Pioneers of Change

Online-Summit 2019

Andrea VetterBen PaulChristian FelberChristoph HarrachCorinna MilbornDavid Steindl-RastDeclan KennedyEdit SchlafferElla LagéFelix FinkbeinerFranz NahradaFranz RohrmoserFriederike HabermannFritjof CapraGabi BottHeike PourianHelmut BurtscherHelmut Wolman
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Heike Pourian

„Die Lösung für die Krise der Menschheit wird sich uns kaum allein durch Denken eröffnen.“

KongresspaketSummit-2019-Mockup-1

Heike Pourian beschäftigt sich seit vielen Jahren damit, wie ihre Leidenschaft – nämlich Contact Improvisation – zum gesellschaftlichen Wandel beitragen kann. Als diplomierte Kulturpädagogin, Tänzerin Autorin („Eine berührbare Welt“) und Wandelforscherin ergründet sie diesen Weg des Wandels.

Sie schreibt:

"Als Menschheit stehen wir im Moment an einem Punkt, an dem die Sehnsucht nach einem tiefgreifenden Wandel spürbar wird. Wir wissen aber noch nicht so recht, wie dieser Wandel zu bewerkstelligen ist. Eigentlich muss ein Wunder geschehen.

Die zeitgenössische Tanzform Contact Improvisation erforscht den Zustand des Nichtwissens, lässt uns Verbundenheit erleben und verlangt uns die Bereitschaft ab, berührbar zu sein. All das – und noch viel mehr – kann uns in diesem großen Veränderungsprozess als Übungsraum, Spielwiese und Experimentierfeld dienen. Das Wunder könnte tatsächlich eine Frage der Übung sein."

In ihren Jugendjahren in Oberbayern festigte ihre Pfadfinder*innenzeit die Liebe zum Draußensein, zum Zusammenleben in Gruppen und den gemeinschaftlichen Umgang mit Verantwortung. Seit 1992 hat sie das Tanzen in alle möglichen Bereiche geführt – vom Kindergarten bis zur Universität. Heike weiß, was sie will; sie möchte Contact Improvisation an die Menschen bringen. Denn Heike ist überzeugt davon, dass diese spielerischen Erfahrung einen inneren und letztlich auch einen äußeren Wandel bewegen kann.

Sie ist Mitbegründerin des Vereins „contact bewegen“ und seit 2018 Mitglied bei Akademie für angewandtes gutes Leben, die sich selbstermächtigenden Bildungsprozessen für Nachhaltigkeit widmet.

Neues Projekt von Heike: www.sensingthechange.com

Bild
Im Selbstverlag herausgegeben. Bestellbar per e-Mail über: eine_beruehrbare_welt@posteo.de

Artikel von Heike Pourian zu Contact Improvisation

https://beruehrbarewelt.de/
Charles Eisenstein: The story of seperation

Klicken für große Ansicht:

45 Kommentare

  • Elke says:

    Liebes Team, liebe Heike Pourian,

    ich habe das Interview noch gar nicht zuende gesehen, jedoch trifft es gerade so vieles, das mich bewegt. In mir beginnen sich die Dinge erst jetzt erstmalig langsam miteinander zu verweben und verknüpfen (z.B. Verbundenheit mit dem Leben, Biologie/Ökologie, das Spüren, wie unzureichend Wissen(schaftlichkeit) ist, kirchliche Jugendbewegung, Selbsthilfebewegung, Tanz, Therapie, Spiritualität, Prozessarbeit, Ritualarbeit, Tiefenökologie uv.m..) Wie nötig ist es, das was auf dieser Erde passiert, auch in uns einzulassen, zu fühlen und unser „Nichtwissen“ in allen Bereichen zuzulassen (vor allem, was die nötigen Lösungen betrifft), ja das spricht mir aus dem Herzen.
    Dabei liefert Heike einige wunderbare zusätzliche Inspirationen und mit freudiger Erregung höre ich, wie auch Contactimprovisation zum dringend benötigten Wandel gehört und dort einfließen kann. (Früher habe ich es einige Jahre getanzt, was mir auch große Frei- und Heilungsräume eröffnete).

    Ein „politisches“ Handlungsfeld, das mir durch eigene tiefe Betroffenheit sehr am Herzen liegt, ist die „Smarte Diktaktur“ (Buchtitel Harald Welzer), die sich mit immer entsetzlicheren, vor allem funkbasierten Technologien bis in die letzten Winkel unseres Lebens ausbreitet – mit katastrophalen Auswirkungen auf die Natur (Bäume, Bienen, um nur die bekanntesten zu nennen), uns Menschen (eine „Durchlöcherung“ unserer körperlichen, seelischen und geistigen Gesundheit auf allen Ebenen, u.a. „Digitale Demenz“ (Buchtitel Manfred Spitzer), und alles, was uns wert und teuer war/ist (Demokratie, Mitsprache, Menschen- und Grundrechte, Privatheit usw.) verkauft und „opfert“.

    Die 5G-Versteigerungen letzter Woche in Deutschland sind aus meiner Sicht aktuelle schwarze Tage für uns alle als Gesellschaft. Spüren tun dies u.a. die heute schon von Elektrosensibilität, anderen (chronischen) Erkrankungen, u.a. Krebs Betroffenen. – Noch sitzt der Schock über die unfassbare angekündigte riesigen Zerstörungen von Natur, Gesundheit, dem Lebensnetz und unserer Kultur bei vielen Kritisch-Denkenden tief, so dass die Bewegung der Empörung und FÜR umfassende Gesundheit und das Leben, FÜR das Grundrecht auf einen Analogen Lebensstil, FÜR Entscheidungsfreiheit und Mitbestimmung der betroffenen Bevölkerung usw. noch nicht die Ausmaße einer „Hambi-Bleibt“ und „Fridays-for-Future“- Bewegung angenommen hat. -Mindestens in solcher Stärke wäre eine Bewegung nötig und die einzige Schlussfolgerung aus meiner Sicht muss heißt: FÜR ein 5G-MORATORIUM, FÜR die Umkehrung der Beweislast, dass Digitalisierung und Mobilfunk systemisch (Erde, Biosphäre einschließlich Menschen und das Klima bzw. den Weltraum unschädlich sind, und FÜR ausschließlich risikoarme Kommunikationstechnik (zurück zum Kabel, wo es nur geht, evtl. VLC) .

    Sehr wünsche ich mir, dass auch hier baldmöglichst eine heilsame „Feldbildung“ passiert, die besonders den auch heute schon von Umwelt- und Funkerkrankungen betroffenen Menschen mit teilweise dramatischen Schicksalen, Solidarität, Unterstützung und Hoffnung gibt. – Wissen ist gut*, Mitfühlen, Intuition, Gewissen sind besser, sowie die geteilte Vision, dass wir keine Digitalisierung(sdiktatur), keine hochgefährlichen (Funk-)Technologien und andere sogenannte „Innovationen“ brauchen, um ein gutes Leben für die nächsten mindestens 7 mal 7 Generationen der Menschheit zu entwickeln. – Im Gegenteil: Digitalisierung und Mobilfunk heizen unsere rasante Fahrt Richtung Abgrund nochmals an.

    Sich vom gesunden Menschenverstand, von Intuition und SPÜREN abzuschneiden und auf den letzten Beweis zu warten, ist in diesem Thema genauso contraproduktiv und zerstörerisch, wie bei allen ähnlichen Themen. Sehenden Auges, jedoch aus Angst weiterzumachen ebenso. Und auch, den mächtigen Sucht-Sog der Digitalen Technologie an sich selbst zu spüren und sich NICHT auf einen Weg der Befreiung und Genesung davon zu begeben.

    Stattdessen, erinnern wir uns: Es ist alles bereits da, was wir brauchen um eine lebenserhaltende Zukunft zu haben und zu gestalten! Möge die Übung – der große Wandel – gelingen!

    * (Wer kritische Infos zu diesem Thema sucht, findet Sie zahlreich im Internet, gute Einführung und Übersichten bieten Diagnose-Funk.org und deren Seite http://www.emfdata.org, die kompetenzinitiative.net u.v.m.)

  • Antje Schulz-Eickhorst says:

    Hallo,
    ein sehr anregendes und bewegendes Gespräch. Vielen Dank dafür!

    Ein Frage – von wem sind denn die Zeichnungen dazu?

    Liebe Grüße,
    Antje

      • Heike Pourian says:

        Die Bilder hat die Künstlerin Sibylle Reichel gemacht. Ich bin ihr sehr dankbar dafür, weil es das Ganze noch einmal in seiner Essenz zusammenfasst. Sibylle hat sich in den letzten Jahren in Graphic Recording geübt, ihre Fertigkeiten immer weiter verfeinert und ich wünsche ihr, dass sie mit ihrer Arbeit an vielen Wandel-Orten wirken kann. Ladet sie ein!! Vorträge können sichtbar werden, räumlich fassbar, eine zusätzliche Dimension bekommen …
        Danke Sibylle!
        Heike

  • Sylvia says:

    Vielen Dank für dieses mir sehr wertvolle Interview. Ich gehöre schon der Generation der Älteren an und kann nur bestätigen, was über Grenzüberschreitungen und Retraumatisierung gesagt wurde. Da ich sehr neugierig bin, hab ich vor vielen JAhren schon mal CI ausprobiert und hab mich sehr unwohl gefühlt, trotzdem noch eine Weile weiter mitgemacht, mich irgendwann dann zurück gezogen und jetzt endlich zu „meiner“ Tanzform, den 5 Rhythmen, gefunden. Mit gleichzeitiger Psycho- und Traumatherapie gelingt es mir nun, an der Befreiung meiner Lebenskraft zu arbeiten und meine Körperlichkeit genießen zu lernen.
    Vielen Dank für diesen Kongress, ich habe viele Interviews geschaut und habe eine große Wertschätzung für die viele Arbeit!

  • Kinder als Leitungsassistenten – wow !!! Ich kann gar nicht recht in Worte fassen, wie sehr mich das anspricht und berührt.
    „So geht Wandel von unten“, über die Wahlnehmung vor Ort, „was will denn hier passieren“.
    Auch das Büro für Feldbildung spricht mich sehr an, auch ich suche nach Anknüpfungspunkten zwischen meinen diversen Methoden – Traumasensibles Yoga, mehrere Ansätze von Feldarbeit, und ich nenn das jetzt mal „meine politischen Bedürfnisse“ und nehme gern Kontakt auf.
    Inge

  • Angelie says:

    erst heute nachgehört…..
    gestalterische Kulturarbeit in/für gesellschaftlichen Veränderungen erschliessen sich mir hier von innen
    heraus ganz grundsätzlich und klar
    Heike , Ihre Forschung und Erfahrungen und Beobachtungen und gestalterischen Entwicklungsideen
    gehen schon unter die Haut, ja es schüttelt bis in die zelluläre Ebene …
    eindrucksvoll die Befreiung der Sinne in/über Bewegungen ohne Regie, Freitanz ist eine gefühlte Erfahrung und Übung, und gleichfalls der Tiefe oder Reichweite der Beobachtungen nachgehen…..
    „Formselbverständlichkeiten in Frage stellen“ so fängt s an…

    für mich ein Interview besonderen Inhalts. Improvisieren das unabhängige und aktiv gestalterische
    Potential in unserer Existenz; improvisieren ist lebendiger als kopieren !

    Grosses Danke Heike 🙏 für Mitteilen, und Martin fürs Möglichmachen

  • Michael says:

    Bei der Vielzahl der eh nicht alle zu „schaffenden“ Interviews habe ich mir den „Luxus“ erlaubt, einfach auf ein mich ansprechendes Foto in der Gallerie zu tippen. Und als ich dann den Text und die Videoüberschriften las, fand ich große Resonanz in mir. 5- Rhytmen, Biodanza, Improvisation(stheater) habe ich erst seit kurzem für mich entdeckt.
    Und dieses Interview hat mich im wahrsten Wortsinn sehr berührt. Ich kann und mag gar nicht alles im einzelnen aufführen. Aber es ermutigt mich, auf meinem Weg (s.o.), weiter zu gehen, meinen Sinnen noch mehr zu „trauen“ bzw. erstmal wahrzunehmen zu lernen und ihnen zu folgen. Ein wunderbares Interview zwischen zwei so präsenten, wachen und emphatischen Menschen. Bewegend, berührend. Danke Heike, danke Martin

  • Monika says:

    Der Summit ist vorbei – habe es während des Videos irgendwie nicht geschafft, den Kommentar abzuschicken, probiere es jetzt einfach.
    Habe was Trauma Arbeit und titriertes Umgehen mit den im Körper steckenden Erinnerungen einen Hinweis für Heike: somatic experiencing von Peter Levine entwickelt, wäre hierbei wunderbar!
    Gruß Monika ( die diese 3 jährige Ausbildung gerade beendet hat)

    • Heike Pourian says:

      Liebe Monika, das ist mir natürlich vertraut! Und har meine Arbeit auch nachhaltig geprägt. Ich forsche mit Kolleg*innen daran, das in meine Arbeit zu integrieren…
      Herzlichen Gruß, Heike

  • Franz says:

    „Meine Hoffnung stirbt sehr spät“ und „Wunder müssen wir üben“ – zwei (sinngemäße) Zitate von Heike, die bei mir besonders nachdrücklich hängen geblieben sind. Danke !

  • Pablo Hess says:

    Erst jetzt gehört – nicht minder begeistert liebe Heike
    Ganz tolles Interview. Mit deiner Authentizität und deiner erfrischenden, revolutionären Wahrheit hast du mich bewegt – und nicht nur mich.
    Danke und of Wederluege
    Pablo Hess

  • Helga says:

    liebe Heike,
    Du sprichst mir so sehr aus dem Herzen. das bestärkt mich mit den Erfahrungen, die ich in meiner Power of Life Tanz-Ausbildung gemacht habe, weiterzugehen. das nonverbale , unsere Körper Wahrnehmen & das berührbare in uns in die Welt zu bringen.
    ganz wunderbar. mal sehen, ob ich mit Dir in Verbindung kommen kann.

    herzliche Grüße,
    ebenso an Dich, Martin, für Dein Wirken

  • Liebe Heike!
    Was für ein grandioses Interview!!!
    Mir fehlen die Worte… Was für ein gutes Zeichen ☺️
    Der Kopf ist so klein im Verhältnis zum Rest des Körpers.
    Jede Zelle will genährt werden!
    Ich wünsche viel Erfolg mit Deinem revolutionären Vorhaben… Ich gebe zu, ein wenig gruselt es mich, doch spüre ich, Du hast unfassbar recht… Die Welt würde sich vermutlich auf diesem Wege schneller wandeln, als sie derzeit in der Lage dazu wäre… Und meine Komfortzone gerät schon beim Hineinfühlen mächtig ins Wanken, kaum zu glauben 🙃

  • Patrizia says:

    Danke für Eure Worte die mich tief berührt haben. Ich würde das gerne im freien Radio senden entweder Auszugseise oder als Ganzes. Ich brauche diese hoffnungsgebende Perspektiven und überhaupt zu wissen dass ich nicht alleine bin mit der Herausforderung meinen Weg zu finden in eine neue Welt – enkeltauglich – lebensbejahend -für alle Wesen !!!
    Bin in Vorfreude auf Eure e-mail blzgl Radio Sendung…
    Danke!
    Patrizia

  • Felix says:

    von Heike erwähntes Buch:
    Endliche und unendliche Spiele: die Chancen des Lebens / James P. Carse

  • dieses Interview hat mich ebenso wie viele andere so auf eine Weise berührt, wie ich es von Gunther Schmidt oft gehört habe: im Sinne des sowohl als auch. Heike Pourian ist so sehr körperlich wie geistig präsent und wirkt sich auf mich aus und macht mit mir etwas, das sich sprachlich wirklich schwer erklären lässt. Ich versuche, merke ich, alles zu ergründen und gleichzeitig ist es doch leicht, wahrzunehmen was ist und dort in Kontakt bleiben zu dürfen, ohne sich und andere auf den mitunter schweren Grund der Ergründung zurückzuziehen.
    Ich hab jetzt schon Lust, sie zu kontaktieren und vielleicht mit ihr mein Projekt der Fusion von Körperwahrnehmung /-ausdruck und Sprache weiterzuführen.
    Toll! Danke euch sehr für dieses Interview und die vielen kleinen Feuerwerke die ihr zündet für die Lust am Leben.

  • karhrin says:

    … und wieder bin ich total geflasht!!! was für eine sensibilität, aufmerksamkeit, präsenz, selbstreflexion, welche konsequenz, welcher mut…!!! vielen vielen dank für diese klarheit, anschaulichkeit, greifbarkeit. und natürlich für die bestärkung, das mutmachen, die hoffnung!!! ich bin sehr berührt und sehr dankbar und sehr motiviert, mehr über diese ansätze, übungen etc. zu erfahren – theoretisch UND praktisch. alles gute und herzliche grüße, kathrin

  • petra says:

    Liebe Heike, lieber Martin, liebe Alle.
    Auch in mir hat sich einiges bewegt während des Interviews. Tanzen, mich in meinem Körper spüren ist auch meine große Leidenschaft. Mir war bisher nicht so bewußt, dass darin noch mehr Potential steckt als für meine persönliche „Wellness“.
    Habe jetzt das Gefühl ich möchte mehr von dir, Heike, hören, von dieser unglaublich wertschätzenden Haltung, bzw. auch mehr zu dem Thema ausprobieren. Und so frag ich auch in die Runde: Wem gehts denn da ähnlich? Und gibts Ideen/Sehnsucht sich da zusammenzuschließen?
    Liebe Grüße Petra

    • Ines says:

      Hallo Petra,
      mir geht es ähnlich! Ich tanze jetzt seit gut 1 Jahr („Heilende Kräfte im Tanz“, Soulrhythms, 5-Rhythmen) und erfahre so viel dabei! Ein wunderbares Entwicklungsfeld… Beim Interview mit Heike war ich tief bewegt, berührt – und auch überrascht über einige für mich neue Aspekte. Ganz herzlichen Dank an Heike und Martin!!!
      Davon unbedingt mehr, ruft es laut in mir!!!
      Leider wohne ich sehr weit entfernt im Münsterland.
      Wie würdest Du Dir ein Zusammenschließen vorstellen, Petra?
      Liebe Grüße Ines

  • Virginia Monteiro says:

    Ich hatte , liebe Heike, mehrere Male Gänsehaut, beim zuhören. Ich stelle mir gerade vor, wie wir Menschen wie Bäume an unseren Wurzeln miteinander verbunden sind, überall auf der Welt. Wie wir über diese Wurzeln kommunizieren und in das Universum strahlen. Dabei lassen wir alle erlernten Strukturen, Muster, Regeln los und erlauben uns, wirklich frei zu sein beim gestalten. Ganz sicher unten verbunden. Ich hab Vertrauen in diese geerdete Spiritualität, die du lebst aus deiner Mitte heraus. Und dabei hast du so praktische Ansätze. Es war soviel, das du hergeschenkt hast in diesem Interview, dass das in mir erstmal verdaut werden will. Ich musste auch zweimal hören. Herzlichen Dank für deine körperweisheit, dein sprühen von Begeisterung, deine wärmenden, klaren, tiefen Botschaften, deine wunderbare Stimme und Wesen.

  • Christine says:

    Ich musste in diesem Interwiew an Schillers Briefe von 1795 “ Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ denken.
    „….der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

    Und frei nach Matti Straub, es dauert lange ein solides Wurzelwerk zu bilden, um dann irgendwann ein kräftiges Wachstum zu erleben.
    Und wie Ben Paul sagte, wir stehen auf den Schultern der Generationen vor uns.

    Und heute kann es in dieser klaren, schönen,modernen Sprache formuliert werden wie es Heike Pourian tut.
    DANKE

  • Andrea says:

    Danke für dieses tolle Interview. Ich dachte vorab, das wäre eigentlich nichts für mich …. – tanzen und Gefühle und so .. Es hat mich sehr bewegt und ich habe viele wertvolle Momente mitgenommen. Danke!!!!!

  • Nadja El Eid says:

    Liebe Heike, wie klug und wunderbar du Essenzielles benennst und was mich immer wieder so zustimmend durchströmt ist deine Sicht auf KontaktImprovisation………die ich mit sinnlichem Verstand teile :)!
    Geist und Körper…..und wie tief es sitzt das duale Denken, es nur entweder oder geben kann,
    wie schön, dass das nicht wahr ist!
    Trauma sensitive Räume und CI – großartig! ich bin dabei und hoffe ich kann in Zukunft was dazu beitragen! ……..
    Wie gut, dass unsere enorme Überlebensklugheit abzuschneiden und nicht zu fühlen, so oft die Sehnsucht gegenüber steht lebendiger und verbundener zu sein.
    Das wir irgendwie auch ahnen, dass das was uns im Autopilot zu retten versucht, zugleich verhindernd was wir uns ersehnen……………..freu mich über deine Projekte!
    Lieber Martin, danke für deinen Beitrag in diesem tollen Format!
    wünsche mir sehr, dass dieses Interview freigeschaltet bleibt. Herzlich Nadja

  • Leonore Albers says:

    Lieber Martin und liebe Heike, all ihr Lieben die dies lest,
    wow, voll toll, ja, genau, hierin ist der unmittelbare Weg zur Verbindung mit dem Mysterium des wundervollen Lebens aufgezeigt! Ein riesenherzliches Dankeschön für das Teilen!!! Es geht um das gegenwärtige Fühlen des Einsseins, des Teilseins, des Fließgleichgewichts durch mich hindurch, als Tropfen im einen großen Ozean, der gleichzeitig durch den Wasserkreislauf auch verbunden ist mit der Endlosigkeit des Himmels… leibhaftiges Spüren/Erleben ist transformierend und die geteilte Resonanz, das Aufgehobensein im Wir, die wahrnehmbare Gemeinschaftsenergie,
    …Vertrauen, Liebe, Hingabe ermöglicht die Eurythmie von Mut und Demut!
    Leonore aus Wennigsen

  • Sabine Schlachter says:

    Danke, liebe Heike! Du bringst eine so wichtige Perspektive in diese ganze Thematik ein – da ist viel Resonanz in mir und ich bin dankbar für Deine Weisheit.

  • Liebe Heike,
    das Interview mit dir hat mich tief berührt, geradezu beglückt! Seit sehr vielen Jahren unterrichte ich selbst die Tanz-Improvisation, in der CI teilweise enthalten ist, und ich bin immer wieder begeistert davon, wie viele Aspekte des Lebens in der Improvisation, vor allem in der Gruppenimprovisation, angesprochen werden. Ja, das Leben ist eine Tanzimprovisation! Die Erweiterung der Kontaktimprovisation bzw. des Improvisierens in die Ebene des Politischen, wie du es so wunderbar entwickelt hast, ist etwas, das „mein Herz hüpfen lässt“ – und es arbeitet in mir… und es bewegt und inspiriert mich…!
    Vielen Dank, Heike und auch dir, Martin, für deine feine Art, die Interviews zu führen!

  • Maryam says:

    Was für ein tolles Interview. Vielen vielen Dank. Ich habe soviel Inspration erhalten. Vor Jahren habe ich mal Contact Improvisation in einem wöchentlichen Kurs gemacht und ich bin nach paar Mal nicht mehr hingegangen. Ich fand es sehr berührend, mich jetzt in meiner damaligen Situation verstanden zu fühlen. Ab ca Minute 45 spricht sie von Traumatas, von Grenzüberschreitungen (die sicher viele von uns erlebt haben) und dann fällt das Wort traumasensible Contactimprovisation. JA, das wird gebraucht und das trifft auf viele freie Tanz,- und Bewegungsformen zu. Wie oft passieren da Grenzüberschreitungen, auch ohne, dass es absichtlich gewollt ist.

    Dann alles andere, was sie gesagt hat und tief berührt. Z.B. dass sie nicht mehr für Wellnes zur Verfügung stehen will. Also nicht mehr das System will, sondern es transformieren möchte!!!! Wunderbar, da ich das auch so emfinde und mich deshalb aus vielem meiner alten beruflichen Sachen (Bildung, Gesundheit) zurückgezogen, weil ich genau das nicht mehr will.
    Ja, dieses Interview sollte freigeschaltet beleiben. 🙂
    Ganz herzlichen Dank, Martin und Heike.

  • ernestine says:

    danke für den beitrag! großartig!

  • Conny Heyer says:

    Danke ihr Lieben, für das wunderbar offene,ehrliche Gespräch!
    Der Ansatz „Körperwahrnehmung“ in Bezug auf Wandel,- Veränderung ist auch für mich ein vorrangiges Thema.Nur durch eigenes „Fühlen,Spüren,- dann Wahrnehmen“ …ist Veränderung überhaupt möglich!Ich
    habe 45 Jahre in sozialen Brennpunkten,Kindergärten/Horten,Schulen,gearbeitet.In den letzten 10/15 Jahren in einem „Training“ mit 5-6jährigen Kindern in Bezug auf „Körperwahrnehmung“ (Gewalt ec…)In diesem Training wurden die Kinder stets mit ihren Gefühlen und ihrer Kraft konfrontiert und …Es tat Ihnen gut,-größte Raufbolde waren fürsorglich!Sie gingen zurück in ihre Gruppen,Familien und erlebten gegenteilige Situationen!Erforderliche Wahrnehmung,seitens der Erzieher,Pädagogen,der Eltern,- kann nur erfolgen,wenn sie „Selbst“ in der Lage sind zu Fühlen,zu Spüren und dann Wahrzunehmen! Wenn sie sich „Selbst“ nicht spüren,wie können Sie was,wie,wo weitergeben…emphatisch sein …???Gerne können sie mich kontaktieren!
    Herzensgrüße und lieben Dank❤️

  • Julia Mälitz says:

    Liebe Heike, lieber Martin,
    ich bin sehr erfüllt und inspiriert und hoffnungsvoll. Das Interview hat mir sehr gut gefallen, so viel Power und Freude an dem, was du selbst tust und entwickelst, das hat sich so gut angefühlt. Und die Bestätigung, dass unser Körper mehr ist als nur ein „Vehikel“. Es waren soviel Impulse und Erfahrungen von dir dabei, über die ich mich so gefreut habe, auch gerade zum Thema Trauma, die ich auch in meiner Arbeit so wahrnehme und als Bestätigung und Ermunterung empfunden habe.

    Vielen Dank euch Beiden, Julia

  • Liebe Heike,
    danke dir sehr für deine Gedanken, die du echt präzise formuliert hast. Ich habe mich sehr auf das Interview gefreut, weil ich selbst CI tanze und erst kürzlich über einen Link auf einen Beitrag von dir gestoßen bin. Was mich in meinem Leben bisher mit am tiefsten berührt hat, ist mein Bezug zur nonverbalen Kommunikation, die mit Menschen im allgemeinen, aber besonders auch mit Menschen mit Behinderung oder mit Kindern, Tieren und ständig ja hauptsächlich neben der verbalen Kommunikation stattfindet. Hier wurde ich sehr tief inspiriert von Fred Donaldson, der über „Original Play“ (er verbindet damit den gemeinsamen Nenner, der alle Wesen verbindet, den wir ureigens verstehen) tiefe Erfahrungen zuerst mit Kindern und Tieren, dann zunehmend auch mit „gewalttätigen“ Jugendlichen aus den Slums unserer Welt zu tun hatte/hat und mit seiner Arbeit einen langjährigen Erfahrungsschatz in die Welt bringt. Er geht da wirklich sehr tief, viel tiefer als zumeist bei CI, wenn auch dort z.T. vorhanden, je nach Kontext. Ich erfahre auch diesen Wellnessraum, von dem ich natürlich auch selbst auftanke, aber eine innere Sehnsucht spüre, hier mehr zu verbinden. Mit allen Wesen, um das Wesentliche zu erfahren. Das Wesentliche im Spiel (im Sinne, wie du ihn auch gebraucht hast in deinem Interview) und mir fällt dazu ein orientalisches Märchen ein, in dem ein Rabbi eingeladen wird, die Probleme des Dorfes zu lösen und alle gespannt sind, was er wohl sagen wird. Aber er beginnt zu tanzen, und tanzt, und so langsam tanzen die Dorfbewohner mit… naja, und am nächsten Morgen fragt er, ob es noch Anliegen gäbe…ich fühle mich so angesprochen von deiner Intention, es jedem möglich machen zu können, sich körperlich wieder anzuvertrauen, damit körperliche Informationen weitergegeben werden können, die wir nicht intelektuell erfahren können. Lustigerweise wohne ich wesentlich näher am Nordschwarzwald als da wo du glaub vorher gewohnt hast. Vielleicht kommt es ja zu einem Austausch in baldiger Zeit. Ich freue mich das Netz mehr und mehr zu spüren…DAnke! und DAnke dir, lieber Martin, dass du dieses Interview geführt hast und für all deine mir so wertvolle Arbeit und was du bei meinen FreundInnen bewirkst, mach uns allen Mut! =0)
    Mir läge so am Herzen, hier selbst Räume zu schaffen, wo

  • Valentina says:

    Woooww … Heike ist SO auf dem Punkt!! Ich will auf jeden Fall mit ihr Kontakt machen …
    UND:
    Es erscheint mir so unglaublich zentral und wichtig und sprachlich nachvollziehbar, dass ich fragen möchte,
    ob es nicht möglich wäre, dieses eine Interview irgendwie für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich zu machen!?
    Das wäre wirklich wirklich toll und m.E. auch wichtig.

    DANKE dafür!! ♥

    • Heike Pourian says:

      liebe petra, liebe ines,
      danke für eure reaktionen. ich bin ja wirklich völlig geplättet von der resonanz auf dieses interview! ich habe so viele emails bekommen die letzten wochen. es sieht so aus , als käme ich gar nicht um hin 😉 , ein seminar anzubieten, wo diese dinge raum bekommen, körperlich erfahren werden können und ähnlich gesinnte sich austauschen können. gern nehme ich euch in meinen verteiler auf. schreibt einfach eine mail an: kontakt@beruehrbarewelt.de
      ein gruß von herzen und danke für die viele ermutigung!
      heike

  • Betti says:

    Wow!!! Was für wunderbare und wichtige Gedanken und Erkenntnisse!!! Wie schön und zentral, dieses Embodyment und das Wissen über Trauma und die Notwendigkeit von Vertrauen und der Angst nachgehen! In kleinen, nicht retraumatisierenden Schritten. Dankeschön, Heike, fürs ausbrechen aus den geschlossenen, systemerhaltenden Wellness Räumen mit Behutsamkeit, um nicht auszugrenzen! Ich bin grad sehr inspiriert, dankbar und beruhigt – diese Erkenntnisse geben mir viel Hoffnung und bestärken mich in meinen eigenen Ansätzen und Erkenntnissen. Hab voll Lust mich mehr in den Tanz zu trauen und meinen Körper mehr zu meinem wirklichen zu Hause zu machen und meine mich selbstbegrenzende Scham loszulassen…

  • Lucia says:

    Einfach: Wow! Ein grosses Geschenk.

    Wenn das bei Demos herbeigführt werden könnte, dieses neue Bewusstsein würde ich auch wieder zu Demos gehen. Bisher wurde ich immer in die Esoecke gedrängt worden. Ich freu mich, wenn Menschen wie Du den Mut haben und das zu vermitteln was du gesagt hast, fähig sind.
    Danke….
    Und was ich sehr begrüsse liebe Heike: Ich fühle mich angesprochen. von Dir, da du immer auch die weiblichen Wesen mitansprichst. Wenn Menschen nur die männliche Anredeform benützen fehlt mir immer Stück Zugehörigkeit, weil ich mich nicht angesprochen fühle
    Und dank an Martin und sein UnterstüterInnen für diesen Kongress

  • Ellen says:

    Liebe Heike,
    danke für dieses berührende und bewegende Interview.
    Da waren jetzt mehrere Themen, bei denen ich (persönlich) gerne noch länger dran geblieben wäre.
    Was mir ganz wichtig ist, ist der Punkt, dass auch Sensibilität für Nicht-Berührbarkeit (auf allen Ebenen, auch und besonders physisch) mehr Aufmerksamkeit bekommt.
    Mir gefiel es sehr, wie die Kinder in die Verwaltung der Einrichtung einbezogen wurden. Das erinnert mich sehr daran, wie bei Naturvölkern die Kinder einfach viel dadurch lernen und erfahren, dass sie bei den normalen Tätigkeiten der Erwachsenen einfach dabei sind und sie nachahmen. Vielleicht ist das etwas, das wir wieder in unsere Kultur Einzug halten lassen sollten? Ich hätte jedenfalls als Kind gerne mal live erlebt, was mein Vater da macht, wenn er arbeitet. So war es mir zeitlebens fremd. Also natürlich nicht zwangsweise für alle Kinder, sondern wenn sie sehr klein sind oder Interesse zeigen. In gewisser Weise ist dieses abgetrennte Betreuen in eigenen Kinder-Einrichtungen ja doch etwas unnatürlich (und gerade für Kontakt-sensible Kinder eine Qual, die gar nicht wissen, was sie machen sollen).
    Viele Grüße
    Ellen

  • Reinhard says:

    Ein Gespräch, das mir persönlich neue Aus-und Einsichten beschenkt hat. Das Leben ist Improvisation, Tanz und Spiel – das berührt sich so sehr mit dem, wie ich auf das Leben schaue und es immer mehr wage zu leben 😉

  • Ulrike says:

    – ich würde gerne kommen! Wunder erleben – spüren, berührt sein…

  • Ursula says:

    Ich war auch bei dieser Demo am Hambacher Forst und habe auch gefühlt, dass wir noch mehr Sensibilität der Natur gegenüber zulassen könnten. In mir selbst hat es aber auch eine Öffnung bewirkt, dort gewesen zu sein. Nach diesem Tag habe ich so eine neue Beziehung zu Bäumen und fühle den Frieden und die Heilung, die von ihnen ausgehen.
    Im Spielen sehe ich auch ein großes Potential, vielleicht auch ein Nährboden für Wunder und ja, der Wandel kommt von unten aus einem solchen sich Empfänglichmachen, für das, was ist und was sein will und es dann zu ermöglichen. Danke für diese tolle Inspiration und Erinnerung.

  • Annegret Dietzfelbinger says:

    Lieber Martin und liebe Heike ,
    es ist wunderbar Euer Gespräch anhören zu dürfen – es hat mich zutiefst berührt ! Wie lange meines Lebens habe ich schon so gedacht und mich in der Improvisation wohl gefühlt und als Pädagogin diesen Ansatz zu leben versucht..- Leider wurde ich durch das „Schicksal“ aber immer von diesem Weg abgeschnitten. Durch das Interview kommt sozusagen mein Leben nochmal auf die Bühne !!! Aber vielleicht kann durch dieses Gespräch wieder ein kleiner Funken überspringen und ich darf noch einmal daran anknüpfen.. Da ich nun auch in einer recht neu gegründeten Gemeinschaft mitgestalte, würde ich mich freuen, dort diesen Ansatz leben zu können. Ob es einmal eine Gelegenheit geben wird, mit Dir Heike dort zu arbeiten ?? Wäre wunderbar! Euch Beiden alles Liebe und : weiter auf diesem so ermutigenden Weg !
    Liebe Grüße von Annegret Dietzfelbinger

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