18. - 30. März  |  #KlimakriseAlsChance
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Carola RacketeÖkologin / Naturschutzaktivistin und Seenotretterin
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Carola Rackete

Ökologin / Naturschutzaktivistin und Seenotretterin
Interview
Bonus

"Mit unserem Ressourcenkonsum können wir keinen Naturschutz betreiben - nicht in diesem Wirtschaftssystem. Wir brauchen ein Umdenken."

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Die Ökologin und Naturschutzaktivistin Carola Rakete wurde durch das beherzte Eintreten für ihre Werte über Nacht weltweit bekannt. Als Sea-Watch-Kapitänin traf sie die mutige Entscheidung, sich über das Verbot des italienischen Innenministeriums hinwegzusetzen und mit der Sea Watch 3. Mit 40 aus dem Mittelmeer geretteten Geflüchtete an Bord steuerte sie den Hafen von Lampedusa an: So wurde sie zum Vorbild vieler, die nicht länger zusehen wollen, wie die Rettung von Menschenleben systematisch verhindert wird.

In ihrem Buch erzählt sie, warum sie sich so bedingungslos für Menschlichkeit, globale Gerechtigkeit und Naturschutz einsetzt. Denn dass Menschen aus ihrer Heimat fliehen, hängt unmittelbar mit der Klimakrise und der zunehmenden globalen Ungerechtigkeit zusammen. Wir müssen dringend handeln, denn es geht um nichts weniger als die gemeinsame Zukunft auf unserem Planeten.

„Wir sind an einem Wendepunkt der Menschheitsgeschichte: die Ökosysteme werden zerstört, das Klimasystem bricht zusammen. Schützen wir in einer solchen Welt nicht die Rechte anderer Menschen, gefährden wir auch unsere eigenen.“

Extinction Rebellion Deutschland

Seawatch e.V.


Wo kannst du Carolas Ideen in deiner Nähe erleben und ähnlich gesinnte Menschen treffen?

Mit diesen Netzwerken ist Carola Verbunden: Refugees Welcome | Extinction Rebellion
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21 Kommentare

  • Dear Carola, the climate change is Hydrogen power engines thrusters for sea, air, land and space. I called Mercedes to purchase auto and moto thrusted by Hydrogen power, but they said me that there is not economic interest in these innovative climate items. Understood? That’s it. I cannot trust in this incredible Mercedes fossil politic. Ciao. Stay At Home, Be Safe, Stay Safe, Stay Healthy. Yours sincerely, Nicola.

  • Leonie

    Ich finde es sehr stark, dass sie, obwohl sie so viele Fakten kennt, obwohl sie so viel Wut in sich, trotz der Verzweiflung, nach vielen Jahren Kampf ohne viel Erfolg, und trotz des Hasses, der ihr entgegenschwappt, dass sie trotz alledem so positiv und stark ist, dass sie nicht aufgibt, sondern noch stärker zu werden scheint und weiterkämpft. Respekt!
    (Und da können sich mal viele Hater ne Scheibe abschneiden 😉

    • Marisa

      Meine Rede. Sie ist eine außergewöhnliche junge Frau und sehr bewundernswert.
      Ich wünsche ihr nur das Allerbeste im Leben.

  • Vielen Dank für diesen sehr umfassenden Beitrag. Ich empfinde große Solidarität! Gerade der Zusammenhang Ökologie und Rassismus ist mir sehr bewusst.
    Weiterhin viel Erfolg und vor allem Kraft und Gesundheit!

  • Beate

    Ich finde es sehr schön, dass die sonst so negative bewerteten Gefühle wie Trauer, Wut, Ärger von Carola so schön transformiert werden in Handeln und Mut. Aus meiner Sicht ein ganz wichtiger Punkt für eine große Transfomration. Und dass sie sich als Teil des Ganzen sieht und alle anderen Arten der Veränderung zulässt und respektvoll einschließt.
    Sehr wohltuend

  • bridge

    DAAANKE. eine sehr sehr starke Frau mit starker Vorbild-Wirkung,
    auch und gerade FÜR gemeinsames gesellschaftliches & politisches Engagement von uns allen
    (zusätzlich zu einem fairen persönlichen footprint unter 1,4 gobale Hektar).
    JA, Menschenrechte UND ökologische Grenzen ACHTEN & SCHÜTZEN.
    JA, wir alle FÜR earth care & people care & fair share für alle.
    Die Ziele des WANDELS sind sonnenKLAR,
    auch Meßinstrumente für menschengerechtes Wirtschaften & eine Fülle vielfältiger Lösungen sind DA.
    TUN & HANDELN. Danke.

  • F.

    Zivilgehorsam, gerade brandaktuell 👍
    Super auch das Beispiel mit der Frauenbewegung, die eingesperrt wurden, weil sie um ihre Rechte kämpften

  • Ziegenhorn, Gunhild

    Solche Menschen – Frauen/Männer wie Carola sollte es viiiiiiiiiiiiiiel mehr geben! Gründen wir doch eigene Gruppen, in denen wir zusammentragen, was wir tun können und werden! Es ist wirklich sehr sehr ernst um unsere Erde, und wir sind die Bewohner und
    sollten es nicht schaffen, wenigstens dafür zu sorgen, dass es nicht immer schlimmer wird?! Vielleicht im Sommer, wenn wir wegen der Hitze nicht mehr nach draußen gehen können und nach den Corona-Toten dann vielleicht wieder viele Hitze-Tote verzeichnen müssen …
    Schließen wir uns zusammen, finden Gleichdenkende und -empfindende, Menschen, die den ernst der Situation sehen und nicht tatenlos bleiben. Und Leute finden, die sich auskennen – Ökologen, Umweltschützer – einfach Erde-Freundinnen und Freude, die evtl. einen
    neuen Sinn im Leben suchen und etwas tun wollen/können.
    Machen wir uns auf die Suche!

  • Vielen Dank, was für ein aufregendes, interessantes Gespräch mit so vielen Facetten! Ihr habt so viel wichtige Inhalte klar rüber gebracht und auch aus diesm Gespräch, wie aus allen anderen, kann ich für mich Handlungsanleitungen und Bestärkung für mein Tun heraus nehmen! Das Thema Ökofaschismus und die klaren Worte zur österreichischen Situation haben mich eigentlich sehr schockiert und aufgerüttelt, so habe ich das noch nicht gesehen danke dafür. Danke Carola für dein großartiges Engagement und menschliches Handeln! Alles Gute!

  • Andrea

    …wenn Carola Rackete gewusst hätte, wie hochaktuell ihr Interview (v.a. ab Min 48:00) an diesem 22.März 2020 ist… – oder Martin, wie hochakutell überhaupt dieser ganze Kongress ist!! unfassbar (wie so vieles) – und doch so wahr!!
    Danke. Danke. Danke. für Menschen wie euch und Kongresse wie diessen.

  • Wieder einmal überrascht mich, wie breit gefächert dieser Summit ist und Carola ist schon eine ganz besondere junge Frau, die schon unglaublich viel bewegt hat. Danke Martin, dass du dieses Interview geführt hast.

  • Lukas

    Spannend. Ich glaube sie kann nicht anders. Ein Schritt, vor dem ich mich fürchte

  • Gerhard

    Ich kann nur von mir selbst reden.
    Habe den Eindruck, dass ich zum Gehorsam erzogen bin und an die “Demokratie” in Verbindung mit Kapitalismus als beste Lebensform glauben soll.
    Wie weit das mit der Erziehung so geklappt hat, erkenne ich immer wieder wenn ich untätig vor offensichtlichen Problemen stehe und wie gelähmt der Schlange ins Auge sehe.
    Meine aktuelle Wahrnehmung ist, dass die Medien aus dem Corona-Virus eine unendliche Geschichte machen.
    Dass Krieg ist und was in den Kriegsgebieten und Flüchtlingslagern durch die Corona Viren geschieht höre ich nicht. Geschweige denn über das Leiden, den Tod und die Verzweiflung in den Kriegsgebieten und Lagern.
    Ich habe den Eindruck, dass der Corona-Virus hauptsächlich zur Ablenkung von allem verwendet wird, wo ich mich zumindest kritisch äußern könnte.
    Der Notstand wurde ausgerufen und ich beurteile den Virus als Mittel zum Zweck um mir Sand in die Augen zu streuen.
    Wie es anderen damit geht, kann ich nicht beurteilen.
    Ich weis, dass ich nicht alleine bin.
    Carolas Arbeit kann Mut machen.

  • claudia

    Liebe Carola,
    du kannst stolz auf dich sein!
    Liebe Grüße
    Claudia

  • volker weber

    Mich freut immer ein”und”, sei es Klima und rassisnus oder und so wie jede kann, soll er beitragen. wichtig ist auch und antikapitalismus oder und Frauenrechte. Es ist schön, daß das diesmal viel einfließt in den sumit. danke

  • Das Interview mit Carola Rackete hebt sich vor allem durch den klaren politischen Ansatz von den anderen Summit-Interviews ab. Sie hinterfragt zwar schon auch den eigenen persönlichen Lebensstil, sagt aber sehr deutlich, dass es vor allem das politische Engagement braucht. Die Systemänderung muss das Ziel sein.
    Besonders gefallen hat mir ihr Bestreben, das Thema Umweltschutz/Klimawandel mit dem Thema Menschenrechte zu verknüpfen. Mir ist das Statement von Bundeskanzler Kurz, in dem er es geschafft hat, die Vokabel Umweltschutz und Grenzschutz in einen Satz zu packen, auch sehr gut in Erinnerung, und finde es richtig, dies als Ausprägung des Ökofaschismus zu bezeichnen.

  • Marielena

    Ich finde Carolas Herangehensweise toll und mutig. Für Greenpeace zu fahren ist eine starke Leistung, sowohl seelisch als auch körperlich., finde ich. Greenpeace kann stolz sein, so eine innerlich gefestigte Kapitänin mit großem Herz zu haben.
    Auch habe ich in diesem Interview mehrere neue Infos erhalten. Z.B.: dass sich einige Walpopulationen langsam wieder erholen, oder wie sehr der Plankton und das Leben rund um den Nord- und Südpol beeinflusst.

    Spannend fand ich den Teil mit der Trauerarbeit. Dieser kommt im Umweltschutz einfach zu kurz. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Einerseits sind es neue Informationen über den Zustand unserer Erde und andererseits Dinge, die immer nach dem selben Muster ablaufen und einfach keine Veränderung statt findet, die mich deprimieren. So fahren viele Bauern in meiner Umgebung immer noch mit viel zu schweren Traktoren an feuchten Tagen in die Felder. Das hat schlimme Folgen für den Boden.! Oder Bauern, die zum 10x in Folge Mais anbauen. Die Singvogelpopulation, auch von bekannten Vögeln wie Feldlerchen, nehmen immer mehr ab.
    Also, um deprimiert zu werden braucht man gar nicht in die Ferne schaun…..
    Aber was ich eigentlich sagen wollte, dass ich die Idee der Trauerarbeit im Umweltschutz wirklich gut finde!

    Ich sags nochmal, Carola ist eine tolle empatische und mutige junge Frau! Ich finde es schön, dass sie ihre Erlebnisse und ihren Mut mit uns teilt!

  • Felix

    Starkes Interview, danke. Endlich bekommt Carola die Plattform, die Sie verdient und die Zeit Dinge einzuordnen. Besonders Rassismus und Ökologie wird in Österreich und Deutschland noch ein brennendes Thema werden. Hoffentlich geben uns Leute wie Carola Mut weiterzukämpfen und werden nicht gleich als verkappte Aktivist*innen verschmäht, sondern vermehrt gehört 🙂

  • Bei mir wird aauf dieser Seite kein Interview angezeigt, nur alles darum herum – wie z.B. die Einladung einen Kommentar zu scheiben.

    • Martin

      Wir sind gerade dabei, das Problem zu beheben!

  • jacky

    Hallo carola ich hoffe es geht dir gut….ich denke an dich …. es wäre echt schön nochmal mit dir zu reden. Ich habe dir auch auf Twitter geschrieben ich kann dich nicht vergessen…bleibe bitte gesund

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