Pioneers of Change

Online-Summit 2019

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Matti Straub

"Wie können wir so Zusammenarbeiten, dass wir am Ende des Tages mehr Energie haben als wir am Morgen gehabt haben?"

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Matti Straub ist Chief-Changel, Coach und Moderator für Grossgruppenprozesse. Zudem ist er Speaker, Kolumnist, Community-Builder und Berufs-Helikopterpilot.

Okay, okay… also wo beginnen? Fangen wir mit Dänemark an. Dort bildete sich Matti Straub Mitte der neunziger Jahre als erster Schweizer in Dänemark zum KaosPiloten weiter. Kaospilot*innen vermeiden nicht das Unvermeidliche, stattdessen gleiten sie durch die Potenziale heftiger Stürme, um am Ende am richtigen Ort anzukommen. Mit dem Mut, sich solch Stürmen zu stellen, gründete Matti 1998 die „etwas andere Coaching und Beratungsvariante“ in Form der Unternehmens „changels“. 2012 brachte Matti Straub die KaosPiloten nach Bern und gründete die KaosPiloten-Schule in Bern. Seitdem ist er auch Leiter dieser innovativen Social Entrepreneurs-Schule, die in Menschen ihr innovatives Potenzial wecken will, um mehr verantwortungsvolle Unternehmer*innen, kreative Gestalter*innen und Brückebauer*innen in die Welt zu bringen. Außerdem startete Matti Straub das Innovationsdorf in Bern, welches sich als interdisziplinärer Co-Working-Space für soziale Unternehmer*innen versteht.

Aktuell beschäftigt er sich mit dem „7 Generationen“-Prinzip, das seinen Ursprung bei den nordamerikanischen Ureinwohner*innen hat. Dieses Konzept legt den Fokus auf regenative und nachhaltige Change- und Transformationsprozesse in unserer Gesellschaft.

Wer nicht nur über Matti Straub, sondern auch von ihm lesen möchte, findet in beim Magazin "SPUREN" als Online-Kolumnist wieder.

Die KaosPiloten

Die etwas andere Coaching- und Beratungsvariante: changels

Die KaosPiloten-Schule

Co-Working-Space: Innovationsdorf

Matti Straubs Mutivationsrede

Interview mit Matti Straub für Deutschlandfunk Kultur

18 Kommentare

  • Kuno says:

    „Eine Pflanze wächst, oder stirbt.“ Ja, aber eine Hierarchiestufe höher ist sehr wohl ein Gleichgewicht möglich und genau darauf kommt es an. Nur ist dieses Gleichgewicht nicht statisch, sondern dynamischer Natur, wenn sich die aufbauenden und zersetzenden Kräfte die Waage halten. So ist es z.B. problemlos möglich, dass ein Stamm im Urwald immer etwas dieselbe Anzahl Menschen hat. Wobei klar ist, dass fortlaufend einzelne Individuen geboren werden und andere sterben.
    Ein Problem entsteht genau dann, wenn wir Unsterblichkeit anstreben und die abbauenden Kräfte als etwas „Schlechtes“ bekämpfen. Und genau das macht der Mensch derzeit! So kommen wir von einem zyklischen Modell zu einem linearen; sprich unendliches Wachstum, was nichts anderes ist als Krebs, was unweigerlich zum Kollaps des gesamten Organismus führt.

  • Marion says:

    Danke Matti, für deine Tiefe und Substanz und Deinen Willen und Kraft und Deine Ehrlichkeit und Neugierde, Wärme und Verspieltheit. Das hatte Wums, – alles das was Du gesagt hast! Danke.

  • Silvana says:

    Matti, danke für dein Interview! Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man Veränderungen umsetzen will, benötigt man erst genug ENERGIE, um es anzugehen. Dafür muß ich erst alles tun, mich super gut kennen, wo genau ich Energie verliere, welche „Baustellen nicht meine sind“ und wo ich meine Ressourcen mit wem aufbaue. Anderenfalls fällt man wieder zurück und kann den ungeplanten ‚Gegensturm‘ nicht so einfach abhalten – genau wie deine Bambuspflanze, erst die Energie und Basis und dann los;-) Alles Gute und viel Erfolg!

  • Elisabeth says:

    Einfach nur toll der Mann und seine Gedanken und die Art, wie er erzählt. Danke.

  • Virginia Monteiro says:

    Eine Pflanze wächst, oder stirbt. Das bringt mich zum nachdenken. Wieviele Jahre habe ich in einem Job verbracht, der mich nicht ausfüllte, meine kreativen Fähigkeiten nicht abrief, mich in ein enges Korsett zwängte?
    Im Moment, wo ich mich selbständig mache, hilft mir das Zitat: In the river. Don’t hang on to the banks on the left or the right, just let go, go with the flow (nur ungefähr wiedergegeben). Manchmal verlässt mich gerade der Mut und ich glaube, an irgendetwas, das vermeintlich Sicherheit bedeutet, festhalten zu müssen. Dann besinne ich mich rück.
    Insgesamt finde ich, dass dieser Summit ein echtes Geschenk ist. Es tut gut zu erfahren, dass soviele Menschen bereits fortgeschritten auf dem Weg sind. Im Vergleich zu den vielen schlechten Nachrichten, die man so hört. Es ist wirklich erleichternd und Mut machend zu wissen, dass es so viele tolle, mutige Menschen auf der Welt gibt. Ihr seid mir ein Vorbild. Und vermutlich gibt es genauso viele gute Nachrichten auf der Welt, wie schlechte, die nur nicht gebracht werden. Da ist vielleicht noch eine Menge noch rauszuholen.
    Danke an Matti Straub für das teilen. Du kommst sehr sympathisch und kraftvoll und klar herüber. Und danke an Martin, für das sich zurücknehmen in den Interviews, für die empathischen und klugen Fragen und für das Summit.

  • Iris Schatzl says:

    Ganz lieben Dank, nicht nur für das leichte, inspirierende, mutmachende, wunderschöne Interview, auch insbesondere für den Teil ab Minute 54, wo ich wirklich aufblühte, als ich hörte, dass 45 genau das richtige Alter ist, um das zu starten bzw reifen zu lassen, was man wirklich, wirklich will (ich höre Frithjof H. Bergmann in meinem Ohr).

    A propos „reifen“: Vielleicht ist das ein passendes Wort, das Matti mit Wachstum auch gemeint haben könnte.

    Ich bin ab sofort ein grosser Fan von Matti Straub. Danke!
    Iris Schatzl

  • Christoph says:

    Ich bin auch sehr beeindruckt von dem Gespräch mit Matti Straub. Ich habe schon viel von dir gehört, Matti, kriege die Chaos Pilots Newsletter und bin jedes Jahr auf der Schweibenalp, wo ihr auch ab und zu präsent seid. Deine Ideen von Wachstum kommen den meinigen sehr nahe. Auch ich brauche oft dieses Bild von einem Baum, der in seinem ihm gegebenen Tempo wächst, durch Kräfte unterstützt, von der wir alle nicht den blassen Schimmer einer Ahnung haben und doch tief mit ihnen verbunden sind. Es liegt an uns, die Quelle dieser Kräfte in uns wiederzufinden und Mut gehört sicher dazu. Was mich auch sehr berührt hat, ist deine mehrmals erwähnte und aus deiner Erfahrung stammende Betonung auf der Wiederholung. Alles braucht Zeit und dreissig Mal scheitern ist wohl ein Minimum, aber nicht aufgeben, sondern weiter machen, wenn es das ist, was man wirklich will. Das ist leicht gesagt, aber ich habe ein halbes Leben gebraucht um erst einmal herauszufinden, was ich wirklich will und nun scheitere ich jeden Tag und jedes Scheitern bringt mich näher, zu dem, der ich wirklich bin, denn der, der ich wirklich bin, geht nicht kaputt, wenn ich scheitere, sondern wird mit jedem Scheitern klarer, ehrlicher und spürbarer.
    Herzlichen Dank!

  • Christine Arpagaus says:

    Einfach ein sehr schönes inspirierendes mutmachendes Gespräch.Wow.
    Werde mich aufmachen und Mut trainieren.I will have Fun…
    Danke Martin für dieses Gespräch.

  • Hannes Zwingl says:

    War ein MUT MACHENDES LEBENDIGES GESPRÄCH.
    DANKE MATTI UND MARTIN!! GLG

  • mirco pre says:

    Sehr geniales Beispiel mit dem Bambus!
    Vielen Dank Matti und Matthias für dieses bezaubernde Gespräch.

    Als Dank,
    lass uns tanzen und weiter lächeln
    https://www.youtube.com/watch?v=JpJ0SfNSaZY

  • Super gedanken. Das bambusgleichnis bringt mich zum denken. Was hab ich vor 5 jahren angebaut und gepflegt, das jetzt gewaltig hervorkommen wird…..
    Frage: gibt es eine kontaktadresse für den lehrgang?
    Danke einfach toll

  • Valentina says:

    WOW … ein Feuerwerk an Tiefe, Weitblick, Commitment ………….. und Humor.
    Dieses Bambusbild ist phantastisch!! Das werde ich mir merken – definitiv.
    Was ich auch sehr spannend – wenn auch echt herausfordernd – fand, war der Weg,
    sich zu fragen: Wie lebt das Muster (also das, was mir draußen nicht gefällt) in mir?
    Sehr anregend. DANKE dafür – SEHR.

  • “ … den Mut wie eine Flamme vor mir hertragen …“ >> gibt mir Licht, Wärme, Richtung, Strahlkraft
    sehr inspirierendes Gespräch! danke!

  • Flury Hanni says:

    Hallo Matti
    Vor vielleicht über 20 Jahren habe ich dich schon einmal erlebt. Damals war ich im Kader der Migros und du wurdest eingeladen, ich glaube, es war in Bern irgendwo. Ich mag mich erinnern an die Chaospiloten. Ich erinnere mich nicht mehr genau an die genauen Umstände, aber du kamst mir ein wenig als jungen Schnösel hinüber und ich habe meiner Erinnerung entsprechend mit innerlichen Vorbehalten dieses Video erwartet. Aber WOW! Ich bin äusserst beeindruckt über deine Aussagen und deine Erkenntnisse. Alles hat mich sehr angesprochen und ich werde mich bemühen, mit euch Kontakt aufzunehmen. Das Wichtigste ist mir, dir herzlich zu danken für deine Authentizität, deine Arbeit und dein Sein. Ebenso einen grossen Dank an Martin für all diese Gespräche. Ich wünsche sehr, dass alle Bemühungen weiterhin gelingen werden.

    • Renate Karácsonyi says:

      Ja , diese Worte von Matti haben mich sehr angesprochen, vieles spricht mir aus der Seele. Diese Weitsicht Einsicht, dieses fühlen und dann (anscheinend) umsetzen in konkreten realistischen Projekten, wow. Aber vor Allem dieses Fühlen von etwas das größer ist als wir in das Matti beim sprechen immer wieder hineinzuschauen scheint. . .

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