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Silke Helfrich

Gemeingüter-Aktivistin und Publizistin
Interview
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Silke Helfrich ist eine deutsche Autorin, Herausgeberin, Forscherin und Aktivistin zu Gemeingütern und Commons. Sie studierte Philologie/Romanistik, Sozialwissenschaften mit ökonomischem Schwerpunkt und Pädagogik an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Von 1996 bis 1998 arbeitete sie für die Heinrich-Böll-Stiftung in Thüringen und leitete von 1999 bis 2007 das stiftungseigene Regionalbüro für Zentralamerika, Kuba und Mexiko.

Silke ist Mitgründerin des deutschsprachigen Commons-Instituts und betreibt den CommonsBlog. Sie ist Teil der Commons Strategies Group. 2018 und 2019 war Silke Fellow des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam. Silke veröffentlichte mehrere Sachbücher und Sammelbände zu materiellen und geistigen Gemeingütern, sowie Peer-to-Peer-Netzwerken (P2P) und -produktion. Ihr besonderer Fokus liegt dabei auf den sozialen Prozessen und Mustern, in denen gemeinschaftliche Güter entstehen und erhalten bleiben (Commoning), sowie den Begriffen, die selbige beschreiben können. Bisherige Ausdrücke entsprächen dabei oftmals nicht der notwendigen Bedingung, eine nachhaltige und offene Nutzung zu implizieren.

Wir empfehlen, die Bücher beim lokalen Buchhändler zu kaufen wie www.derbuchhaendler.at oder sonst z.B. buch7.de, ecobookstore.de oder fairbuch.de.

Podcast: Macht der Commons


Danke Sibylle Reichel für das "Graphic Recordings" zum Interview - klicke auf das Bild zum Öffnen:

 

 

 

 

 

 

 


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37 Kommentare

  • Lydia

    Hallo ! Das Interview mit Silke Helfrich musste ich immer wieder mal zurückspulen, weil es sehr dicht war. Ich habe mir vieles notiert und dabei die Graphik von Sybille Reichel im Nachhinein ganz aufschlussreich erlebt.
    Dabei ist mir in der ersten Graphik aufgefallen, dass es wahrscheinlich “Yosotros” statt “Josotros” heißen muss , Yo = Ich bedeutet.
    Liebe Grüße aus Würzburg!

  • Das Interview hat mich sehr berührt und ich bin schon sehr neugierig auf Silkes neues Buch. Die Idee der Commons als eine in allen Kulturen verbreitetes Wissen zu betrachten, finde ich besonders inspirierend.
    Auch ich bin aus dem Osten Deutschlands, und so hat es auch mich besonders gefreut, hier eine so weltläufige, differenzierte Stimme aus dem Osten zu hören, die vor allem auf das Verbindende und nicht auf das Trennende schaut.
    Vielleicht haben wir Ostdeutschen ja tatsächlich noch mehr Verbindung zu der Idee schätzenswerter Gemeingüter. Ich erinnere mich gut, wie sehr es mich befremdet hat und immer noch befremdet, wenn der Zugang zu Seen als Privateigentum eingezäunt wird, wenn Wege als Privatwege deklariert werden, die den Durchgang verbieten. Das war ich in diesem Ausmaß aus der DDR nicht gewohnt. Und vielleicht haben wir auch eine andere Erinnerung an den Wert von sozialer Gemeinschaft in einer begrenzten Welt.

    • Liebe Friederike,
      vielen Dank für das schöne Feedback. Das freut mich sehr. Im Buch erzählen wir übrigens viele Geschichten, so dass es sich gut liest, aber es ist an einigen Stellen auch recht dicht. Umdenken ist halt auch harte Arbeit. Da helfen diese Erinnerungen, die kleinen Alltagsbeispiele, die Du beschreibst. Nachdem wir das Befremden konstatieren, gilt es zu überlegen: wie geht es anders. Unsere Ideen dazu haben wir in den Büchern zusammengetragen.
      Herzliche Grüße
      Silke

  • Die Erzählung aus Venezuela hat mich sehr berührt, wie hunderte von Menschen in einen Aushandlungsprozess treten, ohne eine Struktur, die mit Mehrheiten, Sprechern etc arbeitet und trotzdem am Ende des Prozesses ein Ergebnis finden, dass dazu führt, dass jede weiß was sie nun zu tun hat, für das Wohlergehen aller. Wie wunderbar! Danke an Silke und Martin

    • Lieber Manfred,
      offen gestanden: es ist nicht möglich in Worten auszudrücken, was die Cecosesoler@s hinkriegen. Deswegen – ich glaube, das darf ich inzwischen verraten – wird es bald einen Dokfilm geben, in dem sie (und die Commons) eine wichtige Rolle spielen: Darauf freue mich mich schon sehr.
      Herzlich
      Silke

  • total stakes Gespräch. das mir Mut gemacht hat.
    Danke. jede/r kann etwas tun.

    • Manchmal sag ich ja: die Beschäftigung mit Commons ist mein Antidepressivum :-). In der Tat, genau hinzuschauen, was alles möglich ist, macht Mut und gibt Kraft. Auch mir!

  • Eva

    Vielen Dank! Danke für diese Fülle an Informationen in dieser klaren, präzisen unaufgeregten Worten. Danke auch für die guten und tiefen Definitionen !! Großartiges Interview.
    Der Ausdruck “dem Kapitalismus” langsam die Energie entziehen birgt enorm viel Aufbruchsenergie und Tatkraft für Neues. Es tut mir so gut, endlich mitzubekommen, wie viele Menschen bereits aktiv sind und mir zu überlegen, wie ich meinen Beitrag leisten kann. Sehr kraftgeben auch immer wieder zu spüren: ich muss nicht perfekt sein und eine erster Schritt Richtung anfangen ist genug! Einfach tolle Interviews, die ihr führt!!! Großes Dankeschön!!!!

    • Liebe Eva, Lieber Martin: das gibt mir kurz Gelegenheit zu sagen: Danke — es war ein Privileg dabei sein zu dürfen!

  • Grenzen als “atmende Membran” – WOW.

    Das Unsichtbare (die ganzen Care-Tätigkeiten oder die gegenseitige Abhängigkeit) sichtbarer machen… ja, das versuche ich auch immer wieder…

    • Ja, das mit der “atmenden Membran” ist richtig. Es erzeugt ganz andere Bilder im Kopf, macht sofort klar, warum – etwa beim Blick auf die Karte Afrikas – an den nationalstaatlichen Grenzen etwas nicht stimmen kann. Aber “Grenzen als atmende Membranen” wirklich zu gestalten ist auch eine große Herausforderung. Ich glaube, hierzu müssen wir noch viel forschen/ verstehen/ präzisieren..

  • Angelika Ruf

    Danke für diese Fülle an Informationen in dieser unglaublich präzisen Sprache und Klarheit der Definitionen !! Großartiges Interview.
    Der Ausdruck “dem Kapitalismus” langsam die Energie entziehen birgt enorm viel Aufbruchsenergie und Tatkraft für Neues. So schön!
    Tja, wenn ich Leute wie Slike Helfrich höre, kann ich nur noch hoffen, dass wir BALD auch bis hinein auf Bundesebene Circels entwickeln, die Entscheidungsfindungen “aus dem Raum aller Beteiligten” entstehen lassen.

    • Liebe Angelika, in dieser Hinsicht fürchte ich, dass es bei der Hoffnung bleibt. Tatsächlich bedeutet ja die Idee der Commons, dass sich alle Rollen verändern müssen, also auch die der Parteien. Solange unsere Demokratie über Parteien, Mehrheitsprinzip und Delegation auf die nächsthöhere Ebene – also letztlich pyramidal – organisiert ist, wird sich die Idee nicht einlösen lassen, dass Entscheidungen von denen, die betroffen sind auch mitgetroffen werden. Es wird einen sehr langen Atem brauchen bis wir den tiefen Demokratisierungsimpuls, der in den Commons liegt, auf vielen Ebenen umgesetzt sehen.
      Beste Grüße
      Silke

  • Mathias

    Silke spricht sehr gut und nimmt Dich auf eine Resie mit- neu denken -anders ausdrücken
    einen Boden finden, einen Boden der uns miteinander verbindet und die Wirklichkeit
    anders, eben im gemeinsamen Austausch gestalten lässt: wie wirken neue Sichtweisen,
    neue Begriffe- Sie lehrt uns nbeu zu begreifen und uns wider zu uns slebst und zueinander
    zu zuwenden….
    WEnde… ja und dann kommt sie noch aus der DDR- deren Kultur so schnell von den
    Profitkonzernen niedergewalzt (‘die “Wende” – “gewendet “)wurde.
    Eine schöne und feinfühlige Denkerin, die echt anregt und was beiträgt.
    Ich danke Dir Sile, und Danke Dir Martin für dieses bereichernde und anregende GEspräch.
    Ein Vergnügen zuzuhören. Es webt etwas in unseren kulturellen TEppich hinein –
    einen Faden, der dann vieleicht anderes verfilztes Gewebe ( den Filz des PRofitwahns und der damit einhergehenden Zerstörungen)
    zur Auflösung bringt….

    • Lieber Mathias, der Dank geht zurück! Danke für’s Zuhören. Mir gefällt das Bild vom Faden und dem Filz. Die Arbeit, die ich mache verstehe ich ja so, dass da schon ganz viele Fäden sind (wir weben also nicht unbedingt neue Fäden in den Teppich) und wir sie sichtbar machen. Ein bisschen so, als würden wir durch gezieltes Einfärben von Fäden (etwa jenen, die Commoning stärken) die CommonsMuster in unserem Teppich herausarbeiten. So jedenfalls haben wir es in Frei, Fair und Lebendig gemacht.
      Beste Grüße Silke

  • brigitte

    den wandel langsam angehen: wir trennen uns nicht als erwachsene von den eltern, also von unserer geschichte, aber wir werden selbständig- so kann auch der abschied vom kapitalismus geschehen-ein sanfter übergang, ohne angstmachendem kampf
    wenn ich nicht die kranke wirtschaft bekämpfe, sondern sie sein lasse, aber das meine tue wie z.b. bei der foodcoop, beim biobauern etc einkaufe n, wird das, was uns schadet nicht mit gewalt vernichtet , sondern kann einfach verschwinden
    danke auch , martin, für die art deiner interviewführungen: lebendig, spontan und genau dort, wo ich beim zuhören zögere oder nicht verstehe, kommt von dir ein erhllender kommentar oder eine weiterweisende frage
    . . beeindruckend wie du das machst

    • Liebe Brigitte, diesen Satz werde ich gleich nochmal in die Welt zwitschern 🙂
      “wir trennen uns nicht als erwachsene von den eltern, also von unserer geschichte, aber wir werden selbständig- so kann auch der abschied vom kapitalismus geschehen”
      Vielen Dank für Deine bestärkende Rückmeldung!
      Herzlich
      Silke

  • Stephan

    Wow! Was für eine inspirierende Fülle! Was für eine präzise und ganzheitliche Klarheit. Vielen Dank dafür!

    • 🙂 🙂 Die Kommentare hier erreichen mich. Und sie geben Kraft. Die werden wir alle brauchen!

  • claudia

    Hallo.
    ENDLICH eine Interviewpartnerin aus der DDR. Bitte nehmt es mir nicht übel, wenn ich das so formuliere und anspreche.
    Ich als ebenso DDR-Geborene habe die Stimmen von DDR-Menschen bisher schon ein bisl vermisst und nun bin ich ganz glücklich und freue mich über dieses Interview. Ich finde es auch angenehm, dass dieses Ost-West Thema gar nicht zur Sprache kam, obwohl ich als DDR-Sozialisierte damit aufgewachsen bin und es somit kenne und in mir trage, zusammen mit anderen Menschen etwas zu tun, zu teilen, Dinge aufzuheben und wiederzuverwenden. Ich sehe mich nicht als Nostalgikerin, wenn ich beispielsweise noch ein DDR-Radio verwende- sondern ich sehe mich als Kapitalismusverweigerin 😉 ich brauche mir kein neues Radio kaufen, wenn das “alte” noch funktioniert. Ich wurde 1981 geboren- habe die DDR also nur 9 Jahre miterlebt, dennoch hat es mich geprägt und ich kann diesem Kapitalismus und Egodenken bis heute nichts abgewinnen, merke es jedoch immer wieder, wie schwierig es mit meinen Werten ist, in diesem System zu leben. Somit motiviert mich dieses Interview sehr, an meinen Werten festzuhalten und mich verstärkt mit Gleichgesinnten (egal woher sie kommen) zu umgeben.
    Danke Martin für Dein breites MenschenNetzwerk und die Möglichkeit, diesen Menschen hier eine Plattform zu bieten.
    Herzliche Grüße und bleibt gesund!
    Claudia

    • Liebe Claudia, mich hat es ja überrascht, dass Martin dieses Bonusmaterial noch produziert hat. Aber es stimmt schon: es ist wichtig zu sagen, “woher” wir sprechen. Ich sage bis heute in internationalen Vorstellungsrunden “ich komme aus Ostdeutschland” statt “ich komme aus Deutschland”. Ich freue mich auch, dass Dich meine Art zu denken inspiriert hat.
      Herzliche Grüße
      Silke

  • Ruth Hünermund

    Am späten Abend brach ich das Video ab – mir kamen die Aussagen von Silke Helfrich zu theoretisch und zu intellektuell rüber. Wieder aufnahmefähig am nächsten Morgen war die Fortsetzung einfach nur begeisternd – vielen Dank! – So viele Erkenntnisse, die uns als Menschheit in eine lebenswerte Zukunft führen können.
    Insgesamt herzlichen Dank für all Eure Bemühungen, uns sowohl bewundernswerte Vor -Denker als auch tätige Aktivisten mit ihren Erfahrungen näher zu bringen. Das gibt Mut und wird viel neue Bewegung bringen.

    • Liebe Ruth, oh, das kann ich gut nachvollziehen. Ich stehe oft vor der Herausforderung “noch praktischer”, “noch verständlicher”, noch mehr in Bildern zu sprechen — das Problem haben ja viele “Kopfarbeiter*innen”. Ich kann nur versprechen, dass ich weiter daran arbeite — vielleicht werde ich mal so gut darin, dass ich auch am Abend noch verstanden werden 😉
      Bestes!
      Silke

  • Eine bereichernde Sicht, die mir zum Einen in Vielem aus dem Herzen spricht und zum Anderen so vieles ausdrückt, was ich empfinde, was instinktiv meinen Weg prägt, was ich zum Teil lebe und auf alle Fälle mehr davon ersehne. DANKE 🙏

  • Christiane Braun-Pfister

    Sehr gehaltvoll und erfrischend und begeistert begeisternd. Nochmal anhören, aufschreiben und übers Bett hängen!
    “gemeinstimmig entscheiden” -wunderbar oder
    “dem Kapitalismus Energie entziehen” = transformiert und stärkt.

    Ich möchte gern der Ausbildungsgang für Commoners machen!
    DANKE; DANKE!

    • Liebe Christiane,
      wir arbeiten ja gerade an diesem Ausbildungsgang und in der Arbeit merken wir: “oh, wir wollen das auch selbst nochmal durchlaufen”. Na jedenfalls: Wenn Du etwas mitlesen möchtest, wie dieser Ausbildungsgang entsteht, dann kannst Du Dich auf diese mailingliste eintragen: https://lists.schokokeks.org/mailman/listinfo.cgi/commonsmeistern
      Aktuell nennen wir das Projekt “Commons College” und nicht mehr “Commons meistern”, aber auch dieser Name wird sich noch ändern.
      Viele Grüße
      Silke

  • Christine F.

    Danke liebe Silke und lieber Martin für das ermutigende Interview. Liebe Silke, die Anregungen was jeder tun kann, dieser sanfte Übergang vom Kapitalismus, von dem wir noch abhängen, aber dem wir die Energie entziehen, dieser Gedanke ist sehr hilfreich für mich, denn mir fehlt noch der Mut für einen plötzlichen Bruch. Es scheint mir eine echte Alternative zu sein für das Loslassen und Fallen ins Leere bevor etwas neues kommt, wie es in anderen Interviews vorgeschlagen wird. Es wirkt so friedlich, man muss nicht kämpfen gegen etwas, kein schmerzlicher Zusammenbruch, kein Gegeneinander sondern Commoning nimmt alle mit. Martin, du machst das toll mit den Interviews. Deine Offenheit und Begeisterung und Verletzlichkeit ist so ein wunderbarer Gegensatz zu der “Scheinwelt” in der man immer etwas darstellen muss. Die ehrliche Wertschätzung, die du deinen Interview-Partnern und Partnerinnen entgegenbringst. Ich finde es immer besser, je länger ich dir zuhöre.

    • Liebe Christine, ich merke gerade hier bei den Rückmeldungen, dass mir viele Gedanken so selbstverständlich sind, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, dass Menschen davon inspiriert sind! Das ist wohl doch anders. Mich freut Deine offene Rückmeldung. Und ja, Martin will wissen, wenn er befragt und das spürt man als Befragte. Das ist schön!
      Beste Grüße
      Silke

  • Yes yes yes,
    Entscheidungsfindungen üben
    Entscheidungen fallen ohne getroffen zu werden = Gemeinstimmigkeit
    Zeit nehmen
    im Kreis sitzen
    aufmerksam zuhören
    Meinungen respektieren
    transparente mitteilen
    sich auf Augenhöhe begegnen
    Entscheidung liegt im Raum und taucht auf
    Zur Frage mit welchen Begriffen Commons oder Commoning, Gemeingut, Allmende???
    Mir gefällt letzterer Begriff ganz gut, er könnt aber auch leicht verstaubt klingen?
    “Miteinander” gefällt mir schon immer ganz gut.
    Mit einem und auch mit einem anderen.
    Wir sagten als Kinder schon eher: “spielen wir miteinander” statt “spielen wir gemeinsam?” Gemein, obwohl überall präsent in unserer Sprache, hatte auch die Doppeldeutigkeit wie, “das ist gemein, du bist gemein” Das hatte immer einen bitteren Beigeschmack ??? oder geht das nur mir so?

    • Lieber Guido,
      mit der Frage, wie wir über Commons reden, setze ich mich ja schon sehr lange auseinander. Daher kurz was zum wunderbaren Wort Allmende. Ich finde es großartig, auch in Kombination. Z.B. Wissensallmende. Aber das Wort hat zwei Probleme: Das eine ist, dass es Menschen denken lässt, es ginge um die Vergangenheit. Das andere ist, dass die Allmende v.a. als Rechtsform angesehen wird. Es macht den Diskursraum nicht weit genug auf.
      Daher verwende ich es meist nur im Kontext.
      Beste Grüße
      Silke

  • Heidi

    Wow, danke für dieses äußerst gehaltvolle, tiefgehende Gespräch. Das muss ich unbedignt noch einmal anhören, da war so viel Weisheit enthalten, so viel, was mich tief berührt hat – Ideen, Denkanstöße, Fragen, Möglichkeiten, neue Sichtweisen. Danke!

  • volker weber

    Danke! Das macht Hoffnung, postkapitalistisch zu leben sei handhabbar und nicht ein bloßer moralischer Impuls.Kapitalneutralisierung war da bei Syndikat schon eine praktische Wendung. Weiter gemensam so!

  • Ekkehard Arnold

    Mich haben die Fragen an “Junge Leute” beeindruckt:
    – Was berauche ich wirklich, wirklich zum Leben?
    – Was ist mir wirklich, wirklich wichtig?
    – Was möchte ich wirklich, wirklich gerne tun?

    Eoinkommen verdienen und die freie Zeit nutzen, das zu tun, was ich wirklich tuen möchte?

    Und der Leitspruch: Bauen wir auf, was uns ernährt.

    • Lieber Ekkehard, das mit dem “Einkommen” ist noch präziser ausgedrückt, wenn wir sagen: Einkommen zum Auskommen 🙂

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