18. - 30. März  |  #KlimakriseAlsChance
Bäume
werden bis jetzt gepflanzt

Wir haben mit dem Summit 250.300 Bäume gepflanzt!

“Mit jeder Anmeldung pflanzen wir einen Baum – und Sponsorpartner finanzieren das.” – diese Idee hat dank größzügiger Spenden aus unserer Community all unsere Erwartungen übertroffen.

Bäume pflanzen ist ein Weg, der Erde etwas zurückzugeben – und ganz praktisch zur Heilung von Ökosystemen beizutragen. Wir ergänzen damit die Inspirationsebene vom Online-Summit durch eine konkrete Handlung – im Sinne von “nicht nur reden, sondern tun”.

Unser Partner: Eden Reforestation Projects

Zusammen mit der Be the Change Stiftung von Vivian Dittmar haben wir Eden Reforestation Projects als Partner ausgewählt – eine großartige Organisation, die Armutsbekämpfung und Potenzialentfaltung mit Aufforstung im globalen Süden verbindet.

Eden Projects hat eine Mission, die uns im Herzen berührt: In den ärmsten Regionen der Welt werden langfristige Arbeitsplätze geschaffen für Menschen, die direkt um ihre Dörfer aufforsten. Dadurch wird der Teufelskreis aus Armut und Abholzung durchbrochen, das Land wird begrünt, das Wasser kehrt zurück, eine neue Lebensgrundlage wird geschaffen. Ganze Dörfer und Regionen werden so nachhaltig aus der Armut gehoben.

Du findest mehr Info und Antworten auf häufige Fragen weiter unten.

Du kannst dich schon freuen auf das Interview mit Steve Fitch, dem  Gründer von Eden Reforestation Projects. Wir arbeiten gerade an den Untertiteln.

Video zum Abschluss der Baumpflanz-Aktion beim Summit

Vivian und Martin sind dankbar und freuen sich über das Beitragen von so vielen Menschen. Dazu gibt es Ausschnitte von Videos von unseren Partnern von Eden Reforestation Projects.

Spenden für Baumpflanzungen über das Eden Reforest Project

Wir sammeln über die Be the Change Stiftung im Rahmen der neuen Initiative “Bäume für den Wandel” – und zählen die Bäume in den nächsten zwei Wochen auch für den Summit mit!

Spenden über “Bäume für den Wandel”

Antworten auf häufige Fragen zu unserer Baumpflanz-Aktion

Eden Reforestation Projects forstet Wälder in Nepal, Madagaskar, Haiti, Indonesien, Mosambik und Kenya auf um dort die extreme Armut zu mindern.

Denn Bäume regulieren nicht nur das Klima, reinigen unsere Luft und das Wasser. Sie schützen die Böden auch vor Überschwemmungen und Erosion und versorgen sie gleichzeitig mit lebenswichtigen Nährstoffen.

Fehlen die Bäume, ist die Landwirtschaft vor Ort nicht mehr möglich, denn die Böden verwandeln sich in eine Wüste. Die Bewohner leiden an Hungersnot und ziehen weg.

Die Organisation arbeitet diesem Prozess entgegen, indem sie lokale Dorfbewohner einstellt und sie mit dem Pflanzen von neuen Bäumen beauftragt. Eden hat bereits mehr als 3.500 Dorfbewohnern einen Job ermöglicht – gemeinsam pflanzen sie über eine Million Bäume pro Monat !

Das faire und verlässliche Einkommen hat den Effekt, dass die Dorfbewohner nicht mehr dazu gezwungen sind, in die überfüllten Städte zu ziehen und vor Schulden, Sklaverei und Zwangsprostitution verschont werden.

Sie können sich gute Lebensmittel und eine medizinische Versorgung leisten, ihre Kinder bekommen zudem die Möglichkeit für eine schulische Bildung.

Erfahre hier mehr über die Arbeit des Eden Reforestation Projects.

Ja – wir brauchen unbedingt noch Unterstützung von Menschen und Organisationen, die uns helfen, diesen Traum zu verwirklichen!

Wenn du als Baumsponsor dabei sein willst und wir dich auch dementsprechend mitkommunizieren sollen, dann schreib bitte an dalia.sarig-fellner@pioneersofchange.org.

Wenn du einfach einen kleinen Betrag nur für die Baumpflanzung spenden willst, dann hab noch etwas Geduld, wir müssen da erst eine dementsprechende Website programmieren, damit die Administration dessen auch effizient gelingt.

Bäume pflanzen braucht es überall. Wir laden dich gerne ein, selbst Bäume in deiner Umgebung zu pflanzen oder Organisationen wie z.B. das großartige Bergwaldprojekt zu unterstützen.

Wir haben uns gerade für die Kooperation mit Eden Reforestation Projects entschieden und sind begeistert von ihrer Wirkung in den ärmsten Regionen der Welt.

Eden Reforestation Projects forstet Wälder in Nepal, Madagaskar, Haiti, Indonesien, Mosambik und Kenya auf.

Steve Fitch erklärt uns:

  • Unsere nationalen Führungskräfte arbeiten mit Dörfern zusammen, die sich für die Wiederherstellung ihrer Wälder einsetzen.
  • Wir stellen dann lokale Dorfbewohner*innen ein und bilden sie aus, damit sie neue Bäume pflanzen können.
  • Sie pflanzen jeweils einheimische Baumarten.
  • Die Dörfer schützen ihre neuen Wälder, weil sie ein persönliches Interesse an ihnen haben.
  • Die Überlebensrate von Sämlingen der obersten Stufe liegt bei über 80%. Noch höher, wenn man die natürliche Regeneration mit einbezieht.

Es werden  einheimische Baumarten gepflanzt, die von Land zu Land unterschiedlich sind. Insbesondere werden an keinem der Projektstandorte invasive Arten gepflanzt oder eingeführt. Obwohl der Fokus auf Wiederaufforstung liegt, wird wir  einen Prozentsatz von Agroforst-Arten für die nachhaltige Nutzung durch die Gemeinschaft gepflanzt. Dadurch wird verhindert, dass die neuen Wälder von den Menschen wieder abgeholzt werden –  die Gemeinschaft profitiert und wird stärker in das Projekt einbezogen.

D. fragt uns:

Wenn ihr 100.000 Bäume pflanzen wollt und könnt, warum
tut ihr es nicht einfach, warum macht ihr es davon abhängig, daß sich
100.000 Teilnehmer anmelden?

Wir haben leider noch nicht die Ressourcen, um 100.000 Bäume zu finanzieren. Durch unsere Baumsponsoren sind erst ein paar 1.000 EUR zusammengekommen – und unser gemeinnütziger Verein arbeitet an der Präkariats-Grenze.

Wir haben einfach einen Traum und verfolgen ihn – und wollen gemeinsam ein Momentum generieren, wo das dann möglich wird. Wir suchen noch Baumpflanz-Sponsoren – und hoffen auch durch den Verkauf des Kongresspakets die Einnahmen generieren zu können, um das Versprechen halten zu können. Vielleicht klingt das etwas verrückt, aber so ist das “Pionier-Sein” mal…

Und ja, uns ist auch bewusst, dass es eine Irritation sein kann für manche, die aus freien Stücken gerne den Summit verbreiten wollen ohne “Anreiz” – aber aus Erfahrung wissen wir, dass solche Anreize manchmal hilfreich sind und einem höheren Zweck dienen können (bzw. dass einfach ohne dem viel weniger Momentum entsteht).

So geht’s Martin mit dem Bäumepflanzen und vorbereiten
– 10 Tage vor dem Summit

14 Kommentare

  • Eine großartige und wichtige Aktion! Übrigens: SEKEM hat bisher in ägyptischen Wüstengebieten rund 600.000 Bäume gepflanzt – siehe SEKEM-Vision 2057 (Seeite 4): https://www.sekem.com/wp-content/uploads/2018/10/SEKEM-Vision-2057_20180615-3.pdf
    Auch aus Österreich kann man dazu beitragen – siehe: https://pivot.sekem.com/de/ Fragen und weitere Informationen: sekemoesterreich@gmx.at

  • Michael Spiekermann

    Kleine Ergänzung zu meinem vorigen Kommentar 🙂 Ich hatte das falsch verstanden und dachte, es ginge ‘auch’ um Baumpflanzprojekte in Europa, was mglw. problematisch wäre (siehe Kommentar). Aber Eden wird das Thema Flächenverbrauch hoffentlich global denken, da mache ich mir weniger Sorgen 🙂
    Nichtdestotrotz – Bäume pflanzen kann (rein klimatechnisch gesehen) einen wichtig Beitrag leisten, darf aber nicht vom Dekarbonisieren ablenken und das sollte dementsprechend immer sorgfältig kommuniziert werden. Packen wir also an allen Baustellen an!

  • Maria Jenner

    soziale Sicherheit und gutes für die erde … super! tolle Projekte !

  • Ursula

    Zunächst Gratualtion zu dieser Idee des Visionierens und Handelns in dieser schwierigen Zeit. Mir persönlich geben die Interviews Kraft und Hoffnung und ich verfolge alle paar Stunden die Menge an Bäumen, die gepflanzt werden. aber ich will auch handeln und da mir besonders die Wälder ein riesiges Anliegen sind, möchte ich in diesem Bereich aktiv werden. Ich weiß, dass in Österreich in einigen Gegenden neuer Wald entstehen muss – wie im Waldviertel – wohin kann ich mich diesbezüglich melden?

  • Wunderbar! Als Bewusstseinstrainerin lehre ich,
    die wahre SELBSTACHTUNG und damit auch den Nächsten und die Schöpfung.
    Wünsche Euch viel Erfolg und danke Euch von Herzen für die Möglichkeit, die Ihr ALLEN anbietet.
    Viel Segen und Erfolg!

  • Michael Spiekermann

    Ich finde euer/unser Engagment großartig und bin selbst 24/7 Klimaaktivist. Doch wir müssen beim Klimawandel achten, die Ursachen des Problems zu bekämpfen (Senkung der Treibhausgasemissionen und des landwirtsch. Flächenverbrauchs) statt End-of-Pipe-Lösungen zu suchen (Bäume pflanzen), die möglicherweise sogar leidergottes kontraproduktiv sind (wenn in Mitteleuropa Bäume gepflanzt werden.)
    Kurz zur Erklärung: Wenn in Europa auf potenziell landwirtschaftlichem Boden ein Hektar Wald gepflanzt wird, dann fehlt der globalen Landwirtschaft genau dieser eine Hektar Platz für die Nahrungsmittel-(& Agrosprit-)produktion. Und als Folge wird ein Hektar Regenwald abgeholzt, was noch viel schlimmere Folgen hat. Solange wir es nicht schaffen, den globalen Landverbrauch durch politische Maßnahmen zu stabilisieren oder zu senken (Fleischkonsum wegen der dafür nötigen Soja-Futtermittel sowie Agrospritverbrauch senken), müssen wir dringend davon absehen, europäischen landwirtschaftlich nutzbaren Boden wiederaufzuforsten.
    Das klingt zwar auf den ersten Blick vielleicht nicht nachvollziehbar, ist aber essenziell für den Schutz der Regenwälder. Werden wir politisch noch aktiver. Über die Politik und die Unternehmen können wir die Treibhausgasemissionen senken, was vorerst absolut (!) erste Priorität hat. 🙂

  • Elisabeth

    Ich verspreche euch, auf unseren (kleinen) Grundstücken in diesem Jahr mindestens fünf Bäume zu pflanzen und für die Erhaltung der alten zu sorgen (Streuobstwiese mit 19 Apfelbäumen). Auch werde ich weiter werben für dieses Projekt (Summit).
    Ich fühle mich sehr ermutigt durch Pioneers of Change. Danke!

  • Du und ihr seid genial🌈🌳👍
    Welch Freude breitet sich dadurch aus😃🌳😃🌳😃🌳😃🌳😃🌳😃🌳😃🌳😃🌳😃🌳👍🌳
    Ich bin wie immer dabei!
    Von Herzen 💖
    EliMar

  • Valentina

    @Matthias …
    interessanter Aspekt, dass die Natur sich selbst vervielfältigt, wenn wir sie lassen … mir fällt dazu ein: es gibt auch durch Mensch entstandene Wüsten und kaputte Böden, wo es gut tut, wenn Mensch sich darum kümmert, weil wir in so einer Art Wettlauf stehen … nicht eigentlich die Natur ist in Gefahr, sondern der Mensch/die Menschheit, wenn da nicht wieder mehr kooperation stattfindet … da finde ich sogar den energetischen Aspekt des Zurückgebens wichtig

  • Matthias

    So toll ich es finde, dass wir Bäume pflanzen können, so sehr frage ich mich: macht das die Natur eigentlich nicht selbst wenn wir sie lassen?!? Müssten wir nicht dafür sorgen, dass nicht Bäume gefällt und Natur verbaut wird? Also an den Waldrändern wo ich mich so rumschleiche hat es momentan überall frische Sprösslinge die könnte mensch ohne Geldgeber, Marketing und digitalem Ressourcenverschleiss einfach eigenmächtig und selbstwirksam an einem guten Örtchen einpflanzen. Das Problem ist wohl eher, dass es kaum noch Orte gibt, an denen es Platz für einen Baum hat.?
    peace
    mat

  • Anna Theresia

    Ich finde es soooo wunderbar, wenn Menschen etwas für Mutter Erde tun wollen. Ich liebe Mutter Erde sehr und bin tief mit ihr verbunden. Bäume pflanzen ist wunderbar, aber noch besser ist es, wir geben der Natur Raum und überlassen es ihr, zu entscheiden, was dort wachsen soll. Die Natur verfügt über unendlich viel Weisheit und Schöpferkraft, niemals kann der Mensch mit seinem begrenzten Wissen da heranreichen. Wir müssen nichts tun – wir müssen der Natur nur Raum geben, SIE MACHEN LASSEN!

  • Wunderbar finde ich Eure Aktionen zum Bäume pflanzen! 🌿Danke🌲

    Ihr kennt die Heilkraft, Wirksamkeit der Ginkgobäume, Ginkgokerne? Ja, diese sammle ich, bringe sie zum Keimen, wachsen…es gibt schon einige Jungpflanzen! Bei den nächsten Pflanzentauschmarkt am Sonntag ab 10.00 Uhr 29.3.2020 VHS 1130 Wien Hofwiesengasse willkommen!

  • Werner

    Habt ihr den Aspekt Überbevölkerung/Verhütung ( Spirale)/Einwilligung in gewollte Sterilisation im Blick ?
    Schaffung eines dortigen Rentensystems/Rentenversicherung, ethische Investition inkl. Förderung durch die dortige Regierung, damit nicht mehr die Anzahl des Nachwuchses zur Altersvorsorge und Statuserhaltung notwendig ist ?
    Weniger Menschen, weniger Ressourcen.
    Ein Umdenken (Bildung) muss in diesen Regionen erfolgen. Ein “Weiter so“, darf es auch in dem dortigen Denken und Handeln nicht geben. Selbstverantwortung. Hilfe zur Selbsthilfe.

    • Marietta

      oft kommt uns in den Sinn die sogenannte Überbevölkerung sei eine bedeutende Mitursache für das Desaster. Dabei vergessen wir leider sehr oft, dass WIR (die “unterbevölkerten” Erdteile wie Europa, USA,…) die Ressourcen-Verbraucher und noch schlimmer die Ressourcen-Verschwender sind. Wir müssen umdenken in unserem zerstörerischen Konsumverhalten. Schon alleine die Reduktion des Fleischkonsumes könnte einen großen Betrag zur Ressourcen-Schonung betragen. Ändern wir uns, wird die sogenannte “Überbevölkerung” kein Problem sein. Die Erde kann noch viel mehr Menschen ernähren als sie jetzt bewohnen..
      Unser Umdenken ist gefragt! Nutzen wir die momentane Situation um alte eingefahrene Gedankenmuster zu hinterfragen.

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