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Prof. Dr. Tania Singer

Mitgefühlsforscherin & Neurowissenschaftlerin

"Es kann ja wohl nicht sein, dass die Wirtschaftleute Empathie, Mitgefühl und Altruismus aus der Wirtschaft ganz ausklammern, obwohl es für das Miteinander essenziell ist."

Ihre Forschungen zu Empathie und Mitgefühl machten sie weltweit bekannt. Prof. Dr. Tania Singer ist eine renommierte Expertin auf dem Gebiet der Empathieforschung  und Leiterin des Labors für Soziale Neurowissenschaften der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. Als international gefragte Referentin ist sie eine begnadete Vermittlerin zwischen globaler Spitzenforschung und ihrer praktischen Relevanz.

Tania Singer gründete u.a. das ReSource Projekt, eine 10-jährige Längsschnittstudie mit mehr als 300 Teilnehmern und 90 verschiedenen Maßen zu den Auswirkungen von meditationsbasiertem, mentalen Training auf die Plastizität des Gehirns, die geistige und körperliche Gesundheit sowie auf das prosoziale Verhalten.

Bereits seit 2011 ist sie u.a. neben dem Dalai Lama Teil des Vorstands des Mind and Life Institute und fördert den Dialog zwischen westlicher Wissenschaft und Buddhismus. In diesem Rahmen organisierte sie etwa gemeinsam  mit dem weltweit bekannten buddhistischen Mönch Matthieu Ricard zwei große Konferenzen mit dem Dalai Lama. Außerdem arbeitet sie gemeinsam mit dem Makroökonomen Prof. Dennis Snower an „Caring Economics“-Modellen. Dabei erforschen sie, wie Biologie und Psychologie neue Wirtschaftsmodelle und Entscheidungsprozesse beeinflussen können.

Aktuell leitet Tania Singer das CovSocial Projekt, eine Studie, die die Veränderungen von Vulnerabilität, sozialem Zusammenhalt und Resilienz im Zusammenhang mit der SARS-COV-19-Pandemie in Berlin untersucht.

Das ReSource Projekt - Dr. Tania Singer >> Link

CovSocial Projekt: >> Link

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Inge
Inge
8 Monate zuvor

Ich bin ziemlich verwirrt, ja verstört, seit ich die Reaktionen vieler Menschen auf den Ukraine-Krieg erlebe. Diese Reaktionen sind verständlich (solange nicht öffentlich Schilder “Tod für Putin” hochgehalten werden-auch wenn ich fassungs- und verständnislos vor seinem Tun stehe). Das Engagement für die Flüchtlinge enthält sicher viel Mitgefühl und Empathie. Ja, es ist unsäglich furchtbar, wa da gerade passiert. Und es ist wunderbar, dass sehr viele zu Opfern bereit sind. Auf einmal sind höchste Benzinpreise und Vieles mehr “Opfer, die wir gerne bringen für die Menschen in ihrer großen Not.” Nur wieso ist nicht schon lange das gleiche Mitgefühl, die gleiche Empathie für unsere Kinder und Enkel da, wenn es um ihr Leben unter den Auswirkungen der Klimakatastrophe geht oder um den Erhalt ihrer elementaren Lebensbedürfnisse während der Corona-Pandemie. Hier müsste doch das von Tanja Singer erwähnte Care-Gefühl, das uns gerade für unsere Kinder mitgegeben wird,….:unsere Bereitschaft zum Verzicht bzgl. Konsum,…..längst geweckt haben. Warum gab es stattdessen aber einen Riesenaufschrei bei den viel geringeren Benzinpreis-Forderungen der Grünen und anderen wichtigen Forderungen, um das 1.5-Grad-Ziel einzuhalten? Mir krampft sich das Herz zusammen, wenn ich an die Zukunft meiner 4-jährigen Enkelin denke. Und es fällt mir wirklich nicht schwer, für sie und ihre Eltern und meine anderen Kinder auf Urlaubsflüge zu verzichten, mich für eine planetenverträgliche Ernährung einzusetzen,… Immer wieder bin ich fassungslos, wenn junge Eltern mit 2 eigenen kleinen Kindern in den Urlaub fliegen,…. , “weil wir es dringend brauchen”. Wo ist denn hier das Care-Gefühl? Und wieso scheint es so selbstverständlich… Weiterlesen »

Ramona
Ramona
8 Monate zuvor
Antworten  Inge

Genau diese Widersprüche springen mir auch so ins Gesicht. Nur es ist eben auch die unzureichend reflektierte Janusköpfigkeit der Mit-/ Gefühlswelten, an die hier immer wieder so dringlich appelliert werden. Diese Janusköpfigkeit bedingt all die irrationalen Präferenzen und Logiken, die sich nicht um Gleichbehandlung bei der Fürsorgesorge oder Aufmerksamkeit für unterschiedlich wahrgenommene Opfergruppen und Veränderungsbereitschaften schert.

Tania Singer
Tania Singer
8 Monate zuvor
Antworten  Ramona

Liebe Inge und Ramona,

Danke Euch für Eure Reflektionen. Ich glaube hier ist es wichtig zu unterscheiden, aus welchem Motivationssystem und welchem Gefühl die Hilfe und das “Caring” wirklich entspringen. Es gibt einen riesen Unterschied- auch neurobiologisch- zwischen Empathie und Mitgefühl (Compassion). Empathie ist ein Mitleiden mit dem Leid der anderen und wird oft auch durch aktuelle Bilder in den Medien und Schreckensnarrativen direkt ausgelöst. Daraus kann auch empathischer Stress entstehen. Hilfe kann auch kurzfristig daraus entstehen, weil man dieses “Selbstleiden” und der empfundenen Ohnmacht etwas entgegensetzen möchte. Man kann auch aus Angst heraus helfen und tätig werden (blinder Aktivismus). Compassion entspringt hingegen dem Care-System und ist eine völlig andere Antwort auf Leiden anderer. Es ist kein flüchtiges Gefühl im Angesichts akutem Leiden anderer (Empathie kann dies sein), sondern eher eine altruistische Motivation vor allem das Wohl des anderen im Sinne zu haben- und diese Motivation kann sich dann auch auf noch nicht gebohrene Generationen beziehen. Diese Art des globalen und nachhaltigen Mitgefühls zu stärken ist aufwendiger und wenn aber kultiviert und präsent sehr viel nachhaltiger, mutiger, stoischer und heilbringender, weil es keine Schreckens-Nachrichtigen oder eigener Angst bedarf, um ins Tun und ins Helfen zu kommen.
Daher spreche ich immer von Mitgefühl und nicht von Empathie. Ich hoffe, das bringt einen anderen Aspekt in die Janusköpfigkeit dieser ganzen Thematik.

Karin
Karin
8 Monate zuvor
Antworten  Tania Singer

Liebe Tania!
Das was Du im Interview gesagt hast, spricht mich sehr an und ich möchte genau da ins Tun und Handeln kommen. Mitzumachen nachhaltige Begegnungen zu schaffen und Mitgefühl zu üben. Hast du schon eine Anleitung, ein Format entwickelt, welches ich abrufen kann!? Wo ich genau das üben kann wovon Du so klar gesprochen hast? Also die Dyade Gespräche und die anderen Übungen aus Deiner Studie. Das wäre toll. Dann könnte ich ja gleich morgen damit starten und dazu beitragen, dass ein kleiner Tropfen ins Wasser fällt und sich Ringe bilden…. Liebe Grüße aus Dem Norden von Karin

valentina
valentina
8 Monate zuvor

Wunderbar inspirierend ermutigendes Gespräch!! Ich möchte unbedingt gerne die konkrete Struktur/Beschreibung der “Affekt Dyade” erfahren. Wo finde ich das? Es fühlt sich sehr nach einer guten, heilsamen Handlungs- und Heilungsmöglichkeit an.Es erinnert mich auch an das “ehrliche Mitteilen” von Gopal Norbert Klein.
Ein Schlüsselsatz für mich war:
“Um Handlung zu verändern muss man immer ein Motivationssystem ansprechen.”

valentina
valentina
8 Monate zuvor
Antworten  valentina

Eigentlich wären beide Dyadenformen gut zu kennen!!
Also gerne auch Infos über “Perpective Dyade”.

Tania Singer
Tania Singer
8 Monate zuvor
Antworten  valentina

Liebe Valentina und alle anderen Kommentierenden, Danke Euch für diese netten Rückmeldungen zu unserem Dialog ! Hier ein paar Antworten gleich auf alle Fragen, die ich hier lesen konnte. Die 12-minütigen Partnerübungen nennen wir kontemplative Dyaden. Kontemplativ, weil es eigentlich Meditationen mit einem Partner sind und kein Gespräch. Dyade, weils eben zwei sind (Triade, wäre drei). Nun gibt es viele verschiedene Dyadenangebote bereits in der Welt. Meine ursprüngliche Inspiration, diese Dyaden für die Forschung weiterzuentwickeln und als tägliche Praxis zu nutzen, kam aus dem sogenannten Satori Prozess oder früher Enlightenment Intensive Retreat Form. In den üblichen 8-Wochen MBSR, MBCT und anderen Mindfulness Kursen werden Dyaden innerhalb des Kurses als Inquiry Method genutzt. Im Rahmen des ReSource Projekts (https://taniasinger.de/the-resource-project/) haben wir diese nun extrem weiterentwickelt – hin zu science-based täglichen mentalen Übungen basierend auf einer App und fokussiert auf die Kultivierung bestimmter Fähigkeiten (Emotions-regulation, Perspektivenwechsel etc.). Diese Praxis geht über mehrere Wochen und Monate und wird durch trainierte Dyadenlehrer in Retreats oder Online-kursen gelehrt. Man kann die also nicht so schnell mal über einen chat einfach weitergeben. Sonst wäre sie nicht so transformativ. Nun gibt es diese Art der Dyaden-Kurse bisher nur im Rahmen von Forschung. Gerade haben wir ein 10-Wochen Online Kurs im Rahmen des CovSocial Projekts mit hunderten von Berlinern durchgeführt (www.covsocial.de) und werten gerade die Daten aus. Die App gehört Max Planck und das kann also alles nicht ausserhalb des Forschungskontextes geübt werden. Aber ich unterstütze als scientific advisor seit ein paar Monaten ein start-up, was diese Dyadenarbeit… Weiterlesen »

Vanessa
Vanessa
8 Monate zuvor
Antworten  Tania Singer

Hallo,
ich habe mich viele Jahre lang mit der Arbeit von Tania Singer beschäftigt in meiner eigenen Arbeit in der Forschung an der Charité. Ebenfalls kenne ich die Arbeit von Vivian Dittmar gut und mein Eindruck ist, dass VIvians Arbeit eine sehr gute und auch ähnliche Praxis bietet wie das Program von Frau Singer. Die Praxis der Bewussten Entladung bietet einige Ähnlichkeiten mit den Dyaden und auch hier geschieht ein tiefer Transformationsprozess, wenn man regelmäßig praktiziert. Für alle, die nicht noch warten möchten, könnte dieser Hinweis vielleicht hilfreich sein. Weitere Informationen findet ihr unter vivindittmar.net.
Liebe Grüße
Vanessa

Vanessa
Vanessa
8 Monate zuvor
Antworten  Vanessa

viviandittmar.net
da war ein Schreibfehler…

Sabine Schuster
8 Monate zuvor

Danke für das aufklärerische Interview: Was am Ende von Tania Singer gebracht wurde, den “Circle of Compassion” ausdehnen bis zum Mitgefühl auf globaler Ebene, das wäre ein Traumziel! Allerdings wissen wir auch, dass das nicht von heute auf morgen geht… Die Schulung von Selbstmitgefühl bis zur “Liebe für den Feind” nimmt Monate in Anspruch, wenn nicht Jahre. Das wäre längst in Berufsausbildungen wie bei Pädagog*innen, Pflege, Medizin fällig. Da stehen wir in Österreich erst am Anfang, es gibt tolle Ansätze und ich darf selbst in diesem Bereich tätig sein. Möge dieser Ansatz große Kreise ziehen. Danke!

Heinz
Heinz
8 Monate zuvor

Ich glaub ich muss mir das Kongresspaket sichern. Wieder so ein wertvolles Interview. Danke!!
„Die schönere Welt, die unser Herz kennt, ist möglich.“
An die Arbeit!

Hemma Rüggen
Editor
Hemma Rüggen
8 Monate zuvor
Antworten  Heinz

Danke, lieber Heinz! Wir freuen uns sehr, dass die Inspiration bei dir landet… Ja, wenn du das Kongresspaket kaufst, unterstützt uns das sehr! Das sichert unsere Weiterarbeit und gibt uns Rückenwind. DANKE Hemma
PS: “Die schönere Welt, die unser Herz kennt, ist möglich” – so heißt ein sehr empfehlenswertes Buch von Charles Eisenstein. Er war schon ein paar Mal Interviewpartner in den letzten Jahren beim Summit.

Susanne
Susanne
8 Monate zuvor

Durch diesen lebendigen Vortrag wird bei mir die Sehnsucht nach Verbundenheit aktiviert und der Mut, offener auf Mitmenschen zuzugehen. Wirklich sehr fundiert und inspirierend!

Bettina Jeram
8 Monate zuvor

Danke für dieses inspirierende wertvolle Interview. Es hat mir viele neue Perspektiven eröffnet und bin bereits ins Tun gekommen (seelische Gesundheit für Kinder und Jugendliche). Danke!! Mit lieben Grüßen Bettina

Cornelia Linse
Cornelia Linse
8 Monate zuvor

Wow, danke für die super hilfreiche Unterscheidung von Empathie, empathischem Stress und Mitgefühl. Das kommt sozusagen wie gerufen, zur Klärung und als Ausblick, womit ich mich beschäftigen könnte. Herzensdank für das feine Interview!

Theresa
Theresa
8 Monate zuvor

„Umso vulnerabler, ehrlicher und authentischer Menschen teilen, was in ihrem tiefsten Inneren wirklich vor sich geht, umso mehr Liebe fließt.“

Wunderbar! DANKE

Eve
Eve
8 Monate zuvor

Als Mutter kommt mir gerade die Frage, wie ich schon bei meinen Kindern Mitgefühl/Compassion schulen oder stärken kann. Gibt es da von Ihrer Seite Tipps, Bücher oder Adressen, die dahingehend informieren?

Sathya
Sathya
8 Monate zuvor

Ganz wunderbares Interview! Eine der Erkenntnisse für mich: man muss in der Meditation genau die Qualität „trainieren“ die man als Ziel erreichen möchte, man kann mit zB Konzentrationsmeditation nicht Empathie erreichen, dafür braucht es Empathieübungen. Eigentlich logisch, aber irgendwie ist es doch alles gedanklich oft in einem gemischten Topf, daher danke!
Eine weitere großartige Stelle: ..Wie kann man das Klima in den Circle of Compassion mit einschließen… Überhaupt die Erkenntnis dass es etwas braucht um die eigenen Motivationssysteme zu aktivieren, um Handlung zu erzeugen, ein so wichtiger Punkt! Der mir in dieser Klarheit bisher nicht so bewusst war! Danke!! Auch für die tollen Fragen von Hemma!

Christa
Christa
8 Monate zuvor

Hallo ihr Lieben,
wenn ich das Kongresspaket kaufe, kann ich dann auch z.B Ursula Lyons Meditationen anhören, – sind das solche Beiträge, die im Bonusmaterial sind?

Hemma Rüggen
Editor
Hemma Rüggen
8 Monate zuvor
Antworten  Christa

Liebe Christa, ja, die Meditation mit Ursula von Donnerstag wird auch im Kongresspaket sein & auch das Gespräch mit ihr von ihr aus 2018. Herzlich, hemma

Mirjam
Mirjam
8 Monate zuvor

Liebe Frau Singer, Danke für das interessante Interview. Dazu habe ich eine Frage: warum stellen Sie – habe extra nochmal nachgehört – an zwei Stellen Religionsunterricht mit Indoktrination gleich (zumindest kommt es so rüber)? Für mich war es der wichtigste Unterricht, weil ich in der Grundschule so Zugang zu den so tiefen und lebensweisen biblischen Geschichten bekommen habe, die Mitgefühl erlebbar machen und im Gymnasium nur dort der Raum war, um sich über das, was einen wirklich angeht, auszutauschen. Woher kommt denn die Angst davor? Wahrer Glaube, der eine gelebte Verbindung zu GOTT ist, ist immer frei. Trotz aller Probleme einer Institution ist die Kirche immer noch Ort der Begegnung, einer lebendigen Gemeinschaft, die trägt und die viele Weisen (bei Ihnen Techniken) hat, unser geistliches Leben zu gestalten. Dort geht es seit tausenden von Jahren um Liebe (die, von der Sie gesprochen haben, heißt dort caritas). Der wesentliche Unterschied ist natürlich die Tanszendenz, als erstes steht deshalb die Gottesliebe. Um nicht auszubrennen, weil man alles aus eigener Kraft schaffen will, können wir uns an die unversiegbare Quelle der Liebe anschließen und diese weiterströmen lassen. Aus Angst vor Indoktrination, die offenbar gegenüber anderen Weltanschauungen nicht besteht, diese so abzuschieben, ist doch furchtbar traurig. Ein lebendiger, gelebter Glaube könnte gerade zu dem führen, was Sie sich wünschen.

Susanne
Susanne
8 Monate zuvor
Antworten  Mirjam

Ja, ihre Absicht war es diesen “Unterricht für psychische Gesundheit” vom Religionsunterricht abzugrenzen und dabei hat sie sich mit “Indoktrination” eines eher unglücklichen Wortes bedient. Wie du schon beschreibst, habe ich auch den Eindruck, dass dies auf Unwissenheit und wahrscheinlich auch Vorurteilen beruht. Aber gerade, wenn ich als Theologin an den großen Schatz biblischer und traditioneller Texte denke, und an die vielfältigen Methoden damit umzugehen und daraus zu schöpfen, empfinde ich Indoktrination als sehr verkürzt. Eine lebendige, intime und reflektierte Begegnung mit diesen Texten kann so viel bewirken und motivierend wirken, gerade in Hinsicht auf das Thema Liebe… und Scheitern. Ich muss hier an Edith Eger denken, die gesagt hat, dass sie stolz ist einem Volk anzugehören, was aus der Sklaverei befreit wurde und das Leben wählte, obwohl es sie durch die Wüste führte. Dabei möchte ich nicht bestreiten, dass es viele Menschen gibt, die religiöses Traumata erlebt haben. Aber die meisten diese Menschen können unterscheiden, zwischen den Texten und den Menschen, die sie missbrauchen.

, liesbeth hattinger
, liesbeth hattinger
8 Monate zuvor

Dyaden sind wunderbare Möglichkeiten, etwas über sich selbst zu erfahren, sich selbst über etwas klar zu werden. Ich habe sie bei FUTURE Training. Coaching kennen gelernt. Bei der Kontemplation von Wolfgang Stabentheiner sind Dyaden wesentlicher Bestandteil und immer bringen sie mir Erkenntnisse, Klarheit und ein mich mir näher bringen. Wichtig scheint mir der präzise Ablauf, denn es heißt dem Anderen nachdem ich die vorgegebene Frage gestellt habe, in voller Präsenz und mit dem Herzen zuzuhören und lediglich mit danke abzuschliießen. Ich kann dann das Meine sagen, wenn gewechselt wurde. Das ist eine Art zu kommunizieren, wie wir es sonst nicht kennen. Üblicherweise antworten wir auf eine Aussage, geben das unsere dazu. Hier braucht es das nicht.
Ich bin begeistert, daß diese Methode nun in große Verbreitung gehen darf und sehe es als große Chance für alle Menschen.
Vielen, lieben Dank für Ihre Arbeit, für Ihr Engagement, die Begeisterung und Liebe, die Sie uns allen schenken. Von Herzen

Wilma Trümner
Wilma Trümner
8 Monate zuvor

Frau Singer zu hören ist für mich immer wieder ein Hochgenuss!
Wilma

Rosa Li
Rosa Li
8 Monate zuvor

Herzlichen Dank für dieses Interview. Ich habe viel Neues gelernt und das auf sehr klare und freundliche Art und Weise.

Marlis
Marlis
8 Monate zuvor

Ich hatte Frau Singer glaube ich mal bei Scobel geshen zum Thema Empathie. Da fand ich sie auch schon sehr inspirierend und tiefgründig. Was es für tolle Frauen in der Wissenschaft gibt. Bin sehr begeistert. Und superguten Fragen von Dir Hemma. Sie haben das Gespräch zu einem echten Genuss gemacht. Vielen Dank dafür. Da waren so viele Themen drin. Am Spannensten fand ich den Punkt, wo es um den Klimawandel ging und dass wir etwas brauchen, was die eigenen Motivationssysteme hochfährt. So erlebe ich das auch immer wieder. Bevor das nicht passiert, entsteht keine Handlung. Sie sprach von trainieren. Da denke ich sofort, oh mein Gott, wie lange wird das dann dauern, bis wir es fühlen und wirklich handeln werden. Danke vielmals… Gruß Marlis

Mag. Imma Lammer
Mag. Imma Lammer
8 Monate zuvor

Hochinteressant und sehr gut verständlich. Das einzige, was ich nicht verstanden habe, war der Fachausdruck für dieses 12 minütige Zuhörtraining. Vielleicht kann ich das auf diesem Weg erfahren. Danke.

Hemma Rüggen
Editor
Hemma Rüggen
8 Monate zuvor
Antworten  Mag. Imma Lammer

Liebe Imma, das heißt Dyaden-Training. Lieben Gruß Hemma

Ulrike
Ulrike
8 Monate zuvor

Danke für das interessante, bereichernde Gespräch und für die Klarheit.

Nicole
8 Monate zuvor

Ganz herzlichen Dank für das Herz erfrischende Interview und die Erkenntnis, dass Mentaltraining nicht gleich Mentaltraining ist.

Es gibt übrigens eine Europäische Partei namens Liebe!

Helga Dietrich
Helga Dietrich
8 Monate zuvor

Vielen Dank für das sehr inspirierende Interview. Was mich am meisten getriggert hat ist der Begriff “empathischer Stress”. Etwas was ich wohl öfters selbst fühle als eine Art Ohnmacht. Bin von daher sehr interessiert an dem dyadischen Ansatz.

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