11. - 23. März  |  #SeedingChange
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Gail Bradbrook und Charles Eisenstein

Extinction Rebellion Mitgründerin und Kulturphilosoph
Englisches Interview
Deutsche Synchronfassung

"Was diese Krise von uns wirklich verlangt ist (...) uns zu fragen, wie wir zum Aufblühen und Wohlergehen aller anderen beitragen können, wie wir an diesem unglaublichen lebendigen Planeten teilhaben können."

Gail Bradbrook und Charles Eisenstein

Die Mit-Gründerin von Extinction-Rebellion Großbritannien Gail Bradbrook und der amerikanische Kulturphilosoph und Autor Charles Eisenstein im Gespräch, begleitet von Martin Kirchner.

Charles gilt als wichtiger Theoretiker der Occupy-Bewegung und beschäftigt sich mit der scheinbaren Trennung des Menschen von der Natur und seinen Folgen in Form von ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Krisen. Die Antwort darauf ist für ihn ein neues Bewusstsein und eine kreative Lebensweise, die unser Überleben sichern könnte. Sein Weg führte ihn über ein Studium der Mathematik und Philosophie an der Yale University, einen mehrjährigen Aufenthalt in Taiwan, wo er als Übersetzer arbeitete, die Rückkehr in die USA als Dozent. Charles Eisenstein lebt heute als freier Autor mit seiner zweiten Frau und seinen vier Söhnen in Harrisburg, Pennsylvania und ist international gefragter Vortragender. Aktuell erscheint sein neues Buch, dessen Veröffentlichung für den Summit vom Verlag vorgezogen wurde. Darin bietet er Perspektiven auf unsere Gefühle und Systemwandel an: Wut, Mut, Liebe! Politischer Aktivismus und die echte Rebellion.

Gail Bradbrook tritt bereits als 14jährige aus Sorge um die Zukunft der Tiere der Grünen Partei bei. Sie studierte Molekular-Biophysik in Manchester und engagiert sich für Tierrechte.

Im Jahr 2015 gründeten Gail Bradbrook und George Barda die Gruppe Compassionate Revolution, aus der sich zunächst Rising Up! und 2018 schließlich Extinction Rebellion entwickelten. Extinction Rebellion erlangte rasch durch immer wieder organisierte Massenproteste, Flashmobs und Sitzstreiks, zunächst in London, ein weltweites Medienecho.[Für Aufsehen sorgte am 17. November 2018, dem ersten von XR ausgerufenen "Rebellion Day",[die Blockade der wichtigsten Brücken über die Themse durch 6000 Demonstranten, von denen 85 dabei wegen Verkehrsbehinderung festgenommen wurden. Mittlerweile ist Extinction Rebellion weltweit aktiv.

Transkript Charles und Gail 2020 auf Deutsch (Danke, Nikola Winter!)

Gails "Hammer-Aktion" beim Department of Transport (Twitter-link)

Essay:

https://charleseisenstein.org/essays/extinction-and-the-revolution-of-love/

Bücher von Charles Eisenstein:

Sein neuestes Buch:

Aus seinem neuen Buch: Wut, Mut, Liebe! Eisenstein_Kapitel Der lebendige Planet

Pressetext Eisenstein: Wut, Mut Liebe!

Klima. Eine neue Perspektive. (2019)

Climate - A New Story.  (2019, Englische Originalausgabe)

How Soon is Now? A Handbook for Global Change By Daniel Pinchbeck. Foreword by Russell Brand. Preface by Sting

 

 

 

 

 

 

Wir empfehlen, die Bücher beim lokalen Buchhändler zu kaufen oder sonst z.B. derbuchhaendler.at, buch7.de, ecobookstore.de oder fairbuch.de.

Charles Essay: https://charleseisenstein.org/essays/extinction-and-the-revolution-of-love/

www.sacred-economics.com

Gene Sharp: From Dictatorship to Democracy
https://en.wikipedia.org/wiki/From_Dictatorship_to_Democracy
https://oe1.orf.at/artikel/280924/Von-der-Diktatur-zur-Demokratie

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Julia Hock
Julia Hock
1 Jahr zuvor

Das war wirklich eine tolle Idee, diese beiden so unterschiedlichen Menschen ins Gespräch miteinander zu bringen. Beide haben sich zugehört und damit schon etwas von dem gesuchten Weg spüren lassen.
What does it take to create a choice ? – dialogues with this quality of respect and at the same time freshness.
Danke! Danke!

Christian Elster
1 Jahr zuvor

Eben erst sind die letzten Worte Eures Trialogs vergangen – Martin, Gail, Charles – ich bin noch ganz aufgeregt, habe schon während des Gesprächs noch Emails herumgeschickt an beste Freunde dass sie das auch hören……… Ich empfinde dieses Gespräch wie einen Meilenstein, wie einen Aufwachpunkt, für mich persönlich in jedem Fall aber vielleicht auch darüber hinaus. Schon das Format – Ihr bewegt Fragen, ich finde die zentralsten, wesentlichsten, tiefsten die es gerade gibt, und nicht Antworten sondern Lösungsräume entstehen im ‘Dazwischen’, in den Feldern die sich zwischen Euren Standpunkten die ja schon Bewegungen sind auftun.
Jetzt, gerade jetzt, in Zeiten drastisch wachsender ‘epidemischer’ Krise auch ansprechen, ob der Zusammenbruch zum Wandel führt den wir wollen oder auch zum Schlechteren, bis hin zum Faschismus. Wie wir den Wandel ‘präfigurieren’ können, wie Gemeinschaft und Wir gegenüber Trennung, Spaltung, Egoismus eine neue Impulskraft zeugen können. Euer Abschluss zum Thema der Güte, die das morphologische Feld der Veränderungs-Wärme erzeugt, hat ein stilles, großes Fenster in mir geöffnet. Ein Herum-Gehen, ein Ambulatorium um den Kern. ums Wesentliche, zwischen den Mentalitäten die es gerade (sicher neben weiteren) so dringend braucht: in Herzen gegründeter Aktivismus und Vor-Denklichkeit. Danke

Erwin Schwarzmüller
1 Jahr zuvor

Gail und Charles welch großartig inspirierender Dialog und ein grandioses Finale! Bei all den z. T schreckenden Szenarien die sie durchspinnen, bleiben sie verbunden, liefern nicht Rezepte und helfen mir so die Ressourcen in mir für den Wandel freizusetzen.

Jakob
Jakob
1 Jahr zuvor

Die Schlussworte von Charles Eisenstein waren so berührend, dass ich geweint habe. Danke.

volker weber
volker weber
1 Jahr zuvor

Das ist für mich ein sehr anregendes Gespräch, das unsere gebundenheit in Regeln und die wichtigkeit des Schwebens zeigt. Ihr laßt die Felsen tanzen ohne daß sie uns auf die Köpfe zu fallen drohen. Ein Beispiel: Forderungen. Wirklich haftet dem Wortdie starrheit der regeln und der Macht an. aber es stößt auf Verständnis bei dem Teil von uns, der im kritisierten “Ystem” haftet. Das ist wie mit dem Opfertod von Jesus. Wie hätten die Menschen damals- und heute?- die Liebe verstehen sollen, wo sie meinten nur Strafe könne Menschen ändern? Das Narativ mußte den Menschen ent-sprechen. es nimmt ihren Stand an verstehen auf und verändert ihn zu neuen Möglichkeiten.
So verstehe ich das Präformieren als Versuch, Fenster und türen zu erfinden, durch man Utopien sehen kann. Visionen sind noch ohne Knochen, aber wo kann/soll es ohne sie hingehen? panta rei- alles fließt. Das scheint der Weg zu sein und das ist das was uns angst macht,
eil es so wenig Halt gibt. Daß es sich lohnt, sich dem zu stellen, lebt ihr vor. Danke

Michel Linke
1 Jahr zuvor

Thank you Gerda. The five of us are already that collective awakening, Martin, Gail, Charles, you and including me. It is that simple in the moment of presence.

Gerda Tobler
Gerda Tobler
1 Jahr zuvor

Was für ein intensiver Austausch zwischen zwei intensiven Menschen! Ich hätte noch lange zuhören können. Und das Gespräch schwingt nun weiter in mir. Charles’ aufgeworfene Frage “Sind wir bereit, wenn das System zusammenbricht” (oder so ähnlich) beschäftigt mich und meinen Liebsten schon lange. “Dies kann plötzlich sehr schnell gehen”, sagt er weiter. – Vielleicht sind wir jetzt, knapp einen Monat nach ihrer Begegnung, bereits mitten drin (“dank” dem Covid19-Massnahmen-Totalitarismus). Ich kann mir den Wandel eigentlich nur “vorstellen”, wenn gleichzeitig zu dem vielen Knowhow der vielen wunderbaren Menschen und deren wegbereitenden Arbeiten und Projekten für die schönere Welt zudem noch ein Wunder geschieht (auch “atheistisches” Beten hilft da vielleicht, sowas “vom Himmel” auf die Erde zu bringen): Das Wunder eines kollektiven Aufwachens aus unserem Alptraum…. “Nobody’s to blame”, so Gails weiteres Statement. Es ist wahrscheinlich diese Offenheit (und Güte!), die dem Wandel die not-wendigen Flügel verleihen wird. The revolution of love…

Stephan
Stephan
1 Jahr zuvor

Sehr wertvoller Gedankenaustausch, wie ich finde! Vielen Dank für Eure perfekte und schöne Übersetzung, denn das Englisch von Gail war mir zu heftig. Was für ein schöner Gedanke: “Die Aktivisten sollten auf die Yogamatten gehen, und die Menschen auf den Yogamatten sollten auf die Straßen gehen!”. Spannend auch die Klarheit, dass Politiker gar nicht die Vollzugskompetenz und -kraft hätten, um das zu schaffen, was wir wirklich wollen. Und dass die Gefahr nach einer Machtübernahme grundsätzlich ist, wieder in die alten Strukturen zu fallen, weil gar nicht klar ist, was und wie wir unsere Welt ändern wollen. Es gefällt mir sehr gut, dass wir die Lösung gar nicht designen können, sondern dass wir uns besser vorbereiten sollten und lauschen, auf das, was jetzt dran ist, was die “höhere Intelligenz des Lebens will. Uns befähigen, richtig zu handeln, wenn es notwendig wird. Dann war da noch die Bemerkung von Gail, die mir sehr gut gefällt: “Mehr und mehr Menschen schauen hin, und spüren hin, und daraus kommt der Wandel.

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