11. - 23. März  |  #SeedingChange

Meg Wheatley

Anna HeringerArchitektin und Lehmbau-Expertin
Anna Heringer
Christian HißGründer der Regionalwert AG und Ökonomie-Revolutionär
Christian Hiß
David Steindl-RastBenediktiner-Mönch, interreligiöser Brückenbauer
David Steindl-Rast
Dieter HalbachGemeinschafts-Pionier, Demokratieaktivist
Dieter Halbach
Erik MarquardtAbgeordneter im EU-Parlament
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Ernst GötschSchweizer Landwirt und Forscher
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Franziska HerrenSchweizer Volksinitiative für sauberes Trinkwasser
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Franziska WesselFridays for Future Aktivistin
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Gerald HütherNeurobiologe
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Hanno BurmesterProgressiver Politikgestalter und Publizist
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Heinrich StrößenreutherKlimaaktivist, Verkehrslobbyist und Serial Political Entrepreneur.
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Helena Norberg-HodgePionierin für lokales Wirtschaften
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Hemma RüggenCo-Moderation Online Summit, Organisationsberaterin
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Jane Goodall & Charles EisensteinEine lebende Legende trifft den "New-Story"-Philosophen
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Josef ZotterChocolatier und Ökonomie-Visionär
Josef Zotter
Kate RaworthWirtschaftsvor- und neudenkerin, Erfinderin der Donut-Economy
Kate Raworth
Lukas PawekAutarkie-Experte, Journalist, Eventmanager
Lukas Pawek
Maria BliklenSelf Care Trainerin
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Matthias HorxTrend- und Zukunftsforscher
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Meg Wheatley Internationale Pionierin für Systemveränderung und Bewusstseinswandel
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Muhammad YunusFriedensnobelpreisträger und Social Entrepreneurship Genie
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Omar Khir AlanamAutor und Poetry Slammer
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Sister Lucy KurienGründerin Maher
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Stephanie Ristig-BresserAutorin und Aktivistin für den Wandel
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Teresa DistelbergerFilmemacherin, Künstlerin und Vermögenspool-Expertin
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Thomas HüblModerner Mystiker und spiritueller Lehrer
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Tristan ToéGärtner und Gemüsebauer
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Ursula und David SeghezziNaturmystikerIn - WandlungsbegleiterIn
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Ute Karin HöllriglPsychologin und Traumforscherin
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Veronika Bennholdt-ThomsenMatriarchatsforscherin und Expertin für Subsistenzökonomie
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Vivian DittmarImpulsgeberin für kulturellen Wandel
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Walter ÖtschProfessor für Ökonomie und Kulturgeschichte
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"Es gab so viele Zivilisationen, die spirituell weiter entwickelt waren als wir."

Machen wir uns nichts vor: Wir leben in einer Zeit des Zusammenbruchs. Ein positiver Systemwandel im Großen ist nicht möglich, das ist oft genug versucht worden. Wenn wir das anerkennen, können wir realistisch auf das hören lernen, was in jedem Moment von uns gefordert wird. Das heißt dienen lernen als "Warriors For The Human Spirit". Und als solche können wir innerhalb unserer lokalen Gemeinschaften "Islands of Sanity", Inseln des gesunden Menschenverstandes schaffen.

Eine Summit-Teilnehmerin schreibt dazu:

"Meg hat mir, nachdem meine Gefühle durch Schichten von Wehmut und Trauer gesickert sind, den Zugang zu einem großen Frieden geschenkt. Und jetzt spüre ich, dass darin die Kraft liegt, aus der alles Leben und das Glück des Augenblicks wächst."

“JEDER UND JEDE VON UNS KANN EINEN UNTERSCHIED MACHEN. AUCH DU!”

Desmond Tutu

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Claudia Wieland
3 Monate zuvor

Dieser Beitrag berührt mich tief, eine Resonanz in Trauer und Klarheit.
Meg schenkt reinen Wein ein, der wahrhaftig und bitter schmeckt. Der die Kraft freisetzen möge, die im Verleugnen verebbte. Ich sehne mich nach der Gemeinschaft, die das aushält und fruchtbar werden lässt.

Theresa / Pioneers of Change
Editor
Theresa / Pioneers of Change
3 Monate zuvor
Antworten  Claudia Wieland

Deine Bewegtheit ist in deinen Zeilen so spürbar, liebe Claudia! Danke dir dafür! Mir geht es ähnlich.

Judith Kütemeyer
3 Monate zuvor
Antworten  Claudia Wieland

Liebe Claudia, das spricht mir aus der Seele. Suche auch solch eine Gemeinschaft. Würde gerne mit Dir in Kontakt treten, wenn Du magst. Judith

Karin
Karin
3 Monate zuvor

Ehrlich gesagt, in wirklich gut funktionierenden christlichen Gemeinschaften wird genau das gelebt.
Mir hat das Interview keinen Mut gegeben, sondern eher die Verzweiflung genährt. Die Antwort auf die Frage, wieso man noch was tun sollte, wenn eh alles zu spät ist und den Bach runtergeht, war auch sehr unbefriedigend.

Christian
Christian
3 Monate zuvor

Ehrlich gesagt bin ich ein wenig enttäuscht von dem Interview. Meg bleibt für mich sehr in dem Denken befangen, das massgebend zum jetzt unmittelbar bevorstehendem Kollaps geführt hat. Es ist aber wichtig, gerade dieses Denken zu verstehen und zu transzendieren, damit wir eine neue Zukunft schaffen können, unabhängig vom Kollaps des globalen, auf Extraxtion basiertem Kapitalismus Ich habe mich auch seit einigen Jahren mit Kollaps-Forschung beschäftigt und da ist klar, dass Joseph Tainter (sein Hauptwerk erschien 1988) und John Glubb (Fate of Empires, 1978) nicht aktueller Stand sind, auch Jared Diamond (Kollaps Warum Gesellschaften überleben oder untergehen, 2005) ist in wichtigen Punkten überholt. Wenn Meg dann sagt “Be realistic, do your research”, dann ist das ein rhetorischer Trick, um das Hinterfragen ihrer Meinung, die sie als absolute Wahrheit präsentiert, zu verhindern. Die Realität zu sehen heisst aber gerade nicht, in dem eigenen Denken befangen zu bleiben und nur sehen, was man sehen möchte. Die westliche, heutzutage globale Zivilisation ist auf Beherrschung (der Natur, der Schwächeren, der Anderen) ausgelegt und daher fällt es uns schwer, überhaupt zu sehen, dass es andere Zivilisationen gibt, die auf anderen Werten aufbauen und damit in der Regel besser gefahren sind (bis sie dann von der globalen Zivilisation überrannt wurden). Das keine Zivilisation länger als ein paar hundert Jahre bestand ist lachhaft; ich lebe als Ostasienwissenschaftler in Kyoto, Japan, einer Stadt, die mehr als 1000 Jahre Hauptstadt war. Und China hat eine noch längere durchgehende Zivilisationsgeschichte. “Do your research” sollte hier vor allem heissen, die eigenen… Weiterlesen »

Kathrin Bremer
3 Monate zuvor
Antworten  Christian

An Ostasien musste ich bei der Aussage auch denken… Aber ansonsten fand ich den Vortrag sehr gut. Dir, Christian, auch danke für die Ausführungen und die Buch- und Interviewtipps.

Anja Kolberg
3 Monate zuvor
Antworten  Christian

Danke, Christian für die andere Sichtweise! Die finde ich fürmich persönlich sehr hilfreich und Hoffnung schenken

Anja Kolberg
3 Monate zuvor
Antworten  Anja Kolberg

Ja, es wäre toll, wenn dazu noch ein Interview nachgeschoben werden könnte auch z.B. mit dir

Matthias
Matthias
3 Monate zuvor
Antworten  Christian

🙏🏽👍👍👍👍👍🙏🏽

Julia
Julia
3 Monate zuvor
Antworten  Christian

Danke Christian für das Teilen deiner Gedanken und deines Wissens.

Andrea
Andrea
3 Monate zuvor

Meg ermutigt mich, der Wahrheit ins Auge zu sehen. Denn die Wahrheit macht frei.
Ich schätze sehr die Klarheit, innere Stärke und Geisteskraft dieser einzigartigen Frau. Meg, du bist ein Leuchtturm in dieser Zeit! Ich bin sehr dankbar, dieses Interview gehört zu haben – reichlich Futter zum “Verstoffwechseln”.

isabelle
isabelle
3 Monate zuvor

Obwohl auch ich schon seit langem die Notwendigkeit und Unausweichlichkeit des Zusammenbruchs spüre, stürzt die Klarheit der Worte dieses Interviews mich in meine tiefsten Ängste, denen es nun zu begegnen gilt. Ich nehme mir die Freiheit, diese hier zu formulieren, denn ich fühle mich momentan sehr alleine damit, und das ist wohl die größte Angst. Was passiert, wenn das Leben aufgrund des Mangels an Strom, Essen usw. zu einem Überlebenskampf wird? Werden dann genug Menschen in meiner Nähe sein, wird es ein Netz geben, um sich gegenseitig zu unterstützen? Meine liebsten Menschen wohnen alle sehr verstreut. Was passiert, wenn wir einander nicht mehr sehen und hören können, weil es keine Transportsysteme und weder Telefon noch Internet gibt? Wenn ich frierend in meiner noch immer mit einer Ölheizung befeuerten Wohnung sitze, weil es keinen Brennstoff mehr gibt? Was passiert, wenn es “Verteilungskämpfe” um das wenige Essen gibt, das noch zur Verfügung steht? Ich bin zwar Mitglied in einer kleinen Bio-Gartengemeinschaft, aber wie kann ich mein Gemüse abholen, wenn es kein Erdgas für mein so betriebenes Auto mehr gibt und der Garten 15 km weit weg? Werden meine Kräfte nach einer überstandenen schweren Krankheit, die mich noch immer schwächt, ausreichen, um im Überlebenskampf zu bestehen? Während ich dies schreibe, fühle ich mich mit meiner Großmutter verbunden, die in der Nachkriegszeit alleine mit einem Kleinkind auf der Suche war nach einem sicheren Ort, und die genau diesen Überlebenskampf bestehen musste. Wo war und ist Halt im Leben? Gibt es hier Menschen, die, wie… Weiterlesen »

Theresa / Pioneers of Change
Editor
Theresa / Pioneers of Change
3 Monate zuvor
Antworten  isabelle

Liebe Isabelle!

Danke dir für das mutige und offene Teilen deiner Gefühle und deiner Ängste. Darin liegt eine große Kraft. Ich kann gut verstehen, dass das Interview mit Meg so viel in dir auslöst und dich fragend zurücklässt. Mir geht es ähnlich und ich möchte gerne ein paar meiner Gedanken mit dir teilen.

Wenn wir gemeinsam Orte schaffen wo wir diesen Gefühlen und unserer Verletzlichkeit Raum geben, dann bewegt sich schon was. Dann verharre ich weder in meiner Angst noch in einer unrealistischen Hoffnung. Das heißt noch nicht, dass wir (alle) Antworten parat haben, doch es heißt für mich, dass es möglich(er) wird auch MIT der eigenen Angst Schritte ins Unbekannte zu setzen und zu vertrauen. Nicht darauf, dass alles “gut ausgehen” wird, sondern darauf, dass wir der Zukunft nicht ohnmächtig gegenüber stehen und unser Handeln Sinn hat.

Alles Liebe!

isabelle
isabelle
3 Monate zuvor

Liebe Theresa, danke für deine Zeilen! Deine/ eure Haltung und die Gewissheit, dass niemand mit “klugen” Ratschlägen um die Ecke kommt, haben es mir ermöglicht, mich zu zeigen. Ich fühle mich jetzt lebendig, auch mit der Angst, und kann mir jederzeit selber Geborgenheit schenken. Ein großes Dankeschön!

Renate Rumiz
Renate Rumiz
3 Monate zuvor

Liebe Theresa, wow, bin sehr berührt. Deine Zeilen machen Mut, obwohl der Ausgang offen ist. Hab’ lieben Dank. Let’s go!!

Simone
3 Monate zuvor
Antworten  isabelle

Liebe Isabelle,
uns geht es teilweise ähnlich wie dir. Wir leben in einem denkmalgeschützten Haus, Heizung und WW laufen v.a. über Erdgas, wir dürfen keine Sonnenkollektoren aufs Dach packen. Aber in unserem Dorf gibt es etliche in ähnlicher Situation und wo auch das Geld fehlt, sich autark mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Sa habe ich vor ein paar Wochen begonnen, mit allen Hauseigentümern im Dorf zu sprechen, ob man nicht eine gemeinschaftliche Lösung auf den Weg bringen kann.
Alleine den Kontakt zu den Nachbarn nach dieser langen Lockdownzeit empfand ich als sehr stärkend und Megs Worte haben mir noch ein tieferes Verständnis beschert: Es ist gar nicht so wichtig, was am Ende dabei herauskommt. Das was im Moment passiert, der menschliche Kontakt ist erstmal das Entscheidende. Und daraus erwächst dann auf jeden Fall Weiteres, vielleicht etwas, an was man vorher gar nicht gedacht hätte. Und die wachsende Verbindung untereinander ist auf jeden Fall eine gute Vorbereitung für was auch immer auf uns zukommt.
Alles Gute!

Cornelia M.
Cornelia M.
3 Monate zuvor
Antworten  isabelle

Liebe Isabelle,
ich finde es sehr mutig, all diese bedrohlichen Fragen zu stellen.
Meine Erfahrung ist, dass es mir sehr hilft, für das zu danken, was ist. Wenn ich gerade für Schwieriges, das mir widerfahren ist, gedankt habe in dem Vertrauen, dass es einen Gott gibt, der die Liebe ist und der mir zeigen wird, wofür das alles wichtig war, dann konnte ich mich oft schon sehr bald über die Auflösung freuen. Ich habe den Eindruck, dass ich diese Erfahrungen 2019 machen durfte, um auch dann noch danken zu können, wenn es schwieriger wird. Und heute danke ich für Corona in dem Vertrauen, dass wir erfahren werden, zu welchem Ziel all das Leid Not-wendig war. Und ich bitte auch darum, noch danken zu können, wenn all diese Dinge, von denen Meg spricht – und die auch in der Offenbarung der Bibel stehen – eintreffen werden, weil am Ende der große Liebesplan steht.
Ich habe einmal gelesen: “Mach dir bewusst, was in diesem Moment ist: du hast ein Dach über dem Kopf, hast zu essen, zu trinken… Die Angst ist darin begründet, dass wir entweder in der Vergangenheit hängen oder uns um die Zukunft Sorgen machen. Im JETZT ist alles gut.”
Ich wünsche Dir Menschen, die mit Sicherheit auftauchen werden, wenn Du los gelassen hast.

Ueli Keller
Ueli Keller
3 Monate zuvor

Danke für diesen für mich freud- und wertvollen Beitrag! Dazu eine Ergänzung: aus meinem eigenen Leben gegriffen. Vor etwa vor 50 Jahre habe ich – anstatt mit einem Doktorat und einer Professur weiter zu karriererisieren – in einem intensiven und langen Selbststudium die gesammelten Werke von Sigmund Freud gelesen. Nicht als sein Fan. Er hat mich einfach sehr fasziniert, interessiert und provoziert: um mich von dem zu befreien, was ich in rund 20 Jahren Schule und Universität gelernt hatte, um zu gewinnen, und nicht für die Bildung. Abgeleitet von dem, was Sigmund Freud – bezogen auf das Individuum – als ‘Unbewusstes’ bezeichnet, und wo er dazu für die Psychoanalyse den Change-Modus «Wo ‘Es’ herrscht, muss/soll ‘Ich’ werden» geprägt hat, habe ich in den letzten 50 Jahren mein Verständnis für ein ‘Kollektives Unbewusstes‘ entwickelt. Insbesondere im Teil „Das Unbehagen in der Kultur“ zeigte Freud sich für mich auf einem Weg, der zum Konzept eines kollektiven Unbewussten führt. Wo es darum geht, dass Gesellschaften wissen (sollen), was sie nicht wissen (wollen): dafür engagiere ich mich mit Kopf, Herz, Hand und Fuss. Mit Geduld und Gelassenheit. Mit Wut und Zorn. Mit Freude und mit friedvoller Zuversicht. Manchmal allein. Und gerne mit andern zusammen! Wer sich dafür mit mir in meinem Netzwerk «Bildung&Raum» gemeinschaftlich orientiert verbinden will: ue.keller@bluewin.ch.

Theresa / Pioneers of Change
Editor
Theresa / Pioneers of Change
3 Monate zuvor
Antworten  Ueli Keller

Lieber Ueli! Danke für dein Feedback und deinen Input zum Kollektiven Unbewussten – ein sehr spannender Ansatz!

Ueli Keller
Ueli Keller
3 Monate zuvor

… und dann speziell betreffend Kollaps noch dies (aus: Dmitry Orlov, Die Lehre vom Kollaps, edition Zeitpunkt, 2020):
Der Kollaps einer Gesellschaft beginnt mit der Erosion des Vertrauens in eine bessere Zukunft und erfolgt in fünf Stufen:
1. finanzieller Zusammenbruch
2. kommerzieller Zusammenbruch
3. politischer Zusammenbruch
4. sozialer Zusammenbruch und
5. kultureller Zusammenbruch.
Sind in einer globalisierten Welt die Stufen eins und zwei einmal in Gang gesetzt, ist diese Dynamik nicht mehr aufzuhalten. Der russisch-amerikanische Autor Dmitry Orlov erklärt in seinem Buch die Mechanismen der einzelnen Stufen, wie man sich vor den Folgen schützt und wie sie zu beeinflussen sind. Ein im wahrsten Sinn des Wortes wegweisendes Buch.

Silke Berthold
Silke Berthold
3 Monate zuvor

Für mich ist das ein mutiger und hilfreicher Beitrag. Ich glaube, die meisten von uns denken in zu kleinen Zeitfenstern, wenn sie Zyklen betrachten. Im Zeitalter der Fische ging es um eine Spiritualität der Liebe, für die Jesus als Symbol stand. Es war ja nicht nur er, aber darum geht es hier nicht. Jetzt, zu Beginn des Zeitalters des Wassermann, sangen viele Menschen ihr Hallelujah, weil es ja für Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit steht.
Dabei vergessen wir, dass der Mensch lernt, indem er durch die Schatten geht. Der Schatten der Spiritualität war die Kirche, die Spaltung und die Doktrin. Erst in den letzten Jahrzehnten beginnen wir, uns davon zu befreien.
Der Schatten des Wassermann-Zeitalters ist Entfremdung, Exzentrik, Technisierung, bizarre Schöpfungen, überhöhte Ideale (und daraus resultierende Intoleranz).

Mein Eindruck ist ebenfalls, dass wir langsam dennoch bestimmt in diesen Schatten wandern. Dort werden Erkenntnisse blühen, ja, und wir brauchen dringend Inseln der Vernunft, der Verbindung und der Heilung!
Wenn wir als Menschheit nicht lernen, die Zyklen bewusst willkommen zu heißen und uns mit ihrer Kraft zu bewegen, werden ‘Kulturen’ immer wieder untergehen. Erst wenn wir es zulassen und sogar anstreben, wie Geburtshelfer in neue Zeitalter überzugehen, können wir von Transformation reden.
Das kann jeder für sich in seinem Leben üben und andere unterstützen. Vielleicht schaffen wir es ja doch mal ;-).

Zumindest erlebe ich die Dinge so…

Kathrin Bremer
3 Monate zuvor

Wow, was für ein Interview. Ehrlich gesagt ist, das, was Meg bzgl. Kollaps sagt, das was ich schon lange denke und nur selten sage (weil es für viele Menschen zu deprimierend ist). Ich möchte der Welt dadurch dienen, dass ich versuche Empathie und Toleranz für die Kulturen der Welt untereinander zu schaffen. Und ich bin dabei ein “Island of sanity” hier in Spanien aufzubauen (bisher nannte ich das Projekt Genossenschaft). Ich bin sehr dankbar, das Video gesehen zu haben.

liesbeth hattinger
liesbeth hattinger
3 Monate zuvor

ich bin dankbar für die klaren worte. ein kollaps bringt im anschluß die möglichkeit des neubeginns. wenn wir, möglichst viele, aus dem überlebenskampf aussteigen und das miteinander unter einbeziehung des ganzen als anzustrebendes lebensziel sehen und leben, dann bin ich voller vertrauen. es geht nicht ums tun aus dem kopf sondern aus dem herzen. genau das machen pioneers of change und inspirieren auf vielseitige weise diesen schritt zu gehen. und mir macht das große freude, danke.

isi
isi
3 Monate zuvor

vielen dank für diesen einerseits beängstigenden, andrersteits realistischen und mutmachenden beitrag. großartig liebe meg und liebes pioneers-team. äDANKE für eure wertvolle arbeit!!!!

Eckart
Eckart
3 Monate zuvor

Also gut, meine Begeisterung über den Wahlsieg von Biden /Harris hält sich durchaus in Grenzen (im Vergleich zu Trump ist so ziemlich jede*r besser), so hat mich das Interview mit Meg Wheatley dennoch absolut beeindruckt. Im Verlauf eines anderen Interviews wurde schon gesagt, nicht so sehr auf die (nicht sterbende) Hoffnung zu setzen, als vielmehr auf Aktionen, mit denen einzig und allein die Welt verändert werden kann. Genauso wichtig ist meiner Ansicht nach, nicht seinen Illusionen oder seinen nicht erfüllbaren Utopien hinterher zu trauern, sondern erst einmal zu versuchen, die Welt zu begreifen, so wie sie ist, obwohl dies ein unmögliches Unterfangen ist, denn es gibt keine Welt so wie sie ist (es gibt sie nur relativ zu unseren Möglichkeiten des Verständnisses der Welt, aber darüber entsteht so etwas wie eine interkonsensuell verbindliche und daher für uns gültige Wirklichkeit). Dass dieses System früher oder später kollabieren muss und sich in den letzten Jahrzehnten eh nur noch von Krise zu Krise hangelt, sollte uns nicht allzu sehr beunruhigen – es bedeutet vor allem neu anfangen zu müssen, auch wenn uns das erst einmal um jahrzehnte zurückrollen wird – Gott sei dank sind die technologischen (und auch spirituellen) Voraussetzungen für die notwendigen, umfassenden Transformationsprozesse schon vorhanden, so dass daraus vielleicht eine erstrebenswertere Zukunft entstehen kann.
Ich glaube, dass das Zeitalter der Ideologien endgültig vorbei ist und entweder unser Untergang prädestiniert ist, oder die Entstehung von etwas (gesellschaftlich) wirklich Neuem.

Anna Noever
Anna Noever
3 Monate zuvor
Antworten  Eckart

Yes! So sehe ich das auch! Ich habe einen unerschütterlichen Glauben an die Entstehung von etwas wirklich Neuem! Das schenkt unendlich viel Mut und Kraft die ich gerne mit vielen Menschen teilen möchte!

Theresa / Pioneers of Change
Editor
Theresa / Pioneers of Change
3 Monate zuvor
Antworten  Eckart

Lieber Eckhart! Mich beeindruckt wie wieviel Akzeptanz, Vertrauen und Wohlwollen in deinen Worten liegt. Danke dir!

Hanna
Hanna
3 Monate zuvor

Zutiefst beeindruckend, verstörend und berührend! Vielen Dank für diese augen- und seelenöffnende Sichtweise!

lb
lb
3 Monate zuvor

Passt zu einigen Aussagen anderer Interviewten und dennoch habe ich es noch nie so klar gehört (hören wollen? ). Muss es auch noch verdauen, bis ich die Chancen darin sehen kann. Das dauert sicher…. Danke für diesen Anstoß!

Christiane
Christiane
3 Monate zuvor

Danke für dieses gehaltvolle Interview, in dem Meg trotz oder vor allem Angesichts der Weltkrise so tief verwurzelte weise, hoffnungsvolle Worte spricht und Chancen für unsere Menschenfamilie sieht! Danke auch dir Hemma und Martin!
Christiane

Katrin
Katrin
3 Monate zuvor

Ich habe mir gerade euer Gespräch mit Meg Wheatley angehört und bin betroffen aber auch tief berührt. Sie ist eine Frau mit großem Wissen, großer Erfahrung, vielen Fähigkeiten und Empathie. Daher nehme ich ihre Worte an und auf. Vieles von dem, was sie sagt in Bezug auf Kollaps spüre ich und wir erleben ja rundherum, wie vieles zusammenbricht, dass bei der ‘Elite’ Macht und Profitgier wachsen, dass es immer mehr Kriege gibt und so viele Menschen mit ihrer Existenz und ihrem Leben dafür bezahlen. Trotzdem frage auch ich mich: Ist der Point of no return wirklich schon überschritten? Und ist es not-wendig, dem offen und ehrlich ins Auge zu sehen? Viel Stoff zum Nachdenken! Danke

andrea
andrea
3 Monate zuvor

was für eine Frau ! so tief und unerschrocken und praktisch… tu was nötig ist, da wo du bist, mit dem was du hast. Ja . das will ich
Endlich keine Energie mehr verschwendet in schön reden…. den Kollaps willkommen heissen und damit umgehen.

Kewin
Kewin
3 Monate zuvor

Wow. Das ist mal was zum Verdauen.

Selbstermächtigung angesichts des Kollaps.

Leopold
Leopold
3 Monate zuvor

Endlich jemand, der Klartext spricht

Norbert
Norbert
2 Monate zuvor

Ich habe mich im letzten Jahr intensiv mit dem Kollapsthema auseinandergesetzt und sehr schnell festgestellt, dass es im deutschsprachigen Raum derzeit keinerlei Dikurs darüber zu geben scheint. Die wenigen Einzelakteure scheinen überschaubar. Auch ein offener Brief, den bisher 500 Wissenschaftler*innen unterschrieben haben, mit dem Titel “Nur wenn wir über den Kollaps reden, können wir uns vorbereiten” http://iflas.blogspot.com/2020/12/international-scholars-warning-on.html findet kaum Gehör. In Frankreich gibt es verschiedene Initiativen um “Kollapsologie” als trans- und interdisziplinäres Forschungsfeld zu etablieren und im englischsprachigen Raum die Gemeinschaften um “Deep Adaptation” von Jem Bendell. Ich gehöre einer kleine Gruppe von Menschen an, welche fast alle aus dem Umfeld von Klimagerechtigkeitsbewegungen stammen und sich seit Dezember 2019 regelmäßig in Form eines Klima-Kollaps Cafe https://www.meetup.com/de-DE/Leipzig-Tiefenokologie-Meetup-Gruppe/ treffen. Dies ist meines Erachtens leider die einzige mir bekannte Gruppe in Deutschland, die sich offen mit diesem Thema auseinandersetzt. Ich möchte gern alle Interessierten einladen dazuzukommen.Wir haben keinerlei finanzielles Interesse, daher hoffe ich, dass mein Text unzensiert stehen bleiben darf. Wir arbeiten auch gerade an einer deutschsprachigen Homepage zur Vernetzung und Materialsammlung im Hinblick auf einen sozial-ökologischen Kollaps und freuen uns über jede/n der/die unser Projekt unterstützen möchte oder sich bei seiner eigenen Auseinandersetzung mit diesem Thema von uns unterstützen lassen möchte.

Simone
3 Monate zuvor

Meg hat mir, nachdem meine Gefühle durch Schichten von Wehmut und Trauer gesickert sind, den Zugang zu einem großen Frieden geschenkt. Und jetzt spüre ich, dass darin die Kraft liegt, aus der alles Leben und das Glück des Augenblicks wächst. Ganz tiefen Dank dafür!

Theresa / Pioneers of Change
Editor
Theresa / Pioneers of Change
3 Monate zuvor
Antworten  Simone

Liebe Simone! Du hast mich gerade sehr berührt mit deinen Worten! Auch ich spüre diesen Frieden wie die Ruhe nach einem großen Unwetter. Danke dir dafür!

Julia
Julia
3 Monate zuvor

Woah, was für ein Beitrag. Vielen Dank Hemma und Martin für dieses beeindruckende Interview. Und vielen Dank für all eure berührenden Kommentare. Mich befreien Megs Worte in all ihrer Klarheit und Konsequenz. Ich habe dies ganz körperlich gespürt. Nach vier Tagen mit Kopfschmerzen und Verspannungen, in denen ich sehr viel im Kopf war und die Gedanken dort hin- und hergeschoben habe, meine ganze Konfusion wahrgenommen habe und mir Ausrichtung fehlte, fällt mir das Annehmen genau dieses Zustands jetzt wieder leichter.
Ja, das ist sehr viel Chaos, Verzweiflung und Leid. Ganz nah in meinem direkten Umfeld spürbar und auch überall, wohin ich meine Aufmerksamkeit richte. Ich kann und will dies nicht ausblenden, auch wenn ich es nicht immer klar formulieren, verstehen kann oder will. Und zugleich möchte ich mich immer wieder verbinden, mit meinen Ressourcen, Kräften und dem, was in mir dienen möchte. Und mit anderen Menschen.

Katja
3 Monate zuvor

Ich frage mich, ist es wirklich immer wieder so, dass wir nur kleine Inseln in einer korrupten, narzisstischeren Welt bauen können? Wird die Macht weiter bei den reichen Eliten bleiben? Wir sind viel mehr…wir könnten alle Kriege beenden, wenn die Bewegung für Liebe, Frieden und Dienst an einer gesunden Welt wächst. Lasst uns diese Utopie nicht aufgeben und weiter dafür einstehen!

Roland
Roland
3 Monate zuvor

Vielen Dank dafür liebe Meg, dass du gesagt hast, wie wichtig das Fühlen für die Verbundenheit mit dem “Ganzen” ist!!! Ich glaube allerdings, dass du bei all dem berechtigten Pessimimus übersiehst, dass die Menschheit gerade dabei ist, einen großen Bewusstseinssprung zu machen😃 So, lets keep on connecting and growing🤗

Heidrun
Heidrun
3 Monate zuvor

Was für ein Augen öffnender, schonungslos ehrlicher, unglaublich berührender und fesselnder Vortrag! Meg: Du bist für mich sooo spürbar in Deiner ehrlichen Offenheit und tiefen Weisheit: einerseits mit der markerschütternden Wahrheit dieser Realität unterwegs, andererseits ein riesiges Geschenk, über die Inseln des gesunden Menschenverstands zu hören, wirklich füreinander in Gemeinschaft da zu sein, uns einzulassen, uns für alles zu öffnen,was passiert, erkennen was gebraucht wird und uns in den Dienst anderer zu stellen. Genau das fühlt sich für mich nach Sinn im Leben an – ich fühle mich sooo dankbar!

Burkhard
Burkhard
3 Monate zuvor

sehr bewegendes Interview, ernüchternd, motivierend, erschütternd, in Frage stellend und aufrüttelnd, mit einem großen Herzen- Danke Meg

Anja Kolberg
3 Monate zuvor

Liebe Hemma, lieber Martin,
danke für die Chance, all die spannenden Menschen und ihre Themen kennen zu lernen.

Das Interview von Meg habe ich zuerst auf Englisch geschaut (das ist sehr eingerostet) und was bei mir hängenblieb, war auch eine gewisse Angst und ja auch Sinnlosigkeit, Depression und Panik. Ich finde die Idee gleichzeitig hilfreich, der von Meg prognostizierten Entwicklung ins Auge zu sehen. Weil Schönreden dazu führen kann, mich zurück zu lehnen. Und ein klarer Blick auf die Realität dazu führt, dass daraus (m)eine Aktion/Handlung entsteht.

Heute habe ich das Interview mit Übersetzung geschaut, die Angst ist etwas gemildert. Dennoch …

Mir würde ein zeitlicher Horizont helfen, auf den Meg m.E. nicht eingegangen ist: Von wieviel Zeit reden wir bis zu einem von ihr erwarteten Kollaps? Müssen wir uns in einer Stadt lebend konkrete Gedanken der Selbstversorgung machen?

Sie sprach auch davon wie Arbeit neu gelebt werden kann, die sinnvoll ist, nämlich sich in den Dienst der Gemeinschaft stellend, also mit meinen Fähigkeiten die Bedürfnisse erfüllen, die sich gerade in der Gemeinschaft zeigen. Ich spüre u.a. den Glaubenssatz, dass diese Arbeit ein Ehrenamt sein muss, d.h. ich als Folge kaum freie Zeit zur Regeneration habe, weil ich auch noch meinen Lebensunterhalt verdienen muss. Gibt es funktionierende Beispiele freudvollen Arbeit im Dienst der Gemeinschaft in Kombination mit gerechter Entlohnung, die Perspektiven aufzeigen?

Herzliche Grüße, Anja

Alma
Alma
3 Monate zuvor

sehr berührend, sehr klar, Herzens- und Hirnnahrung, nichts beschönigend, nichts harmonisierend, und gerade darum zutiefst klärend und eben nährend. DANKE!!

Gertraud Schmid
Gertraud Schmid
3 Monate zuvor

Ich bin dankbar und glücklich und fühle mich reich beschenkt von Meg Wheatley.

Lisa
3 Monate zuvor

Bin tief berührt von diesen Worten! Besonders von: „….die Freude kommt, wenn man sich selbst wirklich hergibt….sich in den Dienst stellt.“ Und JA unsere spirituelle Praxis (was auch immer das für jeden Einzelnen ist) kann uns handlungsfähig machen und bereit, in herausfordernden Situationen das zu tun was gerade gebraucht wird, im gegenwärtigen Moment. Danke! Obwohl hier vom unvermeidlichen Kollaps gesprochen wurde, spüre ich den Geist der Freude und Handlungsbereitschaft, den Geist der Gemeinschaft und Verbundenheit. Danke für diesen neuen Blick auf die momentane Wirklichkeit!

Theresa / Pioneers of Change
Editor
Theresa / Pioneers of Change
3 Monate zuvor
Antworten  Lisa

Danke dir liebe Lisa! Ich gehe voll in Resonanz mit dem was du schreibst. Trotz der klaren und schwierigen Botschaft, die Meg transportiert, besinnt sie sich auf die Freude und Sinnhaftigkeit unseres Seins und Handelns.

Brigitta Lipold
3 Monate zuvor

sooo wichtige essentielle Aussagen!sehr berührend! Vielen Dank!!

Anna Noever
Anna Noever
3 Monate zuvor

Ausgangstext

345 / 5000

ÜbersetzungsergebnisseLooking the things in the eye without if and but. To see the processes of the world without make-up. The transparency and authenticity is what hope brings, even if you dear Meg critically question hope. But there where you dare, where you strong enough to face the darkness- there arises the real hope, the light and the love! It is so important to take a look at the whole to get an insight and overview. But with all this madness and change in which we are all stuck: I do not hope for miracles-but I believe deeply in miracles. Because ultimately the whole creation of the earth and the universe is a miracle in itself! 

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Vera
Vera
3 Monate zuvor

Danke für den beherzten Input.
Zum einen habe ich mich gefragt, wie Jane Goodall wohl mit Margaret diskutiert hätte. Das könnte spannend sein- für eine Folgeveranstaltung??
Zum anderen: ja, wir sind in Big Shit. Vielleicht muss jeder seine eigene Antwort darauf suchen, was daraus für ihn oder sie folgt – aber ich persönlich möchte mich weiter für mehr einsetzen als “nur” Inseln des Guten, Wahren, Schönen (oder wie man das übersetzen mag) zu schaffen.
Könnte es sein, dass eine Vielfalt von Antworten auf die Situation hilfreich sind – und eben nicht nur eine einzige?

Ich danke Euch sehr für ein beeindruckendes Programm und die Mühe, soviele gute und inspirierende Sprecher*innen zu gewinnen!

Theresa / Pioneers of Change
Editor
Theresa / Pioneers of Change
3 Monate zuvor
Antworten  Vera

Liebe Vera!

Danke für deine nachdenklichen Worte!

Auch mir kam beim Ansehen des Interviews der Gedanke, dass es sehr spannend wäre einen Austausch zwischen Meg und anderen Speakern des Summit wie Jane oder Charles zu erleben und ob bzw. wie sich diese scheinbar konträren Ansichten vereinen lassen.

Ich denke, dass eine Vielfalt von Antworten mir selbst eine wunderbare Möglichkeit gibt meinen eigenen Blickwinkel zu schärfen und mich selbst (neu) auszurichten.

Alles Liebe dir!

Nina C.
Nina C.
3 Monate zuvor

wow, deep interview and definitely not what I want to hear but in the same time resonating with a felt sense. Meg is definitely an eye opener with so much wisdom about facing reality as it is, getting ourselves in service that will promise joy (though service is less about what we want but what is needed). Feeling grateful that such a piece is part of the wonderful summit too.

Theresa / Pioneers of Change
Editor
Theresa / Pioneers of Change
3 Monate zuvor
Antworten  Nina C.

Thank you Nina!

I had the same feeling when I was watching the interview.

It is everything else than easy to digest what Meg tells us regarding our future. But facing reality can help us to approach our scope of action from a different angle. Isn’t it mainly about HOW we react to and deal with reality? And this HOW can be chosen by us. Always. <3

Last edited 3 Monate zuvor by Theresa / Pioneers of Change
Petra
Petra
3 Monate zuvor

Sie spricht das aus, was ich schon seit langem spüre! Nicht alles zu vergrößern , sondern wieder an die Wurzeln zurück kommen und im hier und jetzt die Aufgaben lösen! Danke für dieses Interview!!!

Andrea
3 Monate zuvor

Very touching and inspiring! Clear, brave and heartwarming. Thank you so much. To see what is real, grounding, connecting and then going in service for what is needed, wow!

Theresa / Pioneers of Change
Editor
Theresa / Pioneers of Change
3 Monate zuvor
Antworten  Andrea

Thanks for summing up the essence of the interview in one sentence Andrea!

Last edited 3 Monate zuvor by Theresa / Pioneers of Change
diana
diana
3 Monate zuvor

Das war klar, beängstigend und trotzdem Mutmachend. Das muss nun verdaut werden, eine sehr würdevolle Frau, schön dass Sie eingeladen war danke

Gerlinde C.
3 Monate zuvor

Whow, Mag – thank you very much! Du findest Herzensworte, um mir Mut zu machen.
Ich sehe uns gesellschaftlich in der Übergangszeit unserer Zivilisation: die Schwelle ins Unbekannte haben wir schon überschritten und müssen uns nun mit dem Abgeben aller Illusionen auseinandersetzen. Im Herbst: geerntet haben wir reichlich. Nun fallen die Blätter und das Leben zieht sich zurück.
Du erinnerst mich, nicht zu vergessen, dass wir im Winter Feuerstellen brauchen werden, für die wir jetzt sorgen dürfen. Gemeinsam Holz sammeln in der Vorfreude auf warme Feuer in dunklen Zeiten kann Freude machen und ist sinnvoll. – Danke für diese bereichernden Gedanken! – auch Euch Organisatoren!

Monika Nana Pfeiffer
Monika Nana Pfeiffer
3 Monate zuvor

Obwohl es ja vordergründig keine guten Nachrichten sind, was Meg Wheatley uns kund getan hat – es ist so tief bei mir gelandet, dass ich die Zuversicht spüre, dass WIR, wenn wir zusammen stehen und uns dienend einbringen in Freude, Frieden und Liebe leben können – und wenn es “nur” auf einer “isle of sanity” ist. Vielen Dank für die Weisheit und Lebendigkeit und echte Hoffnung!

Petra
Petra
2 Monate zuvor

Ich bin ehrlich gesagt, zutiefst schockiert über das, was Meg Wheatley u.a. über die Politik in USA und Europa und über globale Zusammenhänge sagt. ????? Es ist für mich eine tiefe Erschütterung so etwas hier zu hören. Leider kann ich meinen Eindruck an dieser Stelle nicht differenzierter ausdrücken Ich kann mich Christian anschließen, dass ich auch den Eindruck habe, dass sie in ihrem Denken gefangen ist. Mir fehlen gerade die eigenen Worte. Ich müsste das Interview nochmal von vorne anhören, um genaueres dazu sagen zu können. Nicht desto trotz habe ich mir das Interview bis zum Ende angehört, um nicht selber in meinem eigenen Denken gefangen zu bleiben. Die Idee der Aufgabe von Hoffnung hat mich sehr inspiriert.

Nartano Obholzer
Nartano Obholzer
2 Monate zuvor

Bin sehr dankbar für die weite und zugleich detailierte Sichtweise von Meg Wheatley – und die tollen Fragen der Interviewer! Der kritische Kommentar von Christian ist für mich eine wertvolle Ergänzung und Korrektur, den Meg’s Gewißheit kam mir etwas zu entschieden vor. Kollaps hin oder her, wichtig finde ich, wofür ich mich aus ganzem Herzen – Wesen – einsetzen kann.

Mario*
Mario*
2 Monate zuvor

Hallo!
Weiß vielleicht jemand wo das Video von David Steindl-Rast zu finden ist, von dem sie hier spricht? (auf der gratefulness website ist es nicht)
Danke!

Monica
Monica
2 Monate zuvor

Ich bin berührt von der Diskussion hier, und erkenne tief an: Versuche, etwas als richtig / falsch einzuordnen, können in so komplexen Themen nur scheitern.
Was mir manchmal fehlt: Eine Gemeinschaft kann mehr bewirken, wenn ihre Mitglieder kraftvoller sind – Self-Care, zu fragen “was ist mein Lebenszweck” und “was kann mich nähren” dient also mir und kann ebenso dem großen Ganzen dienen.

Martina
Martina
3 Monate zuvor

In aller Bescheidenheit gegenüber dem umfangreichen Wissen von Meg, denke ich, es gibt einen einfachen Unterschied des heutigen und voneinander getrennten Denken, Fühlen und Handelns früherer Generationen und betrachten wir mal den Virus als ein Sinnbild dessen, dann wird dies vielleicht deutlich: Nehmen wir den Virus nicht als Bedrohung über die Angst wahr, sondern als Visualisierung der Möglichkeiten einer exponentiellen Infizierung auf allen Ebenen und Bereichen des Seins über die ganze Welt und der Verbundenheit mit allem, dann haben wir Chancen, die die Menschheit vorher nicht hatte und der Virus einen positiven Sinn.
 
Ich danke euch, liebes Pioneers of Chance Team, uns zu ermutigen hinauszugehen, damit jeder in seinem jetzigen Alltag sein Umfeld infiziert mit Gedanken und Taten des Wandels mit Herz, Verstand und Lebendigkeit. Danke herzlich für das breite Spektrum der Inspirationen und der Wahl eurer Interviewpartner. Jeder kleinste Schritt mit Liebe ausgeführt, trägt zu dieser Veränderung bei und infiziert andere…. 

Anna
3 Monate zuvor

Herzlichen Dank für das spannende Interview und die klaren Worte von Meg Wheatley!
Einerseits könnte man hier nun den Mut verlieren…
Doch nein… das ist ja nicht ihre Botschaft.
Ich verstehe es so: wir können uns von der pragmatischen Seite her, wie Meg W. sie darstellt, auf den Weg machen und uns für Gemeinschaft und mehr Herz in der Welt öffnen und einsetzen.
Oder wir können uns von der visionären Seite von Charles Eisenstein her – “die schönere Welt, die unser Herz kennt, ist möglich” – auf den Weg machen.

Dass wir uns jetzt auf den Weg machen, scheint mir wichtig: unsere Herzen heilen und öffnen, präsent werden und da sein für einander. Das können wir tun und sein. Unsere Gaben/Geschenke teilen, Da-Sein, Liebe und Freude mit den Wesen um uns herum teilen.
Dann können wir die Sorge um das Morgen loslassen und uns voller Freude ins Jetzt stürzen. 😀

Lisa
Lisa
3 Monate zuvor

Dieser Vortrag hat mich als erster Vortrag innerhalb dieses Summits sehr stark zurück in mein “Ohnmachtsgefühl” gegenüber dem Weltgeschehen geholt.
Heute fragte ich mich den ganzen Tag, warum ich eigentlich das arbeite, was ich arbeite, gibt es doch noch viel größere Herausforderungen da draußen. Diese Gefühle wollen jetzt verarbeitet werden.

Theresa / Pioneers of Change
Editor
Theresa / Pioneers of Change
3 Monate zuvor
Antworten  Lisa

Liebe Lisa!

Das kann ich sehr gut nachempfinden! Danke, dass du das hier mit uns teilst und dir die Zeit nimmst, die es für dich braucht, um diese Gefühle da sein zu lassen und zu schauen was daraus entstehen mag. Dafür wünsch ich dir Alles Liebe!

Annegret
Annegret
3 Monate zuvor

Danke für dieses Interview! Ich bin berührt und ermutigt, mich wieder stärker auf meinen Fokus zu besinnen, meine Möglichkeiten des Wirksam-werdens zu überdenken und hinzu spüren, wie ich in meiner Arbeit mit Führungsmenschen und Teams im Sinne der Inseln des Gesunden Menschenverstandes unterstützen kann. Gerade sehe ich es auch so, dass aus dem Anerkennen, was ist (unabhängig davon, wie intensiv die Einschätzung zum Kollaps ausgeprägt ist) der Weg/mein Weg Richtung Ermutigung zum Handeln sichtbarer wird, klarer wird. Von diesem gefühlten Tiefpunkt der Betroffenheit aus möchte ich eine Bewegung zum Handeln für mich initiieren – als Ermutigungsquelle für echt sinnvolles Tun!

Theresa / Pioneers of Change
Editor
Theresa / Pioneers of Change
3 Monate zuvor
Antworten  Annegret

Liebe Annegret!

Es ist wunderbar zu lesen, dass du aus deiner Betroffenheit, das anzuerkennen was ist, neue Klarheit und Kraft für dich und dein Handeln in der Welt schöpfen kannst.

Ich wünsche dir auf diesem Weg viele mutmachende und bereichernde Erfahrungen.
Alles Liebe dir!

Last edited 3 Monate zuvor by Theresa / Pioneers of Change
Jana Reuter
Jana Reuter
3 Monate zuvor

Meg hat souverän und klar genau daß gesagt, was ich seit einiger Zeit denke.
Dank dieses Beitrages sehe ich klarer in meinem Djungel von Möglichkeiten. Eine Art zu dienen zeichnet sich jetzt eher ab. Ich sitze am Rande einer creative Gruppe von jungen Menschen und kann jetzt entlich die Ärmel hochkrampeln und helfen.
Leider habe ich kaum Führungskompetenzen aber ich bin ein guter Mutmacher und vielleicht lerne ich Mediator zu sein.
Vielen Dank Meg.

Marlis
3 Monate zuvor

Ein unglaublich aufwühlendes Interview. Ich habe auch eher die Tendenz, mich nicht so sehr auf das Negative konzentrieren zu wollen. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit…
Gleichzeitig ist es so wichtig, anzuerkennen, was ist. Und da spricht mir Meg aus dem Herzen. Der ganze Schmerz wird so fühlbar. Ist nicht unter einem Berg von Leugnung begraben. Die Leugnung dient letztendlich auch dem Schutz vorm Schmerz. Mir ist nur oft nicht klar, wo da genau die Linie verläuft.
Was mir das Interview auch bewusst gemacht hat ist, dass unsere Welt ohne Kinder und Enkel absolut unerträglich wäre. Nicht vorzustellen. Kinder sind für mich in ihrer Unmittelbarkeit immer wieder große Lehrer. Genau wie die Natur.
Ich habe auch kurz gedacht, wie absurd, 400 Jahre leben zu wollen, wo schon 100 Jahre kaum zu ertragen sind. Ich meine damit, wenn man älter wird und nicht mehr die Kraft fühlt, wie mit 20 oder 30 und dadurch immer verletzbarer wird.
Vielen Dank für dieses Interview….

Theresa / Pioneers of Change
Editor
Theresa / Pioneers of Change
3 Monate zuvor
Antworten  Marlis

Liebe Marlis!

Danke dir für deine bewegenden Worte! Den Schmerz zu fühlen ist, denke ich, so wesentlich, um der Welt authentisch und sinnstiftend dienen zu können.

Sarah
Sarah
3 Monate zuvor

Und jetzt in das Fühlen gehen. Wie die Angst und lähmt und die Depression in uns allen lebt. Danke für die Möglichkeit dieses Interview ansehen zu können. Danke für das tiefe, innere Gefühl der Verbundenheit. Denn meistens fühlen wir uns am meisten verbunden, wenn wir durch tragische Lebensphasen gehen müssen.

Danke Pioneers of Change für eure Zeit und Energie die ihr hier investiert. Ich bin im Herzen dankbar!

Theresa / Pioneers of Change
Editor
Theresa / Pioneers of Change
3 Monate zuvor
Antworten  Sarah

Liebe Sarah! Es ist schön deine Dankbarkeit und deine Berührtheit zu spüren!

Antoinette
3 Monate zuvor

Vielen Dank, Hemma, Martin und Meg!
very clarifying, confronting and couragegiving to me…. Und nun selber ans Umsetzen… auf der Suche nach unsere eigene Möglichkeiten, Bedürfnisse und Formen. Es war sehr bereichernd euch zusammen zu zu hören!

Cornelia M.
Cornelia M.
3 Monate zuvor

Danke, Meg, für diesen tiefen, ehrlichen Beitrag.
In 15 Jahren Sterbebegleitung durfte ich lernen, worauf es im Leben ankommt. Am Bett eines Sterbenden gibt es nur noch die Wahrheit, die darüber Auskunft gibt, ob das Leben gelungen war oder nicht.
Dem Leben dienen, egal, wie die Umstände sind, ist der Weg zum Glück. Das kam in Deinem Beitrag, Meg, wunderbar zur Sprache.

Theresa / Pioneers of Change
Editor
Theresa / Pioneers of Change
3 Monate zuvor
Antworten  Cornelia M.

Danke, liebe Cornelia, für deine kraftvollen Worte!