Pioneers of Change

Online-Summit 2019

Andrea VetterBen PaulChristian FelberChristoph HarrachCorinna MilbornDavid Steindl-RastDeclan KennedyEdit SchlafferElla LagéFelix FinkbeinerFranz NahradaFranz RohrmoserFriederike HabermannFritjof CapraGabi BottHeike PourianHelmut BurtscherHelmut Wolman
Jane GoodallJoanna MacyLuisa NeubauerMarie RinglerMartin KirchnerMatti StraubMichael BohmeyerMiki KashtanMoritz und MagdalenaNathan SpeesNipun MehtaOtto ScharmerSelin ÖkerSilke WeißStephanie SteyrerSusanna MittermaierSusanne SchollTobi Rosswog

Corinna Milborn

"Muss ich denn Andersdenkende von meinen Meinungen überzeugen?“

KongresspaketSummit-2019-Mockup-1

Nach ihrem Geschichts-, Politikwissenschafts- und Entwicklungspolitikstudium in Wien, Granada und Guatemala war Corinna Milborn für ein Jahr als Menschenrechtsbeobachterin in Guatemala. Diese Erfahrung eröffnete ihr die Möglichkeit von 1998 bis 2002 als WWF-Pressesprecherin und Expertin für Globalisierungsfragen zu arbeiten. Danach übernahm Corinna bei der Menschenrechtszeitschrift „liga“ die Rollen der Journalistin, Autorin und Chefredakteurin. Weiters war sie Politikredakteurin beim österreichischen Nachrichtenmagazin Format. Seit 2012 ist sie als Moderatorin bei „Pro und Contra“ beim österreichischen Privatsender Puls 4 nicht mehr wegzudenken.

Corinna arbeitet seit 2013 zusätzlich als Informationsdirektorin bei Puls 4 und ist und ist verantwortlich für die Sendungen „Cafe Puls“, „Pro und Contra“ sowie „Puls 4 News“ auf ProSieben, Sat1 und Puls 4. Außerdem führte sie zahlreiche politische Interviews im Kontext diverser Wahlen in Österreich. Neben all dem betätigte sich die Tirolerin noch als Autorin („Ware Frau“, "Gestürmte Festung Europa" und "3096 Tage").

Im Juli 2018 startete Corinna ihr Sabbaticaljahr, aus dem sie im Jänner 2019 zurückkehrte.

Einige der Auszeichnungen, die Corinna für ihre zahlreichen Tätigkeiten erhielt sind der Concordia Publizistikpreis für Menschenrechte, der Wiener Journalist*innenpreis und der Humanitätspreis des Roten Kreuzes.

Mehr über Corinna Milborn:

Corinna Milborn bei Willkommen Österreich

TEDxVienna: Europe`s Borderline Syndrome

Recherche für Erwing Wagenhofers Film "Let`s Make Money"

 

Wir empfehlen, die Bücher beim lokalen Buchhändler zu kaufen oder sonst z.B. buch7.de, ecobookstore.de oder fairbuch.de

14 Kommentare

  • Annkatrin Jepsen says:

    Liebe Corinna Milborn, danke für das für mich so aufschlussreiche Interview. Ich habe einen Vorschlag: wie wäre es, wenn du jeden Tag in die Nachrichten auch einen Kurzbericht über eine Organisation oder Aktion einbringen würdest, der positiv ist und uns zeigt, dass es nicht nur Negatives und Zerstörendes auf der Welt gibt?!
    Nochmals danke, auch an Martin, den ich bewundere, da er so unterschiedlichen Persönlichkeiten in sensibler Art begegnet. DANKE euch allen! Annkatrin

  • Mir hat das Interview gefallen.!!! Ich finde den Ansatz sehr gut, dass diejenigen uns inspirieren, die anderer Meinung sind!! Das ist doch Verständigung, die uns doch erst Gemeinsamkeit erkennbar macht, anstatt Angst vor dem anderen,dem fremden zu schüren. weiterhin bleiben wir dann in einem innerlichen nationalismus hängen : WIR gegen die ANDEREN
    Wenn wir uns immer nur von gleichgesinnten inspirieren lassen belobhudeln wir doch nur immer wieder nur unser ego, indem wir unseren Standpunkt zu untermauern versuchen, anstatt wirklich etwas tiefergehend zu verstehen und wirklich weiser werden zu wollen

  • Marianna says:

    Mich interessiert, ob sie über ihre Erfahrungen in Guatemala auch in einem ihrer Bücher schreibt. Ich finde das Leben nach dem Maya-Gesetz und die alternativ Demokratie sehr interessant und würde gerne mehr darüber erfahren. Tolles Gespräch!

  • Angelie says:

    völlig unentspannend aus diesem Interview gegangen, Martin
    gehe nicht inspiriert von dannen….

    diese „Leichtigkeit“ möchte ich nicht mal träumen…..
    „Wesen von Monopolen ist, das man nicht an ihnen vorbeikommt, Suchmaschinenmonopol!
    ……einfordern, dass sich Konzerne an die Regeln halten ….
    Andersdenkende interessanter als Gleichgesinnte …..
    das Backslash , wo es im Gebälk kracht …..knirschen im Gebälk….
    technischer Fortschritt
    …..für Menschheit als Ganzes, toll was da passiert….
    Verlierer, die aus guten Grund sehr skeptisch sind…. sehr viele zwischen 15-25 sehr optimitisch in die Zukunft sehen
    ….seh die Protagonisten und denk mir, die haben s schon drauf….
    es arbeiten viele daran…….dass die Mehrheit mitgenommen wird….“

    • Mo says:

      Klingt für mich auch ein bisschen nach einem Tunnelblick, der Alternativen/alternative Lebensweisen zu unserem aktuellen, mitteleuropäischen Standard (und zum Träumen!) irgendwie ausschließt..
      hmm.

      Und alternativlos sind Messenger/Suchmaschinen/Browser auch nicht. Es gibt zB. Signal, Telegram, DuckDuckGo, Opera.. Umstieg ist auch mir, meinem Freundinnen/Familienkreis gelungen.. jo.
      Wo ein Wille, da ein Weg. :))
      (kA, wie unabhängig diese Messenger/Browser/.. nun tatsächlich sind; kann ich nicht mit 100%iger Sicherheit sagen. Aaaber: ich kann mich auch einfach dazu entscheiden, die Menschen, mit denen ich vl derartig viel schreibe/telefoniere, einfach persönlich zu treffen und mich Bewegendes auch einfach nur (oder vorwiegend!) von Angesicht zu Angesicht zu kommunizieren. Zum Beispiel. Verlangsamt vl einige Prozesse (bewege mich in Gemeinschafts-Kontexten, wo Entscheidungsprozesse dadurch tatsächlich mitunter über mehrere Tage/Wochen gehen)- allerdings entschleunigt das unsere „sich zunehmend schneller drehende Welt“ auch..
      Wo dann wieder die Frage aufkommt- dreht sich denn tatsächlich „die Welt“/das Leben schneller, od sind es eigentlich unsere inneren Welten, durchs Aussen (auch) so stark angekurbelt und gedreht.. hmm.
      Najo.
      Rasantes, aber dennoch sehr informatives Video.
      Danke jedenfalls für diesen Einblick.
      Hm.

    • Liebe angelie,
      Kannst Du mir bitte dein Kommentar ausführlich erklären, damit mir verständlich wird, was Dich an diesen Zitaten aus dem Interview so besorgt macht? Lieben Gruß

      • Angelie says:

        liebe Franka, sind nicht „Pionieers of change“
        der beste Beweis, das Gleichgesinnte hier mit „Sinn für Gleiches“ höchst
        interessante Gesprächsteilnehmer_innen gewesen sind ?
        will heissen, per se sind Andersdenkende nicht interessanter als Gleichgesinnte

        und nicht vergessen, wir haben da noch das Dilemma der Subjektivität 🤔

  • Hardo Bicker says:

    Interessant und schön zu sehen/hören, dass jemand wie Corinna Milborn als Infochefin für so große Sendeanstalten arbeitet. Ein Aspekt in dem Interview irritiert mich aber. Und zwar spricht sie über die Gefahren der neuen Medien und die Macht der dazugehörigen Konzerne, und sagt sicher zu Recht, dass diese sich in Wild-West-Manier an keine Regeln halten, dass es diese aber für die bisherigen Massenmedien wie Fernsehen, Radio etc. gibt.
    Das suggeriert, dass die Nachrichten in Funk u. Fernsehen im Großen u. Ganzen korrekt sind u. weitestgehend frei von z.B. Fake-News.
    Ich mache mir gerade, wie viele andere auch, Sorgen, dass solche Aussagen wie überhaupt die ganze Fake-News-Debatte und die Sicht, die dahinter steht, dazu führen könnte, dass das Internet reglementiert wird u. dadurch die Informationsfreiheit gefährdet wird. Ich möchte nur ein gravierendes Beispiel nennen, dass Funk u. Fernsehen ebenso massiv von Fake-News betroffen sind. Dazu hier ein Zitat aus dem Wikipedia-Eintrag zu Associated Press (AP), einer der größten, wenn nicht der größten Bild- u. Nachrichtenagentur der Welt:
    „Zudem hat eine einjährige Recherche von über 100.000 Seiten Regierungsdokumente und eine Befragung von 100 Personen durch AP-Mitarbeiter ergeben, dass das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten seit 2003 das Budget für Propaganda-Operationen um 63 Prozent erweitert hat, es umfasste 2008 4,7 Milliarden Dollar und beschäftigte 27.000 Mitarbeiter.[14] Die meisten Informationen darüber seien geheim, sogar solche, die früher veröffentlicht worden waren. Anstatt die Journalisten bei ihren Anfragen zu unterstützen, würde die Pressestelle des Verteidigungsministeriums eher geheimdienstliches Material über die anfragenden Journalisten sammeln.[15] Laut AP-Informationen ist eine für Public Relations zuständige Dienststelle namens «Joint Hometown News Service» auf einem früheren Luftwaffen-Stützpunkt in San Antonio, Texas. Dort produziere man Wort- oder Bildberichte, die unter falscher Quellenangabe den Medien zugespielt werden. Für 2009 sehe man die Herausgabe von 5400 Pressemitteilungen, 3000 Fernsehspots und 1600 Rundfunkinterviews vor.“
    Und die USA werden nicht die einzigen sein, die im großen Stil Fake-News von ihren Geheimdiensten produzieren lassen.
    Welche/r Nachrichtensprecher/in kann da die News von den Fake-News unterscheiden? Das halte ich zur Zeit für das größere Problem als die Fake-News in den sozialen Medien.
    Mich würde interessieren, was Corinna Milborn dazu sagen kann?
    Herzliche Grüße von Hardo Bicker

  • Uschi says:

    Großartig. So viele Informationen und Inspirationen für mich.
    „Muss ich denn Andersdenkende von meinen Meinungen überzeugen?“
    Dieses Interview bringt mich dazu, auch dieses Kongresspaket zu kaufen, damit ich es noch mal schauen kann. Vielleicht lade ich es sogar runter… dabei habe ich noch nicht mal alle Interviews vom Summit 2018 geschaut! 😀
    Wie auch immer – ihr macht eine tolle Arbeit.

  • Judith Binder says:

    Das war ein echt gutes Interview! Ich bin begeistert und inspiriert – Danke für den Aspekt, daß Menschen, die eine andere Haltung haben als man selbst, die interessanteren Interviewpartner sind! Ich kenne aus meiner Jugend einfach einige Leute, die eine sehr konservative Haltung und teilweise auch fremdenfeindlich eingestellt sind – und die trotzdem keine bösen Irren sind. Und die Idee, Angst um die eigene Identität zu haben ist für mich durchaus verständlich, wenn wer in einem Wiener Bezirk wohnt, wo das eigene Kind das einzige mit Deutsch als Muttersprache ist. Wenn wir mehr aufeinander zugehen, wird mehr Verständnis wachsen.
    Und diese Bemerkung über die FPÖ – sehr spannend! Danke, Judith

  • Lukas says:

    Echt spannend! Wirtschaft ohne Gier, Politik ohne Kampf und Journalismus ohne Panikmache:-)

    • Franz says:

      Echt spannend ?
      Ich finde diese Schlagworte zwar als höchst erstrebenswerte Lebensfelder, im Zusammenhang mit den dominierenden (Medien-) Konzernen klingen sie eher nach fake news — of course, the show must go on . . .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Technisches

Falls Du das Video nicht abspielen kannst, aktualisiere bitte Deinen Browser oder lade Dir einen von diesen 5 Browsern (zusätzlich) runter:

(Klicke auf den Link zum Download/Aktualisieren)

Öffne dann die Seite mit dem Interview in dem gewählten Browser.

Wenn dass nicht funktioniert, schaue bitte hier zu unseren »oft gestellten Fragen«, melde Dich bitte bei uns via Kontaktformular oder per  support@pioneersofchange-summit.org.

Sämtliche Aussagen und Äußerungen unserer Interviewpartner liegen in deren Verantwortungsbereich und stellen nur deren persönliche Meinung dar. Wir machen uns Aussagen und Äußerungen Dritter grundsätzlich nicht zu eigen. Im Falle von Rechtsverstößen bitte eine Info an  support@pioneersofchange-summit.org