11. - 23. März  |  #SeedingChange
Anna HeringerArchitektin und Lehmbau-Expertin
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Christian HißGründer der Regionalwert AG und Ökonomie-Revolutionär
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Christoph Harrach

Gründer ‚Karmakonsum‘, Lebensstil-Vordenker
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„Das ist glaube ich eine große Krankheit in der sozioökologischen Bewegung, dass wir uns alle gegenseitig richten und im Wettbewerbsgedanken drinnen sind – Wer ist der bessere Öko?“

wird freigeschaltet in

2010 wurde Christoph Harrach im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in der Kategorie Medien ausgezeichnet. Die FAZ wählte ihn im gleichen Jahr zu einem der 15 Köpfe der Frankfurter Wirtschaft. 2011 benannte das Handelsblatt ihn als "Der Mann für das gute Gewissen."

Christoph Harrachs verbindet in seinem Tun seine Yogalehrer-Ausbildung, Berufserfahrungen als Diplomwirt und seine Meditationspraxis. Dies kommt in seinem Schaffen deutlich zum Ausdruck, in welchem er verantwortungsvolles und zukunftsfähiges Wirtschaften fördert. 2007 initiierte Christoph KarmaKonsum, das zwei Mal von Seiten der UNESCO als offizielles Projekt ausgezeichnet wurde. KarmaKonsum ist eine Wertegemeinschaft von Menschen, die sich zu den Themen nachhaltige Lebensstile (LOHAS), Gesundheit und Spiritualität im Kontext von Wirtschaft auseinandersetzen. Publikation, Networking und Consulting sind die wesentlichen Schwerpunkte bei KarmaKonsum.

Außerdem gründete er den KarmaKonsum Gründer-Award, den einzigen deutschen Gründer*innenpreis für ökosoziale Start-Ups. Seit 2019 ist der Botschafter der Gemeinwohl-Ökonomie Bildungsreferent bei der Stiftung Gemeinwohl-Ökonomie.

Neben seiner Tätigkeit als Strategieberater, gibt Christoph Sein Wissen auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Universitätswelt weiter.

Die Gemeinwohl-Ökonomie

KarmaKonsum Blog

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Franka Diaczek
2 Jahre zuvor

Wow, was für ein innovatives, für jeden leicht verständliches Interview!!! Damit holst du wirklich jeden da ab, wo er gerade steht.
Überall hier im Summit stoße ich auf Yogalehrer. Das freut mich, denn In meinen Umfeld nehme ich meine Yogalehrerkollegen politisch recht neutral wahr.
Dass du ein Mensch bist, der selbst viel gibt, kann ich ganz deutlich spüren. Alles was du sagst, ist in sich stimmig und hat deshalb eine große Resonanz auf mich! Deine allumfassende Liebe ist deutlich spürbar!

Damaris
Damaris
2 Jahre zuvor

Wie immer eine Freude Euch zu zuhören!
Ich fand die Ausführungen über den Wandel in Unternehmen spannend, es ist eigentlich so logisch, und hilft mir zu vertrauen, dass immer mehr Firmen erkennen (werden), dass manche Veränderungen (z.B. weniger Fleisch in der Kantine) viel mehr bewirken als einen geringeren CO2-Ausstoß und auch dass die Selbstwirksamkeit ein wichtiger Faktor ist für Mitarbeiterbindung.
Ich nehme mit: Unity in Diversity!
vielen Dank 🙏🏾 😍 und weiterhin alles Gute!

mirco pre
mirco pre
2 Jahre zuvor

♥ lichen Dank Christoph und Martin! justmy2cent KarmaKonsum ♥ Super_genial und mM genau richtig, Helmut 🙂 Karma_Karma?? oder Karma_Leben zu kompliziert ~ lieber alles für den Beginn so einfach wie möglich. Konsum zieht immer und versteht jede/R. Das weckt vielleicht sogar bei desinteressierten Interesse 😉 Je mehr du Selbst bist, je tiefer du in dich tauchst, je weniger brauchst und/ oder wünschst Du dir im Außen für Dich. Das wird am Ende gar total überflüssig. Jemand der sich selbst füllen kann, benötigt die Fülle des vergänglichem äußerlichem nicht mehr, nimmt sie i.L.d.Z. aber wieder an um damit zu Selbsthilfeprojekten zu helfen. Wenn man sich vom müssen, sollte befreit, befreit sich von Lasten welche nur im Geiste entstanden sind und wohnen. Es sind die Geister die man selbst rief… Du brauchst „nur“ du Selbst sein. Das ist alles. Dein Herz und GeWissen kennen alle Antworten und Lösungen. Radikale Selbstakzeptanz ist mM der 1. Schritt. Richte nicht auf das du nicht gerichtet wirst, lieber Christoph ☺ Man kann aber auch sagen, „Wer frei von Schuld ist, der werfe den 1. Stein.“ ☺ …und auf einmal waren alle Ankläger verschwunden. Trennung/ Separation = Teile & Herrsche transformieren wir in Teile & Kooperiere aus der Erkenntnis, was wir bisher auf dem Planeten spielten, ist nicht mehr lange (über)lebensfähig. leichter geht’s leichter, – new thinking Kann mir jemand erklären, warum die Elektromobilität gehyped wird? Strom kommt weltweit Großteils nicht aus EE. Autos verschleißen Reifen, Reifenabrieb ist ungesund und Klima schädlich. Die Botonisierung der Bodenflächen wird… Weiterlesen »

Gabriela Wolf
2 Jahre zuvor

Vielen Dank euch für dieses inspirierende und mutmachende Gespräch. Ich bin selbst gerade in einer Umbruchphase, wo sich einiges im Hinblick auf sinnenhaftes, liebe-volles Wirken und Leben neu sortiert. In kraftvoller Gemeinschaft, die wieder mehr Gewicht bekommt wie auch ich beobachte und überzeugt bin.
Halleluja 😀

Birgit
Birgit
2 Jahre zuvor

Danke, Christoph, für dieses so inspirierende und ermutigende Interview. Ich bin total am Anfang mit Veränderungswünschen und nachhaltigeren Konsum und fühle mich mit deiner so klaren und zugewandten (auch einfachen) Sprache total angesprochen und mitgenommen. Allein schon dafür hat sich für mich das Reinhören in die Interviews über so viele Stunden gelohnt. Ich bin noch in keiner Gemeinschaft, aber ich werde mich getrauen, los zu gehen und zu hoffen, dass auch “Anfänger” gehört und ernst genommen werden. Wenn wir eine neue Welt kreieren wollen, müssen wir ohnehin Leute ansprechen und motivieren, die momentan noch ganz anders leben und wenig darüber nachdenken… DANKE!

gerda tobler
2 Jahre zuvor

namasté lieber christoph
ich danke Dir sehr für dieses gespräch, Deine gedanken und Dein handeln. ich bin selber seit gut 25 jahren yogini und yogalehrerin und wie Du eine gemeinwohlorientierte aktivistin. ich bin zudem kunstschaffende (seit der finanzkrise und der grundeinkommensdiskussion vor allem partizipativ im öffentlichen raum) und verstehe sowohl mein politisches wie auch mein yogisch/spirituelles wirken als beitrag zu einer grossen sozialen plastik, welche “die welt” transformativ mitgestalten möchte. darum freut es mich umsomehr, Dich hier auf der spannenden und inspirierenden pionieersofchange-plattform (vielen dank dafür auch an Dich, lieber martin kirchner!) soeben als “yogisch-aktivistischen” gesinnungsgenossen entdeckt zu haben. ich wirke vor allem in der umgebung von zürich, machte bislang aber eher die erfahrung, dass die yoga- resp. yogalehrerszene zwar meist recht gut informiert, politisch aber ziemlich passiv ist (mal abgesehen vom grünen bis veganen lifestyle). und ich habe meine ohren gleich nochmals gespitzt, als Du Deine/Eure ländliche lebensgemeinschaft mit yogapraktizierenden und -lehrenden erwähntest. ich würde sehr gerne mehr darüber erfahren und Dir (falls Du mal in zürich weilen solltest) oder Euch (das wäre dann ein besuch) bei grad passender gelegenheit gerne mal persönlich begegnen für mehr austausch. was meinst Du?

Virginia Monteiro
Virginia Monteiro
2 Jahre zuvor

Erneut ein tolles Interview. Sehr Ideenreich und praktisch. Einiges wusste ich bereits, einiges waren perspektivisch neue Ansätze für mich. Die Ideen, wie der einzelne in Unternehmen als Arbeitnehmer und Arbeitgeber die Nachhaltigkeit und den Change vorantreiben kann; wie der einzelne im Leben seinen ökologischen Fußabdruck. Und immer wieder der Tipp, die Gemeinschaft zu suchen. Und die Klarheit, mit der Christoph formuliert, ist sehr hilfreich. Vor allem der friedliche, liebevolle Ansatz tut immer wieder der Seele gut. Wir sind eben alle miteinander verbunden.
Dank an Christoph, dank an Martin.

Anne Schneider
2 Jahre zuvor

Hach, zwei meiner Lieblingsinterviewer in einem Beitrag.Immer wieder spannend. Herzlichen Dank!

Inge Ankenbauer-Wild
2 Jahre zuvor

Sehr beeindruckend. Ich bin auch Yogalehrerin – und gerade (mal wieder) auf der Suche nach meiner Wirksamkeit. Insbesondere das Bild vom Konkurrenzkampf “Wer ist der bessere Öko” spricht mich sehr an. Wie wollen wir eine bessere Welt schaffen, indem wir uns gegenseitig immer mehr verurteilen? Vielen Dank für diese Anregung, ich werde sie weitertragen. Und wie empfohlen, auch bei mir selbst schauen, dass ich weniger urteile und verurteile ;-). Vielleicht auch ein Thema für (m)ein nächstes Regionaltreffen?

Helmut Wolman
2 Jahre zuvor

Lieber Christoph

Vielen Dank für deinen humorvollen Beitrag.
Bei Karmakonsum geht es ja um viel mehr als um Konsum… Vielleicht sollte es Karma-Leben oder Karma- Karma hießen. 😉

Sehr cool, schaffen wir hier vielleicht sogar eine Verbindung zur Karte von morgen?

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