Pioneers of Change

Online-Summit 2019

Andrea VetterBen PaulChristian FelberChristoph HarrachCorinna MilbornDavid Steindl-RastDeclan KennedyEdit SchlafferElla LagéFelix FinkbeinerFranz NahradaFranz RohrmoserFriederike HabermannFritjof CapraGabi BottHeike PourianHelmut BurtscherHelmut Wolman
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Luisa Neubauer

„Lasst euch nicht unterkriegen!“ - Einfach losgehen.

KongresspaketSummit-2019-Mockup-1

Luisa Neubauer ist mit ihren 22 Jahren ein wichtiger Teil einer großen und wichtigen Bewegung junger Menschen.

Inspiriert durch die junge Schwedin Greta Thunberg, ist sie eine der Hauptorganisator*innen der wöchentlichen Freitagsdemos von Schüler*innen zum Klimawandel in Berlin, auch bekannt unter dem Namen #FridaysForFuture. Aktuell sind in 190 Städten junge Menschen auf den Straßen, um sich für Klimaschutz einzusetzen.

Seit 2016 ist Luisa Jugendbotschafterin der entwicklungspolitischen Organisation ONE. Außerdem bewirkte sie gemeinsam mit weiteren Student*innen, dass die Universität Göttingen zukünftig nicht mehr Industrien mitfinanziert, die ihre Einnahmen über Kohle, Gas oder Öl generieren. Wenn sie nicht gerade auf Klimaschutzdemonstrationen ist und sich für Generationengerechtigkeit (Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen) und Armutsbekämpfung einsetzt, moderiert Luisa unter anderem für das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und den Deutschen Naturschutztag oder verfasst Beiträge für die deutsche Ausgabe von Huffington Post.

Ein Porträt über Luisa Neubauer in der Zeit.

ONE: Gemeinsam mit Anderen extreme Armut besiegen

Klimabewegung: Fridays for Future

15.03.19 (FR): Weltweiter Klimastreik

41 Kommentare

  • Andreas says:

    Was mich an der ganzen Thematik stört ist die enge Fokussierung auf das Klima. Gerade das Klima ist eine überaus komplexe Thematik, von der wir bis heute noch lange nicht alle Einflussfaktoren kennen. Liegen die „Klimaleugner“ alle falsch? Liegen die „Klimaschützer“ alle richtig? Liegt die Wahrheit möglicherweise dazwischen? Da lässt sich mit dem engen Thema Klimaschutz ganz wunderbar ein Kampf gegen Windmühlen zu inszenieren und die Energie der ganzen Proteste ins Leere laufen zu lassen.
    Es gibt meiner Meinung nach sowohl einen natürlichen Klimawandel als auch menschliche Einflüsse. Diese Einflüsse beziehen sich aber sicher nicht nur auf das CO2 sondern auch auf viele weitere Faktoren, die man teilweise bis heute noch nicht kennt.
    Viel Wichtiger ist es deshalb das Thema Umweltschutz wieder auf die Agenda zusetzten. Da kann man viel mehr konkrete Themen benennen – u.A. auch die CO2 Thematik, aber eben auch noch viel mehr wie industrielle Landwirtschaft, Vergiftung der Meere und noch vieles mehr. So lange wir nur auf dem abstrakten Thema Klimaschutz herumreiten, wird der Kampf gegen die Windmühlen weiter gehen.

  • Wolfgang Schiegg says:

    Das Interview habe ich trotz einer vorhandenen Skepsis hinsichtlich dessen, was eine 22- jährige junge Frau mit ihrem doch noch etwas kurzfristigen Draufblick auf die Welt, in der wir leben, einem größeren Publikum wohl an Tiefgründigem zu sagen haben könnte. Und wie es – nach den Kommentaren zu schließen – vielen erging, die sich das Interview angeschaut haben, war auch ich sehr beeindruckt und berührt von der Art und Weise, in der Luisa ihre Gedanken äußert, klar und verständlich, selbstbewusst, mal vorsichtig reflektierend, mal mit fester Überzeugung. Und sie vertritt eindrücklich wichtige, ja lebensnotwendige Anliegen, die hoffentlich immer mehr junge und ältere (!) Menschen anstecken und in Bewegung bringen mögen. Zunächst einmal das zentrale Anliegen der Aufklärung: Sapere aude! – wage, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! Überlasse das beschwerliche Geschäft des Denkens, Abwägens, Handelns nicht (aus Feigheit, Bequemlichkeit, Gleichgültigkeit usw) anderen, sondern übernimm selbst Verantwortung für Dich und die Welt, in der Du lebst. Sei wach, aufmerksam, kritisch, und erkenne, worin gerade deine Aufgabe besteht und wo Deine Talente liegen und setze sie um bzw. ein. Und dann eben das große Anliegen der FridaysforFuture – Bewegung: Wir müssen schnellstens lernen und endlich ernst damit machen, im Kleinen wie im Großen nachhaltig zu denken und zu handeln. Und die EntscheidungsträgerInnen in der Politik müssen gezwungen werden, die nötigen Rahmenbedingungen für eine Kehrtwende zu einem zukunftsfähigen Lebensstil zu schaffen. Das ist ihre Pflicht und Schuldigkeit. Das ist ihre Aufgabe, für die sie gewählt wurden. Es muss konsequent und sofort damit Schluss sein, dass wir unsere Lebensbedürfnisse so befriedigen, dass damit unser zukünftiges Leben (und schon heute das Leben unzähliger Menschen auf der Welt) und das unserer Nachkommen gefährdet oder gar untergraben wird.
    Ich wünsche Luisa und ihren Mitstreitern/innen die nötige Energie, Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen.

  • Martin says:

    Liebe Luisa, ich bin finde es wunderbar, dass die jungen Menschen aufbegehren. Endlich nicht mehr dieses „wir lassen alles mit uns machen“, das so viele von uns Erwachsenen an den Tag legen!

    Was die Wirkung des Einzelnen angeht, Teile ich nicht die Meinung von Dir, Luisa. Denn dass wir Menschen so agieren wie wir es eben tun, hat viel mit unserer inneren Haltung zur Welt und unserer eigenen Art zu Leben zu tun. Und da kann jeder einzelne etwas tun. „Sie die Veränderung in der Welt, die Du gerne hättest“ – da ist viel Weisheit. Eine reine Veränderung von Außen ist meiner Ansicht nach wichtig (weil es schnell geht), aber langfristig nicht stabil.

    Und deshalb finde ich denn Beitrag aller Menschen, die auf tierische Produkte verzichten, weniger Fliegen, ÖPNV statt Auto nutzen nicht zu unterschätzen. In Deinem Beitrag hört es sich so an, als wäre das „nichts wert“ – ein Freifahrschein für alle, die Lustgig und gedankenlos weiter leben wie bisher. Sollen es doch „die anderen“ richten.

    Deshalb finde ich muss beides passieren: Jeder muss überlegen, in welcher Welt er leben möchte und beginnen, sich entsprechend zu verhalten. Und gleichzeitig weiterhin den Mächtigen der Welt die Meinung sagen! Vielleicht könnt Ihr bei Demonstrationen Dialoge unter den Schülern anregen, was deren eigener Beitrag zum Klimaschutz sein kann?

    Liebe Luisa – ich finde es toll, was Du machst. Weiter so!
    Martin

  • Viola says:

    Wow. So reif, in sich selbst ruhend, so eloquent, so offen, weitsichtig, nachsichtig, informiert, so klar, so mitreißend, empathisch, sympathisch… Es macht mir die Vorstellung viel Mut, dass sie ihren Weg so weitergeht und irgendwann (in möglichst naher Zukunft) in der Politik ganz oben ist. Ich würde sie sofort wählen. 😉

  • Maria Schranz says:

    Liebe Luisa,
    danke für dein aktives Angehen der Probleme.
    Deine Aussage – einfach loslegen – trifft mich. Zu warten, dass irgendjemand die Probleme unserer Welt angeht ist vertane Zeit. Jeder muss anpacken und seinen Beitrag leisten.
    Danke für dein Vorangehen und deinen Mut.
    Liebe Grüße, Maria

  • Ingolf says:

    Merkt denn hier niemand etwas Eigenartiges???

    Offen wird hier auf Greta Thunberg Bezug genommen. Das Muster erinnert aber auch stark an die junge Frau „Nayirah“ aus Kuwait 1990 (Brutkastenlüge)!
    Hier werden Kinder für politische und kommerzielle Zwecke manipuliert, mißbraucht und dann als hoch gelobtes Vorbild für andere hingestellt, die keinerlei Umwelt schützen sondern durch Desinformation entstandene, ganze neue Industriezweige fördern, die nun erst besonders massiv die Umwelt zerstören!
    Mit 22 Jahren und erst recht als älterer Leser*in sollte man eigentlich genug Physik verstanden und eigenes logisches Denken entwickelt haben, um zu wissen, daß

    1.) KLIMA kein eigenständiger Prozeß ist, sondern einzig und allein ein Durchschnittswert bzw. Trend von Wetterdaten!
    Und: Kann man Wetter beeinflussen? Nein, nicht einmal die Wettervorhersage ist für mehr als 24 Stunden halbwegs zuverlässig.
    Also ist ohne Wetter-Beeinflussung auch keine Klima-Beeinflussung durch den Menschen möglich!

    2.) wenn man eine Flasche Bier oder ähnliches Sprudelwasser auf die Heizung stellt, die Kohlensäure relativ schnell entweicht. Das gleiche Prinzip haben wir in den Weltmeeren, in denen riesige Mengen CO2 gebunden sind: Zuerst kommt die Erwärmung und erst dann der CO2-Anstieg in der Atmosphäre!!
    Das geht wohl sogar aus den Grafiken bei Al Gore hervor, wurde aber aus oben genannten Interessen verbal einfach umgedreht – und wie leider auch hier überhaupt nicht mehr hinterfragt, sondern einfach geglaubt, tausendfach abgeschieben und fast alle medienmanipulierten Menschen plappern das einfach nach und belobhudeln dann einen Aktion-Ismus mit falschen und weiter irreführenden Inhalten.

    Wer das hier liest, hat doch Zugang zum Internet und kann sich auch ohne vorgegebene Scheuklappen der Presse sein eigenes Bild aus den vorhandenen Fakten machen. Durch eigenes Fragen und Denken verschwindet dann auch das hier z.T. geäußerte „schlechte Gewissen“ und andere eingeredeten Ängste.

    • Martin says:

      Hallo Ingolf,

      danke für dein Kommentar.
      Auch ich sorge mich, wenn so junge Menschen wie Greta mit einem dermaßen großen Öffentlichkeits-Druck konfrontiert sind.
      Meine Sicht scheint aber anders wie deine, ich nehme das in diesem Fall nicht als manipuliert (schon gar nicht „kommerziell“) wahr – auch mein Kontakt mit Luisa bestärkt mich sehr in dieser Sicht, dass Greta sehr eingenständig und extrem charakterstark agiert.
      Ich habe auch schon viel Zeit damit verbracht und zB. öfters diskutiert mit der führenden Klimaforscherin aus Österreich (Helga Kromp-Kolb, war auch voriges Jahr im Summit) über „alternative facts“. Und ich finde gute, nicht einer reinen CO2-Hysterie zu folgen, sondern ganzheitlich an die Herausforderungen unserer Zivilisation heranzugehen – so wie Charles Eisenstein in seinem neuen Buch auch beschreibt.
      Und ich bin natürlich selbst kein Wissenschaftler, aber ich muss sagen, dass so Leute wie Kromp-Kolb und viele andere Klimaforscher für mich seriös und glaubhaft sind. Und insofern lade ich dich ein, deine Argumente mal mit Menschen zu diskutieren, die sich um Wissenschaftlichkeit bemühen (und damit meine ich nicht „gekaufte Wissenschaft“).
      Und weil du ansprichst, dass so viel im Internet zu finden ist – ja, da ist so viel Halbwissen, Manipulation und gekaufte Wissenschaft auch unterwegs. Und das Problem (wie auch Corinna Milborn in ihrem Interview beschreiben wird) ist, dass die „Filterblasen“ des Internets dann gewisse Sichtweisen so verstärken, dass sie einem dann als Wahrheit vorkommen können. Und für klassische Medien gibt es immerhin ein Mediengesetz – für das sozialen Medien nicht, da ist für mich noch viel mehr Manipulation zu finden…
      Hinter allem spür ich jedenfalls dein Anliegen, die Umwelt zu schützen.
      Alles Gute, Martin

      • Lieber Martin, mich macht es sehr traurig, dass die verwirrenden Informationen im Internet so viel Durcheinander erzeugen, dass selbst so von Herzen kommende Botschaften wie die von Luisa und auch die von Greta als Teil einer Verschwörung wahrgenommen werden. Ich bin selbst aktiv für den Wandel in Richtung Frieden und Achtsamkeit und gebe sehr viel Herzblut hinein, doch manchmal stehe ich hilflos vor so viel zorniger Verblendung. Ich hoffe sehr, dass wir als Menschheit diese gefährliche Zeit überstehen und die Chance nutzen, um unseren Kindern eine lebensfreundliche Welt zu hinterlassen. Das schaffen wir jedoch nur, wenn wir die globalen Gefahren erkennen und benennen. Danke lieber Martin für deine klare und empathische Antwort auf diese kritische Rückmeldung. Und danke, dass du den positiven Beweggrund dahinter gesehen hast, denn die Sorge um unsere Welt und der Wunsch nach einer fairen und friedlichen Welt verbindet uns doch alle. Nur die Strategien scheinen oft so unvereinbar zu sein.
        Micha

        • Ingolf says:

          Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:
          Es ging weder um GLAUBEN noch um Verschwörung, sondern um einfaches, eben gerade wissenschaftlich begründetes physikalisches WISSEN.

          Um genau dieses geht es neben 31.000 kritischen amerikanischen Wissenschaftlern
          (https://www.journalistenwatch.com/2018/01/18/petition-von-mehr-als-31-000-wissenschaftler-menschengemachte-klimaerwaermung-ist-quatsch/)
          übrigens auch dem von Martin oben zu recht positiv erwähnten CHARLES EISENSTEIN, der allerdings meine Kritik sehr treffend bestätigt:

          https://www.amazon.de/Klimawandel-Eine-Perspektive-Charles-Eisenstein/dp/395890260X/ref=sr_1_4/260-8539487-3246901?s=books&ie=UTF8&qid=1552252464&sr=1-4&refinements=p_27%3ACharles+Eisenstein
          >> Klimawandel: Eine neue Perspektive <<
          Gebundenes Buch – 9. August 2019 von Charles Eisenstein (Autor)

          "Der heute vorherrschende Konsens über unser Klima lässt wenig Raum für andere ökologische Anliegen. Taktiken und Ziele des Klimaschutzaktivismus folgen immer noch dem gleichen Muster, das überhaupt erst zu Klimawandel und Umweltzerstörung geführt hat: Probleme wie Genmanipulation, riesige Biosprit-Plantagen oder die Anlage von Staudämmen werden ignoriert oder sogar als Lösung angeboten, was zu einer weiteren Verschärfung der Entwicklungs- und Globalisierungsproblematik führt.

          In "Klimawandel" plädiert Charles Eisenstein dafür, dass wir uns wieder dem Wasser, dem Boden, den Wäldern, der regenerativen Landwirtschaft und dem Naturschutz zuwenden, denn vieles, was Treibhausgasen und globaler Erwärmung zugeschrieben wird, ist eigentlich die Folge von Missbrauch unserer Umwelt.
          Den Klimawandel dafür verantwortlich zu machen erlaubt die fortgesetzte Zerstörung lokaler Ökosysteme in der falschen Annahme, wir müssten lediglich neue Formen der Energiegewinnung einführen, damit 'nachhaltige Entwicklung' möglich wird. …"

          ***
          Ich arbeite selbst wissenschaftlich auf biologischer wie physikalischer Grundlage in der nachhaltigen Mitwelt-Sanierung ohne Nebenwirkungen für Boden, Tier und Mensch und rede nicht über irgendwelche fremde Theorien.
          Statt gegen Windmühlenflügel zu kämpfen, genieße ich lieber die praktische Anwendung schon lange vorhandener realer LÖSUNGEN, die hier vor lauter Ängsten und Vorurteilen wohl kaum erkannt werden können. 🙂

          • Martin says:

            Vielleicht das wichtigste: Vielleicht sind die Schlüsse, die wir für unsere Lebensstile und für unsere Systeme und für unsere Liebe zur Erde ziehen müssen nicht abhängig davon, ob wir dem Konsens der etablierten Wissenschaft zum Klimwandel vertrauen oder an eine große Manipulation glauben. Vielleicht sollten wir nicht unsere Energie damit verbringen, darüber uns zu entzweien, sondern zu schauen, was wir tun können für das Lebendige auf unserer Planetin.

            Sonst:
            EIne wesentliche Frage ist, WAS wir lesen, welchen Quellen wir vertrauen.
            Zu deinem Link gibt es zB. eine Analyse, dass das nicht 31.000 Wissenschaftler waren, sondern „Fachfremde“: https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-31000-wissenschaftler-oregon-petition-hypothese-klimawandel-menschgemacht-erderwaermung-falsch
            „Die Nachricht von einer Petition gegen den menschengemachten Klimawandel, hinter der angeblich Zehntausende Wissenschaftler stehen, wird seit Jahren immer wieder von einzelnen Medien, Internet-Blogs oder auf Facebook und Twitter verbreitet. In den sogenannten Sozialen Netzwerken war sie zeitweise die meistverbreitete Meldung zum Klimawandel überhaupt. Die Nachricht geht zurück auf eine inzwischen zwei Jahrzehnte alte Initiative, das sogenannte „Global Warming Petition Project“. Sie wurde 1998 von einem kleinen, privaten „Oregon-Institut für Wissenschaft und Medizin“ gestartet.

            Und Charles hat eine sehr differnzierte Sciht, wo er die Legitimität der Wissenschaft an sich hinterfragt – und überhaupt die Legitimität aller Institutionen in unserer Kultur, die eine Form von Autorität vertreten.

            Die Übersetzerin von seinem Buch (Niko) hat mir noch geschickt:
            Er schreibtr, wenn er nicht rein nach den Argumenten gehen kann, dann muss er fragen, wem er trauen kann. Er schreibt, dass die Wissenschaft als Instanz durchaus kritisch zu hinterfragen ist, und zwar ständig, aber dass er im Zweifelsfall glaubt, dass die Wissenschaftler ihre Arbeit gewissenhaft machen.
            Und dann sagt er:
            „Here, in short, are two non evidentiary reasons to believe in anthropogenic climate change: faith in the institution of science, and the bad
            company of those who doubt it’s happening.“

  • Peter P. says:

    Ein starkes Statement für unsere Erde und unsere Zukunft. Eigenes Engagement in Sachen Ernährung und Lebensstil, aber eben auch aufstehen und strukturelle Veränderungen bei und von Entscheidungsträgern einfordern- das ist der Weg.
    Vielen Dank Luisa

  • Ilonka Männel says:

    Liebe Luisa es ist schön zu wissen, dass es Menschen wie dich gibt, welche vorangehen, um den Wandel einzuleiten. Jedoch gehört für mich persönlich der Frieden zum KLima dazu. Sie bedingen sich gegenseitig. Frieden auf der Welt, Frieden im Herzen sind die Grundlagen für eine bessere Zukunft ohne Angst. So kann dann das Verständnis für Nachhaltigkeit wachsen und wir auf humaner Ebene wieder zueinander finden.

  • Ilonka Männel says:

    Liebe Luisa es ist schön zu wissen, dass es Menschen wie dich gibt, welche vorangehen, um den Wandel einzuleiten. Jedoch gehört für mich persönlich der Frieden zum KLima dazu. Sie bedingen sich gegenseitig. Frieden auf der Welt, Frieden im Herzen sind die Grundlagen für eine bessere Zukunft ohne Angst. So kann dann das Verständnis für Nachhaltigkeit wachsen und wir auf humaner Ebene wieder zueinander finden.

  • Roswitha says:

    Vielen Dank für dieses klare, bewegende Interview, liebe Luisa. Ich schicke den anschliessenden Text an möglich Interessierte:
    Heute habe ich zwei Vorträge gehört https://pioneersofchange-summit.org/ und bin – den Ausdruck habe ich noch nie benutzt- geflasht von Luisa Neubauer. Sie stellt sich so frisch, klar, authentisch und selbstlos den Themen, die viele derzeit sehr bewegen – Klimaschutz, fehlende Aktivitäten der gewählten Politiker, u.m. . Dies macht sie mit einer Klarheit, die mich tief beeindruckt. Sie beschreibt komplexe Zusammenhänge sehr verständlich und mit Worten, und denkt lösungsorientiert. Sie spricht eine Sprache, die sehr verbindend, mutmachend, lösungsorientiert ist und strahlt dabei eine große Ruhe aus. Sie wirkt auf mich wie im flow. Sie schaut und benennt die Dinge so, das sie immer wieder Energie freisetzen und nicht Energie binden. Ihr zu zuhören beschwingt, macht Mut, weckt auf! Und es gibt immer mehr von diesen jungen Menschen, die so auf Augenhöhe und mit Klarheit unterwegs sind.
    Ich habe selber keine Kinder. Luisa ist – so wie sie sich selber darstellt – in einer Familie aufgewachsen, wo den Kindern u.a. Raum gegeben wird sich zu entwickeln , Situationen zu reflektieren, politisch zu diskutieren und sich in der Familie gegenseitig unterstützen. Sicherlich eine gute Ausgangssituation sich geklärt, werteorientiert und emphatisch in der Welt zu bewegen. Luisa bewegt durch ihren Beitrag bei mir einiges und wie ich vielen Beiträgen anderer voraus entnehme, auch bei ihnen.

    Was bei mir wachgerufen wird ist, das ich im Alltag häufig in Widerständen hänge, die energieraubend sind. Das „Miteinander“ erlebe ich häufig als fordernd, bewertend, nicht zu hören, ….. wenig reflektiert. Luisa öffnet mit ihrer Sprache Räume, die Lust auf ein Miteinander „gestalten wollen“ machen.

    Danke für diesen Beitrag. Danke an die Eltern, die ihren Kindern diesen Entwicklungsraum geben konnten. Danke an die Jugendlichen/ Jungerwachsenen, die sich aus eigener Kraft in eine Richtung bewegen, die lösungsorientiert und wertschätzend der Umwelt, dem Mensch und der Natur gegenüber bewegen.

    Ich fühle mich insperiert klarer und direkter meinen Weg zu gehen.

    Roswitha

  • Andreas Lapp-Zens says:

    Hallo Louisa,
    meine Frau und ich (zusammen 122 Jahre alt) haben das Interview mit dir bewusst zusammen angeschaut und anschließend lebhaft drüber diskutiert.
    Wir waren uns einig, dass deine Klarheit und Leichtigkeit beim Ansprechen komplexer Sachverhalte ein großer Gewinn und ansteckend ist.
    Uneinig sind wir uns, was die Gewichtung individuellen Handelns und der Einsatz für die Veränderung von Rahmenbedingungen betrifft.
    Sie sagt (und in dem Punkt fühlte sie sich von dir bestätigt), dass mein Verzicht auf Fleisch und Fliegen, das Achten auf Ökosiegel bei Klamotten, das Benutzen von Rad und ÖPNV statt eigenem PKW, Vermeiden von industriell erzeugten Lebensmittel usw. keinen Unterschied machen angesichts von immer Mehr an Heizen, Fliegen, Autofahren..
    Ich sage, dass mein und das von Millionen anderen Menschen Bemühen unverzichtbar ist, den Menschen gemachten Klimawandel, den ich persönlich für die bisher größte Bedrohung für die Lebensgrundlagen aller Lebewesen auf Mutter Erde halte, noch beherrschbar zu halten.
    Gleichzeitig stimme ich dir und ihr zu, dass sich endlich die Rahmenbedingungen ändern müssen. Es macht mich fuchsteufelswild, dass meine Bahnfahrt nach Brandenburg und Berlin von Tübingen aus mehr kostet als ein Flug. Ich habe mich schon in den 90ern als Greenpeace Aktiver erfolglos für eine Kerosinsteuer eingesetzt.
    Ich bin sehr glücklich, dass junge Menschen keine Ruhe mehr geben und komme am 15.3. zur Demo nach Berlin.
    Dein Andreas

  • Anja says:

    Liebe Luisa,
    danke für Dein wunderbares Engagement. Diese Bewegung hat Kraft und gibt Mut und Hoffnung.
    Ich finde es total wichtig, dass auch die Rolle der Digitalisierung diskutiert wird. Uns wird von den Politikern weisgemacht, dass die „Digitale Revolution“ auch die Klimakrise durch angeblich effizientere Nutzungsmöglichkeiten von Energie in den Griff bekommt und wir damit Energie einsparen können. Nur leider wird das Gegenteil der Fall sein. Durch den Aufbau der Smart Cities mit Smart Homes, Milliarden von vernetzten Geräten, smarter Verkehrsführung, schnellem Internet an jedem Winkel der Erde, Millionen neuer Sendemasten und Tausenden von Satelliten in der Erdumlaufbahn für die neue Mobilfunktechnik 5G. Es entstehen riesige Datenmengen, die in riesigen Server-Zentren gespeichert und verarbeitet werden müssen. Das alles kostet immens viel mehr Energie. Schätzungen gehen von einer Verdreifachung des Energieverbrauchs aus. Diese Entwicklung wird die Klimakrise immens beschleunigen, zu einer extremen Ressourcenverschwendung führen, mit der auch Kriege in Verbindung stehen (z.B. im Kongo) und nebenbei Überwachungsstaaten aufbauen. Außerdem wird die Belastung mit alles Leben schädigender Mobilfunkstrahlung immens ansteigen. Diese Entwicklung müssen wir dringend aufhalten und in eine andere Richtung lenken für den Schutz von Gesundheit, Umwelt, Klima, Ressourcen, und auch von Demokratie und Freiheit. Wir können das schaffen – jetzt ist die Zeit zum Handeln.
    Mehr dazu unter:
    https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/411/digital-first-planet-second-5716.html#
    http://www.5gspaceappeal.org/
    https://weact.campact.de/petitions/stoppt-den-netzausbau-von-5-g
    https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1333

    Mit lieben Grüßen
    Anja

  • Liebe Luisa, wie wunderbar es ist, dir zuzuhören! Danke, das du bist! Du zeigst vielen älteren, dass Weisheit imHerzen sitzt und lediglich durch die Lebenserfahrung vertieft und kultiviert wird. Ich wünsche dir das aller beste auf deiner Herzensmission!

  • Laurenzerl says:

    Liebe Luisa, mich würde interessieren, wie du zu Parents for Future stehst, weil ich einmal als Mitglied von Fossil Free zu seiner Demo von F4F war und fand, dass ihr das ganz gut macht. Wozu braucht ihr Eltern/Erwachsene dazu?
    Anderseits, wenn wir alle an einem Stang ziehen, gewinnt die Bewegung vielleicht an Kraft. Und sich hinter euch zu stellen, während ihr Shitstorms bekommt, finde ich auch berechtigt und notwendig.
    Dennoch, dennoch bin ich über Parents for Future skeptisch…
    Danke, dass du dich so kompromißlos engagierst und Leute mobilisierst!
    Euch alles Gute!

  • Gerlinde says:

    Danke, Luisa
    für deine fundierten, klaren Worte und die unprätentiöse Art, in der du dein Wissen vermittelst.
    Deine Weise zu analysieren und zu handeln, macht echt Mut und steckt an!
    Danke auch dir Martin für deine Art, nachzufragen und Persönliches und Politisches anzusprechen – weil es ja untrennbar ist.
    Wieder hat mich der Online-Summit nach den Interviews mit Susanne Scholl und Luisa Neubauer voll erfasst – wie schon vor 2 Jahren zum ersten mal…
    bereicherte, inspirierte Grüße
    Gerlinde

  • Christel says:

    Liebe Luisa,
    es ist schön, daß ihr jungen Menschen eueren Mund aufmacht. Die, die eigentlich etwas unternehmen müßten, sind so abhängig von der Wirtschaft, die mit Arbeitsplatzabbau drohen. Dabei sind ihre Pfründe auch in Gefahr. Laßt euch nicht unterkriegen (auch nicht von denen, die meinen, ihr wollt nur die Schule schwänzen).

  • Schön, dass du mit deiner Arbeit an der Obrigkeit rüttelst. Schön dass Thema Weltschmerz auch zur Sprache kam. Egal was man als Autonormalverbraucher tut: man kommt nie so richtig daran vorbei, sich wegen irgendetwas schlecht zu fühlen, weil man irgendwie immer irgendwem ein schlechtes Gewissen schuldet. Damit schwächen wir uns gegenseitig, anstatt aktiv und mit Nachdruck die wirklichen Verantwortlichen zu konfrontieren. Und deshalb freue ich mich so über deine Worte und dein Engagement. Vielen Dank dass du uns zu einen mitfühlendem Miteinander Mut machst!!

  • Eckart says:

    Auch ich war schwer beeindruckt von diesem Interview. Die F4F-Bewegung finde ich sehr spannend, selten dass eine Protestbewegung aus soviel (weitestgehend positive) Resonanz gestoßen ist, man merkt, dass der Klimawandel ein mobilisierendes Thema geworden ist, aber es geht natürlich darum, dass – wenn es überhaupt noch möglich ist – entsprechend gehandelt wird. Du sprichst ja selbst von gigantischen Transformationsprozessen die notwendig wären um die entscheidenden Veränderungen herbeizuführen – ökologisch, ökonomisch, gesellschaftlich und politisch (kulturell), wobei es gleichgültig ist von welchem Eckpunkt (des Tetraeders) diese in Gang gesetzt oder katalysiert werden.
    An einer Stelle hast du gesagt, dass Vegetarismus, bzw. Veganismus nur ein kleines Mosaikstück im Ganzen wären, also nur von bedingter Wichtigkeit, wie etwa das Verbot von Plastiktüten.
    Meiner Ansicht nach unterschätzt du da die Rolle die eine vegane Ernährung für ein Aufhalten des Klimawandels, sowie eine gesamte Verbesserung der Welt in fast jeder Hinsicht spielen könnte; Veganismus wäre ein ziemlich großes Stück vom Kuchen. Und es spricht auch wirklich alles dafür und nichts dagegen, nicht einmal, dass offensichtlich vielfach immer noch geglaubt wird, dass Fleisch/Fisch -produkte die Geschmacksnerven angenehmer affizieren als eine fleischlose Kost, bzw. für die menschliche Ernährung unverzichtbar sind, das ist schierer Aberglaube.
    Wenn man allein bedenkt, wie viel an Futterpflanzen – die ein nicht zu kontrollierendes Einfallstor für die Erzeugung gentechnisch veränderte Nahrungsmittel sind (z. B. Soja) – angebaut werden müssen, um die Schlachttiere zu ernähren, was auch mit einer noch bedenkenloseren Verwendung von Pestiziden einhergeht (ist ja eh nur Viehfutter) und mit einem immensen (unnötigen) Wasserverbrauch, so wäre das allein schon hinreichender Grund, sich für eine vegane Ernährung zu entscheiden. Es ist eine ethische Frage – auf die ich auch noch keine befriedigende Antwort habe – ob es vertretbar wäre, den Fleisch/Fisch – Konsum zu untersagen, im Hinblick darauf, dass die Fleisch/Fisch – Verzehrer sich zwar dann zurecht darauf berufen in ihren Freiheitsrechten beschnitten worden zu sein, allerdings sind Freiheitsrechte, die sich zunehmend als Bedrohung von Diversität und dem ökologischen Gleichgewicht insgesamt auswirken sehr fragwürdige Verteidigungsgüter.
    Auf jeden Fall wünsche ich mir, dass ihr (wir) noch eine Menge bewegt. Mit Schulstreiks anzufangen, da befindet man sich doch einfach auf auf den richtigen Weg.

  • Roy Rempt says:

    Danke Dir Luisa für Deine klaren Worte und starkes Engagement!
    .. Dich könnte ich mir glatt als Bundeskanzlerin vorstellen, Du könntest Dir auch Dein Kabinett aus Deinen Vertrauten bilden und alle Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen bilden gemeinsam eine Partei, die dann sicher genug Stimmen auf sich vereinen kann, damit wir noch schaffen die Klima-Ziele zu erreichen, den globalen Frieden zu erhalten und den Kultur-Wandel zu erzeugen, den ‚wir‘ dafür brauchen.
    .. Na, wär das nicht eine tolle Strategie?
    .. Stell Dir vor, nicht den kritisierenden Organisationen würde die Gemeinnützigkeit aberkannt sondern den Konzernen, die Umweltfrevel begehen und egoistisch handeln und mit dem Entzug der Gemeinnützigkeit würden sie dann auch keine Subventionen mehr erhalten.
    .. Dann würden auch deren Produkte teurer und die Konsument/innen müssten nicht lange überlegen ob ihr Konsum umweltschädlich ist, sondern es wäre automatisch sehr sehr teuer.
    .. Ich liebe es Zukunftswerkstätten anzuleiten und damit Menschen zu ermöglichen globale Probleme zu analysieren und Ideen zu finden wie wir sie auflösen können.
    .. Vielleicht kennst Du auch diesen Prozess, dieses Format und Werkzeug ich habe dies etwas weiter entwickelt und nun der „Generation Nachhaltigkeit“ angeboten eine solche anzuleiten.
    .. Die „Generation Nachhaltigkeit“ (die ihren Ursprung in der HU-Berlin hat) will die „Fridays for Future-Bewegung“ aus Berlin + Brandenburg und Dich dazu einladen.
    .. Du findest ‚uns‘ auf wordpress und auf „Plattform-N“.
    .. Ich hoffen ‚wir‘ schaffen das, den Kultur-Wandel und damit u.a. die Kurve vor’m Klima-Wandel.
    +
    Alles Liebe + Gute, viel Energie + Erfolg bei allem, was für Dich und die Gestaltung einer global-freundliche/re/n Welt (Kultur, Wirtschaft,..) gut ist!!
    ~ wünscht Dir (‚uns‘) von ganzem Herzen der Roy aus Lychen ☺

  • Sabine Schlachter says:

    Yay, Luisa, großartig! Toll, dass Du deutlich machst, dass Freude am Tun auch bei den ernstesten Themen ganz wichtig ist. Danke Dir für Dein super Engagement und Deine Menschlichkeit. Beides begeistert mich.
    Ich bin mit Dir auf dem Weg zur „best future ever“.
    Danke auch Dir Martin für die tollen SpeakerInnen von heute und dass Du dem Weltfrauentag auf diese Weise inspirierende und mutmachende Referenz erweist.
    Alles Liebe Euch beiden!
    Sabine

  • Liebe Luisa!

    Vielen Dank für den offenen Einblick in dein Leben.
    Ich freue mich sehr, dich bei diesem Summit dabei zu haben. Du hast eine schöne, ruhige Art, die echt sympathisch ist. Da bekomme ich richtig Lust, mit dir zusammen Streiks zu organisieren.
    Ich hoffe wir sehen uns am 15.3. in Berlin! Ich bin dabei…
    https://kartevonmorgen.org/#/?center=50.723,8.284&zoom=6.00&search=%23fridaysforfuture

    besten Gruß
    dein Helmut

  • Ich finde es gut, das sich junge Menschen dafür interessieren, wie sie in der Gegenwart etwas positives für ihre Zukunft transformieren können. Das Problem ist vielschichtig, wie es Louisa klar geschildert hat, vom Plastikmüll, über die Landwirtschaft, die im Moment leider noch zuviel Gift auf die Äckerböden spritze, wie das Konsumverhalten von jedem einzelnen Bürger – diesen Part finde ich den Wichtigsten, da ich den Glauben an die Politik verloren haben. Ich bin der Meinung, das die Veränderung nur von unten – also dem Volk kommen kann. Aus diesem Grund ist jeder einzelne Mensch gefordert, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzten und nach seinen Möglichkeiten, die Veränderungen in seinem Leben vollbringt. Ich bin auch der Meinung, das man Menschen eher weniger verurteilen sollte, wenn sie Fleisch essen, aber sie können durch ihr Kaufverhalten dafür sorgen, das die Tiere tiergerecht geschlachtet wird. Wenn ich Fleisch im Discounter kaufe, ist das eher weniger der Fall.

    In einem Punkt habe ich eine andere Meinung wie Louisa. Ich bin fest davon überzeugt, das CO2 eher weniger meine Gesundheit und die Zukunft meiner Kinder und den nachfolgenden Generationen beeinträchtigt. Umweltschutz ist für unseres weiteres Leben sehr wichtig, hat aber mit Klimaschutz zu 0% etwas zu tun. Klimaschutz ist eigentlich nur eine geführte Statistik über die verschiedensten Wetterdaten. Was natürlich ein großer Faktor des Mißverstehen sein kann, das der Anstieg der Temperatur, der CO2-GEHALT, Wetter und die Umwelt in einen Topf geworfen wird. Der Anstieg der Temperatur geht über 1000 Jahre voraus, bevor das CO2 ansteigt. Der Grund dafür ist, das durch den Anstieg der Temperatur, das gebundene CO2 – dies ist wasserlöslich – in den Weltmeeren sich wieder vom Wasser löst, und in die Luft abgegeben wird.
    Hier ist ein Video, in dem es in Kürze erklärt wird:
    https://www.facebook.com/FreieMedien3.0/videos/1942842229099405/
    Da ich bald eine 6 ganz vorne stehen habe, kann ich mich an die Zeit Anfang der 8Oer Jahre erinnern, das von einer bevorstehenden Eiszeit gesprochen wurden ist und von daher ist es ja schon ersichtlich, das es immer wieder Temperaturschwankungen gibt.
    Ich habe mich mit dem CO2 Ausstoß auch intensiv beschäftigt, da ich für mich eine Wahrheit finden wollte und habe darüber einen Blogbeitrag geschrieben. Ich habe die Fakten zusammengetragen, die eine andere Sicht der Dinge geben. Jeder kann in der heutigen Zeit auf alle Informationen zugreifen. Informationen können aber auch zur Manipulation benutzt werden, um eine falsche Sicht auf die Dinge zu erzeugen. Dies ist sicherlich in der heutigen Zeit, eine große Herausforderung.
    https://zusammenerreichen.wordpress.com/2019/02/13/klimawandel-oder-maerchen-als-geniale-marketingstrategie/

    Ich fühle mich eher von dem Vorhaben eines schnelleren Handy-Netzes 5G bedroht, und von den Giftstoffen in der Luft und im Wasser gesundheitlich angegriffen.

    Alles Liebe für alle
    Ingrid – Botschafterin für die Natur

    • Martin says:

      Liebe Ingrid,
      danke für dein Kommentar! Ich habe auch schon viel Zeit damit verbracht und zB. öfters diskutiert mit der führenden Klimaforscherin aus Österreich (Helga Kromp-Kolb, war auch voriges Jahr im Summit) über „alternative facts“. Und ich finde gute, nicht einer reinen CO2-Hysterie zu folgen, sondern ganzheitlich an die Herausforderungen unserer Zivilisation heranzugehen – so wie Charles Eisenstein in seinem neuen Buch auch beschreibt.
      Und ich bin natürlich selbst kein Wissenschaftler, aber ich muss sagen, dass so Leute wie Kromp-Kolb und viele andere Klimaforscher für mich seriös und glaubhaft sind – was ich leider von den zusammengeschnittenen Video, das über den Facebook-Link kommt, leider nicht sagen kann. Da ist so viel Halbwissen, Manipulation und gekaufte Wissenschaft auch unterwegs – das finde ich bedenklich zu verbreiten. Deinen Beitrag schaff ich leider gerade zeitlich nicht 😉
      Schön, dass du / wir die Bandbreite der Dinge sehen, die zu verändern sind. Und vermutlich sind wir uns recht einig, dass es einen nachhaltigeren Lebensstil braucht – mit oder ohne CO2-Problematik.
      Alles Liebe, Martin

  • Katrin says:

    Liebe Luisa, liebes Summit-Team & liebe Summit-Teilnehmer*innen,
    es ergeht mir gerade genau so, wie allen anderen Kommentator*innen vor mir – ich bin total geflasht!
    Was für eine Klarheit und Brillianz, die von Luisa ausgeht! Und gleichzeitig bin ich so dankbar! Dankbar, dass ich diese Entwicklung miterleben darf, im Individuellen wie im Kollektiven. Ich fühle mich als Teil dieser Transformationsbewegung und spüre sehr deutlich, dass jeder Mensch einzigartige persönliche Wesenszüge hat, individuelle Gaben, die den Wandlungsprozess auf die eigens richtige Weise unterstützen können – in einem guten, sinnstiftenden und lebensdienlichen Miteinander.
    In großer Hoffnung und Verbundenheit!
    Katrin

  • Angelie says:

    Louisa, Ihre Klarheit in der Sicht zu den dringenden erforderlichen Veränderungen
    (zu denen unsere politischen Vertreter verpflichtet wären, und nicht ansatzweise -Polen-
    Verantwortung spüren lassen) spricht schon für Ihre Kompentenz.
    Die angesprochenen Transformationen: wären unverzüglicher Ausstieg aus fossilen Energienwirtschaften in erneuerbare Energienutzung aus Wind/Wasser/Sonne, parallel die Transformation im Verbraucherverhalten der Konsumenten in reduzierten bis hin zu bedarfsorientierten Verbrauch/Konsum, so individuelle und soziale Transformation aus der neoliberalistischen Selbstbedienung in das Kaufverhalten bei kollektiver Weltverbundenheit, denn wir konsumieren Kaffee aus Ecuvador, Bananen aus Chile, Kleidung gewebt in China, gefertigt in der Türkei und diese Leistungen werden von Menschen dieser Regionen gebracht.

    Louisa, grossartig, auch einzigartig wie souverän Sie die grosse Problematik in den Versäumnisse unserer
    politischen Eliten allein durch Ihr starkes Engagement und im Ausdruck markanter weiblicher Stärke eine
    ausserordentliche und nachhaltige Wirkung geben.

  • Christina Steinhoff says:

    Danke Luisa, einfach großartig, was und wie du die Klimaschutz Bewegung bewegst! Wir sind sehr angesteckt und aufgerüttelt durch Dein/Euer Engagement und es betrübt mich sehr, dass wir nicht eher aktiv geworden sind. Weiterhin viel Kraft und Mut!

  • Danke Dir Luisa!

    Ich hatte ja schon befürchtet die miese Kampagne gegen dich, hätte Dir ernstzunehmende Knüppel zwischen die Speichen geworfen, aber mitnichten : )
    Du redest über konsequenten systemischen Wandel.
    Endlich! Danke! Gerne mehr!
    Schön wie Du den Spagat zwischen der Mobilisierung einer Protestbewegung und der gesellschaftlichen Forderung nach grundsätzlich nachhaltigem Umdenken hinbekommst. Du elektrisierst aufgeweckte Menschen und bereicherst mit deinem wohltuend visionären Zukunftsdiskurs die Changedebatte. Eine breite öffentliche Auseinandersetzung über ‚wie wollen und können wir zukünftig leben‘ scheint auf einmal möglich. Mir ist aufgefallen, dass eine unfreiwillige Betonung auf dem Verzicht liegt. Umgedreht ist es ja eine unglaubliche Bereicherung plastikfrei ökololgisch einzukaufen, sich emissionsfrei fortzubewegen und für eine sinnvolle Zukunft arbeiten zu können. Wünschenswert wenn der Mehrwert für Alle die eigentliche Währung wird und dann auch positiv als echter Profit gehandelt werden kann und nicht die alten Lösungen als Verlust im Vordergrund stehen.
    Vielleicht ein langer Weg, aber die Stimme von Vielen macht definitiv Mut, dass Veränderung vorstellbar wird.

    liebe Grüße
    bis zum 15.
    … mit meinen beiden Töchtern (10 und 13)

  • sascha says:

    Wow, das hat mich einigermaßen getroffen.
    Was für ein Stil, was für eine kristallklare Haltung und Kompetenz in jeder Hinsicht.

    Ich fühl mich nach dem Interview so als hätte ich ein wenig was verschlafen und die junge hübsche Dame hat mich, „alten“ (45), etwas in Gewohnheit trottenden Herren etwas angestupst und aufgerüttelt. Ich hab Lust bekommen mich mehr mit solchen Leuten zu umgeben, die mich so auf allen Ebenen aufwecken, wie du mich gerade, liebe Louisa.
    Ehrlich: grad viele Tränen geweint.

    Ja, so wie auch Martin einmal im Interview meinte, er spüre ein schlechtes Gewissen in sich, wenn er sie befragt.
    Ja, so ähnlich gings mir auch.
    Ich möchte einen anderen Gang einlegen, hab große Lust auf ein Update meines Systems in aller Demut.
    Danke Louisa!

  • Robert Aichner says:

    Liebe Luisa,

    vielen Dank, dass du die Kinder und Jugend so inspirierst. Habe gerade mit meinen Töchtern (12 & 14 Jahre) Dein Interview angeschaut. Auch bei uns in Ingolstadt gibt es eine Demo am 15.3. und ich bin dankbar, dass sich meine Töchter mit auf den Weg machen und für unsere Zukunft demonstrieren und handeln werden, denn auch meinen Kindern reicht das Gerede, sie wollen endlich Taten in der Politik sehen. Das hast Du glasklar mit Deinen Worten analysiert. Bleib dran. Wir sind dabei!

    Robert aus Ingolstadt

  • Lydia says:

    Liebe Luisa,
    das Schönste finde ich an dir, dass du niemanden verurteilst, sei es wegen Nichtengagement im Klima/Umweltschutzbereich oder auch wegen „nichtkonformen“ (im ökologischen Sinne) Verhaltens, Eßgewohnheiten etc.
    Du betonst, dass es wichtiger sei auf das gute soziale Miteinander zu achten. Also kein gegenseitiges Be- oder Verurteilen.
    Du schaust mehr auf das Übergeordnete, das Wesentliche und hast dabei immer das Positive im Auge. Dabei bleibst du ganz konsequent auch deinen Werten treu und handelst danach. Ich finde das ganz wunderbar!

  • ursula henn says:

    Liebe Louisa, du hast die Gabe -durch deine Klarheit und deine Worte- die Menschen tief zu berühren. Hoffen wir Alle, die hinter diesen Zielen stehen, dass unsere „Merkels“ und Konsorten wach werden &im Sinne unserer Erde und all ihrer Bewohner-verantwortungsbewusst handeln. Die Erkenntnis, dass man Geld nicht essen kann, sollte in die Köpfe dieser Menschen eingefräst werden, wie eine Gravur in einem Ehering. Danke für dein Sein.

  • Doris says:

    Vielen Dank für dieses berührende und aufrüttelnde Interview. Ich bin begeistert von dieser jungen Generation.
    Ich habe den Eindruck, dass Luisa auf vielen Ebenen- politisch, seelisch, spirituell – etwas verstanden hat, was ich mir über mehrere Jahre erarbeiten musste. Ich freue mich riesig darüber. Und ja, rüttelt uns bitte alle auf, sodass wir generationsübergreifend am Freitag auf die Straße gehen. Danke für diesen deutlichen Weckruf.

  • Anton Perle says:

    Ich finde es großartig, wenn sich Menschen wie Luisa für das Klima so einsetzen!!! Ganz toll! Ganz gruselig und verantwortungslos finde ich das Versagen der deutschen Bundesregierung, aber auch weiterer Regierungen sowie der Wirtschaft. Sie tun so, als gebe es Nix zu verändern. Es sollten alle Menschen weltweit auf die Straße gehen und die Politik zwingen strukturelle Veränderungen zum Schutz des Klimas vorzunehmen bevor es endgültig zu spät ist.

  • Katharina Kieffer - Hecklau says:

    Liebe Louisa,

    danke für Deinen und Euren Mut ! Ich bin beeindruckt !

    Katharina

  • Jutta Metsch says:

    Hallo Ihr Lieben,

    ich danke Euch zunächst für Eure großartige Idee, Euer Engagement! Selbiges gilt natürlich auch für die Interviewpartner*innen, die – jede(r) für sich – einen frischen Wind in eingefahrene (Denk)Strukturen bringen! Mich begeistert Eure Idee, weil ich überzeugt davon bin, dass es Zeit ist für eine Wende in unserer Gesellschaft. Dies meine ich bezüglich unseres Zusammenlebens und den dazugehörenden Werten, die das Zusammenleben bestimmen. Ich selbst arbeite zurzeit an einem Projekt, das Klima-, Natur- und Tierschützer zusammenbringt. Und dabei habe ich festgestellt, was für großartige, mutige, visionäre Menschen es gibt, die jedoch noch zu wenig Gehör finden. Daher finde ich Eure Idee im Grunde mehr als überfällig! Habt Dank dafür und weiterhin ganz viel Erfolg! – Jutta aus Deutschland

    • Christine Müller says:

      Liebe Jutta, an was für einem Projekt genau arbeitest du denn? Klingt spannend!

      • Jutta says:

        Liebe Christina,

        ich schreibe ein Buch über Tier-, Klima- und Naturschützer. Es stellt in Kurzporträts Menschen vor, die sich in diesen Bereichen engagieren. Die Porträts sollen die Noch-nicht-Aktiven zum Mitmachen ermuntern. Im zweiten Teil des Buches gebe ich Tipps, wie Aktive mit sich selbst und mit eigenen Emotionen umgehen können, um an dieser Arbeit nicht krank zu werden. – Ich selbst bin Psychologin und möchte diesen Menschen gerne etwas zurückgeben. Günstigstenfalls gelingt es mir mit dem Buch, die Arbeit und das Engagement dieser Menschen in den Fokus zu rücken und so einen kleinen Beitrag zu einer ökologischeren und sozialverträglicheren Umwelt zu leisten.

        Danke für Deine Frage 😉
        Liebe Grüße, Jutta

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