Pioneers of Change

Online-Summit 2019

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Susanne Scholl

„Es ist ja alles ganz einfach, man muss nur Zivilcourage beweisen.“

KongresspaketSummit-2019-Mockup-1

Susanne Scholl hat sich als politische Journalistin und Auslandskorrespondentin (für die Zeitung „Le Monde“, Austria Presse Agentur, Radio Österreich, ORF) und als „Oma gegen Rechts“ einen Namen gemacht.

Ihre jüdischen Wurzeln, mitsamt der Ermordung ihrer Großeltern im zweiten Weltkrieg, prägten ihr politisches Engagement wesentlich. Nicht wegschauen, sondern hinschauen und handeln - das zieht sich als Leitgedanke durch ihr Leben. Ihr Engagement drückt sich in jeder einzelnen Lebensetappe von Susanne Scholl aus.

Das Doktoratsstudium der Slawistik in Russland und Rom ebnete Susanne Scholl den Weg in die Journalist*innenwelt. So dokumentierte sie 1989 von Bonn aus das Ende der DDR. Seit 1991 verbrachte die Wienerin insgesamt sechzehn Jahre in Moskau und gilt seitdem als profunden Kennerin Russlands. Während ihrer Berichterstattung aus Tschetschenien wurde sie vorübergehend von den russischen Behörden festgenommen. Ihre Erfahrungen und Analysen schrieb sie in Romanen und Sachbüchern nieder (u.a. „Töchter des Krieges“, „Reise nach Karaganda“, „Russisches Tagebuch“, „Moskauer Küchengespräche“, „Russland mit und ohne Seele“, „Russische Winterreise“, „Russland mit und ohne Seele“). Weiters leitete Susanne Scholl zwischenzeitlich sowohl das Europajournal im ORF-Radio, als auch das Auslandsbüro des ORF. Aktuell ist sie auch als Mitglied erster Stunde im überparteilichen Verein „Omas gegen Rechts“ präsent und setzt sich auf den Straßen für eine gerechtere Gesellschaft und dem Schutz der Demokratie ein.

Ihr menschenrechtliches Engagement und journalistische Arbeit wurden preislich unter anderem mit dem Concordia Preis und das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst belohnt.

Zivilgesellschaftlicher Protest - wo wir uns in Österreich und darüber hinaus engagieren können:

OMAS GEGEN RECHTS

Donnerstagsdemos

Wir empfehlen, die Bücher bei lokalen Buchhändler*innen zu kaufen oder sonst z.B. buch7.de, ecobookstore.de oder fairbuch.de.

9 Kommentare

  • Vielen Dank auch für diesen inspirierenden Beitrag. Ich hatte schon befürchtet, dass das Interview Omas GEGEN Rechts zu polarisierend werden könnte… Aber auch diese Frage wurde hier erklärt. Vielen Dank auch für diesen Mutmacher!

  • Dolores says:

    Liebe Frau Scholl was für ein interessantes Leben mit so vielen Herausforderungen und weiterhin dem Willen für eine bessere Welt zu kämpfen. Sie sind ein unglaubliches Beispiel ! Vielen lieben Dank für das Interview und die Plattform Omas gegen Rechts. Ich freue mich auf weitere Inspirationen durch Ihre Buchempfehlungen!

  • Elisabeth Wappelshammer says:

    Liebe Frau Scholl,
    vielen herzlichen Dank für Ihr Engagement und Ihre persönlichen Geschichten. Besonders gut finde ich Ihre Stellungnahme zu Menschen, die schwer traumatisiert nach Europa kommen und hier in „Schutzhaft“ genommen werden sollen. Es bräuchte viel mehr von solchen Kommentare; in der konkreten Freiwilligenarbeit mit Flüchtlingen erlebe ich es immer wieder, wie sehr diese Menschen an den Gewalterfahrungen leiden und zugleich natürlich selbst nicht frei davon sind. Hier bräuchte es therapeutische und strukturelle Hilfe, die es auch für Gewalttäter mit österreichischem Pass nicht gibt. Da dieses Thema auch in den qualitätvolleren Medien kaum bearbeitet wird, bedanke ich mich ganz besonders für Ihren so persönlichen Beitrag.
    Mit lieben Grüßen, Elisabeth Wappelshammer

  • Christine says:

    Mund aufmachen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Mir hat sehr gefallen der Humor „das Lustige“ von Frau Scholl das sich vermittelt hat,trotz des Ernsts der Lage.Und das Potenzial der Frauen jenseits der 60. DANKE

  • Fanya Lucia says:

    Danke Susanne Scholl für die beeindruckend klare Analyse der politischen Lage unserer Zeit, und das mit einfachen und verständlichen Worte.
    Danke für die Worte, die Mut zur Zivilcourage machen sollen. Danke für die Verbundenheit und Wärme zu „anderen“Menschen, die aus der Erfahrung eines reichen, politisch angagierten Leben entspringen.
    Omas gegen Rechts ist das gelebte und sich sorgende Gewissen einer ganze Generation von Frauen,Mütter und Grossmütter.
    Danke für den Ruf zur Verteidigung der demokratische Werte und aktive Mitgestaltung des politischen Leben in Österreich. Möge dieser Ruf viele Menschen erreichen und sie wachrütteln. Omas vor!

  • Karin Marquardt says:

    Frau Scholl hat mich sehr beeindruckt, danke für dieses Interview. Sie hat mir Mut gemacht, mich ebenfalls zu engagieren und nicht mehr nur der grauen “nicht einverstandenen“ aber stummen Masse anzugehören. Ich werde schauen, wo es die Omas in Deutschland gibt.,

    • Anita Miller says:

      Liebe Karin Marquardt,
      am nächsten Samstag treffen sich die „Omas gegen Rechts“ auch in Aalen. Treffpunkt 11 Uhr am Marktbrunnen. Vielleicht sehen wir uns? Anita Miller

  • R. Nicola says:

    Danke Fr. Scholl für Ihre Worte im Hinblick zur derzeitigen Regierung, für diesen Mut die Dinge anzusprechen und auf die Straße zu gehen. Omas vor!

  • Angelie says:

    Liebe Frau Scholl, eine grossartige Initiative ‚Omas gegen Rechts‘ , werde 📢
    Ganz wichtig finde ich auch den Hinweis auf die Traumabelastungen, der aus Kriegsgebieten Flüchtenden (Ressourcenkriege) hinzuweisen, weil unsere Mainstream Medien dazu offensichtlich keinen Auftrag haben? Dabei sind die gesellschaftlichen Integrationserwartungen hoch, der Behandlungsbedarf und auch die Behandlungsdauer je nach Traumagrad ist mehrjährig, und die aufnehmende Gesellschaft ist darüber kaum informiert,
    Ganz lieben Dank für das ermunternde Interview

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