Pioneers of Change

Online-Summit 2019

Andrea VetterBen PaulChristian FelberChristoph HarrachCorinna MilbornDavid Steindl-RastDeclan KennedyEdit SchlafferElla LagéFelix FinkbeinerFranz NahradaFranz RohrmoserFriederike HabermannFritjof CapraGabi BottHeike PourianHelmut BurtscherHelmut Wolman
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Franz Rohrmoser

„Die Ernährung sicherstellen heißt, sich auch als Konsument mit einzumischen.“

KongresspaketSummit-2019-Mockup-1

Franz Rohrmosers Lebenbeginn geht auf eine bergbäuerliche und handwerkliche Herkunft im Salzburger Innergebirg zurück. In den 1960er-Jahren betätigte sich Franz mehr als drei Jahre lang in der Entwicklungszusammenarbeit bei Indianerstämmen in Brasilien. Zurück in Österreich nutzte er diese Erkenntnisse als „umgekehrte Entwicklungshilfe“, indem er sich im Sinne einer Politik von unten für österreichische Bergbauern/Bergbäuer*innen einsetzte. Später gründete und leitete er die Österreichische Bergbauernvereinigung, in den 1980ern baut er mithilfe der Webkenntnisse der brasilianischen Indianer*innen die Firma Chico auf, die heute noch hochwertige Hängematten herstellt. Nach einigen Jahren "politischer Pause" gründete er 1986 mit Freunden die "Entwicklungswerkstatt Austria" für Entwicklungsprojekte in ländlichen Gebieten in Westafrika.

In seiner Autobiografie ("Mein Einsatz für bäuerliche Zukunft", im Eigenverlag erschienen) erzählt Franz über seine mehr als 40 Jahre in der Entwicklungszusammenarbeit im In-und Ausland, seinen Kampf mit der Pflege seiner schwer kranken Frau bis zu ihrem Tod und seiner Parkinsonkrankheit. Von seinem Engagement für die Rechte der Bauern kann ihn aber auch die Krankheit nicht abhalten: Noch 2012 veröffentlicht er gemeinsam mit dem Politikwissenschaftler Josef Krammer das Buch "Im Kampf um ihre Rechte", das den Kampf der Bauern um ihren Grund und Boden und ihre Selbstbestimmung über die Jahrhunderte thematisiert.

Website von Franz Rohrmoser

Österreichische Bergbauernvereinigung

Chico

Entwicklungswerkstatt Austria

Franz rohrmoser mein einsatz Im Selbstverlag erschienen. Bestellbar über rohrmoser@bauernkonflikte.at

44 Kommentare

  • Sylvia says:

    Vielen Dank an Franz Rohrmoser und auch an dich Martin, dass du so wunderbare Menschen für diesen Kongress ausgewählt hast und so einfühlsame Fragen stellen kannst,!!!, einfach wunderbar !!! wo mir an vielen Stellen in vielen Interviews nur die Tränen vor Rührung laufen… ich bin 68 Jahre… Danke Franz für deine offenen Worte und dass du immer noch so aktiv tätig bist und so klar im Geist, mögest du noch lange leben und deine Arbeit in diesem guten Sinne weiter tun können.
    Angesichts der Tatsache des Zustandes dieser Welt, (vor über 40 Jahren liefen wir uns bei den großen Massenprotesten gegen AKWs in Brockdorf und im Wendland usw…. die Füße wund, in der Hoffnung unseren Kinder eine bessere Welt zu hinterlassen… damals hieß es schon, die Böden seine ausgelaugt und die Lebensmittel hätten nicht mehr ausreichend Nährstoffe… (wie schlimm ist es heute!), damals entstand die Bio-Bauern und Öko- Bewegung und wir wurden ausgelacht als Öko- Freaks), so sehen wir doch heute in 2019, wie kaputt diese Erde ist. Ich frage mich täglich, wie kann es sein, dass Menschen Plastik ins Meer werfen, Gelbe Säcke und anderer Plastikmüll ausgediente Radios, PCs usw… nach Afrika und Asien verschifft werden, wo sie auf Müllhalden landen und von Kindern nach Verwertbarem durchsucht werden, angezündet werden und diese Giftstoffe eingeatmet werden…, welche Politiker sind dafür verantwortlich auch von den GRÜNEN, die das alles an Umweltgiften zulassen?
    Das Meer, Grundlage für das Leben, also heilig und wo Lebewesen bewohnt… wie kann man diesen Lebewesen solches Leid zufügen und ihnen das Wasser (ihr Trinkwasser) derart verschmutzen? Wie kann man denn nur Bäume absägen, die ja alte Seelen sind, die unsere Brüder und Schwestern sind, wie eben auch die Tiere zu Land und zu Wasser? Warum werden Kriege geführt? Warum ist ein Großteil derjenigen die solche Untaten tun, so gewissenlos? Welches Denken ist in diesen Köpfen, die das tun? Wer hat sie zu solchen Unwesen gemacht? Wo beginnen wir das zu ändern? Am Tag der Geburt unserer Kinder, indem wir sie zu respektvollen achtsamen Menschen heran wachsen lassen…?
    Edit Schlaffer spricht im Interview von den Machtverhältnissen wo 11 jährige Jungen als Rekruten herangezogen werden… sich also nicht mehr fühlen dürfen… sich abtöten müssen in ihren eigenen Gefühlen und dann in der Lage sind, später selbst zu töten…
    Wie können wir diesen Kreislauf unterbinden? Franz sagt: „das was nicht bearbeitet ist, wiederholt sich…“ so ist es… und er betont, dass es so wichtig ist, darüber zu reden, zu kommunizieren, sich gegenseitig zuhören und darüber sprechen…damit sich das Leid nicht wiederholt…

    Meine eigenen Kinder 45 und 46 Jahre wollen mit mir nicht über solche Themen kommunizieren, das ist ihnen zu anstrengend…. dann müssten sie ja ihr Verhalten reflektieren… welche Lebensmittel kaufe ich, wem gebe ich mein Geld… ist für sie viel zu mühevoll…
    alleine die Tatsache dass ich ihre Mutter als Veganerin beim Grillen im Sommer überhaupt dabei anwesend bin, ist für sie eine Belastung… es langt, dass ich kein Fleisch esse…. (von diesen ausgebeuteten, gequälten Tieren voll mit Antibiotika ect. und vor allem voll mit Qual-Energien, was ich ja niemals zu meinen erwachsenen Kindernsagen darf, ohne angegriffen zu werden… ich sage ja schon nichts mehr). Es langt, dass ich eine andere Einstellung habe als sie… Ich bin von meinen erwachsenen Kindern mit meiner Einstellung nicht akzeptiert… und wenn, dann nur bedingt… damit sie gegen mich und meine Denkweise angehen können. Das tut mir weh und ich haben keine Kraft für Auseinandersetzung mit ihnen, da ist vieles nicht „ bearbeitet worden“.
    Schattenprinzip (C. G. Jung). Darum werde ich auch schon nicht mehr zum Grillen im Garten eingeladen… und habe wenig Gelegenheit, meine Enkelkinder zu sehen.
    Kennen einige von euch das auch, die ihr diesen Kongress summit hört und in meinem Alter seid? Wie viele Tränen habe ich deshalb schon geweint…
    Ausgeschlossen sein von der eigenen Familie, nur weil ich bewusst bin, nur weil ich die Tiere und Umwelt achte, nur weil ich spirituell bin, also ganzheitlich die Zusammenhänge mehr und mehr erkenne und mein Handeln danach ausrichte.

    Ich schöpfe Mut und Hoffnung bei all den Interviewgästen, die hier so offen reden, bei den alten wie Franz, die so bewusst sind und voller Lebenserfahrung und noch heute andere unterstützen und ganz besonders bei dieser jungen Generation wir Felix ( plant for the planet) und die unsagbar intelligente Luisa Neubauer und all die anderen dieser Generation, sie geben mir Kraft an die Wende zu glauben, dass dieser „Wunder“- schöne Planet Erde mit seiner Schöpfung doch noch bewahrt und erhalten werden könnte.
    Danke dass ich das alles noch hören darf. Schon als Mutter meiner kleinen Kinder machte ich sie auf die Bienen, Blumen und deren Wertschätzung aufmerksam, auf die Ameisen… auf die Vögel, dass sie alle Wesen sind wie wir, nur in einer anderen Form als wir Menschen. Bis zum ca. 7. Lebensjahr empfindet das Kind sich ja noch als Einheit und mit allem verbunden (wie Gerald Hüther sagt, dann in der Schule zerstört) und in diesem Zeitraum können wir Eltern die Verbundenheit und Achtung mit der Natur am intensivsten fördern.
    Danke Edith Schlaffer für deine Arbeit mit den Müttern, die ihre Jungen aufziehen, mögen sie Bestärkung erhalten, dass sie ihre Jungen zu spirituellen Menschen aufwachsen lassen und nicht zu Rekruten.
    „Der Friede beginnt in mir“ sagt Thich Nhat Hanh.
    Mögen wir uns täglich dessen bewusst werden.
    Herzliche Grüße aus Bremen.

  • Ursula Schalk says:

    Dieses Interview hat mir sehr gut gefallen, danke. Der „Agrarrebell“ hat mich besonders interessiert, die Landwirtschaft ist ja auch mein Herzensthema.

    Ich arbeite selbst teilweise mit u. in der LW und versuche und möchte zwischen diesen Welten vermitteln.
    So viele wollen die Welt retten, bestmöglich nur bio und „öko“, und einen positiven Wandel mittragen, kennen aber meist die Realität unserer Landwirtschaft gar nicht. Und auf der anderen Seite kenne ich Bauern, mit deren Sorgen, Anforderungen, dem Wachstumszwang, die sich von den KonsumentInnen ebenso wenig verstanden fühlen.
    Und der Graben dazwischen scheint mir immer größer zu werden, auch unter den Bauer selbst. Keiner weiß mehr, wie man dieses System, in dem wir da stecken, noch aufhalten kann. Ich frage es mich selber oft.

    (Bei so einem I/V fände ich es toll, wenn es später auf irgendeine Weise öffentlich zugängig gemacht würde. Vielleicht in schriftlicher Form? Hier steckt viel Wissen und Informationen drin, von jemand, der die Systeme gut kennt und dieses Wissen ist sehr wertvoll und für viele interessant.)
    Danke für dieses sehr lehrreiche, lebensnahe Interview, alles Liebe,

    Ursula
    Kommunikation&Landwirtschaft

  • Lilian says:

    Vielen Dank für dieses tolle Interview! Ich habe es als tief menschlich empfunden und sehr facettenreich. Ich bewundere die Ruhe mit der du, Franz, über all diese, oft auch bedrückenden, Dinge sprichst.
    Ich habe einiges gelernt, vor allem folgender Satz hat mich zum Nachdenken angeregt:
    „…was nicht bearbeitet ist, das wiederholt sich“.
    Eine Lösung für all die unerklärlichen Wiederholungen, die sich in unserer Gesellschaft, oft besseren Wissens, abspielen.
    Alles Gute für alle weiteren Projekte!

  • Anita says:

    Lieber Franz, lieber Martin!

    Franz, vieles was Du sagst ist sehr klug und reflektiert und für viele Menschen interessant.
    Und es macht mich sehr nachdenklich.
    Nachdenken tu ich vor allem darüber, wie es eigentlich geschehen kann, dass eine Frau (nämlich die Mutter Deiner wunderbaren Kinder), die drei Kinder alleine groß gezogen hat, sie bestens versorgt hat, ihren eigenen Schmerz und Ihre Trauer hintangestellt hat, um Ihnen trotz allem ein geborgenes und sicheres Zuhause zu schaffen, wo sie sich bestmöglich entwickeln konnten, NIE, NIE zu solch einem Interview kommen würde und somit die Bewunderung die ihr für dieses Engagement gebührt, wohl niemals in einem solchen Ausmaß bekommen wird.

    Weil DAS niemanden interessiert?

    Weil so eine Frau am Ende des Tages keine Kraft mehr hat, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren?

    Ich frage mich, wie lange wird es noch dauern wird, bis Strukturen geschaffen sind, wo wir Frauen guten Gewissens die Kindererziehung , zumindest teilweise, abgeben können, um uns den spannenden und Aufmerksamkeit erregenden Themen widmen zu können.

    WIE können wir Frauen es schaffen, dass sich da was ändert? Ich denke nur mit Hilfe von Euch Männern, dass ihr ein Stück von Eurem Kuchen abgebt.
    Und da komm ich dann wieder zu Dir lieber Franz, ich kenn Dich nicht, und ich gönne Dir Deinen Erfolg. Nur leider hinterlässt dieses Interview einen schalen Geschmack in mir. Und ich denke, es wäre anders gewesen, wenn Du der Mutter Deiner Kinder einen Platz in Deinem Interview gegeben hättest. Als Wertschätzung für Deine wunderbaren Kinder. Denn, dass die so wunderbar sind, ist großteils ihr zu verdanken.
    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft für Deine weiteren Vorhaben.
    Anita

    • Franz Rohrmoser says:

      Liebe Anita,
      Du richtest deinen Kommentar an mich und an Martin Kirchner. Dass Mütter die Kinder großziehen oft keine Chance hätten sich öffentlich zu präsentieren passiert leider sehr oft ist aber in unserem Fall nicht so wie Du es beklagst und das das Los der Mütter uns Männer nicht interessiert stimmt so generell nicht. Zum Beispiel hat Martin Kirchner in diesem Summit 35 Videogespräche präsentiert davon sind 18 Frauen und mehrere davon haben Kinder.
      In einem Punkt gebe ich Deiner Kritik recht, nämlich dass im Interview mit Martin die Wertschätzung meiner Frau Hilde von der ich meine drei Kinder habe, fehlt. Aber das ist nicht „Nichtachtung“, in diesem 60 Minuten Video fehlt Vieles. In der Realität sind oft beide Seiten, Männer und Frauen Opfer und Täter zugleich, ich habe Hilde auf Basis ihrer Fähigkeiten oft mehr Wertgeschätzt als sie mich und Anita Frauen die sich selber nur als die Armen betrachten kommen auch persönlich nicht weiter. In meiner Autobiografie, die Grundlage der Videoaufnahme ist, widme ich dem Thema Trennung von Hilde 3 Buchseiten (ab Seite 99). Dort steht zum Beispiel: „Ich war aufgrund meines Kampfes mit meiner Mutter traumatisiert und verletzbar bei Kritik und angriffigen Entwertungen. Hilde hatte einen Vater der sie nicht achtete und verletzend zu ihr war…..Hilde kannte mit der Zeit meine verletzbaren Stellen sehr gut. Und ich bekam von ihr unbewusst einiges von der Nichtachtung ihres Vaters ab“. 10 Jahre nach der Trennung machte ich Psychotherapien und dazu schrieb ich: „Hätte ich diese therapeutischen Einsichten und Lösungsinstrumente schon früher zur Verfügung gehabt …hätte ich vielleicht im Bezug auf die Zerrüttung meiner Ehe andere Lösungen finden können“.
      Also ich machte es mir bei dieser Trennung nicht leicht und die Sorge um das Wohl der Hilde und der 3 Kinder blieb auch nach der Trennung durch Zusammenarbeit deutlich aufrecht und präsent. Etwa sorgte ich dafür dass Hilde Geschäftsführerin der eigenen Firma Chico Hängematten mit Arbeitsstelle im eigenen Haus – das ich ihr und den Kindern überließ – wurde, ich sorgte dafür dass wir trotz Trennung die Leitung der Firma gemeinsam mit ihrem Bruder und Schwägerin weiterführten, ich sorgte das wir die Kinder soweit wie möglich aus Beziehungsstreitigkeiten heraushielten und schließlich das jedes zweite Wochenende die Kinder bei mir waren. Ich blieb also sowohl als Vater, als auch im absichernden Umfeld präsent und meine Kinder wussten alle drei dass sie sich auf mich verlassen können.

      • Anita says:

        Lieber Franz,
        danke für Deine Antwort und für den Hinweis, dass hier ja doch auch Frauen zu Wort kommen. Damit hast Du Recht.
        Ich wollte mit meinem Kommentar einen Denkanstoß geben und es war absolut nicht meine Intention, dass hier derart Privates und doch sehr Vertrauliches öffentlich gemacht wird.
        Ich wünsche Dir alles Gute
        Anita

  • Elisabeth says:

    Danke an den sehr beeindruckenden Herrn Rohrmoser. Ich komme aus der Landwirtschaft und kann jedes Wort nur bestätigen. Das Video hat mein kreatives Schuldgefühl geweckt und ich möchte einige neue Aktionen unternehmen, um an den Strukturen etwas zu ändern. Wünsche weiterhin viel Kraft und Geduld zur Arbeit.

    • Marianne Thome says:

      Das Interview mit Herrn Rohrmoser fand ich beeindruckend. Ich vermisse ein wenig Interviews von über 60-ig jährigen, die sicherlich mit Ihrer Lebenserfahrung auch gut zu den Themn wie gehe ich mit Krankheit oder Altersarmut um. Wie finde ich in der Rente neue Gemeinschaften mit denen ich die Welt, die Jugend oder andere Rentner motivieren kann etwas für die Welt und die neue Generation zu tun.
      Meine Vision jeder sollte sich um einen Menschen zuverlässig kümmern, besonders um die Alten in den Heimen und um die Kranken. Damit meine ich, wenn man einem Menschen jeden Monat 2x besucht und er sich darauf verlassen kann, wäre die Welt schon ein bißchen besser

  • Agnes Pfeffer says:

    Lieber Franz, lieber Martin,

    das Zitat vom „sich im Leben hinaufscheitern“ ist glaub ich vom Andre Heller – obwohl ich das nicht wichtig finde und ich selten Aussagen konkret wiederholen kann, geschweige denn oft nicht weiß von wem sie sind. Die Essenz ist doch das Wichtige! Der Sinn bzw. das Gefühl das mitschwingt oder ausgelöst wird und damit zu einem Anstoß werden kann – um sich zu bewegen, sich hinaus zu wagen, über sich hinauszuwachsen… indem wir unter anderem sogenannte Fehler machen oder öfter auch mal unerwartete Erfolge (und wenns nur ist, dass wir uns was getraut haben, was wir bisher nicht gewagt haben). Oft inspirieren wir andere auch dadurch …

    Ich finde es relativ ungewöhnlich (und sooo schön! Danke!!), dass du, Franz, öffentlich soo offen und persönlich bist (und auch dir Martin, dass du dich traust solche persönlichen Fragen zu stellen!) – es wäre schön, wenn sich mehr Menschen deiner Generation mehr zeigen würden: Einfach mit ihrer PERSÖNLICHEN Geschichte – mit dem, was sie persönlich erlitten haben, was sie probiert haben, was sie gestärkt hat, einfach was sie beschäftigt…
    Denn wie du wunderbar gesagt hast (und was so viele glaub ich anders sehen): „Das Persönliche ist politisch, und das Politische persönlich.“

    In dem Zusammenhang find ich auch wichtig, dass du erwähnt hast, dass „sich das wiederholt, was man nicht bearbeitet bzw. versteht“.
    Wenn wir uns auch nur einem Menschen ehrlich mitteilen (können / trauen), dann können wir etwas erkennen, spüren, fühlen. Und so transformieren.
    Wenn wir mindestens einmal hören, dass wir es nicht nur würdig sind (;)), dass wir nachfragen oder den Mund aufmachen (anstatt hörig zu sein) sondern erkennen, dass wir unsere Bedenken oft auch zu Recht haben – dann werden wir immer bestärkter unseren ambivalenten Gefühlen auf den Grund schauen und die Dinge auseinander dividieren (was denke oder fühle ICH und was hab ich aus der Familie, der Religion, der Gesellschaft, von diesen oder jenen an Überzeugungen, die mir aber nicht ganz koscher sind… wie etwa Schuldgefühle); wir werden uns immer weniger Dinge einreden lassen sondern mehr wieder auf unser Gfühl hören, uns immer mehr zusammentun, um noch mehr zu bewegen! …

    Danke an die vielen mutigen Menschen, die sich ALLE so bescheiden zeigen, weil es ihnen sichtlich nicht um ihr Ego geht, sondern um die Welt!
    Und danke an ALLE Zuhörer*innen, die ihr euch alle auf eure Art und Weise inspirieren und berühren lässt, „in der Fülle badet“ und euch nährt, und euer Ding macht!
    Und wenn wir „nur“ ein bisschen liebevoller und geduldiger mit unseren Nächsten sind, ihnen mehr zuhören und weniger (oder gar nicht mehr) ins Wort fallen, wenn wir uns dort oder da ein bisschen über unsere Grenzen drüber wagen (weil wir z.B. schon mal jemandem davon erzählen, was uns wirklich bewegt und diese Person uns dann ermutigen kann – weil sie es weiß! :D)

    Viel Kraft und schaut’s gut auf euch!
    Agnes

    • Franz Rohrmoser says:

      Liebe Agnes,
      ich danke dir für diesen Kommentar, für die Wertschätzung die ich bei dir spüren kann, das tut mir ja auch wirklich gut.. Du findest es so ungewöhnlich aber so schön dass sich Persönliches ausspreche, das freut mich weil ich mir das erarbeitet habe und wenn ich jetzt merken darf das dies andere Menschen erreicht, berührt, ermuntert dann macht das auch Sinn und Freude. Das hängt aber auch mit der sehr sorgfältigen Art von Martin zusammen wie er das Gespräch führt. Danke auch für den Hinweis auf Andre Heller, ich wusste es schon aber es hat sich beim Gespräch dem Zugriff entzogen, Namen zu vergessen hat bei mit auch die Parkinson verstärkt. Aber der Begriff Hinaufscheitern hat viele Zuschauer/innen bewegt, genauso wie der Begriff Kreatives Schuldbewusstsein.
      So liebe Agnes, ich mach wieder Schluss, ich weiß ja gar nicht wo du lebst, ich wohne In Kuchl das ist 20 Km südlich von der Stadt Salzburg und in Kuchl bin ich im Haus des Betreuten Wohnens, als Vorsorge meiner Parkinson.
      Liebe Grüsse Franz

  • Almuth S. says:

    Die Kunst ist es, das Schuld Gefühl, sich als kleiner Sünder zu fühlen zu verwandeln in
    Demut zu sich und den anderen und der Welt.

  • Laurenzerl says:

    Immer weiter lernen, auf Andere zugehen und von ihren Problemen lernen, das Scheitern als Prozeß, das Fenster öffnen, das Bewußtsein erweitern, aufmüpfen, sich nicht ducken und klein machen lassen… : die umfassende Botschaft eines 75 Jährige, Hut ab!
    Danke Euch sehr, ihr beiden!
    Liebe Grüße

  • Herzlichen Dank Euch Beiden, für diesen wunderschön menschlichen und klugen Austausch auf Herzebene.

  • Gerlinde Tuder says:

    Danke. Bin zu tiefst beeindruckt.

  • Charlotte Keßler says:

    Dieses Interview mit Herrn Rohmoser hat mich sehr berührt. Er ist einen langen Weg gegangen, heraus aus altem Engen in jeder Hinsicht und hat dabei so viel Liebe zu seiner bäuerlichen Herkunft! Er kennt die Menschen gut, er versteht sie und setzt sich ein, dass ihre Arbeit gewürdigt wird und sie sich selbst wieder würdigen wollen und können.
    Und er freut sich über seine eigene Würdigung. Wie schön! Ganz herzlichen Dank.
    Auch ein wunderbares Interview durch deine ruhige und einfühlsame Art.
    Was man von einem Menschen nicht alles mitbekommen kann, wenn er nicht im Staccato Fragen oder Einwände beantworten soll!!!!!

  • Danke euch beiden für dieses berührende Interview.
    Vieles, was Franz Rohrmoser anspricht, ist mir sehr bekannt. Es fühlt sich für mich gut an, einen Menschen zu entdecken, der ähnliche Themen hat.
    In mir stieg am Schluss die Frage auf:
    Kennen Franz und Martin TAMERA in Portugal?
    In meinen Augen liefert Tamera diese Vorbild-Gemeinschaft, die Franz als das beschreibt, was wir regional unbedingt brauchen.

  • sylke says:

    Liebe beide,
    auch ich bin sehr dankbar für Euer Gespräch, in vielerlei Hinsicht. Ich empfinde es so nah an einem unserer zentralen Themen – Agrarpolitik – mit berührenden Erfahrungen, konsequentem Zuendedenken und freudigem Verwandeln.
    Ich konnte aus Deiner Geschichte, Franz, fühlen, dass ich so sehr im Wollen lebe und mir dieses Wollen immer wieder mein Sein klaut. Denn mein Sein ist doch der Ausgangspunkt für meinen nächsten Schritt. Danke!
    Und alles Gute für Deinen weiteren Weg, Franz.
    Sylke

  • Christine says:

    Neben dem Inhaltlichen hat mich in diesem Beitrag die besondere Atmosphäre des Gespräches beeindruckt. Die Ruhe und Bescheidenheit von Herrn Franz Rohrmoser. Seine besonderen Hände, die so beredt mitgewirkt haben im Gespräch und die feine, wertschätzende, interessierte Fragehaltung von Martin Kirchner.
    DANKE

  • Almuth S. says:

    Vielen herzlichen Dank!!!

    „Die Ernährung sicherstellen heißt, sich auch als Konsument mit einzumischen.“

    https://www.solidarische-landwirtschaft.org/solawis-finden/karte/#/

  • Ruth says:

    Danke, alles was ich zu diesem tollen Interview sagen würde, wurde in den vorangegangenen Kommentaren gesagt.
    ich bin beeindruckt.

  • Josef Hochgerner says:

    Das war ein schönes und ergreifendes „Wiedersehen“ mit Franz Rohrmoser, den ich seit seiner Rückkehr aus Brasilien kannte – zunächst durch seinen Bruder Toni – und ich bewundere einmal mehr deine einfühlsam-interessierte Art zu fragen, Martin. Das ist ein besonderes Charisma. Inhaltlich geht es mir so, dass ich an die Prpheten des Alten Testaments erinnert werde: Immer schon haben sehr wissende Menschen auf die Gefahren hingewiesen, auf die das Volk, die Menschheit zusteuert. Wie lang wird unsere Welt es noch aushalten, dass diese Menschen konsequent übergangen und im schlimmeren Fall bekämpft werden. Das unbeugsame Engagement von Franz ist mir ein leuchtendes Vorbild. Danke

  • Hannelore says:

    Was für ein tiefgründiges und erklärendes Interview! Danke Herr Rohrmoser für dieses vielfältige Lebenswerk und die Ausdauer mit der Sie auch heute noch wirken. Meinen Herzensdank auch an den Martin, dass er so wunderbare Menschen in der Öffentlichkeit präsentiert und mir einen Einblick ich das Wirken von jedem Einzelnen eröffnet.

  • Ulrike Platzl says:

    Meine Hochachtung für dieses herzliche mutmachende zutiefst berührende Gespräch Hr.Franz.Sich in so schweren Zeiten in denen sie aufgewachsen sind,sich ein so reiches erfülltes Leben zu gestalten ist bewundernswert und kraftvoll;Ein riesengrosses Geschenk an sie selbst und die ganze Menschheit.Freue mich für jedem der es hört..Mögen es viele sein.Danke dass es sie gibt !!!!Noch viel Freude und Zufriedenheit .

    • Franz Rohrmoser says:

      Liebe Frau Platzl,

      Ich bin umgekehrt ergriffen wie liebevoll Sie schreiben Frau Platzl. Das „Danke dass es sie gibt“ ist eine schönes Geschenk von Ihnen, ich nehme es dankbar an.
      Alles Gute Franz Rohrmoser

  • Christoph says:

    Franz Rohrmoser hat mich sehr beeindruckt. Seine Ideen und sein Mut, Dinge anzusprechen, alte Machtstrukturen in Frage zu stellen und nicht aus intellektueller Perspektive, sondern aus dem eigenen Erleben heraus. Der Mut Fragen zu stellen und vor den eigenen Fragen nicht wegzurennen ist unendlich wichtig und auch für mein Leben ein Massstab an dem ich mich jeden Tag „entlangscheitere“.
    Vielen Dank für den beeindruckenden Beitrag
    Christoph

  • Barbara says:

    In diesem Interview mit Franz Rohrmoser finde ich es ungemein beeindruckend, wie agil und voller Tatendrang er seinem „Auftrag“ folgt und würdigt und damit lebendig im Leben steht ungeachtet seines Alters. Und zu sehen, dass er mit seiner Lebenserfahrung jetzt in Kontakt ist und dadurch aufzeigt was ist und ein lernen möglich wird. Was mich ermuntert Lebenserfahrung zu sammeln, ermutigt Wagnisse einzugehen und den Mut zu fassen Dinge anders zu gestalten als die breite Masse und meinem ganz eigenen Weg zu finden und zu folgen. So dass ich mein ganzes Leben lieben kann. Im hier und jetzt.
    Vielen Dank für dieses Summit. Es ist unvergleichlich inspirierend und weckt meinen kreativen Geist der immer wieder resigniert. Aber es geht darum, das immer wieder anzugehen und zu schauen was dazwischen steht. Hier wird mein Hunger nach Austausch, nach Gleichgesinnten und einem Verständnis für Wandel und die Möglichkeiten die darin stecken „gefüttert“ was gleichzeitig Energie frei gibt nach mehr.

  • Andrea says:

    Vielen Dank für dieses Interview. Es hat mich bisher am meisten bewegt. Diese Kraft, diese Ausdauer und das Engagement mit dem Franz Rohrmoser sein Leben einer besseren und sinnvolleren Lebenswelt widmet. Vor allem sein Hinterfragen und Entgegentreten dieser „absoluten“ Systeme, wie die katholische Kirche finde ich bewundernswert. Danke für diese – sehr zum Nachdenken – anregende Stunde. Viel Erfolg und Kraft weiterhin!
    Liebe Grüße Andrea

  • Angelie says:

    Verehrter Herr Rohrmoser, ich kann aus diesem Gespräch so viel nehmen….
    Die ungebrochene Herrschaft der Kirche,, Teil eines desaströsen Systems zu sein, strukturelle Gewalt, die schon an der Oberfläche schwimmt, das kreative Konfliktbewusstsein kennenlernen und nutzen,
    damit wir nicht eine Welt des Traumas werden/bleiben.

    von Herzen Danke

  • Helene says:

    Lieber Franz,
    vielen Dank für das wunderbare Interview. Ich hatte gerade gestern ein längeres Gespräch mit einem Bauern, der völlig verzweifelt erzählte, wie viele von ihnen ums Überleben kämpfen. Gleichzeitig scheint es ihm unmöglich, andere Möglichkeiten oder Perspektiven ins Auge zu fassen, sodass er in einer für ihn aussichtslosen Situation verharrt.
    Das Gefühl, Gott und der Politik ( beides scheint da eins zu werden…) hilflos ausgeliefert zu sein und von ihrem Wohlwollen abhängig, blockiert jeden Ansatz auf mögliche Veränderung.
    Ich selbst arbeite seit längerem als Familienaufstellerin. Seit dieser Ausbildung bei Bert Hellinger verstehe ich, was Gewissen ist! Nach deinem Interview gestern habe ich auf einmal verstanden, in welchem Gewissenskonflikt sich viele Bauern befinden und es vielleicht auch von uns Konsumenten eine Anerkennung dieses großen geistigen Prozesses bedarf, in dem die Bauernschaft sich gerade befindet Das hat mich sehr berührt. Herzlichen Dank dafür.

  • Ich bin schwer beeindruckt von Franz Rohrmoser. Vielen lieben Dank! Was mich vor allem fasziniert hat, war die anschauliche Darstellung über die tieferen Zusammenhänge der strukturellen Gewalt.
    Seine Ausführungen veranlassten mich zu folgender Erkenntnis:
    Die industrielle Ausbeutung konnte nur deshalb so ein globales Ausmaß finden, weil das, was im Kleinen stattfindet, sich im Großen reproduziert:
    Durch falsche Moral, irrsinnige Gesetzestreue, Scham und Schuld wurden wir von unserer eigenen Größe abgeschnitten. Die Auswirkungen sind prekär. Wir handeln immer noch wider der Natur, wider unserer Intuition. Sex war lange ein Tabuthema. Inzwischen reden alle offen davon. Auch wenn wir heutzutage darüber offen reden, so sind sexuelle Übergriffe noch immer bittere Realität. Denn nur weil wir uns selber nicht wertschätzend gegenüber stehen, werden unsere intimsten Beziehungen lieblos zu Nutzbeziehungen. Wir können uns nur ungenügend nähren.
    Um sich diesem inneren Mangel nicht stellen zu müssen, wuchs eine Sexindustrie als Massenware heran, für die schnelle Befriedigung, ohne sich liebend begegnen zu müssen. So wie wir im Kleinen zulassen konnten, zur Massenware zu werden, konnten wir gesellschaftlich keine Sensibilität für andere Wesen entwickeln. So lange wir unseren eigenen Wert nicht kennen lernen, bleiben wir außerstande, Mitgefühl für die Kuh als Wesen zu entwickeln. Wir ließen zu, dass sie zur Milchstation und Konsumobjekt wurde.
    Worum es geht, ist die innere Bewusstwerdung. Auf dass sich in uns etwas gravierendes Grundlegendes bewegt, damit sich dann auch im Aussen wirksam etwas bewegen kann. Alles Liebe und Gute für dich!

  • Monika Mittermaier says:

    Hut ab vor dem Mut von Menschen wie Tobi Rosswog, der mit ansteckender Freude seine Kreativität einsetzt, um unsere ramponierte Welt zu einer lebens- und liebenswerteren umzugestalten. Es ist wie bei den Diamanten, deren Wert man erst dann erkennt, wenn sie (in diesem Fall durch das Leben)
    aus der „Fassung gebracht werden“.
    „Sich Hinaufscheitern“ , damit bringt es mit einer bewundernswerten Gelassenheit Franz Rohrmoser auf den Punkt.
    Ein Bergbauer, der sich nicht verbiegen lässt erzählt, wie er ein Leben lang sein Potential eingesetzt hat, um bessere Bedingungen und ein wert-schöpfenderes Bewusstsein in die Landwirtschaft zu bringen.“ Nie aufhören, das zu lernen und umzusetzen, was Freude macht“ gibt er uns mit auf den Weg. Mit dieser Einstellung ist es ihm ganz offen-sichtlich gelungen, aus seinem Leben ein Kunstwerk zu machen…..
    Vergelt’s Gott allen beteiligten „Sinnstiftern“ , der Pioneers of Change Gilde, ihren Einsatz, die vielen Inspirationen, um in „die Puschen zu kommen“…..
    Daumen hoch und kräftigen Rückenwind weiterhin

  • Sara says:

    Danke für diese Interview.

    Bewundernswert, daß ein Mensch dieser Generation und indoktriniert vom kirchlichen Sünder-Bewußtsein eine solche Entwicklung durchgemacht und sich ein umfangreiches Wissen erworben hat. Hätten die uns regierenden Politiker/innen der letzten Jahrzehnte auch einen solchen Bewußtseinzustand erreicht, würden wir jetzt in einer ganz anderen Welt leben!

    Auch die Tatkraft von Herrn Rohrmoser trotz seiner Krankheit ist beeindruckend. Möge er noch viele Jahre wirken können.

    Jede/r einzelne kann die regionalen Nahrungsmittelproduktion fördern. Die solidarische Landwirtschaft (die leider nicht erwähnt wurde) ist eine Möglichkeit, Mietgärten eine andere. Und durch Gemeinschaftsgärten und Urban Gardening können die Menschen, v.a. auch die Kinder (wieder) lernen, wie viel Arbeit es ist und wieviel Zeit es braucht, Nahrungsmittel zu produzieren. Das kann die Lebensmittelverschwendung reduzieren. Und nicht zuletzt hängt es auch sehr von unserem Einkaufsverhalten ab, was zukünftig produziert wird.

  • Roland Wicht says:

    Respekt: Alle „Speaker“ beeindrucken und überzeugen durch ihre Authentizität und „Bodenständigkeit“ in ihren Gedanken und Argumenten. Nichts kommt „abgehoben und belehrend rüber“. Ich nehme sehr viel mit und finde Bestätigung und Bestärkung. Danke an ALLE.

  • Alexandra says:

    Lieber Franz und lieber Martin,

    vielen Dank für dieses Mut machende Interview! Packen wir es an!

    lG, Alexandra

  • Cornelia says:

    Vielen Dank für dieses umfangreiche Interview mit diesem so emphatischen und human gebildeten Menschen, der so sehr faszinierend ist mit seinen so strukturierten Einschätzungen auf allen Ebenen.

    DANKE

  • Renate Leicht says:

    Herzlichen Dank für das Interview-endlich mal jemand, der sich nicht zum „Alten Eisen“ schmeißen läßt! (ich bin selber 63 Jahre alt)Ganz gut erklärt und sehr gute Sicht der Dinge. Wir brauchen endlich jemand, der mal aufmuckt und sagt, daß dieses menschenverachtende System uns nicht weiter eine Ernährung aufzwingen kann, die unsere Lebensenergie kaputt macht- ist ja dann logisch, daß wir damit auch sehr ungesund in die Zukunft gehen. Die Landwirtschaft ist eine der wichtigsten Grundlagen für unser L E B E N- von Bits und Bytes können wir nicht runterbeißen-aber so wie die Bauernhöfe heruntergewirtschaftet werden, scheint es keine Zukunft zu geben.
    Ich wünsche Alles Gute für Ihre Gesundheit Herr Rohrmoser und noch viel Lebensfreude !

  • Juliane says:

    Lieber Franz,
    Ich habe dir gern zugehört. Ich bin dankbar, dass du deine Erfahrungen und Erlebnisse mit uns teilst. Der Austausch zwischen den Kulturen aber auch zwischen den Generationen ist in meinen Augen der Dünger für unsere Zukunft.

    Ich wünsche dir viel Freude und Energie beim Konfrontieren 🙂
    Sei gewiss, dass wir anderen Pioniere dabei in Gedanken bei dir sind

    Juliane

  • Anna Eder says:

    Danke für dieses wundervolle Interview. Die liebevolle Wertschätzung füreinander war spürbar und ich fühle mich beschenkt und ermutigt meine eigenen Projekte weiterzuentwickeln und die Dinge zu hinterfragen, auch wenn das oft Mut erfordert.Nur so kann eine Veränderung geschehen.
    Kürzlich habe ich eine Karte geschenkt bekommen auf der stand:Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.
    Herzensgruß, Anna

  • Renate Temper says:

    Nichts gegen die mehr und nochmehr interessanten Beiträge aller vorherigen Vortragenden – doch Franz Rohrmoser hat mich zu einem Kommentar bewegt! Respekt und Bewunderung für seinen unermüdlichen Einsatz trotz Krankheit und doch schon fortgeschrittenem Alter!

  • Irmgard says:

    Ein wunderbares, interessantes und aufschlussreiches Interview mit einem riesigen Schatz an so vielfälltigem Wissen. Ich wünsche mir, dass sich unendlich viele Menschen dieses Video ansehen, insbesondere auch Politiker. Vielen, vielen Dank für diesen Beitrag!

  • Jutta says:

    Lieber Franz,

    haben Sie vielen Dank für Ihre weisen Worte („sich hinaufscheitern“), die mir persönlich viel Kraft geben.
    Ihre Informationen über Bergbauern, regionale Landwirtschaft und regionale Wertschöpfungsketten, die unglückselige Hochleistungsmaschinerie für Kühe bestärken mich in meiner eigenen Arbeit, in der es u.a. auch um eine Agrarwende geht.

    Für Ihr Vorhaben, das Sie am Ende des Interviews ansprechen, wünsche ich Ihnen aus vollem Herzen alles Gute. Sie sind für mich ein großer Mutmacher. Haben Sie vielen Dank!

    Beste Grüße und weiterhin viel Erfolg,
    Jutta

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