und nicht die Trennung in schwarz und weiß. An die Wurzel zu gehen, ist im Grunde seine Quelle wiederzufinden und je mehr Menschen das tun, auf ihre Art und Weise, desto stärker wird hoffentlich der Sog, weil dieses Gefühl ist eine Selbst-Erinnerung und -Ermächtigung. 🙂

Frederic
1 Jahr zuvor

Liebe Heike, vielen Dank für Deine engagierten Worte!

Zur Frage von Hingabe und Sicherheit: Wie Du die Hingabe ans Leben mit dem Tod einführst, kann ich gut nachvollziehen. Dass daraus Sicherheit erwüchse, ist mir nicht einleuchtend. Viel eher, dass dadurch die (Illusion von) Sicherheit dem Vertrauen Platz machen kann. Ist für Dich zelluläre Sicherheit soetwas wie Vertrauen?

Für mich ergab sich das mal beim Contact Tanzen. Meine Frage war: wie bekomme ich wieder in Sicherhheit in mein Leben? Die Antwort, die kam war: ich brauche keine Sicherhheit, sondern Vertrauen.

Danke auch Martin für die sympathische und wache Mit-Gestaltung! Mach weiter so und liebe Heike, leuchte weiter Dein Licht!

Heike Pourian
Heike Pourian
1 Jahr zuvor
Antworten  Frederic

lieber frederic,
danke für dein präzises zuhören. ja, zelluläre sicherheit (und die erlebe ich wie du zum beispiel in der contact improvisation) ist letztendlich vertrauen glaube ich:
hingabe ans leben mit allem was dazugehört. mich durchlässig machen anstatt sicherheit durch anspannung und kontrolle herstellen zu wollen … eine sicherheit, die wie du es ja beschreibst, eine illusion ist. irgendwann wohnen wir in gated communities, also selbstgewählten hochsicherheitstrkten und vom leben ist nichts mehr übriggeblieben. dann sterben wir irgendwann ohne gelebt zu haben und haben uns vor lauter angst vor dem tod ums leben betrogen.

Ruth Priese
1 Jahr zuvor

Die Einsamkeit zu beschreiben, die es kostet, in Neues einzusteigen, fand ich besonders hllfreich. Danke!!!!
Für meine Wahrnehmung wird das Wort “Narrativ” eher für ideologische-literaturgeprägte Erzählweisen gebraucht, nicht für Wahrnehmungsprägungen.. Für tiefgreifende Prägungen und insofern auch Veränderungen scheint mir das Wort “Paradigma” gebräuchlicher.
DANKE, wunderbar hilfreich

Heike Pourian
Heike Pourian
1 Jahr zuvor
Antworten  Ruth Priese

danke für deine anmerkung, ruth,
interessant, ich empfinde es fast andersherum. und ich erlebe in meinen vorträgen, dass das wort narrativ besser bekannt ist, darum benutze ich es.
bei der wunderbaren transformationsforscherin andrea vetter begegnete mitr gerade die unterscheidung zwischen materiellen, juristischen, soziokulturellen und mental-inkorporierten strukturen als eckpfeiler dessen, was wir als normal und in ordnung” empfinden. das finde icha cuh hilfreich.
herzlich, heike

Daniela
Daniela
1 Jahr zuvor

Sooo wunderbar berührende Worte, ganz herzlichen Dank für das tolle Gespräch! werde mir unbedingt das Buch von Heike besorgen, und vielleicht dabei gleich neue Kontakte knüpfen!

Ellen
Ellen
1 Jahr zuvor

Sehr inspirierend! Die Vorstellung vom Raum zwischen den Geschichten hat mir geholfen mich zu verorten. Danke!

Susanne
Susanne
1 Jahr zuvor

Danke, danke. Den Punkt ca. 10. Minute Einsamkeit erlebe ich als enorm wichtig. Denn tatsächlich werden Menschen, die eventuell Trennung -oder Traumaerfahrungen, die ja
trennen… und er allgemein therapeutischen Szene, suchen sie Hilfe, pathologisch eingeordnet. “Von einer Einsamkeit in die nächste”. Es wird dann gerne gemeint, dass die Ursache für ihren Schmerz hauptsächlich z.Bsp. in der Familiengeschichte liegt oder sie sich fortsetzend einer Einsamkeit aussetzen. Dass dies aber eine Phase der Transformation des Individuums welches die kollektive Transformation aufsucht, ist, ist so wichtig zu wissen. Danke, ja lasst es und benennen und einander beistehen. Dies in Raschheit gesagt…..Ich vermute der Urschmerz des Menschen wird sehr stark gespürt heutzutage. Dieser muss mehr erforscht und wertgeschätzt werden in der klinischen Psychologie.
(Wie es die Transpersonale tut)

johanna u günther fessl

Danke für die ermutigung, und bereicherung,
die rdikalität bei uns selber zu finden.
danke
johanna ungünther.

Anna
1 Jahr zuvor

Danke Euch Beiden. Ein wunderbares Gespröch mit vielen Ja in mir. Grossartig auch Heikes tief empfundener Satz am Ende “”Wissen wir was wichtiger ist”

Sabine Sollberger
Sabine Sollberger
1 Jahr zuvor

Dankbar, dass ich es noch geschafft habe, das Interview anzuschauen <3 sehr berührt über die neuen Perspektiven & Inspirationen <3 (habe mir vieles notiert) und für mich die Vertiefung & Stärkung meiner Gefühle von Gleichschwingendem. Ich habe am Mittwoch an einem Kraftplatz viele farbige Steine mit Worten wie Liebe, Kraft, Freude… gefunden und es war die liebevolle Aufforderung auf einem grossen Stein, sich das zu nehmen, was ich gerade brauche. Mein erstes Gefühl war ALLES … dann habe ich intuitiv DeMUT und Stille gewählt.
Vielen lieben Dank <3<3<3

Martin Finger
1 Jahr zuvor

Nachdem ich das (2.) Video gesehen hatte, habe ich den Tag #tanzen in meinem Profil ergänzt. Es hat mich daran erinnert, was mir beim Tanzen so sehr gefallen hat (aufeinander einlassen) und warum mich der (Paar)Tanz dann immer weniger angesprochen hat (zu statische Elemente, zu enger Bewegungsrahmen).

Viele Initiativen, welche ich bisher kennengelernt habe, haben mich nicht angesprochen, weil ich mir ebenso die Frage stelle: Trägt eine Aktion dazu bei das Bestehende zu stabilisieren oder trägt eine Aktion zur von mir angestrebten Transformation bei?

Die Antwort ist letztlich von Person zu Person sehr verschieden, da wir unterschiedliche Vorstellungen darüber haben, in welcher Welt wir leben wollen und wie wir unseren Umgang miteinander gestalten möchten.

Regine
Regine
1 Jahr zuvor

Nach dem staunenden Lauschen auf Heike und Martin kann ich mich nun vertrauensvolll ins Bett legen und meinem derzeit sehr herausforfernden Alltag mit gestärkter Slbstanerkennung entgegen schlafen. Vielen vielen Dank!!! Regine

Marie
Marie
1 Jahr zuvor

Vielen Dank an Heike,
sie ist eine super Erklärerin und das ganze Gespräch ist eine Lieblingsstelle.
sie spricht mir aus der Seele und schafft so viel Klarheit.

danke, danke, danke

Claudia
Claudia
1 Jahr zuvor

Liebe Heike, vielen Dank für das bestärkende Interview. “Performe” selbst in der cleanup-Bewegung und fang einfach mal an Müll im öffentlichen Raum aufzusammeln 😉
Du empfiehlst wärmstens, zum Thema mystische Prinzipien, mit paradoxen Geschichten zu üben. Ich kenne diese Geschichtensammlung nicht. Kannst du mir bitte den Titel nennen. Geerdete Grüße zwischen Tun und Vision 🙂

mirco pre
1 Jahr zuvor
Antworten  Claudia

Laozi (Laotse) Tao Te King – Das Buch des Alten vom Sinn und Leben
http://www.zeno.org/Philosophie/M/Laozi+(Laotse)/Tao+Te+King+-+Das+Buch+des+Alten+vom+Sinn+und+Leben

Julia
Julia
1 Jahr zuvor

…es braucht Mut und Stärke (um sich nicht verwirren zu lassen, sich treu zu bleiben) – und jmd, die das ausspricht, Worte dafür findet, damit ich es überhaupt in dieser Deutlichkeit begreifen kann und meine manchmal sehr leise innere Stimme in dieser lauten Umgebung überhaupt erahnen kann.
Ich lese parallel “wenn wir wieder wahrnehmen”, wo ich auch immer wieder staune und dankbar bin, dass es jmd auf den Punkt bringt.

Gut tat mir auch das “Sowohl als auch” der Praktiker:innen und Visionär:innen und das Anerkennen beider Qualitäten. Sonst kreisen wir im Treffnungsgedöns und bremsen uns paradoxerweise, obwohl wir doch alle SCHNELLSTENS den Wandel wollen 🙂

Beaztrice Brauckmann
Beaztrice Brauckmann
1 Jahr zuvor

Herzensruf ernst nehmen

mirco pre
1 Jahr zuvor

wow, dass geht ja gut los ☺
Nach 6 Minuten bin ich schon so berührt einen Garten wässern zu können.
Wie selten hört Mensch solche harte, wahre ~ wunderschöne Worte, wie hier? ♥

Danke Heike! ♥
auch für deinen Beitrag 2019

C. M.
C. M.
1 Jahr zuvor

Wunderbar, HERZlichen Dank. Tief berührend und erweckend. Das tut gut und macht Mut.

Heike Pourian
Heike Pourian
1 Jahr zuvor
Antworten  C. M.

genau das soll es: mut machen. schön, wenn es ankommt!
heike

Edda
Edda
1 Jahr zuvor

ein spannender, motivierender Beitrag- Interessant für mich der Raum zwischen der Realität und dem Wandel. Ich überlege mir, das Buch abzuholen.

Heike Pourian
Heike Pourian
1 Jahr zuvor
Antworten  Edda

liebe edda,
das freut mich … und: ich würde sagen, der WANDEL ist die realität….
heike

Susanna
1 Jahr zuvor
Antworten  Edda

Das Buch hat letzten Sommer zu mir gefunden, es lebt mit, ein unglublich faszinierendes, offenes, mich mitnehmendes Buch. Schwer zu beschreiben. So eins hatte ich noch nie. Ich bezeichen es als Buch der Neuen Zeit.

Elisabeth
1 Jahr zuvor

Danke für diese wunderbare klar auf den Punkt fokussierte Beschreibung des Raumes dazwischen. Ich habe mich sozusagen mein Leben lang entlang dieser Schwelle bewegt , im Raum dazwischen, zwischen Vision und Anschlussfähigkeit und habe sowohl die engen, einsam machenden wie enthusiastischen Momente großer Lebendigkeit und Stimmigkeit erfahren….heute mit nun bald 71 Jahren bin ich darüber voller Dankbarkeit. Aus diesem Gefühl ist inzwischen eine Lebenshaltung geworden, die auch die von Heike angesprochene Zugehörigkeitswunde geschlossen hat…. schade, dass es keinen Vertiefungsraum dazu gibt.

Heike Pourian
Heike Pourian
1 Jahr zuvor
Antworten  Elisabeth

liebe elisabeth, wie schön das zu lesen! es gibt einen VErtiefungsraum dazu. wir haben ihn ans ende dessummit gelegt, weil dieses interview ja auch als eine art rahnung gedacht war. wie guct ihr auf das thema, nach dem ihr viel andere interviews gesehen habt?
20.3., 20 uhr. bis dahin? heike

Elisabeth
1 Jahr zuvor
Antworten  Heike Pourian

Danke liebe Heike, da habe ich leider einen Lesekreis bis 20.30 ….Aber vielleicht hören wir uns mal Ende April beim evolve Salon.

Heike Pourian
Heike Pourian
1 Jahr zuvor
Antworten  Elisabeth

🙂

Heike Pourian
Heike Pourian
1 Jahr zuvor
Antworten  Heike Pourian

wunderbar!

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