Pioneers of Change

Online-Summit 2019

Andrea VetterBen PaulChristian FelberChristoph HarrachCorinna MilbornDavid Steindl-RastDeclan KennedyEdit SchlafferElla LagéFelix FinkbeinerFranz NahradaFranz RohrmoserFriederike HabermannFritjof CapraGabi BottHeike PourianHelmut BurtscherHelmut Wolman
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Nipun Mehta

„You can go out into the world and say: I`m gonna help. Our you can go out into the world and say: I`m gonna fix. Or you can go out into the world and say: I`m gonna serve.“

KongresspaketSummit-2019-Mockup-1

Nipun Mehtas Karriere begann parallel zu seinem Studium als Softwareentwickler im Silicon Valley. Mit der Zeit wuchs seine Unzufriedenheit mit der ihn umgebenden Gier. Diese wachsende innere Unzufriedenheit brachte ihn mit Freund*innen in ein Obdachlosenheim, wo sie ihre Hilfe anboten – bedingungslos. Nachdem sie eine Website für das Obdachlosenheim aufsetzten, entwickelte sich aus dieser Aktion heraus die NGO "ServiceSpace".

ServiceSpace sieht sich als Inkubator von Schenkökonomie-Projekten und agiert als internationales, komplett ehrenamtliches Ökosystem mit über 500.000 Mitgliedern. Mehta geht es dabei unter anderem darum, Online-Netzwerke zu nutzen, um Offline-Netzwerke herzustellen. Die so entstandene Schenkpraxis bezeichnet Mehta als „Giftivism“ – ein semantischer Mix zwischen „gift“ (Geschenk“) und „activism“ (Aktivismus). Aus einer Vielzahl von Projekten sind internationale Bewegungen entstanden, wie z.B. „Karma Kitchen“. Dabei handelt es sich um ein von Freiwilligen geleitetes Pop-Up-Restaurant, in dem die Rechnung immer auf Null steht, da diese bereits von einem vorhergehenden Gast vorausgezahlt wurde.

Mehta wurde später zum Berater für Armut und Ungleichheit für Barack Obamas Regierungstruppe. Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem Dalai Lama Unsung Hero of Compassion Award bepreist. Gegenwärtig ist er weltweit als Vortragender unterwegs und teilt „Giftivism“-Ansätze mit Organisationen, Unternehmen und Regierungen. Der Giftivist arbeitet aktuell an einer möglichen Lösung, um unterschiedliche Kapitalarten wie Zeit, Gemeinschaft, Natur oder Aufmerksamkeit in den Markt einfließen zu lassen.

Schenkökonomie:

Das (geschenkte) Buch zum Thema Schenkökonomie als pdf

Karma Kitchen

ServiceSpace

Newsletter z.B. http://www.awakin.org/read/ - http://www.dailygood.org/

Mehr über Nipun Mehta:

Can We Create Social Change Without Money? - TEDxFargo

Designing for Generosity - TEDxBerkeley

brennstoff: Mit Großzügigkeit die Welt verändern

ooom: Kämpfer der Liebe

21 Kommentare

  • Ingrid says:

    Das war einfach fantastisch, überzeugend und begeisternd! Das gibt Hoffnung für diese Welt und bestärkt das,
    was ich im Grunde im Kleinen immer schon gemacht habe, aber jetzt mit einem offeneren Herzen noch freier fließen lassen kann—-. Schön, das so überzeugend gelebt zu sehen! Danke.

  • Lieber Nipun und Martin! Vielen Dank euch beiden für dieses tolle Interview. Nachdem ich beim ersten Hören viel von dem Englischen (Hall und Hintergrundsound) nicht richtig verstanden habe, hatte ich glücklicherweise den Hinweis gelesen, dass es Untertitel gibt… und alles nochmals angehört.
    Es ist ein großartiges Interview. Die Wertschätzung dessen, was von der Gesellschaft nicht bezahlt wird. Ja, das Preislose wertzuschätzen, wie wahr -es ist der Kern des Menschlichen. Heutzutage wird immer mehr in den Rachen der Erwerbstätigkeit geworfen, alles muß bezahlt werden… „auf Spendenbasis“ heißt es mancherorts. … wie wäre denn das, wenn wir bei einer Freundin zum Essen eingeladen werden und dann steht auf dem Tisch ein Kärtchen „auf Spendenbasis“. Ich habe mal so einen wunderbaren Abend erlebt mit Fotos, Erzählungen, Austausch von inspirierenden Erfahrungen, leckerem Essen und ich war so voller Dankbarkeit und Glück… und dann verkündete die Gastgeberin: „Ach ja, ich würde gerne von jedem eine Spende haben… usw.“ Ich war damals so enttäuscht und hatte das Gefühl, sie hat sich damit um den Segen gebracht. Eigentlich ist es mangelndes Vertrauen und die Befürchtung, dass man vom Universum doch nichts dafür bekommt, schon gar nicht eine Bezahlung!
    Ich finde es beachtlich, dass Nipun noch nicht einmal Spenden sammelt. Ich fühle mich wirklich sehr inspiriert und motiviert durch dieses Interview. Vielen, vielen Dank!!! Da ich dazu neige, mehr zu machen als mir gut tut, hat mir die Empfehlung mit, diesen vielen, kleinen, kleinen guten Taten gut gefallen, stupsen, Dominoeffekt…. Emergenz.
    Ich werde mir das Interview sicher noch oft anhören und mich auch mit den Links befassen. … und nun auch das Kongresspaket kaufen.
    Der Farmer „Fukuoka“ wird hin und wieder zitiert, sein Buch „One Straw Revolution“ ist übrigens wirklich lesenswert!

  • Renate says:

    Tiefsten Dank für dieses Gespräch! Ein wesentlicher Punkt, den ich mitnehme ist, das zu tun, was mir gerade möglich ist und auf die Synchronizitäten mit Anderen im Feld und die Emergenz von allem Weiteren zu vertrauen. Das hat nichts mit wünschen zu tun, sondern mit der Gewissheit, die aus dem Herzen kommt.

  • Angelie says:

    thank you so much for that pleasant and valuable interview, great talk
    I admire Nipun Metha s brilliant works on how bringing people together in humanely manner,
    Seen TEDx about the projects from isolation to community and ways on social change without money
    carried out by Karma kitchen -epoche-making in 2011: what can i give instead of what can i get ?
    Isn t it all up on inner transformation ? what about generousity ?
    Great questions we are busy with….
    Thanks a lot for wake ups again🙏

  • Elke says:

    Dieses Interview hat mich be- und gerührt, beeindruckt, motiviert, ermutigt …. Wie oft bin ich als naiv bezeichnet worden, wenn ich großzügig war. Offiziell lebe ich an der Armutsgrenze, fühle mich jedoch oft so reich – habe liebevolle Freundinnen, eine tolle Schwester, bin gesegnet mit Gaben/Talenten … Und das wichtigste ist für mich teilen/schenken, einander unterstützen/ermutigen ….

  • mirco pre says:

    PoC
    1001 Dank für dieses Gespräch!

    Nipun, der Mann sah in Euch sich Selbst und darum hat er mehr gegeben,
    denn er wusste genau, dass es das sein wird, was Dir den Stubser verpasst ♥
    Aber das weißt du ja ☺

    Ja, wo endet mein Bewusstsein und wo beginnt deins, wenn es nur Bewusstsein gibt? Haha
    So einfach tiefe Einsichten – Danke!

    So wunderschön!
    Einfach essen | Thich Nhat Hanh

    ♥ lichen Dank an 2 universelle Erden~Geschenke (Nipun und Martin)

  • Isabella says:

    „Willst Du schnell voran kommen, geh allein. Willst Du weit voran kommen, gehe in Gesellschaft.“ Dieses wunderbare Zitat ist eine großartige Beschreibung für das, was der Interview Partner Nipun Mehta leistet! Aber auch für die Bemühungen des Interviewers, der die pioneer of change summit mit vielen anderen gemeinsamen Helfern organisiert hat und uns allen schenkt! Ich danke für die Anregungen und Freude, die ich durch diese gemeinsamen Bemühungen erhalte und die großen Auswahlmöglichkeiten, die Ihr bietet. Und für die technischen Voraussetzungen, die unsere Kommunikation ermöglicht.

  • Mirijam says:

    Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Mein Herz ist so voll, dass es überfließen möchte. Vielen, vielen Dank für dieses wunderbare Zwiegespräch. Die „Kunst der kleinen Schritte“, wie schon St. Exupéry schrieb und sie kreieren ein Feld der Liebe. Aus Barmherzigkeit schenken und die Welt wird sich durch edle Freund*innen, die selbst Transformation in ihrem Innern erleben, verwandeln. Ja, es gibt so viele Möglichkeiten niederzuknien und den Boden zu küssen! Und ich erlebe die Gnade, manche zu praktizieren. Nipun Mehta hat mich ermutigt dran zu bleiben und es weiter zu tun. Nach meinem Umzug werde ich mich näher mit seinem Ansatz des bedingungslosen Schenkens beschäftigen. Das kostenlose Geschenkökonomie Buch habe ich mir schon runtergeladen. Danke.

  • Sigrid says:

    Von Herzen Danke für dieses zutiefst berührende Gespräch! Es ist für mich ein starker Impuls, der Liebe zu erlauben, über die Grenzen der „Tauschkultur“ hinaus zu wirken, – Schritt für Schritt!

  • Niko says:

    Wenn es jemand noch so geht wie mir, dass er/sie nicht glauben kann, wie Nipun und seine Frau als Gäste in der Hütte bei diesen armen Menschen wirklich Liebe spüren konnten (ich hab versucht, mich an die Stelle der Frau zu versetzen, die Essen borgen gehen muss für die Gäste und hab Sorge und Enge gespürt), hier noch eine Erklärung von Nipun:

    I’m so happy to hear that the video is live, as is your Poineers of Change. I just subscribed, and was able to see the video — and remember the sacred vibration in that room that day. … Maybe we can organize a circle with those who have seen the video, in case they’re in the Vienna neighborhood.

    Indeed, the word is „love“. The underlying sentiment was — am I focused on tasting the sugar or tasting the love?

    That is precisely why it was so powerful. That is how most of us think. That is, most of our generosity comes from places of abundance — if I have a lot of money, I would give money; if I have a lot of time, I would give my time; if I’m well connected, I might give of my connections; and so on. However, there are those who give from a place of scarcity, to cultivate a profound inner transformation. The other end of that transformation is … love.

    In that woman (and the man), I saw that kind of generosity that was moved by inner transformation, moved by love. You could feel it in their presence, and in their love. We don’t have too many photos from our pilgrimage, but I actually have a photo of this couple:

    http://nipun.servicespace.org/blog.php?id=608

    Such people are heroes of true generosity in my eyes.

    With big hugs, 🙂

    Nipun

    • Erika says:

      Hallo Niko, ich verstehe, dass Du Enge spürst, wenn Du Essen borgen MÜSSTEST.
      Diese Frau hat es gerne getan, weil sie es wollte, nicht weil sie es musste. Sie hat darauf vertraut, dass es einen Ausgleich gibt – wie auch immer und dass sie sich nicht darum kümmern muss. Sie konnte Dankbarkeit fühlen, dass ihr Essen beborgt wurde, damit sie ihren Gästen – und damit sich selbst – Liebe und Freude schenken konnte!
      Das geht wirklich! Das ist die Veränderung, die wir in uns in vollbringen müssen.
      Und die Menschen von denen das Essen geborgt wurde, fühlten auch Freude und Liebe, dass sie soviel hatten um borgen zu können usw. Lass Dich anstecken!

      Alles Liebe und Unterstützung auf Deinem Weg
      Erika

    • Iris says:

      Lieber Niko, danke für diese bereichernde Ergänzung! 🙂
      Lg, Iris

  • Roswit says:

    „small acts of kindness“ – I will remember this…
    Thanks to both of you!

  • Barbara Moser says:

    Wow! Was für ein berührendes und inspirierendes interview!

  • kathrin says:

    thank you so much for this kindness and generousity in action. I’m deeply moved by and grateful for all these ideas of how we can get on the way of transformation. warm regards, kathrin

  • Birgit Zimmann says:

    Vielen Dank für dieses tief berührende und herzöffnende Interview.
    Ein großes Geschenk an uns alle.

  • bruno trösch says:

    eines der schönsten gespräche die seit langem sah.
    liebe deinen nächsten,, wie dich selbst.
    danke, bruno

  • Kirsten says:

    Thank you so much, Nipun and Martin!
    This was such a great and touching interview – full of joy at the same time. For me it has been a discovery that these initiatives exist in a much bigger framework than „just“ little things integrated in one’s own life. How utterly wonderful and certainly transforming!
    I felt that this interview was a very inspiring gift in itself (Smile!) as both of you are transmitting a high degree of sensibility, joy and light along with such an important message of remembering our innate human nature of kindness.
    (I also loved you mentioning Marshall Rosenberg’s song interpretation ‚Given to‘ – ‚I never feel more given to then when you take from me“, Martin, as in the field of human kindness/non-violence Marshall Rosenberg was definitely a great a Pioneer of Change)
    Warm wishes to both of you and a heartfelt „thank you“ once again!
    Kirsten

  • Lilian says:

    Great, thank you so much!!

  • Elsbeth Ganzenmüller says:

    Ich bedauere es sehr, dass es keine Übersetzung gibt.

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